Kontroverse um islamkritische Karikatur

Von Felizitas Küble

Die Westfälischen Nachrichten (WN) veröffentlichten am 23. Februar eine für heutige Presseverhältnisse erstaunlich kritische Karikatur. Der Zeichner knöpfte sich die islamfreundliche Haltung kirchlicher Würdenträger vor, in diesem Fall konkret die Pfarrerschaft der Lamberti-Gemeinde in Münster.

Diese hatte sich mit öffentlichen Veranstaltungen, die in der Kirche stattfanden, gegen den Neujahrsempfang der AfD in Münster positioniert.  (Näheres hier: https://charismatismus.wordpress.com/2019/02/23/muenster-spaltung-der-gemeinden-ist-kein-problem-wenn-es-gegen-die-afd-geht/)

Die Karikatur von Arndt Zinkant  – siehe Abbildung – zeigt links den Lamberti-Kirchturm und rechts eine Moschee mit Minarett. Unten links sieht man ein Plakat „AFD RAUS!“ und ein Transparent „Gegen Fremdenfeindlichkeit.“

Ein Pastor, der aus dem Kirchturm schaut, erklärt dem Imam: „Damit setzen wir ein Zeichen gegen Intoleranz – keine Sorge, natürlich nicht gegen fremde Intoleranz.“

Die Satire traf genau ins Schwarze bzw. ins Rot-Grüne. Die zu erwartende Empörung der Zeitgeistsurfer blieb nicht aus und wurde von zwei Pfarrerinnen mit Leserbriefen artikuliert, die am 26.2. in den WN abgedruckt wurden.

Daraufhin verteidigte ich die Karikatur in einer Zuschrift, welche die Zeitung am vorigen Mittwoch (jedoch stark gekürzt) veröffentlichte.

Nachfolgend dokumentieren wir den vollen Wortlaut meines Leserbriefs:

Protest gegen Karikatur ist unberechtigt

Gleich zwei Pfarrerinnen protestieren jeweils mit einem Leserbrief gegen jene WN-Karikatur, die sich skeptisch mit dem Einsatz der Lamberti-Pfarrerschaft gegen den AfD-Neujahrsempfang befaßte.

Man mag über Details streiten, wobei es ohnehin ein typisches Kennzeichen für Karikaturen ist, die Sachlage zuzuspitzen. Warum soll das nur mit einer linksgerichteten Zielsetzung möglich sein? Wie einfältig und einseitig wäre das denn!

Die kritisierte Zeichnung bringt einen entscheidenden Gesichtspunkt durchaus richtig auf den Punkt, nämlich das fehlende kirchliche Engagement in Münster gegenüber dem politischen Islam und dessen Intoleranz. Da scheuen sich kirchliche Amtsträger sehr wohl, deutlich mit Warnungen aufzutreten – das könnte Widerspruch oder gar echten Ärger etwa von Salafisten einbringen, statt es sich auf der Woge des Zeitgeistes bequem zu machen.

Außerdem sind die Zeiten der „politischen Prälaten“ gottlob vorbei. Es ist nichts anderes als Klerikalismus von links, wenn Geistliche ihre amtliche Stellung dazu vereinnahmen, um ihren eigenen politischen Ansichten mehr Gewicht zu verschaffen – das gilt erst recht bei Aktionen gegen eine konkrete Partei.

Mit solch parteipolitischer Positionierung besteht die Gefahr, die Gemeinde zu spalten. Schließlich gibt es unter den Gläubigen verschiedene Parteipräferenzen – und das ist auch gut so.

Wir hören gerade von reformkatholischer Seite so viel von den „mündigen“ Laien. Aber wenn es um die AfD geht, ist anscheinend plötzlich Schluss damit. Dann soll das Kirchenvolk amtlich vom Ambo aus darüber belehrt werden, wie es hierüber zu denken hat.

Pfarrerin Niemeyer wirft dem Karikaturisten vor, eine „bequeme Unwahrheit zu überzeichnen“, unterstellt ihm bei Vorsatz sogar „Lüge“, schreibt sodann von „Hass- und Angstbeschleuniger“. Wer betreibt denn hier unsachliche Polemik? Doch nicht der Karikaturist, sondern jene, die derart unberechtigte Anschuldigungen formulieren.

