Ex-Parlamentarier Jörg Tauss beschimpft Mathias von Gersdorff in Twitter

Der ehem. SPD-Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss kam 2009 in die Schlagzeilen wegen Besitz von Kinderpornographie. Er verließ die SPD und trat zu den „Piraten“ über.  030

Am 28. Mai 2010 wurde Jörg Tauss nach § 184b StGB wegen „Besitzes kinderpornographischer Schriften u. a. in insgesamt 102 Fällen“ zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten auf Bewährung verurteilt. Eine Revision wurde als „offensichtlich unbegründet“ zurückgewiesen.

Mathias von Gersdorff (siehe Foto), Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“, verlinkte kürzlich in einem Tweet auf seinen Artikel, in welchem er über den massiven Einfluß der Homosexuellen-Lobby auf den umstrittenen grün-roten „Bildungsplan 2015“ berichtet.

Hierauf twitterte Piraten-Tauss am heutigen 24. Januar folgendes: „Haben Sie etwas dagegen, Sie als durchgeknallt zu bezeichnen? Falls NICHT, mache ich es gerne.“

Nähere Infos über den Vorfall hier: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2014/01/ex-mdb-jorg-tauss-beschimpft-mathias.html

 


Bremen: CDU-Politikerin Grönert unter „Piraten-Beschuß“ wg. Petition gegen grün-roten „Bildungsplan 2015“

Die Bremer CDU-Politikerin Sigrid Grönert sieht sich heftiger Kritik aus politisch linksgerichteten Kreisen ausgesetzt. Der Grund: Die 54-jährige Bürgerschaftsabgeordnete zählt zu den bislang rund 149.000 Unterzeichnern einer Petition gegen den grün-roten „Bildungsplan 2015“ für die Schulen in Baden-Württemberg. bildungsplan_bw_petition_logo13_e7fe0bc824 

Grönert gehört der freikirchlichen Paulus-Gemeinde in Bremen-Habenhausen an und war früher u.a. Elternsprecherin der evangelikalen Freien Evangelischen Bekenntnisschule in Bremen. Sie ist auch stellv. Vorsitzende des EAK (Evang. Arbeitskreises) der CDU Bremen.

Die „Jungen Piraten Bremen“ werfen ihr in einem Offenen Brief vor, dass sie sexuelle Vielfalt ablehne. Dadurch würden Jugendliche in ihrer Entwicklung eingeschränkt. Grönert habe sich als Mitglied der Bremer „Deputation Kinder, Jugend und Soziales“ sowie als sozialpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion disqualifiziert. IMG_1468 - Kopie

Plädoyer für Ehe und Familie

Demgegenüber betont die CDU-Politikerin,  dass sie ein positives Bekenntnis zu Ehe und Familie und Ehe ablegen wolle, „wie es das Grundgesetz formuliert und wie es meinen christlichen Wurzeln entspricht“.

Für sie seien Sexualität und Partnerschaft „eine zuerst persönliche und private Angelegenheit und Entscheidung“. Sie wolle eine altersgemäße und die Individualität bewahrende Behandlung dieser Themen in der Schule sichergestellt wissen, aber keineswegs Gefühle von Menschen verletzten.

Daher stimme sie einer Erklärung der baden-württembergischen Landeskirchen und der dortigen katholischen Kirche zu, wonach jeder Form der Ideologisierung und Indoktrination zu wehren sei.

Sogar linke taz rügt „Dresche auf Grönert“

Verständnis zollt ihr ein Kommentar der linksalternativen Tageszeitung „taz“. Unter der Überschrift „Verlogene Dresche auf Grönert“ heißt es, die CDU-Politikerin arbeite sich „an allem Möglichen ab, nicht aber an der Diskriminierung von Schwulen und Lesben“.

Zu Recht habe die Vorsitzende der Linksfraktion, Kristina Vogt, auf Facebook darauf hingewiesen, dass Grönert „eine Menge vernünftiger Anträge zur Gleichstellung von Menschen mit Beeinträchtigung“ in die Bürgerschaft eingebracht habe.

