A. Weidel kritisiert Doppelmoral der Genossen

„Herr Schulz sollte bei der Empörung über hohe Bonuszahlungen an Deutsche-Bank-Manager den Ball flach halten“, empfiehlt die Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag, Dr. Alice Weidel (siehe Foto).

Die Bürger hätten noch nicht vergessen, dass vor einem Jahr die ehem. SPD-Ministerin Christine Hohmann-Dennhardt nach nur 13 Monaten als Ethik-Vorstand beim Volkswagen-Konzern eine Abfindung von mehr als 12 Millionen Euro nebst üppiger Pension kassiert habe – mit Zustimmung weiterer SPD-Mitglieder im Aufsichtsrat.

Schulz‘ Behauptung, die hohen Deutschbanker-Boni schadeten „unserer Solidargemeinschaft“, ist nach Ansicht Weidels ein Ablenkungsmanöver. Millionen-Boni trotz hoher Verluste seien zwar unanständig, schreibt sie, doch sie würden vor allem der Bank und ihren Aktionären schaden; sie fügt hinzu: „Schaden für die Solidargemeinschaft entsteht, wenn Politiker verantwortungslos mit dem Geld der Bürger umgehen, sich Posten zuschieben und auf Kosten der Steuerzahler bereichern.“

Auch hier könne Schulz bei den eigenen Genossen schnell fündig werden: Im neuen „Spiegel“ könne der SPD-Chef nachlesen, wie sich die angeblich ehrenamtliche „Internetbotschafterin“ Gesche Joost von der Bundesregierung ordentlich bezahlen ließ und ihre Position clever nutzte, um eigene Geschäfte voranzubringen. Von seinen eigenen fürstlichen Bezügen als EU-Parlamentspräsident  –  sechsstellige steuerfreie Tagegelder im Jahr inbegriffen  –  ganz zu schweigen.

Quelle: Pressemeldung der AfD / Deren Webseite in Münster: https://afd-muenster.de/

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Mein Erlebnisbericht über das Symposium der „Demo für alle“ in Frankfurt

Von Almut Rosebrock

Es macht mich traurig, zu lesen, wie sich die offizielle Politik „zusammenrottet“ gegen eine bunte Vielfalt aller Altersgruppen von Bürgern, die sich kritisch  – und das zu Recht – Gedanken machen über Entscheidungen, die in der Politik gefällt wurden  – und ihre Folgen.

Es ist lebendige Demokratie, dass Bürger mitdenken und auch eigenständig das Zusammenleben im Staat begleiten!

Das möchte ich denjenigen – aus allen „Richtungen“ – entgegnen, die ständig pauschal behaupten, die „Demo für alle“, AfD usw. seien „Feinde der Demokratie“. Das Gegenteil ist der Fall: Selbstbewusste Bürger mit Herz und Hirn stehen inzwischen mutig auf gegen das, was uns „von oben“ vorgesetzt wird. Wo wir erkennen (müssen / dürfen), wie „gleichgeschaltet“ und einseitig (ÖR-)Medien berichten.

Ich wurde gestern in Kelsterbach von 30 bis 40 schwarz gekleideten Menschen mit jeweils 2 erhobenen Stinkefingern in unsere Richtung empfangen. Nach diesem „Spalier“ konnten wir unbehelligt ins Tagunshaus zum Symposium gehen – und nun war es gut und erhebend, dort zu sein. Ich traf viele alte Bekannte und aufgeschlossene, sehr unterschiedlich engagierte Menschen von 16 – 88 Jahren.

Unsere Kinder und Jugendlichen sollen in Frieden, unbeschadet an Körper und Seele, aufwachsen und ihr Leben, wie auch wir jetzt (noch), in einer freiheitlichen Welt selbst, vernünftig, Wert-orientiert und sinnvoll gestalten können. Das bemühe ich mich als Mutter, auch unseren beiden Kindern (16 und 18 Jahre) mitzugeben.

Mein familienpolitische Einsatz begann 2007, als unsere Tochter in die Schule kam – und gerade damals die bisher vorhandene Bis-Mittags-Betreuung als Wahl-Angebot der Grundschule abgeschafft wurde – es gab nur noch „Ganz(tag)“ oder „gar nicht“.

Ich hatte eine Petition im Landtag NRW mit dem Anliegen, Eltern gleichberechtigte Wahlmöglichkeiten für die Art der Kinderbetreuung anzubieten. Die Petition wurde abgelehnt.

Das brachte mich dazu, nach Verbündeten zu suchen:

Ich stieß recht bald auf Christa Meves (siehe Foto), die den Verein „Verantwortung für die Familie“ (VFa) leitet; auf Maria Steuer, die zu der Zeit (2008) das Familiennetzwerk Deutschland gründete und prägte, auf Birgit Kelle, die engagierte 4-fache Mutter und Autorin, die ich gestern in Frankfurt auch wieder traf, sie war Referentin; auf Eva Herman und Hartmut Steeb von der Evangelischen Allianz (Kirche); auf den „Elternverein NRW“ mit Frau Schwarzhoff,
der sich engagiert und kritisch in meinem Sinne einsetzt, auf Prof. Dr. Albert Wunsch, den engagierte Sozialpädagogen, neben dem und seiner Frau ich sogar zufällig zu sitzen kam – und viele andere.