Felizitas Küble, 48167 Münster


AfD-Parlamentarier kritisiert Millionenzuschuß für ultralinke Amadeu-Antonio-Stiftung

Wie sich aus der Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner ergibt, erhielt die Amadeu-Antonio-Stiftung seit dem Jahr 2010 insgesamt mehr als 3,6 Millionen Euro an Mitteln aus dem Bundeshaushalt.

Während in den ersten Jahren noch geringere sechsstellige Beträge ausgezahlt wurden, konnte die Stiftung um den ehem. Stasispitzel Anetta Kahane im Jahr 2017 bereits 967.045,66 Euro  –   und damit knapp 100% mehr als im Vorjahr  –  in Empfang nehmen.

Der Parlamentarier Stephan Brandner fordert eine generelle Einstellung der Finanzierung der Amadeu-Antonio-Stiftung aus öffentlichen Mitteln. Er kritisiert, die Amadeu-Antonio-Stiftung zeichne sich besonders durch ihre Polemik gegen jede konservative, liberale und regierungskritische Meinung und durch Hetze gegen die AfD aus:

„Diese Gruppierung wird mit Steuergeldern gemästet und steht trotzdem nicht hinter dem demokratischen Grundverständnis der Bundesrepublik Deutschland. Sie agitiert gegen demokratisch legitimierte Parteien und diffamiert diese auf übelste Weise. Hinzu kommt ein dubioses Finanzgebaren und seltsame Darlehensvergaben, die manche schon dazu verleiteten, diese seltsame Stiftung als ‚Amadeu-Antonio-Bank‘ zu bezeichnen.“


Kritischer Aschermittwoch-Rückblick auf das Ende des Karnevals – und der Toleranz?

Von Peter Helmes

Heute ist Aschermittwoch. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Normalerweise bedeutet der Aschermittwoch auch das Ende des Faschings und der Beginn der Fastenzeit.

Aber in diesem Jahr wurde der unbeschwerte, beschwingte, fröhliche und Seitenhiebe verteilende Karneval schon am Freitag vor Fastnachtsonntag zu Grabe getragen. Und dafür gibt es keine Entschuldigung! Karneval ist uns heilig – und nur Ignoranten und Fremdlinge meinen, Karneval habe etwas mit Alkohol zu tun. peter-helmes-227x300

Ein ebenso weit verbreitetes Vorurteil ist, im Rheinland sei „das ganze Jahr Karneval“. Quatsch! Konrad Adenauer war Karnevalist und   – wie die Geschichte lehrt – ein höchst ernstzunehmender Staatsmann. In aller Bescheidenheit: Auch ich bin Karnevalist – durch und durch.

Das virus carnevalis wurde mir buchstäblich mit der Muttermilch eingegeben:

Meine Mutter war vor 100 Jahren Mitbegründerin des „Damenkomitees Mokkakännchen“  und deren erste Präsidentin, was im Rheinland einer Erhebung in den Adelsstand gleicht. Mein Vater war ein halbes Leben lang Mitglied des „Elferrates“, mein Bruder war  – trotz seines Priesterberufes  –  begeisternder Büttenredner.

Aber die Verblödung der Gesellschaft nimmt so stark zu, daß sogar zum Blödeln verpflichtete Büttenredner jedes Maß verloren haben.

