Vor 25 Jahren: Die Künstlerin Evita Gründler illustrierte als erste Frau der Welt die Bibel

Von Felizitas Küble

Mit der christlichen Malerin Evita Gründler sind wir seit Ende der 90er Jahre freundschaftlich verbunden.

Die Regensburgerin steht im Guiness-Buch der Rekorde, weil sie weltweit als erste Frau die gesamte Heilige Schrift mit ihren eigenen Gemälden illustriert hat.

Vor 25 Jahren erschien mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren die Evita-Gründler-Bibel im katholischen Pattloch-Verlag auf der Basis der ökumenischen Einheitsübersetzung.

Das farbenstark und glaubensfroh gestaltete Werk umfaßt 1540 Seiten, enthält 84 Illustrationen der Künstlerin zum AT und NT –  und ist leider längst vergriffen, doch nach wie vor sehr gefragt.

Evita Gründler mit ihrem Mann

Die evangelische Christin pflegte immer schon gute Kontakte zur katholischen Seite.

So veröffentlichte z.B. das PUR-Magazin aus dem oberschwäbischen Kissleg ein ausführliches Porträt der Künstlerin, die in ihrem Schaffen seit jeher von ihrem Ehemann – einem pensionierten Offizier – unterstützt und ermutigt wird (siehe 2. Foto: Eine Grußkarte des Ehepaars heute).

Bereits seit 1946 erscheint der Ecclesia-Plakatdienst, der alle zwei Wochen ein neues Poster herausbringt. Unsere „Bildpredigt“ wird in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol vor allem in den Schaukästen katholischer Pfarrgemeinden ausgehängt.

Dabei haben wir schon seit Jahrzehnten dutzende unserer Plakate mit den Gemälden von Frau Gründler bestückt, die besonders guten Anklang finden, vor allem ihre zeitgemäßen Motive dem Kirchenjahr entlang: Advent – Weihnachten – Ostern – Pfingsten.

Auch eindrucksvolle Mariengemälde gehören dazu – und das nicht nur zur Weihnachtszeit, ebenso ein Bilderzyklus über die Zehn Gebote.

Die bibelfeste bayerische Künstlerin mit einer Vorliebe für die Bücher von Peter Hahne verfügt nicht „nur“ über ein großartiges Malertalent, sondern auch über eine ganz unkomplizierte Hilfsbereitschaft.

Mehrfach hat sie uns an Infoständen besucht – etwa bei Kongressen oder dem Katholikentag in Regensburg – und ermutigte uns nicht nur mit einem freundlichen „Schulterklopfen“, sondern brachte großzügig und höchst praktisch reichlich Kaffee und Kuchen, Eis, Erdbeeren und sonstige Köstlichkeiten an unseren Stand bzw. zum Infozelt (siehe 3. Foto: Die Künstlerin mit unserer Helferin Cordula Mohr an unserem Infozelt auf dem Katholikentag 2015).

Evita Gründler – 1945 in Nienburg an der Weser geboren – ist eine engagierte und erfolgreiche Frau, aber sie sieht sich nicht als Feministin: „Ich nahm mir vor, die Bibel mit den Augen einer Frau zu lesen: Feminin, aber nicht feministisch“.

Vielmehr stellt sie ihre Talente in den Dienst des Glaubens, inspiriert von ihrer Liebe zur Botschaft Gottes, wie sie uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird. Dabei beachtet sie aufmerksam auch die weiblichen Gestalten und Glaubenszeuginnen aus der Heilsgeschichte des Alten und Neuen Bundes.

BILD: Frau Gründler bei der Präsentation ihrer selbst illustrierten Bibel

Nachdem Frau Gründler die Bibel gründlich studiert hatte, schuf sie Mitte der 90er Jahre innerhalb von nur 12 Monaten weit über 100 Gemälde für den biblischen Prachtband, der 1996 zum 50. Jubiläum des Pattloch-Verlags erschien.

Vor allem die Psalmen haben es der Künstlerin angetan, viele ihrer Bilder – mit Acryl auf Holz gemalt – passen gut zu Kerngedanken bzw. Versen aus dem Psalterium.

