Rheinland Pfalz führt Taser bei Polizei ein

Als einzige Gewerkschaft hat die Deutsche Polizeigewerkschaft in Rheinland-Pfalz unermüdlich für die Einführung des sog.  „Taser“ bei der Polizei gestritten.
Bei diesem jahrelangen Kampf mussten wir uns viele Grobheiten und Vorwürfe gefallen lassen.

Es wurde uns vorgehalten, uns für ein gefährliches Foltergerät einzusetzen, der Taser sei ungeeignet für den Streifendienst und unsere Kolleg/innen könnten den Taser nicht bedienen.

Für eine Informationsveranstaltungen beim PP Trier wurde uns sogar der Zutritt verweigert. Beim PP Westpfalz konnten wir erst nach Intervention beim Innenministerium, die interessierten Kolleg/innen  über die Tasertechnik informieren.

Aber wir haben uns nicht beirren lassen und trotz aller Widerstände weiter vehement für die Einführung dieses wichtigen und notwendigen Einsatzmittels gekämpft.
Pikanterweise wurde schließlich beim PP Trier, wo uns noch kurz zuvor die Durchführung einer Infoveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Fa. Taser verweigert wurde, ein Pilotprojekt durchgeführt.

Jetzt ist das Pilotprojekt beendet und es ist erfreulich, dass alle unsere Prognosen eintrafen.

„Das ist ein voller Erfolg. Jetzt ist die Landesregierung am Zug und der Taser muss flächendeckend eingeführt werden“, fordert der DPolG-Landesvorsitzende Benno Lan-genberger.

Taser-Projekt ein voller Erfolg

Quelle (Text/Foto): http://www.dpolg-rlp.de/2018/03/07/taser-projekt-ein-voller-erfolg-dpolg-fordert-flaechendeckende-einfuehrung/


Pilotprojekt in Bayern: Polizisten erhalten Kameras bzw. Body-Cams

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat das Pilotprojekt zur Einführung von Body-Cams bei der Bayerischen Polizei gestartet. Polizeibeamte sollen im Rahmen des Projektes mit tragbaren Kameras, sog. „Body-Cams“, ausgestattet werden, die sie in besonderen Situationen am Körper tragen. alle_parlamente_01_59949a9a6f

Der Innenminister erhofft sich durch die Videoüberwachung eine höhere Hemmschwelle beim Angriff auf Polizisten. „Damit wollen wir diejenigen besser schützen, die tagtäglich für unsere Sicherheit ihren Kopf hinhalten,“ betonte Herrmann.

Die Kameras werden nur an gefährlichen Orten und bei kritischen Situationen eingesetzt und auch nur an Orten, wo auch eine stationäre Videoüberwachung zulässig ist. Vorerst ist das Pilotprojekt auf den Zeitraum von einem Jahr beschränkt.

„Es geht uns darum, die Vor- und Nachteile von Body-Cams in der täglichen Polizeipraxis detailliert zu prüfen“, so der Innenminister. In anderen Bundesländern wurde der Einsatz der Kameras bereits erfolgreich getestet.

Im vergangenen Jahr gab es fast 7000 Fälle verbaler und physischer Gewalt gegen Polizeibeamte, daher wurde das Projekt in den Städten Augsburg, München und Rosenheim gestartet. „Wir haben deshalb für das Pilotprojekt in den drei Städten diejenigen Polizeiinspektionen ausgewählt, deren Beamte in der Vergangenheit besonders häufig Opfer von Gewalt wurden“, sagte der Minister.

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/november-2016/body-cams-fuer-bayerische-polizisten/