Von der geistreichen Kritik zur hirnlosen Diffamierung

„Karneval“ – das waren eigentlich Tage der Fröhlichkeit, der Unbekümmertheit und der Verkleidung, ein alter germanischer Brauch.
Durch die französische Besatzung kam noch eine Komponente hinzu: An Karneval war es den Bürgern erlaubt, mit den „Oberen“ Tacheles zu reden, ihnen einen Spiegel vorzuhalten und sie zu kritisieren – straffrei.  pc_pi
.
Aber das alles lief mit Anstand ab. Heute wird Kritisieren ersetzt durch hirnloses Polemisieren, es wird brutal gepoltert, statt mit dem Florett des geschliffenen Geistes zu kämpfen.
.
Es siegte der geistlose Zeitgeist, die Inkarnation des Neuen Menschen  –  und gab den Blick frei auf die neue gleichgeschaltete Gesellschaft.In diesem Jahr wirkten die Reden wie von einem Lehrer inhaltlich vorgegebene Aufsätze oder Gedichte – ohne jede Variation. Nicht einer fiel aus der Rolle, alle waren „politisch korrekt“ – das definitive Aus für den Ur-Karneval!

Trauriger „Höhepunkt“ der diesjährigen Fastnachtsveranstaltungen waren die Sitzung „Mainz, wie es singt und lacht“ sowie die Rosenmontagszüge in Düsseldorf und Mainz – Tiefpunkte rheinischen Frohsinns. Beleidigung schien den Karnevalisten das höchste geistige Niveau – auf unterirdischem Niveau, wie das Folgende zeigt:

Mainz, wie es stinkt und kracht!

Ein Redner versicherte: „Die AfD ist die Bremsspur in der Unterhose Deutschlands” und fluchte, einmal in Sportpalaststimmung gekommen, über die „braunen populistischen Kanalratten”. Ein anderer, Lars Reichow, drohte: „In dem Europa, was wir uns wünschen, habt ihr keinen Platz. Packt Eure Koffer, ihr Geschichtsfälscher, ihr Kleingartenfaschisten, und macht euch auf die Reise.”logo-afd-small

Das ist Pogromverdächtig und riecht nach Volksverhetzung. In einem Rechtsstaat würde jetzt zumindest wegen des Anfangsverdachtes der Volksverhetzung ermittelt. In dem ‘BRD’-Staat hingegen ist mit einer Belobigung des möglichen Straftäters zu rechnen.

„Die Mainzer Narren reden Klartext“ schrieb denn auch die Mainzer Zeitung und jubelte: „Der Saal dankt mit donnernden Ovationen dem Narren für die klaren Worte”.

Man solle sich nicht „durch den Dreck ziehen lassen“, sagt Lars Reichow, „nicht von der ranzigen Faschisten-Braut Marine Le Pen und nicht vom verwesten Säugling Geert Wilders und auch nicht von der verwelkten Kräuterhexe Frauke Petry“.

„Nicht durch den Dreck ziehen lassen“? Das gilt wohl nicht für den feinen Herrn Reichow selbst.

Beleidigung ausländischer Staatsoberhäupter inklusive

Hier eine Kostprobe: „Selbst gewähltes Pech hatten auch unsere Nachbarn in Polen – ich weiß nicht, was die vorher genommen hatten, Wodka umsonst in der Wahlkabine oder was – jetzt sind sie aufgewacht mit einer Regierung, angeführt von der nationalkonservativen PiS-Partei, die Abgeordneten nennen sich vermutlich PiSser. Der mächtigste Mann in Polen ist Jaroslaw Kaczynski, ein eineiiger Zwilling – das andere Ei ist vor ein paar Jahren abgestürzt.“ img_2243

Die diesjährigen Karnevalsveranstaltungen in den Hochburgen Düsseldorf und Mainz schienen nur zwei Themen zu kennen: AfD und Trump. Da konnten sich alle so richtig abarbeiten – und merkten nicht, wie armselig die Darbietungen waren. 

Der Präsident der USA wird auf unglaubliche Weise verhöhnt: Trump als Papp-Arschgesicht mit Blondhaar oder Wagen: „Arsch mit Ohren” als Donald Trump – der auch als lächerlich torkelnder faselnder Dummkopf dargestellt wurde, einem Affen ähnlicher als einem Menschen!

Völlig aus der Rolle fiel im Rosenmontagszug von Düsseldorf ein Motivwagen, auf dem die Freiheitsstatue den abgetrennten Kopf Donald Trumps hält. Auf einem anderen Motivwagen sah man eine Darstellung des US-Staatsoberhaupts, wie er versucht, die New Yorker Freiheitsstatue zu vergewaltigen. Das war allerunterstes Niveau und wäre nicht einmal im Iran oder einem radikalislamischen Land vorstellbar.