Noch vor kurzem haben wir in unserem CHRISTLICHEN FORUM ein ansprechendes, farben- und formenkräftiges Beispiel dafür veröffentlicht – und zwar zu dem Leitsatz „Gerechtigkeit und Friede küssen sich“ (siehe HIER).

BILD: Frau Gründler überreicht dem katholischen Bischof Manfred Müller 1996 ihre Bibel

Ihren ersten Kunstpreis hat die weltweit erste Bibel-Illustratorin bereits mit kindlichen 12 Jahren gewonnen.

Ein Kunststudium war ihr nicht möglich, aber seit ihrem 41. Lebensjahr widmet sie sich ganz dem Malen in ihrem eigenen Atelier; sie gestaltet Kalender und Postkarten, illustriert Bücher und Zeitschriften, veranstaltet zudem zahlreiche Ausstellungen, auch in kirchlichen Museen und Bildungshäusern, z.B. in der Bischöflichen Zentralbibliothek von Regensburg (vgl. Bericht dazu HIER.)

Zudem hielt sie jahrelang honorarfrei Vorträge – auch in Kirchengemeinden – über ihre Bibel-Bilder und ihre Glaubensüberzeugung.

In unserem Blog CHRISTLICHEN FORUM haben wir schon hunderte von Artikeln mit ihren Fotos bebildert.

Die meisten ihrer Gemälde sind quadratisch geformt und fallen durch starke, oft leuchtende Farben und ausdrucksstarke Formen sowie eine glaubensfrohe Grundstimmung auf.

BILD: Fernseh-Interview mit Gründler über ihre Bibel-Illustration

Für Frau Gründler ist die menschenfreundliche Botschaft Gottes in der Schöpfungs- und Heilsordung ein starker Ansporn für den „gemalten“ Lobpreis des Ewigen, so daß sie ihr künstlerisches Schaffen nicht zuletzt als einen Dank an Gott versteht, unter dessen Schutz wir unser Leben stellen dürfen.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Fake-Wahlplakate der CDU passen zur Partei: Brot und Spiele in Zeiten der Krise

Von Peter Hahne

„Schmutzigster Wahlkampf aller Zeiten“? – Wer das behauptet, hat die 1960er bis 80er nicht miterlebt, als Positionen und Personen noch Gegensätze darstellten. Wenn man jedoch heutige Programme von

CDUGRÜNLINKSCSUFDP nebeneinander legt, fragt man sich: Wo sind da gravierende Unterschiede? Gibt es noch die Qual der Wahl?

Kein Wunder, dass die Wochen bis zum 26. September mit Allotria gefüllt werden müssen, um das Volk bei Laune zu halten. Ein gigantisches Ablenkungsmanöver, um die (leider wenigen) kritischen Geister einzulullen. Nebelkerzen vom Feinsten. Unterhaltungsprogramm zwischen „Loriot“ und „Verstehen Sie Spaß?“

Statt sich mit Messermorden à la Würzburg zu beschäftigen, mit dem Irrsinn der Corona-Maßnahmen, der Explosion der Energiepreise, einer drohenden Klima-Diktatur oder einer Bildungskatastrophe nie dagewesene Ausmaßes, belustigt sich die Nation über eine Biografie beschönigende Plagiatorin oder „christliche“ Fake-Plakate.

Brot und Spiele in Zeiten der Krisen.

Fliegt doch die CDU mit gefälschten Wahlplakaten auf. Die Union wirbt für sich als sozusagen letzte Bastion für das normale Volk.

Eine Partei, die weiß, wo den normalen Menschen der Schuh drückt: „Deutschland gemeinsam machen.“ Auf den Plakaten sieht man eine Polizistin, einen Monteur von Solaranlagen oder eine Altenpflegerin. Berufstätige mitten aus dem Leben.

