Umfrage: 73% halten Gendern für unwichtig

Eine repräsentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF ergibt: 73 Prozent der Befragten messen einer gendergerechter Sprache in den Medien wenig Bedeutung bei:

25 Prozent halten das für „nicht so wichtig“, 48 Prozent meinen, das sei „überhaupt nicht wichtig“. Gerade jeder Fünfte (20 Prozent) bewertete die gendergerechte Sprache in Medien als „wichtig“, nicht einmal jeder Zehnte (6 Prozent) hält das für „sehr wichtig“.

In den Sozialen Medien ist die Präsentation der Ergebnisse zur Gendersprache beim ZDF-Politbarometer auf Kritik gestoßen. Dem ZDF wird u.a.vorgeworfen, die Ergebnisse versteckt zu haben.

In der Präsentation auf der ZDF-Seite finden sich die Ergebnisse zum Gendern etwa in der Hälfte der Präsentation, eingebettet zwischen einer Frage nach den Beziehungen Deutschlands zur USA und der sog. „Sonntagsfrage“. Andere Kritiker monierten, dass das ZDF die Ergebnisse nicht einmal in einer Pressemeldung zu der Umfrage erwähnt habe.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.pro-medienmagazin.de/gendersprache-stoesst-auf-ablehnung


„ZDF-Politbarometer“ vom Juli 2012: Deutsche sehen Euro-Schuldenkrise als wichtigstes Thema

Der Themenbereich Euro- und Schuldenkrise beschäftigt die Menschen immer mehr:

Mit 54 Prozent ist es nach Meinung der Befragten aktuell das mit weitem Abstand wichtigste politische Thema in Deutschland (Juni: 41 Prozent; Mai: 33 Prozent).

Dabei spricht sich mit 61 Prozent eine deutliche Mehrheit dagegen aus, daß den Ländern unter dem Euro-Rettungsschirm mehr Zeit eingeräumt wird, um die vereinbarten Sparziele zu erreichen (dafür: 31 Prozent; weiß nicht: 8 Prozent).

Mehrheit gegen Eurobonds

Weiterhin werden auch „Eurobonds“, also gemeinsame Anleihen der Euro-Länder  –   und damit auch eine gemeinsame Haftung für solche Schulden  –  abgelehnt. Auch eine zukünftig denkbare gemeinsame Fiskalpolitik der Euro-Länder ändert daran nicht viel:

Ganz allgemein sprechen sich 12 Prozent für Eurobonds aus, weitere 24 Prozent wären nur dann für Eurobonds, wenn es eine gemeinsame Fiskalpolitik gäbe, an die sich die einzelnen EU-Länder halten müßten.

Aber 51 Prozent aller Befragten sprechen sich grundsätzlich gegen Eurobonds aus – unabhängig von einer gemeinsamen Fiskalpolitik (weiß nicht: 13 Prozent).

97% gegen neues Meldegesetz zu Adreßdatenverkauf

Selten war die Meinung der Menschen so eindeutig wie zum neuen Meldegesetz, das der Bundestag beschlossen hat: 97 Prozent sind dagegen, daß die Meldeämter ohne Zustimmung der Betroffenen Adreßdaten verkaufen dürfen.

Quelle: ZDF