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist, Schriftsteller, Politikberater und Leiter der liberal-konservativen Webseite www.conservo.wordpress.com

Ergänzend dazu ein Bericht von Dr. Berger: https://philosophia-perennis.com/2017/03/01/karnevalsfeldzug-gegen-polen-oder-die-wiederentdeckung-der-meinungsfreiheit/

Hierzu auch ein israelischer Autor: https://charismatismus.wordpress.com/2017/02/25/deutsch-israelischer-publizist-kritisiert-polemische-mainzer-karnevals-sendung/


Mainzer Karneval: Lars Reichow und sein demagogischer Rundumschlag gegen die AfD

Von Karin Zimmermann

Zur Sendung: „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“: Herrlich – wie in den Vorjahren – ich habe Tränen gelacht  – fast bis zum Schluss. Da habe ich meinen Ohren nicht getraut: Es ging um die AfD. afd_-300x298

Lars Reichow hätte wissen müssen, dass er zwar vieles sagen kann, dass er aber dann auch damit rechnen muss, dass der Zuhörer Schlüsse auf seinen Geisteszustand ziehen wird.

Was hier geboten wurde, war noch nicht einmal eine Wahlkampfveranstaltung: Es war das Schüren von Hass, Hetze auf niedrigstem Niveau und Diffamierung einer demokratischen, zugelassenen Partei, der AfD.

Nach Reichow sind Bevölkerungsteile, die bis zu 25% gehen, erklärte Feinde der Demokratie. Der Name Göbbels wurde genannt: Ja, es war vergleichbar mit dem, was Göbbels von sich gegeben hat. Das Zündeln von Negativ-Emotionen, das Schüren von Hass, das emotionale Aufpeitschen der Zuhörer nach dem Motto: „Wollt ihr den totalen Krieg“!

So etwas ist nicht Stil eines Demokraten, sondern der eines Demagogen. Keinerlei sachlichen Inhalt – niedrigste Instinkte der Masse wurden befeuert.

Wie sich das auswirkt, haben wir letzte Woche hier in unserem Dorf erlebt: pc_pi

Anlässlich eines Info-Standes, bei dem AfD-Mitglieder AfD-Symbole gezeigt und mit Bürgern gesprochen haben, wurde ein Parteiangehöriger absichtlich von einem passierenden Auto nur um Zentimeter verfehlt, ein anderer am Ellbogen angefahren.

Der Fahrer eines Kleintransporters hatte ruckartig die Richtung gewechselt und einen Angehörigen der Standbesatzung auf dem Bürgersteig vorsätzlich angefahren, nachdem er bereits vorher einmal – dicht vorbeirasend – „Arschloch“ und „Nazischweine“ aus dem offen Fenster gerufen hatte.

Auch nachdem er gefasst und von der Polizei angehört wurde, zeigte er keine Reue: Die nochmalige Beschimpfung mit „Arschloch“ bewies: Jedes Schuldgefühl war ihm fremd – es ging ja gegen die AfD. (http://www.afd-troisdorf.de/info-stand-der-afd-aktivisten-neunkirchen-seelscheids).

Das ist das Ergebnis. Wir kommen wieder dorthin, wo wir in den 1930er Jahren schon einmal waren: Das Fernsehen kann sich gratulieren – es hat diese Entwicklung durch „Mainz bleibt Mainz“ erkennbar befeuert.

Ob die Peinlichkeit dieses Vortrages den Faschings-Oberen bewusst ist? Man muss befürchten, nein. Sitzungspräsident Andreas Schmitt hieb bei seinem nachfolgenden Vortrag in die gleiche Kerbe.

Es scheint notwendig zu sein, dass vor einer so weltweit verbreiteten Veranstaltung noch einmal ein Erwachsener die Manuskripte auf solche Peinlichkeiten hin durchsieht.