Doch in Wahrheit hatte die CDU „noch nichtmal Platz für eine echte Corona-Heldin“, so Bild. Für das Pflegerinnen-Plakat verkleidete sich die Vize-Sprecherin der Partei mit einem weißen Kittel. Die Polizistin wird in Original-Uniform sogar von der Chefin der CDU-Online-Kampagne gespielt.

Nichts ist echt an diesen peinlichen Plakaten. Nur die Tatsache, dass die Wähler auf den Arm genommen werden, um es harmlos auszudrücken. Letztlich wird das Volk verhöhnt und für dumm verkauft.

Die CDU macht eine Kampagne, als wolle sie „Margarine verkaufen und nicht Deutschland regieren,“ so der bekannte Medienpsychologe Jo Groebel. Als wolle Pinocchio ins Kanzleramt. Und die Gewerkschaft der Polizei beklagt sich: „Wir sind nicht die Garnitur für Wahlprogramme.“

Erheiternd ist, wie die CDU sich aus der Affäre zieht. Man lese mit Genuss, wie Generalsekretär Paul Ziemiak allen Ernstes die Fake-Facharbeiter aus der eigenen Parteizentrale verteidigt:

Man wollte „während der Pandemie eine Krankenschwester, eine Polizistin, einen Altenpfleger nicht mit Fotoshootings von der Arbeit abhalten ….. und strenge Corona-Standards einhalten.“ – Wie löööblich! Alles im Sandmännchen-Stil: „Nun, liebe Kinder, habt fein acht, ich hab euch etwas mitgebracht!“

Es gibt inzwischen nichts, was nicht mit „Corona“ begründet wird: Kinder unter Masken zwingen, Senioren einsperren, die Wirtschaft zum Ruin führen, Urlaubsfreude zerstören und nun auch gefakte Wahlplakate. Alles Corona-, alles Pandemie-bedingt.

Die Merkel-Union als Ausgeburt der Rücksichtnahme. Tja, liebes Volk, da sollte man schon aus Dankbarkeit CDU wählen. Eine Partei, die selbst bei Wahlplakaten darauf achtet, dass sie nur für die Urne, nicht aber für das Virus ansteckend wirken.

Wir danken dem ehem. ZDF-Moderator und Bestseller-Autor Peter Hahne für seine freundliche Abdruckerlaubnis. – Erstveröffentlichung und Fortsetzung des Beitrags hier: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/cdu-plakate-mit-falscher-polizistin-und-pflegerin-ins-kanzleramt/


Neue Werbeaktion: „Polizei wertschätzen“

Mit einer bundesweiten Kampagne zum Thema Wertschätzung und Respekt für die Beschäftigten der Polizei will die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) auf die Stimmung unter den Einsatzkräften und deren Forderungen an Politik und Gesellschaft aufmerksam machen. Das staatliche Gewaltmonopol bezeichnet DPolG-Vorsitzender Rainer Wendt als „Grundpfeiler unser verfassungsmäßigen Ordnung“, das unbedingt gestärkt werden müsse.

In Berlin erklärte der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt: „Viele Kollegen registrieren schmerzhaft, dass die Polizeiarbeit in Deutschland nicht mehr das Maß an aufmerksamer Wertschätzung und Respekt erhält, dass es bislang nahezu uneingeschränkt gegeben hatte. 

Obwohl sie an vielen Konfliktherden unserer Gesellschaft rund um die Uhr ihre Frau und ihren Mann stehen und alles in ihren Kräften Stehende tun, um ihren Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft zu leisten, sehen sie sich pauschaler Kritik, absurden Verdächtigungen und offener Feindseligkeit ausgesetzt.

Es hat offensichtlich schweres Fehlverhalten von Menschen in der Polizei gegeben. Jedem Vorwurf wird mit großer Sorgfalt nachgegangen, wir haben ein eigenes großes Interesse, dass jeglicher Verdacht von Extremismus in der Polizei komplett aufgeklärt wird. Fremdenhass, Rassismus und jegliche Form von Extremismus haben in der Polizei nichts zu suchen.

