WHO und EU derzeit nicht für Dritt-Impfung

Während Politiker und Medien hierzulande zu „Booster“-Impfungen drängen und einige Bundesländer damit schon begonnen haben, äußern sich dazu die WHO (Weltgesund-heitsorganisation) sowie die EU sehr zurückhaltend bis ablehnend, ebenso der Deutsche Hausärzteverband.

Die WHO hatte die Regierungen bereits im August aufgefordert, keine Drittimpfungen durchzuführen, zumal in Afrika erst 2% der Menschen überhaupt gegen Covid geimpft seien. Zudem wurde grundsätzlich bezweifelt, ob diese „Auffrischungen“ erforderlich seien.

Wie der Deutschlandfunk am 1.9. meldete, hält die Krankheitsbekämpfungsbehörde der EU derzeit eine allgemeine dritte Impfung gegen das Coronavirus nicht für notwendigaußer bei „Patienten mit geschwächtem Immunsystem“.

Der Deutsche Hausärzteverband beklagte unterdessen, es sei ärgerlich, dass die Politik erneut voranpresche und dadurch für Verunsicherung sorge. Er verlangte, erst einmal auf eine Empfehlung der STIKO (Ständigen Impfkommission) zu warten.

Außerdem gibt es derzeit keine Zulassung von der EMA (europäischen Arzneimittelbehörde) für „Booster“-Impfungen.

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Wird es mit Deutschland weiter bergab gehen?

Von Peter Kiefer

Der Wahltermin rückt unerbittlich näher, die Wahlbenachrichtigungen sind verschickt, und offenbar haben schon viele Wahlberechtigte ihre Briefwahl-Unterlagen angefordert, darunter viele Ältere, die normalerweise – also ohne Corona – auf einer Kreuzfahrt wären, aber auch solche, die Angst vor einer Ansteckung im Wahllokal haben.

Im Nachgang der letzten Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten berichteten Zeitungen von Verstorbenen, die sogar nach ihrem Tod noch ihre Stimme abgaben, die vor allem dem Kandidaten der Demokraten zugeordnet wurden.

Man sprach – und spricht immer noch – von Wahlbetrug, aber in Deutschland könnte so etwas natürlich nicht stattfinden, schließlich sind die Wahlhelfer hierzulande streng ausgewählt, nämlich genau wie die Richter im höchsten deutschen Gericht: politisch vorsortiert!

Was passiert bei uns mit Briefwahl-Stimmen von Wählern, die zwischen Absende-Termin ihres Stimmzettels und dem Wahltag versterben?

Dessen ungeachtet, mit Blick auf die drei Kanzlerkandidaten schwant mir nichts Gutes.

Übrigens, Roger Köppel macht sich in seinem Weltwoche daily heute auch wieder lustig über sie (ab Minute 14:36) und meint: “Die Deutschen haben einfach etwas Besseres verdient“:

und danach bekommt auch noch der Vorsitzende der FDP sein Fett weg. Das Zuhören lohnt sich in jedem Fall.

Egal, wer von den Dreien zukünftig die Richtlinien der Politik bestimmt, mit Deutschland wird es weiter bergab gehen.

Der einzige Trost ist, dass die Grünen das Wahlalter nicht auf 16 Jahre senken konnten, sonst wäre ihnen mit der geballten Macht von ‚Extinction Rebellion‘ und ‚Fridays for Future‘ die absolute Mehrheit sicher.

Wie es danach weiter ginge, grenzt schon an Horror-Visionen, vor allem, wenn es zu einer Zusammenarbeit mit Leuten wie Karl Lauterbach (SPD) käme: „Eine Impfung gegen CO2 wird es allerdings niemals geben. Somit benötigen wir Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels, die analog zu den Einschränkungen der persönlichen Freiheit in der Pandemie-Bekämpfung sind.“

Das wäre das Ende jeglicher demokratischer Struktur in Deutschland.


Chef der Ärztezeitung beklagt Vereinnahmung: Die STIKO-Mitglieder sollen zurücktreten

Unter dem Titel „Kommentar zur Impfposse“ ruft der Chefredakteur der Ärzte-Zeitung am 17. August die Mitglieder der STIKO (Ständigen Impf-Kommission) zum Rücktritt auf.