Siehe ergänzend hierzu den Artikel eines deutsch-israelischen Autors: https://charismatismus.wordpress.com/2017/02/25/deutsch-israelischer-publizist-kritisiert-polemische-mainzer-karnevals-sendung/


Deutsch-israelischer Publizist kritisiert polemische Mainzer Karnevals-Sendung

Von Klaus Moshe Pülz

Diese Veranstaltung „Mainz, wie es singt und lacht“ war hinsichtlich der politischen Aussagen fast durchgängig peinlich, weil hierbei gegen eine Partei in nazistischer Manier polemisiert wurde. Dabei geht es nicht allein um den Vortrag des Lars Reichow, sondern auch um das „Schlappmaul“ Hans-Peter Betz. Pülz

Man hatte den Eindruck, daß trotz anwesender Vertreter der AfD-Partei eifrig und beleidigend ein Pauschalurteil über diese legitime Partei gefällt wurde. Da fielen nicht nur Vergleiche mit dem Propagandaminister Goebbels auf, sondern auch Alexander Gauland wurde in die Nähe eines Gauleiters gerückt.

Es entspricht keineswegs unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung, wenn eine etablierte Partei, deren Parteiprogramm lediglich nationale Interessen vertritt, derart diskreditiert und desavouiert wird – und ein „prominentes“ Publikum dazu noch frenetisch applaudiert – wie einst die unreflektierten Massen im einstigen Berliner Sportpalast, wenn Hitlers Demagogen zum Massenmord gegen die Juden aufriefen.

Anstatt sich die Vortragenden auf den Irrsinn dieser Europäischen Union und den Brüsseler Wasserkopf konzentriert hätten, den wir deutschen Steuerzahler finanzieren müssen, ohne diese Beamten selbst gewählt zu haben, wußte man sich der Claqueure sicher, wenn es nur gegen die AfD geht.

Dabei wurde Jean-Claude Juncker unerwähnt gelassen, in dessen Luxemburger Zwergstaat bzw. Bankenstaat Groß-Konzerne ihre Gewinne gebunkert haben und zwar am Fiskus vorbei.

Man fand lediglich nur abfällige Bemerkungen gegen die „populistischen“ Parteien quer durch Europa, weil es sich gezeigt hat, daß die Fleißigsten in Europa für die Faulsten (den südeuropäischen Olivenstaaten) zahlen müssen.eu

All diese Milliarden Euro an die Griechen, die noch immer über keine funktionierende Steuerfahndung verfügen und wenn schon, dann die Beamten schlichtweg bestochen werden, um Ermittlungsverfahren zu entgehen, was den Rednern von „Mainz, wie es singt und lacht“ keiner Erwähnung wert.

Nicht zum Lachen ist der Flüchtlingsstrom ins deutsche EUROland, wo es nicht nur um verfolgte Christen geht, sondern um Muslime, die auch andere – mörderische – Absichten verfolgen, wobei sie sich auf ihren Allah-Gott berufen. Denn zuvor mußten Massenveranstaltungen und –ansammlungen nicht durch starke Polizeikräfte und Betonboller abgesichert werden.

Darüber hinaus hatte ich erwartet, daß ein geistreicher Redner sich auch mit der desaströsen Finanzpolitik des Italieners Draghi beschäftigt, der zum ersten Mal in unserer Geschichte es fertigbrachte, daß die braven deutschen Sparer für ihre Einlagen keine Zinsen mehr ausgezahlt erhalten.

Dafür prahlt Bundesfinanzminister Schäuble über Überschüsse in der Staatskasse, anstatt die Sparer für ihre umsichtige Altersvorsorge mit entsprechenden Zinsen zu belohnen, um damit den Staat zu entlasten und der Altersarmut vorzusorgen. euros

Dafür müssen die Deutschen möglichst den Griechen die geliehenen Abermilliarden schenken (Schuldenschnitt), wo in Deutschland die Kinder- und Altersarmut zunehmen – ein Skandal größten Ranges, der keiner Erwähnung wert war.