Dass es aus Richtung extremistischer Gruppierungen Attacken auf die Polizei gibt, sind wir gewöhnt. Aber es beteiligen sich auch bislang zurückhaltende Kreise der Politik daran, die Kräfte verächtlich zu machen, ihnen die Solidarität zu entziehen und den notwendigen Respekt zu verweigern. Das beschädigt Ansehen und Motivation unserer Kolleginnen und Kollegen.

Es geht nicht nur um Einkommen und Pensionen oder Zulagen, es geht um den politischen Rückhalt der Polizei als unerlässliche Voraussetzung für die Durchsetzung des staatlichen Gewaltmonopols als einem der Grundpfeiler unserer verfassungsmäßigen Ordnung.

Darauf werden wir in den nächsten Wochen durch Veröffentlichungen und Stellungnahmen, Gespräche mit Politik und gesellschaftlichen Multiplikatoren und möglichst vielfältige Aktionen hinweisen.“

Die Aktionen der DPolG werden unterstützt durch Plakate und Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken. Dort kommen echte Polizisten zu Wort und machen ihrem Unmut über mangelnden Respekt gegenüber den Einsatzkräften Luft.

www.polizei-wertschaetzen.de
Kampagnen-Video
Interview mit Rainer Wendt, Passauer Neue Presse

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-kampagne-polizei-wertschaetzen/


Unser PLAKAT für FREUDE an den KINDERN

POSTER aus dem KOMM-MIT-Verlag in Münster:

Dieses PLAKAT kann bei unserem KOMM-MIT-Verlag bestellt werden. Es ist im großen DIN-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 €, vier Stück nur 6 €  – jeweils inkl. Porto (Betrag bitte in Briefmarken voraussenden). – Per Tel. 0251 – 616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de

 


Widersprüchliche Phänomene in Coronazeiten

Von Felizitas Küble

Am 7. April 2020 beschwerte ich mich in einem Artikel darüber, daß das Sprüchlein „Wir bleiben daheim“ nicht nur in aller Munde ist, sondern z.B. in Münster zig-fach auf großen Plakatwänden prangt  – dies wurde durch zwei Fotos belegt: https://charismatismus.wordpress.com/2020/04/07/neues-deutsches-mantra-wir-bleiben-daheim-aber-nein-sich-regen-bringt-segen/

Hier sehen sie nun ein weiteres Bild aus Münster, das zwar nicht dieses Mantra enthält, aber im Grunde noch verrückter ist: Die Getränkefirma „Hohes C“ bedankt sich bei allen, „die dieses Plakat nicht sehen“ – die also schön brav „daheim bleiben“. Dummer gehts nimmer!

Einige dieser Stubenhocker-Werbeflächen sind jetzt nach zwei Monaten immer noch zu sehen –  und dies, obwohl jeder, der bis Fünf zählen kann, wissen dürfte, wie unsinnig diese Aufforderung gerade in Coronazeiten ist:

Erstens geht das Virus draußen am schnellsten zugrunde (im Unterschied zu geschlossenen Räumen), zweitens ist für den Corona-Schutz die Stärkung des Immunsystems besonders wichtig – und dies geschieht nicht in den eigenen vier Wänden, sondern vielmehr durch Bewegung, frische Luft, viel Sauerstoff und Sonne!

Vier Wochen später schreibt der FAZ- und WELT-Autor Dr. Gerd Held in seinem Artikel ganz in diesem Sinne: „Vor diesem Hintergrund ist die Leichtigkeit erstaunlich, mit der in Deutschland der Satz „Wir bleiben zu Hause“ die Macht erobert hat.“    (Quelle: http://wordpress.gerdheld.de/?p=2272)

Während also auf der einen Seite übertriebene Ängste geschürt werden, kann man andererseits genau die gegenteiligen Vorgänge beobachten, nämlich z.B. eine absurde Leichtfertigkeit in Sachen Maskentragen:

Die Stadt Münster kümmert sich – soweit sehr erfreulich – um die Beköstigung von Wohnungslosen und sozial Schwachen bzw. Bedürftigen, die seit vielen Wochen täglich im Eltrop-Heim von 10 bis 16 Uhr essen können (das Mittagessen 1 Euro, sonst alles gratis).