Quelle: http://www.idea.de


Berlin-Kreuzberg verbannt religiöse Feste aus der Öffentlichkeit

B.Z.: „Bezirkspolitiker haben zu viel Glühwein getrunken“

In der größten Berliner Tageszeitung, der „B.Z.“ vom 30.8.2013, berichtet Gunnar Schupelius über ein offenbar seit dem 10. August geltendes Verbot religiöser Feste im Berliner Bezirk Kreuzberg, was konkret bedeutet, daß z.B. Weihnachtsmärkte untersagt sind.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Hierzu die B.Z.: „Das bestätigte der zuständige Stadtrat Peter Beckers (SPD) am Mittwoch im Bezirksparlament (BVV) in seiner Antwort auf eine mündliche Anfrage des CDU-Politiker Timur Husein.“

Geplant sei für die Zukunft, religiöse Feiern  –  seien sie christlich oder islamisch –  nur noch an einem bestimmten Festplatz zu genehmigen, der noch gesucht werde.

Der BZ-Redakteur äußert sich kritisch über diese Verbannung des Religiösen, was in einer dazugehörenden Online-Umfrage die Zustimmung von über 2/3 der Teilnehmer findet.

In der Print-Ausgabe der B.Z. heißt es hierzu im Titel: „Kreuzberg verbietet Weihnachten – Die Bezirkspolitiker habe wohl im August zu viel Glühwein getrunken.“

Zudem hat sich die Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg noch etwas weiteres einfallen lassen, wie Redakteur Schupelius berichtet:

„Erst vor wenigen Tagen hatte ich erfahren, dass die Ehrenmedaille des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg nicht mehr für Verdienste innerhalb einer Religionsgemeinschaft verliehen werden darf. So hatten es Grüne, Linke und Piraten beschlossen. SPD und CDU hatten sich dagegengestemmt, waren aber unterlegen.“

Laut BZ fragte SPD-Stadtrat Beckers scheinbar erstaunt zurück: „Warum müssten religiöse Feste in der Öffentlichkeit gefeiert werden?“

Der Journalist hakte unverdrossen nach: „Aber der Karneval der Kulturen, die Biermeile, das Straßenrennen auf dem Mehringdamm, die schwul-lesbischen Feste werden nicht angetastet?  –  Nein, die hätten eine lange Tradition im Bezirk.  –  Ich muss lachen: Eine lange Tradition haben Weihnachten und Ramadan erst recht.“


„Alternative für Deutschland“ (AfD): Beatrix von Storch antwortet Erzbischof Zollitsch

OFFENER BRIEF der Berliner AfD-Kandidatin zur Zollitsch-Kritik

Sehr geehrter Herr Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz,

von Ihnen hätten die deutschen Bürger eine Verteidigung christlicher Werte erwartet. Nun sehen sie mit Erstaunen einen katholischen Bischof, der das Einführen eines Machtstrukturprojektes dem Schutz christlicher Werte vorzieht.

Sie warnen vor der Wahl der Alternative für Deutschland (AfD), nicht vor der Wahl der Piraten oder der Grünen, die  –  anders als die AfD  –  klar unchristliche Werte vertreten. Draghi_Demo_2_Beatrix_von_Storch-700x466

Herr Erzbischof Zollitsch, was vertritt die AfD, daß Sie so unkontrolliert gegen sie vorgehen? –  Für die AfD ist z.B. Familie die Keimzelle der Gesellschaft, also Vater, Mutter Kind.  –  Die Piraten werben mit „Vater, Vater, Kind“  –  und Sie wollen  –  als katholischer Bischof  –  daß wir scheitern?  –  Sie missbrauchen Ihr Amt, um vor uns zu warnen?

Die Grünen wollen die Homo-Ehe. Und Sie warnen  –  als katholischer Bischof  –  nicht vor den Grünen, sondern der AfD?  – Was ist Ihre Aufgabe?

Die deutsche Verfassung bezieht sich auf Gott. Das dahinterstehende Menschenbild ist ein jüdisch-christliches. Die europäische Verfassung kennt keinen Gott. Das Menschenbild ist ein utilitaristisches, das den Nutzen in den Vordergrund stellt, nicht Werte. Und da sehen Sie  –  als katholischer Bischof  –  unsere Zukunft?  –  Wo stehen Sie?

