Polizeichef Wendt von Linksradikalen in Köln beleidigt und niedergeschrieen

Von Dr. David Berger

„Wohin steuert Deutschland?“ war der Titel einer Podiums-Diskussion, die gestern Abend an der Universität Köln stattfand.

Eingeladen war der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt. Er ist dafür bekannt, dass er bezüglich der schweren Krise, die Deutschland derzeit heimsucht, kein Blatt vor den Mund nimmt. So wurde er schnell zu einer Hassfigur für Linke.

Es ist bereits bezeichnend, dass Wendt das Podium nur geschützt von zahlreichen Polizisten und Sicherheitsbeauftragten der Universität erreichen konnte. Auch dass in den ersten 30 Minuten einzelne Gruppen in dem stark gefüllten Hörsaal den Polizeichef mit Beleidigungen (Lieblingsruf: „Nazi!“) niederschrien, ist bezeichnend für die gewalttätige Radikalisierung des linken Aktivismus.

Für die Annahme des Gesprächsangebot an die Randalierer, Wendt doch kritische Fragen zu stellen, fehlte den Protestierenden allerdings dann der Mut.

Erst nachdem eine komplett durchdrehende Studentin aus dem Saal entfernt wurde, verbesserte sich das Klima leicht, so dass Wendt überhaupt erst zu Wort kam.

Dennoch kam es während der mehr als zwei Stunden anhaltenden Diskussion immer wieder zu Pöbeleien und Beleidigungen von Seiten der Gruppen, die ganz offen unter anderem Antifa-Banner hochhielten.

So gab der Verlauf der Veranstaltung die treffende Antwort auf die Frage, wohin Deutschland derzeit steuert.

Erstveröffentlichung des Beitrags von Dr. Berger hier: https://philosophia-perennis.com/2017/11/24/universitaet-koeln/


FAZ kritisiert Politiker-Pöbeleien: Volker Beck verunglimpft Erika Steinbach

Unter dem berechtigten Titel „Fehlender Respekt“ berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“  online am 3.5.2014 über Internet-Pöbeleien von Bundespolitikern. Die FAZ zitiert einige gossensprachliche Ausdrücke, mit denen versucht werde, „Aufmerksamkeit zu erregen und sich anzubiedern.“ – Redakteurin Friederike Haupt schreibt hierzu kurz und treffend: „Das ist peinlich.“

E. Steinbach

Als erstes Beispiel nennt die FAZ-Autorin den innenpolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, Volker Beck.

Dieser Politiker habe zu einem Zeitpunkt, als „in der Ukraine prorussische Milizen gerade mehrere OSZE-Mitarbeiter festgeset hatten“ auf Twitter gegen Erika Steinbach  –  menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion  –  getwittert; Steinbach amtiert zugleich als Präsidentin des BdV (Bundes der Vertriebenen).

In Pressemitteilungen hatte sich die CDU-Bundestagsabgeordnete (siehe Foto) bereits seit längerem kritisch mit dem russischen Präsidenten befaßt, zumal mit seiner Außenpolitik.

Ausgerechnet mit Putin wurde sie nun von Beck in einen diffamierenden Zusammenhang gebracht. Die FAZ berichtet hierzu Folgendes:

„Ein Nutzer namens „Basti“ wies Beck auf einen Videoschnipsel hin, in dem die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach sich gegen die finanzielle Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe ausspricht. Um 22.18 Uhr twitterte Beck, für jeden sichtbar: „Erika Steinbach ist eine Drag-Version von Putin – wetten!“ 

Also: Die Abgeordnete ist unter ihrem Travestie-Fummel eigentlich ein Mann, nämlich Wladimir Putin. Auf so etwas muss man erst mal kommen. Und es dann auch noch veröffentlichen wollen. Beck, der früher gelegentlich für Respekt gegenüber anderen Menschen eintrat, hat damit anscheinend kein Problem.“

Natürlich ist diese Beck-Entgleisung nicht das einzige Beispiel für beleidigende Flegelsprüche auf Twitter oder Facebook.

Friederike Haupt schreibt: „Viele Politiker haben erkannt, dass sie in sozialen Netzwerken wie Twitter mit wenig Aufwand auf sich aufmerksam machen können.“  –  Allerdings bezweifelt auch die FAZ-Autorin, ob diese Volksvertreter denn etwa „dem Volk unter der Gürtellinie am nächsten“ kommen.

Der bemerkenswerte FAZ-Artikel zieht das Fazit: „Nach derart schlichten Mustern pöbeln Halbstarke.“

Vollständiger FAZ-Text hier: http://www.faz.net/aktuell/politik/poebeleien-auf-twitter-fehlender-respekt-12921488.html