Dort am Eingang sind zwei Kisten auf je einem Stuhl  plaziert: eine enthält Masken mit der Aufschrift „NEU“  –  und daneben eine andere Kiste Masken mit der Aufschrift „ALT“. Die dort gelagerten Exemplare sehen auch entsprechend aus.

Daß ein gebrauchter Mund-Nasen-Schutz ziemlich das Letzte ist, was man in Corona-Zeiten tragen sollte, dürfte sich von selbst verstehen.

Selbst wenn die Kiste vielleicht als Entsorgungsidee gedacht ist (was aus der Beschriftung aber nicht hervorgeht), so wirkt dies für Besucher zumindest irreführend – zumal im Eßraum bereits mehrere Müllsäcke herumstehen.

Seltsame Sumpfblüten in Corona-Zeiten: Auf der einen Seite diese spießige Panikmache mit Bleibt-daheim-Appellen, andererseits ein derartiger Masken-Leichtsinn.

HINWEIS: Inzwischen wurde die Situation mit den alten Masken im Eltrop-Heim verbessert und unserer Beschwerde Rechnung getragen: Die kritisierte Kiste steht an einem Platz im Flur und ein erklärender Zettel an der Wand weist auf den Entsorgungszweck hin. Auf Nachfrage erklärte eine Ordnerin, die Änderung sei wegen einer „Kritik im Internet“ erfolgt.

 

 


Neues deutsches Mantra: „Wir bleiben daheim“ Aber nein: Sich regen bringt Segen!

Von Felizitas Küble

Wer kennt nicht das bekannte Gedicht von Goethe, den „Osterspaziergang“ – bei uns alle Jahre wieder auf Platz 1 aller TOP-Artikel, wenn es auf Ostern zugeht, auch diesmal: https://charismatismus.wordpress.com/2013/04/01/goethes-osterspaziergang-vom-eise-befreit-sind-strom-und-bache/

Und wer kennt nicht  – im Gegensatz zu Goethes Versen  –  den neuen deutschen Dauerspruch, den man gebetsmühlenartig zu hören und zu lesen bekommt: Wir bleiben zuhause!

BILD: Zwei Riesen-Plakate, heute mehrfach in Münster gesichtet – jeweils mit dem Mantra: „Zu Hause bleiben“

Vielleicht haben die staatsbeflissenen Damen und Herren etwas mistverstanden:

Es gibt in Deutschland keine Ausgangssperre, nicht einmal allgemeine Ausgangsbeschränkungen (wenn man von Bayern und dem Kreis Heinsberg absieht).

Landesweit gilt für den einzelnen Bürger die Kontaktbeschränkung, vor allem jene, wonach in der Öffentlichkeit nicht mehr als zwei Personen zusammensein dürfen (außer Verwandten und Sonderfällen) – und der 2-m-Abstand ist auch zu beachten.

Neue deutsche Welle: Trautes Heim, Glück allein

Trotz dieser Sachlage scheint sich jetzt eine neue deutsche Welle einzu(spieß)bürgern ganz nach dem Motto: „Trautes Heim – Glück allein!“

Diesen Eindruck muß man wohl bekommen, wenn man z.B. wie ich durch Münster (rad)fährt.

Heute war ich fast den ganzen Tag unterwegs, habe viermal für hochbetagte Nachbarn eingekauft, zudem einer 88-jährigen Bekannten eine riesige Tasche mit Krimis gebracht, da ihr kranker Nachbar ganz versessen auf diese Schmöker ist.

Wie ich also durch die westfälische Metropole radle, werde ich ständig durch gewisse Plakate belehrt, daß ich mich offenbar auf dem falschen Dampfer befinde: Statt „daheim zu bleiben“, treibe ich mich draußen herum. Gehts noch?!

Und ob es „geht“: Das ist gerade in Corona-Zeiten besser – nicht nur wegen der Hilfe für andere, sondern auch im eigenen Interesse, denn gesundheitlich gilt immer noch der alte Spruch: Sich regen bringt Segen!