Familienleben ist nachhaltig – aber auch sehr sensibel und stör-anfällig: So viele Familien zerbrechen rundherum. Ich begleite schlimm gebeutelte Eltern, die unter Kindesentzug durch Jugendämter furchtbar leiden und mit den so schweren Konsequenzen – ohne ihre geliebten Kinder – weiterleben müssen.

Ich versuche auch, älteren Menschen auf ihrem schweren Weg beizustehen – und freue mich über die glücklichen Gesichter, sobald die Rede auf die Enkelkinder kommt: Die natürliche Familie ist (und bleibt!) ein SEGEN und ein GESCHENK! Und sie ist und wird es immer bleiben – die ZUKUNFT unserer Gesellschaft!

Wir tragen VERANTWORTUNG für unsere jungen Mitbürger, die ihren Weg ins Leben erst noch finden müssen – und hoffentlich dabei auch echter LIEBE werden begegnen dürfen! Bevor sie in ihrer „Peer Group“ übergriffliche Erfahrungen (hoffentlich nicht!) werden machen müssen, weil ja die „Grenzen der Moral“ niedergerissen wurden. Weil wir ja „so frei“ leben –  dass dann auch mal ein im Mutterleib schon entstandenes neues Menschlein „weggemacht“ werden muss, ist ja angeblich nur „Zellklumpen“.

Es sind gefährliche Entwicklungen, die im Gange sind. Spannend, dass gerade in diesen Zeiten so viel „sexuelle Übergriffigkeit“ thematisiert wird. FREIHEIT scheint doch nicht ohne Grenzen und klare Regeln und WERTE(-Systeme) zu funktionieren.

Auf die nach 38 Minuten „Diskussion“ im Bundestag gefällte Entscheidung pro „Ehe für alle“ folgen Konsequenzen ernster Art. Es ist Tendenz der aktuellen Politik, erst zu „entscheiden“ – und später selbst über die (vorher nicht recht bedachten) Konsequenzen der Entscheidung – die womöglich „ideologisch“ bedingt oder durch Lobbygruppen „herbeigedrängt“ war – überrascht zu sein.

Der erste Referent der Tagung, Jura-Professor in Rostock, Dr. Benedict, thematisierte denn auch die Frage, ob diese Entscheidung mit Grundgesetz Art. 6, wo der besondere Schutz der Familie verankert ist, vereinbar ist. Er ging dabei auch auf die geschichtliche Entwicklungen der Sicht auf Ehe und der Gesetze dazu ein.

In der folgenden Diskussion zwischen Prof. Spaemann und Jürgen Liminski (Institut für Demografie, Allgemeinwohl und Familie, IDAF) wurde die Frage nach dem Kind beleuchtet: Wie wichtig ihm Vater und Mutter ist, aber auch das Wissen um die eigene Herkunft –  aus dem Reagenzglas oder aus der LIEBE von Mama und Papa…

Frau von Beverfoerdes (große) Kinder –  sie hat vier, ebenso wie Frau Kelle – zeigten sich neben ihrem Ehemann  als fleißige Unterstützer und Mitorganisatoren der großartigen Veranstaltung.

Der erste Vortragende, Prof. Benedict, zeigte sich gleich zu Beginn seines Vortrags betroffen darüber, dass offizielle Politiker und Kirchenleute zu Gegendemonstrationen mit aufgerufen haben, diese, im Gegensatz zu dieser sachlich-fachlichen Tagung, unterstützen – und dass der „Protest“ derart heftig ist, dass Polizei-Hundertschaften uns ganz normale Bürger vor den Angriffen eines Mobs schützen müssen – und dass bereits in der Nacht zuvor 20 Polizisten das Gebäude bewachten – und die Sicherheitskräfte des Veranstaltungsortes, die überall präsent waren. Es ist schon widersinnig.

In den Vorträgen und Diskussionen nach der Mittagspause wurde die Thematik der „Mutterschaft“ – die durch die unterschiedlichen „Varianten“ immer komplexer – rechtlich wie sachlich wird – beleuchtet.

Birgit Kelle (siehe Foto) wies jedoch klar darauf hin, dass jedes Kind ein GESCHENK sei, das Wunder des Lebens – und dass es, auch bei verheirateten herkömmlichen Paaren, kein „Recht“ auf ein Kind gebe!

Nach Kelles Auftritt – pfiffig und praktisch wie gewohnt  – wurde der Blick auf die Welt und die anderen Länder Europas gelenkt.

Unsere Abreise verlief – nach vielen interessanten Begegnungen, Gedanken, Gesprächen, gemeinsamem Essen  –  ab 17:30 Uhr friedlich und ohne Protest. Es folgten interessante Gespräche am  Bahnhof. Mein Adressverzeichnis anderer Engagierter ist erneut um einige Namen gewachsen.

