Wald in Israel erinnert an Philipp Mißfelder

Die „Junge Gruppe“ in der Union hat bei einem Besuch in Israel Premierminister Benjamin Netanjahu getroffen sowie im Gedenken an den ehem. außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder (siehe Foto), den Philipp-Mißfelder-Wald eröffnet. Foto Markus Hammes

Dazu erklärt der Vorsitzende der Jungen Gruppe der Unionsfraktion, Mark Hauptmann:

„Philipp Mißfelder war zehn Jahre prägendes Mitglied der Fraktion und der Jungen Gruppe. Ihm zu Ehren und in Anerkennung seines außenpolitischen Engagements für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion haben wir feierlich den Philipp-Mißfelder-Wald eröffnet.

Für Philipp Mißfelder war die Freundschaft zu Israel unerschütterlicher Kern seiner außenpolitischen Arbeit. Er hat als außenpolitischer Sprecher die Beziehung zwischen Israel und Deutschland weiter vertieft und damit die Junge Generation inspiriert.‎

Die Junge Gruppe hat außerdem den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu einem Gespräch getroffen, in dem wir bekräftigt haben, dass es Aufgabe der jungen Generation ist, die besondere Beziehung Deutschlands zu Israel mit Leben zu füllen.

Thematisch umfasste der Termin Themen der deutsch-israelischen Freundschaft und Zusammenarbeit sowie Herausforderungen der regionalen Sicherheitsarchitektur im Nahen Osten.“


In Israel wächst ein Wald zu Ehren von JU-Chef Philipp Mißfelder (CDU)

Die Junge Union (JU)  –  die Jugendorganisation der CDU  –  möchte zusammen mit dem Jüdischen Nationalfonds an den verstorbenen CDU-Politiker erinnern und hat den ersten Baum für einen „Philipp-Mißfelder-Wald“ im Negev gepflanzt.blog1-205x130

Die Delegation traf jetzt in Jerusalem auch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu zusammen.

Philipp Mißfelder (siehe Foto) ist im Juli 2015 unerwartet verstorben. Der langjährige CDU-Parlamentarier und Bundesvorsitzende der Jungen Union war zugleich außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Er hat sich sehr für die deutsch-israelische Verständigung eingesetzt und stets das Existenzrecht Israels vehement verteidigt, auch gegen Angriffe von links und rechts. Wir haben mehrere seiner diesbezüglichen Stellungnahmen hier im CHRISTLICHEN FORUM veröffentlicht.

Foto Markus HammesEr war der jüngste Chef in der Geschichte der JU und leitete den CDU-Jugendverband von 2002 bis 2014, wobei er betont konservative Akzente setzte, auch hinsichtlich des Lebensrechts der ungeborenen Kinder. Zugleich war er als Kritiker einer „Multikulti“-Gesellschaft bekannt.

Ungeachtet seines jungen Alters wurde dem CDU-Außenexperten weltweiter Respekt zuteil, vor allem in Israel. Der Philipp-Mißfelder-Wald bringt auch dies zum Ausdruck.

5000 Bäume als Teil eines großen  Waldprojekts, das zur Wiederaufforstung der nördlichen Negev-Wüste dient, sollen Touristen aus Deutschland und aller Welt an Philipp Mißfelder und sein Lebenswerk erinnern.

Foto: Markus Hammes


Unionsfraktion: Joachim Hardt folgt Philipp Mißfelder als außenpolitischer Sprecher

Maria Michalk zur neuen Vorsitzenden der AG Gesundheit gewählt

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat zwei neue Arbeitsgruppenvorsitzende: Mit großer Mehrheit wählte die Fraktionsversammlung am gestrigen Montag den Parlamentarier Jürgen Hardt zum Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Auswärtiges  – und Maria Michalk zur Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Gesundheit. 159481-3x2-teaser296

Jürgen Hardt erhielt 79,6 Prozent der Stimmen. Der 52-jährige Hardt aus dem Bergischen Land sitzt seit 2009 im Deutschen Bundestag und ist seit April 2014 Koordinator der Bundesregierung für die transatlantische Zusammenarbeit. Im Juli wechselte er vom Verteidigungsausschuss in den Auswärtigen Ausschuss. Außerdem gehört er dem Ausschuss für Angelegenheiten der Europäischen Union als ordentliches Mitglied an. Als außenpolitischer Sprecher tritt Hardt die Nachfolge von Philipp Mißfelder an, der im Juli überraschend starb.