Erst recht in jetzig Zeiten, denn Sport, frische Luft und noch dazu viel Sonnenschein (= Vitamin D) sind sehr günstig für das Immunsystem, zudem gut für Lunge, Herz und Kreislauf. Na also – genau passend gegen Corona!

In den nächsten Tagen klingt es einem dann wieder ständig in den Ohren: „Wir bleiben übern Ostern daheim!“
Ach wie schön, da wird sich Vater Staat aber freuen, in Wirklichkeit kann es ihm piepsegal sein, erst recht dem Obersten Chef. Oder warum sollten IHM die Gebete in den eigenen vier Wänden angenehmer sein als jene in seiner schönen Schöpfung?

Über Ostern bleib ich jedenfalls nicht zuhause, sondern gehe fröhlich raus, radle mit dem Fotogerät von einem frommen Bildstock zum anderen, von ersten Hofkreuz zum zweiten, von der  nächstbesten Kapelle zur wunderbaren Wallfahrtskapelle in Telgte oder zum dortigen Kreuzweg an der Ems entlang.

FOTO: Bildstock bzw. Christus als guter Hirte an einem Feldweg im Münsterland

Auch den Kindern tut ein Familienausflug nur gut – vielleicht verbunden mit einer schönen Pilgerfahrt oder Wanderung – und nicht etwa das phlegmatische Herumhocken zuhause,  möglichst noch vor der Glotze, dessen Inhalt meist alles andere als „österlich“ ist.

Zudem macht die Mattscheibe den Menschen passiv, ist ein dreister Räuber (es stiehlt ihm die wertvolle Zeit)  – und was das Lesen betrifft: das ist natürlich sehr zu empfehlen, gerade den Kleinen, aber auch dies muß nicht im Clubsessel geschehen, draußen macht es mehr Spaß und ist gesünder: ob auf der Gartenschaukel oder auf einer Sitzbank im Park – oder vielleicht in einer Kirche, so sie denn (hoffentlich!) offen ist.

 

 

 

 


Die sinnigen Sprüche der Protestler in Münster

Von Felizitas Küble

In Münster demonstrierte am Freitag – dem 7. Februar – ein lautstarkes „Bündnis“ von linksradikalen und teils gewaltbereiten Gruppen („Schwarzer Block“) gemeinsam mit  den „etablierten“ Parteien einschließlich der CDU gegen den AfD-Neujahrsempfang im Rathaus.

Einige Besucher der AfD-Veranstaltung wurden laut Polizeimeldung beleidigt und bespuckt. Die Versammlungsfreiheit der AfD-Gäste konnte nur mit massiver Polizeipräsenz unter Einsatz von Pfefferspray gewährleistet werden. (Näheres hier: https://charismatismus.wordpress.com/2020/02/07/muenster-cdu-beteiligt-sich-aktiv-am-linksradikalen-protest-gegen-die-afd/)

Aufschlußreich war die Art und Weise, wie sich die Schar der Protestler in ihren Plakaten selbst präsentierte – und zugleich ungewollt widerlegte.

„Bei dieser Intoleranz hört meine Toleranz auf“ – so heißt es auf einem selbstgemalten Transparent links neben der CDU-Fahne.

Damit wird die eigene Intoleranz scheinheilig mit der angeblichen „Intoleranz“ der Gegenseite zu rechtfertigen versucht.

In Wirklichkeit verhielten sich die AfD-Besucher gesetzestreu und friedlich, was laut Polizeibericht bei etlichen Demonstranten ganz anders aussah.

Weiterer Spruch: „Nazis nerven noch mehr als Wespen.“– Damit werden AfD-Mitglieder erstens als „Nazis“ verleumdet und zweitens als noch schlimmer hingestellt wie lästiges Ungeziefer. (Diese Polemik erinnert an die sprachliche „Entmenschlichung“ von Juden unter der NS-Diktatur. )

Aber das ist dann wohl die neue „Toleranz“ dieser selbsternannten Bessermenschen?!