Auch die abfälligen und beleidigenden Äußerungen gegen die Briten und der Vergleich mit der Schönheit der Pferde gegenüber der unterstellten Häßlichkeit der Prinzessinnen entspricht keinem intellektuellen Niveau, denn auch die Deutschen möchten nicht, wenn im Ausland über sie derart beleidigende Äußerungen gemacht werden.

Eine solche Karnevalsveranstaltungen sollte fürwahr nicht dazu dienen, eine gewisse Partei in Mißkredit zu ziehen, wobei im Zusammenhang mit den Altkommunisten, den Linken, nicht von Linkspopulisten die Rede war, die einst deutsche Republikflüchtlinge skrupellos an der Zonengrenze abgeknallt hatten und heute als Saubermänner dastehen wollen.

Das deutsche Volk kann doch nicht so dämlich sein, dies vergessen zu haben.

Mich und wohl auch andere Zuschauer konnte diese ominöse Karnevalsveranstaltung nicht begeistern, weil viele Chancen verpaßt wurden, die wirklich der Kritik bedurft hätten. Die künftigen Wahlen werden zeigen, wie kontraproduktiv solche plumpen Hetztiraden sich letztendlich auswirken werden.

Die Befürworter einer wehrhaften Demokratie sollten besser ihr Augenmerk auf die hiesigen Salafisten, Gefährder und Hetzer à la Erdogan richten, denn von dort droht uns handfeste Gefahr, die übrigens auch die AfD groß machen werden, weil sich die Menschen hierzulande nicht anders gegen die etablierten Parteien wehren können, die doch nur um ihre eigenen Pfründe fürchten.

Unser Autor Klaus Mosche Pülz ist deutsch-israelischer Publizist, Gemeindeleiter und judenchristlicher Theologe sowie Herausgeber von www.zelem.de


„Konservativer Aufbruch“ in der CSU kritisiert FAZ-Polemik über „die Radikalen“

Beschwerdeschreiben von Dr. Thomas Jahn (Konservativer Aufbruch in der CSU) an die FAZ per E-Mail vom 4.2.2016:

Sehr geehrte Damen und Herren,
als ehemaliger Abonnent und Leser Ihrer Zeitung habe ich mich über den Artikel von Frau Bednarz („Die Radikalen“) sehr gewundert.
 .
Es kann vielleicht schon als Kunstform angesehen werden, auf fünf Internetseiten nur mit Etikettierungen und Pauschalierungen auszukommen, ohne sich auf Basis von Fakten oder echten Argumenten mit den angeblich „radikalen neuen Rechten“ auseinanderzusetzen.
 .
Bei einem Jungautoren-Wettbewerb des „Neuen Deutschland“ oder der „Jungen Welt“ hätte Frau Bednarz damit sicher den ersten Preis erhalten.
Von der FAZ hätte man sich allerdings gewünscht, dass einer Autorin nicht nur Raum für Textbausteine und vorgestanzte Kampfbegriffe aus dem Vokabular eines Jakob Augstein, Ralf Stegner oder Heiko Maas geboten wird, sondern dass man ihr Recherchearbeit und journalistische Qualität abverlangt.
 .
Dazu gehört, dass Zitate nicht sinnentstellt wiedergegeben werden und die angegriffenen Personen vorher Gelegenheit zu einer Stellungnahme erhalten. Da Frau Bednarz die von mir mitgegründeten Initiative des „Konservativen Aufbruchs“ in der CSU anspricht und die Stuttgarter Rede meines Sprecherkollegen David Bendels erwähnt, bei der ich zugegen war, darf ich folgendes festhalten:  zeitungen

Mit dem Artikel von Frau Bednarz soll der Eindruck erweckt werden, sie hätte mit CSU-Abgeordneten über den Konservativen Aufbruch gesprochen. Da sie keine Namen und Zusammenhänge nennt, darf dies stark bezweifelt werden.