Maria Michalk wurde mit 96 Prozent der Stimmen gewählt. Die 65-jährige Sorbin aus dem Wahlkreis Bautzen 1 folgt auf Jens Spahn, der Anfang Juli als Parlamentarischer Staatssekretär ins Bundesfinanzministerium wechselte. Sie war bereits zuvor Obfrau der Fraktion im Gesundheitsausschuss des Bundestages.

Michalk hatte bereits von 1990 bis 1994 ein Bundestagsmandat inne. Anschließend war sie Geschäftsführerin eines mittelständischen Unternehmens. Seit 2002 sitzt sie erneut im Parlament, seit 2013 als direkt gewählte Abgeordnete.


Der israelische Staat trauert um den CDU-Parlamentarier Philipp Mißfelder

„Ein wahrer Freund des jüdischen Volkes“

Pressemitteilung der israelischen Botschaft:
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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärt zum plötzlichen Tod von Philipp Mißfelder:  netanyahu07-14
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„Der viel zu frühe Tod des Bundestagsabgeordneten Philipp Mißfelder wurde in Israel mit tiefer Trauer aufgenommen. Mißfelder war ein wahrer Freund des jüdischen Volkes und des Staates Israel und zögerte nie, seine Freundschaft mit deutlicher und klarer Stimme auszudrücken. Wir sprechen seiner Familie und seinen Kolleginnen und Kollegen im Deutschen Bundestag unser Beileid aus.“
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„Ich werde unsere Begegnungen vermissen“

Der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman sagt zu dem Trauerfall am heutigen Montag:
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„Die Nachricht von dem viel zu frühen Tod von Philipp Mißfelder hat uns alle schockiert. Unsere Gedanken und unser Beileid gelten seiner Familie. Philipp Mißfelder war ein großer Vertreter der modernen deutschen Politik und Gesellschaft. Sein Tod ist ein großer Verlust für Deutschland, aber auch für Israel.blog1-205x130
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Mit seinem sensiblen und zugleich entschiedenen Engagement hat Philipp Mißfelder die besonderen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland mitgestaltet und unermüdlich weiter entwickelt.
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Er war ein Vertreter der jungen deutschen Generation, die sich für Israel und das gesamte jüdische Volk engagiert, im Sinne der Vergangenheit und der Zukunft gleichermaßen.
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Wir schätzen seine Leistungen und werden uns dafür einsetzen, seine Errungenschaften zu erhalten und weiter für sie einzustehen. Wir behalten Philipp Mißfelder als wahrhaftigen Freund und freundlichen Menschen in Erinnerung. Ich persönlich werde unsere Begegnungen vermissen und unsere regelmäßigen Gespräche, von der Lage der Weltpolitik bis hin zu Fußball.“
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Hintergrund: Der CDU-Politiker Philipp Mißfelder ist überraschend im Alter von 35 Jahren verstorben. Mißfelder galt mehr als ein Jahrzehnt lang als das Gesicht der Jungen Union. Zuletzt war er außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

 


Franz Josef Jung (CDU): „Mit Mißfelder verliere ich einen persönlichen Freund“

Der CDU-Parlamentarier war ein großer Freund Israels

Philipp Mißfelder, der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ist überraschend in der Nacht von Sonntag auf Montag plötzlich an einer Lungenembolie gestorben. Der 35-jährige Bundestagsabgeordnete hinterläßt eine Frau und zwei Kinder.

Zu seinem Tod erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz Josef Jung: 

Foto Markus Hammes

Foto Markus Hammes

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion verliert durch den plötzlichen Tod Philipp Mißfelders einen herausragenden Außen- und Sicherheitspolitiker. Er hat mit seinem Einsatz für die deutsch-israelischen und für die transatlantischen Beziehungen das außenpolitische Profil der Fraktion deutlich mit geprägt.