Der Euro spaltet Europa. Er bringt die Bürger und Völker gegeneinander auf. Er schafft von Tag zu Tag mehr Armut und Verzweiflung bei den Menschen. Er macht aus Nachbarn Schuldner und Gläubiger. –  Das ist es, was Sie wollen?

Durch die sog. Euro-Rettungspolitik werden Menschen nicht gerettet. Das Gegenteil ist der Fall. Banken und Spekulanten, die Staaten erpressen und sich auf Kosten der Bürger bereichern, wird geholfen. Den Menschen im Süden geht es jeden Tag schlechter.  –  Dem reden Sie das Wort?

Sie sagen „Unsere Zukunft liegt in Europa und nicht in der Rückkehr zu den Nationalstaaten“.  – „Rückkehr zu den Nationalstaaten“? Sind diese denn schon abgeschafft? Von wem?

Das deutsche Volk ist der Souverän

Die Souveränität zur Abschaffung Deutschlands liegt ausschließlich beim deutschen Volk, nicht bei den Abgeordneten. Die Abgeordneten haben unsere Souveränität nur auf vier Jahre verliehen bekommen. Nach den vier Jahren fällt die Souveränität an den Bürger zurück. Und in der Zwischenzeit kann kein Politiker diese Souveränität an Dritte abgegeben. Das garantiert uns unsere Verfassung. Die AfD steht zu dieser Verfassung.  –  Und Sie warnen vor uns?

Sie nennen uns „ein paar Nostalgiker”, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern sollten.

Erzbischof Zollitsch, nur noch ein paar Träumer, aber vor allem die Spekulanten, Bänker, Politiker und Lobbyisten verschließen ihre Augen vor der Realität.

Sie nennen uns Nostalgiker? –  In der Tat: wir sehnen uns nach Anständigkeit, Redlichkeit und Ehrlichkeit gegenüber den Bürgern. Wir wollen, daß die Regierungen sich an die EU-Verfassung halten. Wir wollen nicht mehr, daß Macht vor Recht geht. Wir wollen nicht, daß die Bürger und ganze Völker durch die Verschuldung in die Knechtschaft gebracht werden. Das ist Fakt in Griechenland und Zypern, Portugal und anderen Ländern. Machen Sie die Augen auf, sehen Sie die Realität an.

Europa soll eine Wertegemeinschaft in Freiheit sein

Sie meinen, wir brauchen den Euro, “denn der (Euro) zwingt uns, weiter zusammenzukommen.“   –  Der Mammon als identitätsstiftendes Bindeglied für Europa statt gemeinsamer Werte?   –  Europa ist nicht eine Währungseinheit durch Zwang, sondern eine Wertegemeinschaft in Freiheit, die sich auf der Identität des christlichen Abendlandes begründet.  –  Sehen Sie das anders?

Herr Erzbischof, ist es nicht Ihre Aufgabe, sich für den Schutz christlicher Werte einzusetzen und sich um die Armen und Schwachen zu kümmern, statt sich auf die Seite von Macht und Geld zu schlagen? 

Bitte stellen Sie unverzüglich klar, daß Sie von den deutschen Bischöfen kein Mandat haben, öffentlich gegen die AfD Stellung zu beziehen. Gerne erwarte ich Ihre Antwort.

Die Bürger sind müde ob der Lügen, des Betruges und des Machtmissbrauches der Politik zu Lasten ihrer Freiheit und ihrer Ersparnisse. Wir, die Alternative für Deutschland, treten am 22. September 2013 dagegen zur Wahl an.

Sie wollen, daß wir scheitern?  Erzbischof Zollitsch –  wir werden Sie enttäuschen.

Mit freundlichen Grüßen

Beatrix von Storch

Quelle für Text und Foto: http://www.freiewelt.net/nachricht/beatrix-von-storch-erwidert-zollitschs-ausfall-gegen-die-afd-10006804/

WEITERER OFFENER BRIEF an Erzbischof Zollitsch zur AfD-Causa siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2013/08/08/dr-penners-post-an-erzbischof-zollitsch/