Ebenso wie viele bürgerliche Basisgruppen, die in den letzten Jahren in den christlichen Kirchen, Parteien, Verbänden oder als Bürgerinitiativen entstanden sind, haben sich auch in den Unionsparteien solche Basisgruppen etabliert, die einfach ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Interessenartikulation in Anspruch nehmen.
Warum wir uns deshalb von Frau Bednarz als Wichtigtuer und Gaukler diffamieren lassen müssen, erscheint kaum nachvollziehbar.
 .
Ich würde mich daher sehr freuen, wenn Ihre Zeitung so fair wäre, einen Gastbeitrag der von Frau Bednarz attackierten angeblich „Radikalen“, also der Betroffenen selbst abdrucken würde, um sich anschließend fundiert und auf dem einmal vor vielen Jahren von der FAZ gepflegten, intellektuellen Niveau mit folgenden Fragen auseinanderzusetzen:
–    Warum ergreift der hohe deutsche Kirchenklerus seit geraumer Zeit einseitig Partei für bestimmte politische Parteien?  – Beispiel: Warum wird die Beleuchtung des Erfurter Doms nur aus Protest gegen eine kleine Oppositionspartei ausgeschaltet aber nicht, wenn 24 Jahre nach der friedlichen Revolution ein vorbestrafter Politiker der SED-Fortsetzungspartei zum Ministerpräsidenten Thüringens bestimmt wird? alle_parlamente_01_59949a9a6f
.
–    Warum werden die gewaltfreien Demonstrationen von Pegida als Angriff auf Menschenwürde und Demokratie skandalisiert, während der in Leipzig, Berlin und anderen Städten beinahe wöchentlich stattfindende Straßenterror tausender gewaltbereiter Linksextremisten mit Dutzenden von verletzten Polizisten und Sachschäden in Millionenhöhe kaum eine Zeile Wert ist?

–    Warum werfen Journalisten wie Frau Bednarz normalen Bürgern in Ausübung ihrer verfassungsmäßigen Rechte vor, sie würden sich mit ihrer (von Frau Bednarz unerwünschten) Meinung „auf Abwege“ begeben, während Regierungspolitiker die die Grund- und Freiheitsrechte massiv einschränken wollen, wie Justizminister Maas oder Bundeskanzlerin Merkel zu „Opfern“ der bösen „neuen Rechten“ hochstilisiert werden.

–    Warum fordert Frau Bednarz von kritischen CDU-Mitgliedern „Loyalität“ gegenüber der eigenen Parteiführung ein? Ist Linientreue etwa eine neue freiheitlich-demokratische Tugend?

–    Warum diffamiert Frau Bednarz Dissidenten wie Herrn Sarrazin als „weinerlich“, anstatt sich mit den Hintergründen seiner skandalösen Entfernung aus dem Bundesbankvorstand und den offensichtlich sehr engen Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland zu befassen?

–    Warum „hetzen“ rechtschaffende und steuerzahlende Bürger gegen „Flüchtlinge“, wenn sie auf die massiven Rechts- und Verfassungsbrüche der Regierung Merkel hinweisen?

–    Warum hat Frau Bednarz mit keiner Silbe die Anliegen und Ziele vieler regierungskritischer Bürger im Zusammenhang mit der „Demo für alle“ in Stuttgart erwähnt? Warum verschweigt Frau Bednarz Anlass und Hintergründe dieses Protests, allen voran die Pläne der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg zur Frühsexualisierung von Kindern?    

Falls Sie Interesse an der Beantwortung dieser Fragen haben, würde ich mich freuen, wenn Sie mir die Gelegenheit für einen Gastbeitrag bieten könnten. Ich stehe dafür jederzeit gerne zur Verfügung.  