Denis Nößler schreibt, am 2. August sei es beim Thema Impfung zum „Bruch zwischen Politik und Wissenschaft“ gekommen:

„Damals entschieden die Gesundheitsminister, die Corona-Impfung ab 12 Jahren zu propagieren, ohne wissenschaftliche Empfehlung der Ständigen Impfkommission. Die wurde im Vorfeld nicht einmal konsultiert von den Ministern, glaubt man STIKO-Mitglied Ulrich Heininger.“

Es sei „sträflich“, so der Autor weiter, „dass die Politik sich in der Impfdebatte an der Wissenschaft versündigt hat“. – Die „politischen Entscheider“ hätten sich dafür entschieden, die Wissenschaft habe „der Politik zu folgen und die Argumente für deren Entscheidungen zu liefern“.

Er zieht die Schlußfolgerung: „Statt sich weiterhin vereinnahmen und so ihre gute wissenschaftliche Reputation missbrauchen zu lassen, sollten die STIKO-Mitglieder die Reißleine ziehen und gemeinsam ihre Ämter in der Kommission niederlegen.“

Zudem kritisiert der Chef der Ärzte-Zeitung, das „ganze Spiel“ gehe gerade weiter, „weil die Gesundheitsminister seit dem 9. August die Gabe der dritten Impfdosis als Booster propagieren.“ – Dafür gäbe es aber, so Nößler, „nicht einmal Zulassungen“.

Quelle für die Zitate: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Die-STIKO-Mitglieder-sollten-zuruecktreten-422036.html


Neuer kritischer Wissenschaftler-Aufruf

Wir sind eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichsten Fachdisziplinen. Im Laufe des letzten Jahres beobachteten wir eine Entwicklung im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik, die aus unserer Sicht der Unabhängigkeit und der Freiheit der Wissenschaft schaden kann.

Wissenschaftliche Expertise wurde von politischer Seite meistens selektiv zur Entscheidungsfindung und -begründung herangezogen. Die ganze Breite der verfügbaren wissenschaftlichen Analysen und Einschätzungen wurde in der Öffentlichkeit unzureichend abgebildet und kaum diskutiert; Expertenmeinungen, die nicht unmittelbar politisch gewollte Maßnahmen unterstützten, wurden oft ausgeblendet.

Wir möchten dieser problematischen Entwicklung, die sich möglicherweise auch auf zukünftige wichtige Gesellschaftsfragen auswirken kann, eine kritisch-konstruktive Beschreibung von Wissenschaft entgegenstellen und zu einer notwendigen Debatte animieren und beitragen.

Wir beschreiben hier die aus unserer Sicht wichtigsten und grundlegenden Aspekte der Rolle der Wissenschaft in einer freiheitlichen und aufgeklärten Gesellschaft.

Diese Erklärung wurde in der August-Ausgabe 2021 von Forschung & Lehre veröffentlicht.

Quelle und Unterzeichnungs-Möglichkeit für Wissenschaftler: https://kritischer-geist.de/


JF-Chef Stein über „Panikmodus“ und „gesellschaftliche Isolation“ von Skeptikern

Unter dem Titel „Die Panik geht weiter“ befaßt sich Dieter Stein, Chefredakteur der konservativen Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT, am heutigen Donnerstag (12.8.) mit der aktuellen Corona-Politik.

Er beklagt die Rückkehr von „Hsyterie“ und „Panik-Modus“ spätestens seit der kürzlichen Bund-Länder-Runde.

Der Autor fährt fort: „Weit über die Hälfte ist in Deutschland indes geimpft (…), die Infektionszahlen im Keller, die Intensivbetten leer – was soll also noch der Alarmismus?“

Aus seiner Sicht ist „der Punkt ist längst erreicht, an dem die Risikoabschätzung wieder in die Hände der Bürger gelegt werden muß.“ – Der Impfdruck „insbesondere auf kleine Kinder“ sei ein Skandal. Dasselbe gelte betreffs der diesbezüglichen „Nötigung“ auf die Ständige Impfkomission“.

Die geimpfte Mehrheit der Bürger in Deutschland werde – so Stein abschließend – von den geplanten Lockerungen für Geimpfte profitieren: „Einschränkungen für Impfverweigerer werden die meisten kaltlassen. Insofern wird die Politik auf diese Hebel setzen: Mehr Freiheit für die große Mehrheit und Skeptiker gesellschaftlich isolieren.