Mit seinem Engagement in Russland, Osteuropa und Asien hat er wesentlich dazu beigetragen, unsere internationalen Beziehungen zu verbreitern und eine gute Grundlage für unser außenpolitisches Handeln zu legen. Auch unsere Kenntnisse über diese Regionen hat er auf wertvolle Weise erweitert.

Bei seiner Tätigkeit als Außenpolitiker ließ er sich immer vorausschauend von einem strategischen Ansatz leiten.

Der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird Philipp Mißfelder sehr fehlen. Ich verliere mit ihm auch einen sehr geschätzten persönlichen Freund. Meine Anteilnahme und mein Mitgefühl gelten seiner Frau und seinen Kindern.“

Hintergrund:
Philipp Mißfelder war seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2009 außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion. Von 2002 bis 2014 führte er die  Junge Union Deutschlands als Vorsitzender. Er engagierte sich auch als Freund des Staates Israel.


Die Unionsfraktion trauert um ihren außenpolitischen Sprecher Philipp Mißfelder

Philipp Mißfelder, der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ist überraschend in der Nacht von Sonntag auf Montag an einer Lungenembolie gestorben. Der 35-jährige Bundestagsabgeordnete hinterläßt eine Frau und zwei Kinder. 159481-3x2-teaser296

Zum Tod von Philipp Mißfelder (siehe Foto) erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder:

„Wir sind bestürzt, fassungslos und traurig. In unseren Gedanken sind wir bei seiner Frau und seinen beiden kleinen Kindern. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion verliert einen ihrer profiliertesten Außenpolitiker und ich persönlich einen Freund, der mich auf vielen meiner Reisen begleitet hat.

Philipp Mißfelder war ein überzeugter Freund Israels. Mit großem Engagement setzte er sich für die transatlantischen Beziehungen ein. Außerdem war er ein ausgewiesener Kenner der Situation in Osteuropa und in Russland. Darüber hinaus verfügte er über herausragende Kontakte in Asien.“

Hintergrund:
Philipp Mißfelder war seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2009 außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion. Von 2002 bis 2014 führte er die  Junge Union Deutschlands als Vorsitzender.


Unionsfraktion äußert sich teils kritisch zum 70. Gründungs-Jubiläum der UNO

„Israels Recht auf Selbstverteidigung zu wenig berücksichtigt“

Am 26. Juni 1945 verabschiedeten die Vertreter von 50 Staaten in San Francisco das Gründungsdokument der Vereinten Nationen. Es trat am 24. Oktober 1945 in Kraft. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder: UNO

„Den Vereinten Nationen kommt seit 70 Jahren eine entscheidende Rolle bei der Wahrung des Friedens auf der Welt und der Bewältigung globaler Herausforderungen zu. Sie sind eine einzigartige Plattform, die es erlaubt, unter Einbeziehung aller beteiligten Akteure strittige Fragen zu diskutieren, Lösungswege zu finden und Konflikte zu lösen.

Die Befriedung lokaler Konflikte wie in Syrien, Irak und dem Nahen Osten ist aber nicht die einzige Aufgabe. Es geht auch um Rüstungskontrolle, Energiesicherheit, Klimawandel oder den Kampf gegen die organisierte Kriminalität. All diese Zukunftsfragen sollten die Staaten der Welt gemeinsam angehen. 100714052333-b1-

Wie keine andere Organisation nehmen sich die Vereinten Nationen auch humanitärer Fragen an. Sie verurteilen die Missachtung von Menschenrechten, sie kümmern sich um politisch oder religiös Verfolgte und leisten konkrete Hilfe für Flüchtlinge.

Bei allen Verdiensten: Die Vereinten Nationen sollten darauf achten, dass sie sich nicht instrumentalisieren lassen. Ein Beispiel dafür ist der vor wenigen Tagen vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR vorgelegte Bericht zum Gaza-Konflikt 2014, in dem Israels Recht auf Selbstverteidigung gegen die Angriffe der Terrororganisation Hamas zu wenig berücksichtigt wurde.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzt sich für eine Erneuerung und Weiterentwicklung der Strukturen der Vereinten Nationen ein. Deutschland ist dabei bereit, innerhalb der Organisation mehr Verantwortung zu übernehmen.“