Besonders „schlau“ ist wohl der folgende Slogan: An alle AfD-Mitglieder: Wiederholt die 8. Klasse und paßt besser in Geschichte auf.“

Dieser Demonstrantin dürfte entgangen sein, daß sich unter den Amtsträgern der AfD auffallend viele Akademiker befinden, Professoren und Doktoren noch und nöcher (darunter der Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen). Im Fach Geschichte haben diese Damen und Herren von der bürgerlichen AfD sicherlich besser aufgepaßt als die oftmals sozial „abgehängten“ Sprücheklopfer von der Antifa ecetera.

(Quelle für die beiden letztgenannten Plakate siehe Foto hier: https://rp-online.de/nrw/panorama/tausende-demonstrieren-in-muenster-gegen-die-afd-polizei-setzt-pfefferspray-ein_aid-48836439)

Besonders drollig wirkt es, wenn  – wie beim dritten FOTO links außen – diese Parole hochgehalten wird: „Hass ist keine Alternative.“

Genau  – und eben deshalb sollten diese Damen und Herren sich selbst an der Nase fassen und nicht an haßerfüllten und rechtswidrigen Aktionen von linksradikalen Bündnissen beteiligen.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Unser neues PLAKAT für Glaube und Kirche

Ecclesia-POSTER aus dem KOMM-MIT-Verlag:

Dieses PLAKAT kann beim KOMM-MIT-Verlag bestellt werden. Es ist im großen DIN-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 € inkl. Versandkosten (Betrag bitte vorweg in Briefmarken beilegen), vier Stück nur 6 € inkl. Porto (gegen Rechnung). – Per Tel. 0251-616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

 


Unser neues PLAKAT mit einem alten GEBET

POSTER aus dem KOMM-MIT-Verlag:

Dieses PLAKAT kann beim KOMM-MIT-Verlag bestellt werden. Es ist im großen Din-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 € inkl. Versandkosten (Betrag bitte vorweg in Briefmarken beilegen), vier Stück kosten nur 6 € inkl. Porto (gegen Rechnung). – Per Tel. 0251-616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

 


Münster: Plakatzerstörungen und ultralinke Antifa-Attacken gegen den AfD-Stand

Von Felizitas Küble

Als ich am vergangenen Freitag eine ältere Freundin besuchte, die in der Nähe des Universitäts-Klinikums wohnt und dabei am Kardinal-von-Galen-Ring entlangradelte, sah ich auf der gesamten Strecke massenhaft zerstörte AfD-Plakate, die von Randalierern rechtswidrig heruntergerissen und auf den Wiesen abgelagert wurden – das erste FOTO zeigt eines der zahlreichen Beispiele. 

Dasselbe geschah in anderen Straßen und Stadtbezirken, weshalb die AfD bereits einige Strafanzeigen stellte. Die Täter sind meist nachts aktiv, so daß sie nicht leicht zu ermitteln sind.

Am nächsten Tag –  Samstag, den 11. Mai 2019  – hatte die AfD am späten Vormittag einen Infostand in der Ludgeristraße von Münster aufgestellt. Hier in der Innenstadt gab es ein reges Treiben, zumal in dieser belebten Geschäftsstraße und Fußgängerzone.

In der ersten Stunde nahm alles noch seinen friedlichen und ruhigen Verlauf. Passanten kamen vorbei und diskutierten  – teils gleichgesinnt, teils kritisch – mit den dortigen AfD-Vertretern.

Das zweite FOTO zeigt den Münsteraner AfD-Chef Martin Schiller (links) in einer kleinen Gesprächsrunde neben dem Stand.

Das Wetter war sonnig, aber etwas kühl. In der Nähe hat die FDP ihren eigenen Stand aufgebaut.

Die Geschäftsführerin eines Ladens beschwert sich bei der AfD, weil diese genau vor ihrem Schaufenster steht. Doch die Standhelfer zeigen ihr die Erlaubnis des Ordnungsamts der Stadt, das der AfD genau diesen Standort zugewiesen hat. In der City sieht man einige weitere Infostände, z.B. von der CDU – die rote Rosen verteilt –   und von den Grünen. 