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Thomas Jahn, Stellv. Sprecher der Initiative
Konservativer Aufbruch, CSU-Basisbewegung für Werte und Freiheit

Quelle: http://konservativer-aufbruch.de/die-frankfurter-allgemeine-sonntagszeitung-fas-verffentlichte-am-vergangenen-sonntag-31-01-2016-einen-infamen-und-diffamierenden-gastkommentar-einer-journalistin-nam/
.
Ergänzender Artikel: https://charismatismus.wordpress.com/2016/02/03/faz-polemik-von-liane-bednarz-bietet-zerrbild-von-konservativen-und-rechtspopulisten/

Polemik gegen AfD: Wenn Politiker Argumente durch Schlag-Worte ersetzen

Von Thomas Böhm

Das Fest der Liebe ist noch nicht zu Ende, der Weihnachtsbraten noch nicht verdaut, da gackern unser Politiker schon wieder wie aufgescheuchte Hühner durch den Medienstall, als ob der blaue Fuchs sie jagen würde. untitled

Sie haben alle Angst, dass ihnen bei den kommenden Landtagswahlen und der nächsten Bundestagswahl von der AfD die Federn gerupft werden, und ihre faulen Eier, die sie gelegt haben, platzen, bevor sie in die Pfanne kommen.

Eines aber ist höchst bedenklich. Das sprachliche, also intellektuelle Niveau unserer hoch dotierten Staatsdiener ist dermaßen tiefgesunken, dass es höchstens einer Jauchegrube würdig ist.

Wolfgang Schäuble (73, CDU) teilt gegen die Alternative für Deutschland (AfD) aus: Der Bundesfinanzminister mahnte im Interview mit BILD am SONNTAG, dass es das beste Rezept seiner Partei gegen die AfD sei, wenn „wir die Sorgen der Bürger lösen und nicht die Parolen der Dumpfbacken noch übertönen“… (http://www.bild.de/politik/inland/wolfgang-schaeuble/schaeuble-bezeichnet-afd-als-dumpfbacken-43929068.bild.html)

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat rechte Parteien für Übergriffe auf Asylbewerber mitverantwortlich gemacht. Wie gefährlich es sei, „mit dem Flüchtlingsthema auf Stimmenfang zu gehen, das zeigt der starke Anstieg rechter Gewalt in Deutschland“, sagte Steinmeier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Er sprach von „geistiger Brandstiftung“. pc_pi

Steinmeier forderte, sich solchem Verhalten „mit aller Vehemenz“ entgegenzustellen. Entschlossen gegen Hassbotschaften im Internet vorzugehen, sei eine wichtige Antwort auf die Gefahr von rechts. Er nannte aber betreffende Organisationen nicht beim Namen. (http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/steinmeier-geistige-brandstifter-an-angriffen-auf-fluechtlinge-mitschuldig-13984510.html)

Man muss um die Gesundheit der AfD-Wahlkämpfer fürchten, wenn jetzt schon auf so widerliche Art gehetzt und weiter angestachelt wird. Die Antifa-Schläger sind bereits aus ihren Startlöchern gekrochen, haben schon ein wenig gezündelt und warten nur noch auf die richtigen Regierungsanweisungen, wenn Wahlfälschungen nicht ausreichen sollten.

Wenn hier also jemand als Dumpfbacken und geistige Brandstifter bezeichnet werden kann, dann sind es diese unverantwortlich polemisierenden Politiker!

Trotz Gefahr in Verzug heißt es: Ruhe bewahren und den politischen Gegner argumentativ und mit Fakten in die linke Ecke, aus der er einst geschlichen ist, zurückzudrängen.

Vorteilhaft ist, dass viele Politiker sich selbst entlarven  – wie zum Beispiel Walter Steinmeier: Er warnte aber davor, „Flüchtlinge mit mutmaßlichen Terroristen in einen Topf zu werfen“. Die Mehrzahl der Attentäter komme aus Europa selbst, sagte er mit Blick auf jüngste Anschläge vor allem in Frankreich… (http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/steinmeier-geistige-brandstifter-an-angriffen-auf-fluechtlinge-mitschuldig-13984510.html)

Soso, die Mehrzahl der Attentäter kommt also aus Europa. Haben die Islam-Killer auch alle europäische Namen? Und müssen wir uns nicht dennoch Sorgen machen? Bei drei Millionen so genannter Flüchtlinge, würden selbst 10 ooo Attentäter natürlich nicht die Mehrzahl bilden. Aber Europa würde dann nicht mehr stehen.

Unser Autor Thomas Böhm leitet das medienkritische Portal „Journalistenwatch“: http://journalistenwatch.com/