Quelle für die Zitate: https://jungefreiheit.de/debatte/streiflicht/2021/corona-die-panik-geht-weiter/


Buurmann fordert Toleranz für Nichtgeimpfte

Der Kölner Schauspieler, Regiesseur und Blogger Gerd Buurmann äußert sich in einem gestern veröffentlichten Artikel unter dem Titel „Die Politik eröffent den Gladioatorenkampf“ zur zunehmenden Polemik gegenüber ungeimpften Bürgern, etwa wenn diese öffentlich als „Abschaum“ diffamiert würden, die angeblich „mitschuld“ seien am „Tod vieler Menschen“, wie ein Comedyshow-Veranstalter behauptet habe.

Empört schreibt der Künstler dazu: „Wenn ich sowas lese, möchte ich mir selbst meine Impfung wieder aus dem Körper saugen und sie diesem Typen vor die Füße spucken.“

Grundsätzlich plädiert das FDP-Mitglied Buurmann für Respekt und Toleranz: Unabhängig davon, wie man zu der Frage der Impfung steht, ob man für die Impfung ist oder dagegen, ob man selbst geimpft ist oder nicht, ob man seine eigenen Kinder impfen lässt oder nicht, wer andere Menschen verunglimpft und entmenschlicht, steht nicht auf der richtigen Seite.

Er fährt fort: „Unabhängig von dem medizinischen Nutzen des Impfstoffs wird hier die Impfung zu einer Taufe erhoben, die überhaupt erst dafür sorgt, das jemand als Mensch anerkannt und nicht mehr als „Abschaum“ diffamiert wird. In einem solchen Umfeld ist mir nicht zum Lachen zu Mute.“

Der Autor findet diese „ganze Entwicklung erschreckend“ und erinnert an das „christliche Prinzip der Nächstenliebe“.

Abschließend schreibt er u.a.: „Es gibt keinen Grund, seinen Nächsten zu diffamieren, vor allem dann nicht, wenn man selber geschützt ist, ob nun durch eine Impfung oder durch andere Maßnahmen.“

Quelle für die Zitate: https://tapferimnirgendwo.com/2021/08/11/die-politik-eroeffnet-den-gladiatorenkampf/


Wagenknecht: Gendersprache ist ausgrenzend

Die auch in ihrer eigenen Partei „umstrittene“, weil nicht immer zeitgeistkonforme Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht befaßt sicn in ihrem jüngsten Newsletter kritisch mit der immer stärker um sich greifenden

Gendersprache und erklärt dazu:

„Es gibt offen rassistische oder homophobe Begriffe. Dass sie geächtet sind, ist gut. Aber wem ist gedient, wenn ich jetzt Bürger_innen sage oder Fußgehende statt Fußgänger? Diese künstliche Sprache ist selbst ausgrenzend.

Viele Menschen, die andere Sorgen haben als sich mit den ständig neuen Regeln korrekten Sprechens zu beschäftigen werden dadurch ihrer Sprache beraubt, denn ihre Art, sich auszudrücken, wird verächtlich gemacht.“

Auch in ihrem Buch „Die Selbstgerechten“ nimmt sie das linksliberale Milieu vor allem in Politik und Medien skeptisch unter die Lupe und beklagt, daß sich diese Zeitgeistsurfer mehr um lebensferne Randthemen wie das Gendern kümmern, statt die Anliegen armer und schwacher Menschen sowie der leistungsstarken Mittelschicht aufzugreifen.

Unter dem Titel „Links steht nicht mehr für Gerechtigkeit“ (gemeint ist hier vor allem die soziale Gerechtigkeit) gab die Politikerin der österreichischen Zeitung Kurier am 4. Juli ein Interview, in dem sie sich auch zu dem gegen sie laufenden Parteiausschlußverfahren äußert.

Hier gehts zum Interview: https://kurier.at/politik/ausland/sahra-wagenknecht-links-steht-nicht-mehr-fuer-gerechtigkeit/401432881?utm_campaign=Sahra%20Wagenknecht&utm_medium=email&utm_source=Revue%20newsletter


Zahl kindlicher Gewaltopfer angestiegen: Polizeigewerkschaft übt Kritik an Politik

„Die Polizei hat ihre Hausaufgaben gemacht“

Die gestern vom Bundeskriminalamt (BKA) und dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) vorgestellten Zahlen zu kindlichen Gewaltopfern sind nach Ansicht der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) nicht überraschend, aber erschreckend.

Mit fast 5.000 Fällen von Misshandlungen Schutzbefohlener wurde eine Zunahme um 10 % im Vergleich zu 2019 registriert. 115 Kinder kamen gewaltsam zu Tode, davon 115 jünger als sechs Jahre alt.

DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt (siehe Foto) kommentierte die Statistik in Berlin:

„Die Corona-Krise hat die Lage vieler Kinder und Jugendlicher verschärft. Sie sind verstärkt Misshandlungen und Gewalt ausgesetzt. Fehlende Kontrollmechanismen, wie sie Kindergarten, Schule und Vereine normalerweise bieten, begünstigen Täter darin, sich an Schutzbefohlenen zu vergehen. 

Die Politik, vor allem in den Ländern, hätte bereits zu Beginn der Krise ihre Beratungs- und Hilfsangebote massiv ausweiten müssen. Das bis jetzt damit gewartet wurde, ist unverantwortlich.  

Die Polizei hat ihre Hausaufgaben gemacht. So wurde die polizeiliche Opferberatung für Kinder, Frauen und Familien in den letzten Jahren systematisiert. Polizei und Justiz können jedoch nicht allein das Problem der Gewalt im familiären Nahfeld lösen.

An dieser Stelle sind auch Politik und Gesellschaft gefordert, ausreichend Schutzräume für Kinder, Jugendliche und Frauen zu schaffen. Außerdem fordern wir als DPolG mehr interkulturelle Angebote, für den Umgang mit häuslicher Gewalt bei Familien mit Migrationshintergrund.“

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-mehr-schutzraeume-fuer-kinder-und-jugendliche-schaffen/


45% fühlen sich genügend impf-informiert

37 Prozent der Deutschen fühlen sich durch die Politik nicht ausreichend über die möglichen Risiken einer Corona-Impfung informiert. Dagegen ist eine relative Mehrheit von 45 Prozent gegenteiliger Ansicht; 11 Prozent wissen nicht, wie sie zu der Frage stehen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Erfurter INSA-Meinungsforschungsinstituts, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde.

Die Erhebung, für die 2.128 erwachsene Personen im Zeitraum zwischen dem 21. und dem 25. Mai befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Partei-Affinität auf.

Während sich Wähler von Union, SPD und Grünen nur zu 29 bis 31 Prozent nicht ausreichend über eine Corona-Impfung informiert fühlen, steigt der Anteil bei FDP-Anhängern auf 40 Prozent und bei Wählern der Linken auf 44 Prozent.

Bei AfD-Anhängern überwiegt sogar der Anteil derer, die sich von der Politik nicht ausreichend über mögliche Impf-Risiken informiert fühlen (58 Prozent). Nur 30 Prozent sehen dies nicht so.  

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Buch-Tip: Neuerscheinung über islamische Strömungen mit Weltherrschaftsanspruch

Wer wird die Welt beherrschen? Der erobernde Westen? Das erobernde China? Der erobernde Islam? – Große, übergeordnete Systeme wollen herrschen!

Der Islam ist das weltanschauliche System, das weltweit am schnellsten wächst. Wo der erobernde Islam Fuß fasst, scheinen Konflikte zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen unvermeidlich.

Aber Vorsicht: Es gibt tausend verschiedene Arten, ein Muslim zu sein – liberal oder radikal, als Sufi, Salafist, Agnostiker, Dschihadist und vieles mehr.

Für viele Muslime ist der Islam überhaupt kein eroberndes System, sondern nur eine Sinnquelle, ihre Religion. Wenig praktizierende Muslime kennen häufig ihre eigenen Grundlagentexte nicht gut und auch nicht die Eroberungsstrategien, die seit den Ursprüngen ihrer religiösen Tradition verfolgt wurden.

Shafique Keshavjee stellt diese Vielfalt des Islam vor – vor allem aber beschreibt er, wie der erobernde Islam im Sinne eines „übergeordneten Systems“ alle Dimensionen des Daseins, die spirituellen, gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen, militärischen, wirtschaftlichen etc. einschließt und wie seine Welteroberungsstrategie funktioniert.

Und diese Richtung des Islam kann sich zu Recht auf die Grundlagentexte des Islam berufen – ganz anders als beim Christentum, wo im Neuen Testament grundlegend zwischen Religion und Politik unterschieden wird.

Das Buches hilft zu verstehen, wie dieses System es mit seinen Vormachtsansprüchen geschafft hat, viele Orte, an denen es Fuß gefasst hat, zu beherrschen und zu erobern.

Dieses Buch ist im März 2021 im evangelikalen Brunnen-Verlag erschienen, umfaßt 208 Seiten und kostet 15 Euro.

Bestellungen hier: https://www.sendbuch.de/a115279/shafique-keshavjee/der-erobernde-islam