Nach über einer Stunde ist es aus mit der Ruhe am AfD-Stand, denn linksextreme Randalierer rücken nun aggressiv heran.

Die AfD in Münster, deren Stände auch im Vorjahr mehrfach von  Chaoten attackiert wurden, hatte bereits im Vorfeld entsprechenden Polizeischutz angefordert.

Dieses dritte BILD zeigt neben dem Polizeiwagen auch eine große Stellwand am AfD-Stand mit dem Titel „Entscheidungshilfen zur EU-Wahl“:

Bei zehn Themenfeldern bzw. Programmpunkten ist auf einer JA-NEIN-Tafel aufgezeichnet, was die verschiedenen Parteien  – inklusive der AfD – dazu äußern bzw. wie sie sich positionieren.

Gegen Mittag blockiert eine Horde junger Randalierer den Stand, einige von ihnen mit Sonnenbrillen oder Schals mehr oder weniger vermummt, um ihr Gesicht nicht zu zeigen und der Polizei eine Identifizierung zu erschweren. 

Einer der Augenzeugen berichtet uns:

Die Beamten mussten mit mehreren Mannschaftswagen anrücken und den selbsternannten „Antifaschisten“ erklären, was Demokratie bedeutet. Die Personalien einiger Rädelsführer wurden ermittelt, Anzeigen wurden erstattet und der Platz wurde geräumt, so dass die AfD ihren Stand weiter betreiben und Gespräche mit Passanten führen konnte.

Die illegale Aktion führte zu einem großen Menschenauflauf und brachte der AfD unerwartete Aufmerksamkeit. Einige Fußgänger sind empört über die Störer. Ein Münsteraner sagte: Bisher war ich noch unentschlossen, aber jetzt weiß ich: Ich wähle euch!  

Die Linksextremen deklamieren Hassparolen gegen die AfD; sie fordern die Bürger auf, deren Flyer in ihren mitgebrachten Müllsäcken zu entsorgen.

Die Reihe der rot-lackierten Faschisten ist mittlerweile so dicht, dass kein Passant an den Wahlstand kommen kann. Die AfD-Helfer werden gehindert, zum Stand zu gelangen, um Flyer zu verteilen oder  ungestört mit Bürgern zu sprechen.

BILD: Heruntergerissenes AfD-Plakat: Die Regeln unseres Rechtsstaats werden damit angegriffen

Man versucht offensichtlich, die Wahlhelfer zu provozieren, um dann etwas gegen die AfD in der Hand zu haben.

Die AfD-Leute werden mit dem in ultralinken Kreisen üblichen Nazi-Vokabular („Ganz Münster hasst die AfD!“ – „Nazis, verpisst euch.“ – „Braunen Müll entsorgen!“) beschimpft. Dass das eine Verharmlosung der schrecklichen NS-Verbrechen darstellt und damit die wirklichen Opfer der National-sozialistischen Schreckensherrschaft verhöhnt werden – so weit denken diese indoktrinierten jungen Leute nicht.

Merkwürdig, daß einige ältere Bürger sie in diesem zutiefst undemokratischen Treiben auch noch unterstützten.

Das Recht auf Meinungsfreiheit wird hier mit Füßen getreten, dieses Recht bezieht sich logischerweise auf die Ansichten von Andersdenkenden, nicht auf die der eigenen Gesinnungsgenossen. Ein Demokrat muss eine andere Meinung aushalten.

Die AfD kann verlangen, dass man ihre Rechte respektiert, dazu gehören Versammlungsfreiheit und Meinungsfreiheit, wie sie im Grundgesetz vor  70 Jahren festgeschrieben wurden –  und ohne die eine funktionierende Demokratie undenkbar ist.

Diese fanatischen Linksfaschisten glauben, das Recht für sich allein gepachtet zu haben. Das ist genau der Weg zum Totalitarismus, wie wir ihn von zwei schrecklichen Diktaturen in Deutschland bereits kennen.“