Das IFO-Institut befürchtet eine Pleitewelle

Viele deutsche Unternehmen befinden sich in einer katastrophalen Situation und sehen ihre Existenz bedroht durch den Shutdown der Wirtschaft, wie aus der April-Umfrage des Münchner Ifo-Instituts hervorgeht.

Demnach geben 29,2 Prozent der befragten Firmen an, höchstens drei Monate überleben zu können, wenn die staatlichen Einschränkungen noch für längere Zeit anhalten würden. Maximal sechs Monate könnten der Erhebung zufolge 52,7 Prozent der Unternehmen durchhalten.

„Das sind beunruhigende Zahlen, die auf eine kommende Pleitewelle hindeuten“, kommentiert IFO-Experte Klaus Wohlrabe.

Weitere Infos hier: https://www.ifo.de/node/54705


Dr. Alice Weidel: Griechenland ist pleite!

Zur Situation Griechenlands in der Eurokrise erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Dr. Alice Weidel (siehe Foto): Alice Weidel-150x150

„Beim IWF weiß man es schon lange, nun soll es auch die EU endlich zugeben: Griechenland ist nachhaltig insolvent. Das ist nämlich die Bedeutung, wenn erklärt wird, die griechische Staatsschuld sei ‚nicht tragfähig‘.

Damit der IWF bei der sogenannten Griechenland-Rettung nicht abspringt, hat die Eurogruppe dann doch zugesagt, die ‚griechische Schuldentragfähigkeit‘ wiederherzustellen. Im Klartext den von der Bundesregierung stets ausgeschlossenen Schuldenschnitt zu machen.

Ein großer Teil der Gelder, die an Griechenland geflossen sind, wird auf immer verloren sein. Das war abzusehen. Die AfD warnte seit ihrer Gründung davor. Dafür wurden wir von der Bundesregierung gescholten. Das sei alles Panikmache und Griechenland würde alles zurückzahlen. Merkel, Schäuble und all die anderen; sie haben dreist gelogen.

Um das Thema aus dem Bundestagswahlkampf herauszuhalten, hat man den Termin für den Schuldenschnitt auf 2018 verschieben können. Das ist der ‚Verhandlungserfolg‘ der deutschen Bundesregierung. Wenn‘s um die eigenen Pfründe geht, dann macht diese Regierung keine Kompromisse.

Vernünftig wäre, endlich offen zuzugeben, dass Griechenland pleite ist und deshalb einen Schuldenerlass braucht und zwar besser jetzt, als später, wenn noch mehr Schulden hinzugekommen sind. Gleichzeitig muss Griechenland aus dem Euroraum ausscheiden, um nicht wieder in den gleichen Teufelskreis zu geraten. Allerdings müsste die Bundesregierung dann zugeben, dass sie jahrelang auf einem x-Milliarden-Euro-teuren Holzweg war. Da ist meine Hoffnung eher gering.“