In meinem Leben ist es durch den gestrigen Tag etwas heller geworden!

Unsere Autorin Almut Rosebrock, gelernte Apothekerin, ist Familienmutter und Gründerin des Aktionsbündnisses „Gerne leben mit Kindern“


Polizeigewerkschaft übt Kritik an Sprechblasen statt Taten betr. Antisemitismus

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt (siehe Foto), hat die Reaktion von Politikern auf die antisemitischen Demonstrationen in Deutschland scharf kritisiert:

„Die markigen Statements der Politiker gegen Antisemitismus helfen uns nicht“, sagte Wendt der Tageszeitung DIE WELT – er fügte hinzu:

„Dieselben Politiker, die das Einreise- und Abschiebedrama fortsetzen, indem sie immer weitere Ausländer aus der antisemitischsten Weltregion unerlaubt einreisen lassen und nicht einmal die Straftäter unter ihnen abschieben, verkünden dann, sie würden alles gegen Antisemitismus tun.“


Deutsch-israelischer Publizist kritisiert Macrons EU-Politik zu Lasten Deutschlands

Von Klaus Moshe Pülz

Als erster Austauschschüler nach dem Zweiten Weltkrieg besuchte ich im Jahre 1950 für einen Monat Paris. Als Ehemann der Französin Thérèse Le Dantec spreche ich nicht nur fließend Französisch, sondern kenne auch die französische Politik und die Intentionen der jeweiligen Staatspräsidenten.

Der klügste und raffinierteste unter ihnen ist Macron, der unter der Ägide seiner einstigen Lehrerin auf die smarte Idee kam, die deutschen Steuerzahler zur Sanierung seiner maroden Wirtschaft über einen gemeinsamen EU-Finanzminister heranzuziehen und zwar im Zuge einer Schuldenunion.

Die Vereinnahmung Deutschlands unter französische Souveränität könnte bei unseren begriffsstutzigen Politikern sehr wohl gelingen, denn aus der Vergangenheit weiß ich allzu gut, wie neidvoll sämtliche europäischen Staaten auf die solide Deutsche Mark geschaut haben, die durch den gemeinsamen europäischen Markt zu einer Gummiwährung geworden ist, wobei der italienische EZB-Präsident Draghi ständig die wertlosen Anleihen seiner Heimat-Banken in bares EURO-Geld eintauscht.

Auf diesen Dreh sind vor ihm bereits die Griechen gekommen, wobei EU-Kommissionspräsident Juncker tunlichst verheimlicht, daß er der Verweser nicht nur des Zwergstaates Luxemburg ist, sondern auch dessen Steueroasen-Paradieses – und dies vor der Tür Brüssels.

Es ist schier zu verzweifeln, wo hier für die Deutschen noch Vorteile zu erkennen sind. Denke ich dabei an Herrn Moscovici, der bereits als Finanzminister Frankreichs bravourös versagte, dann grenzt es geradezu an Hohn, wenn er den wachsweichen EURO als „ungeheure Errungenschaft“  bezeichnete.

Es ist bei genauerem Hinschauen nicht zu leugnen, daß diese „ Gemeinschaftswährung“ auf Kosten und damit zum Nachteil der Deutschen geschieht und weiterhin in Richtung einer Schulden-Union entwickelt werden soll, so daß die reicheren Staaten für den Schlendrian der vornehmlich südeuropäischen Olivenstaaten mit ihrem Geld einstehen sollen.

Nun soll auch das rechtswidrige Regime Bulgarienals weiterer Nutznießer in den Kreis der EURO-Staaten hinzukommen wie zuvor Kosovo-Albanien, die auch ohne EU-Zugehörigkeit ihre Räuberbanden nach Deutschland schickten.

Daß mehr Demokratie entstünde durch einen wohlgemerkt nicht direkt vom Volk gewählten europäischen Finanzminister, ist gelinde gesagt eine Farce. Und daß das Wachstum innerhalb der Euro-Zone stärker wäre als außerhalb, betrifft keinesfalls die fleißigen Sparer hierzulande, die zum ersten Mal in der bundesdeutschen Geschichte für ihre Einlagen nach wie vor seit Jahren keine Zinsen erhalten. Dieser dauerhafte Skandal bleibt auch in den Medien unerwähnt.

Zwar ist von gewaltigen Steuerüberschüssen die Rede, aber gleichzeitig nehmen Alters- und Kinder-Armut zu. Dabei fordert die SPD zudem für Flüchtlinge Nachzug für deren Angehörige. Selbst Gefährder und Kriminelle sollen nach Maßgabe der SPD nicht abgeschoben werden dürfen. Der deutsche Steuerzahler soll sie selbst im Gefängnis noch durchfüttern.

Aber nicht nur Martin Schulz, sondern auch seine Genossen genießen Steuerbefreiung mit einem monatlichen Salär von 9500 Euro nebst Zulagen. Von einer direkten Demokratie kann also keine Rede sein, zumal sämtliche etablierten Parteien nicht ohne Grund Neuwahlen ablehnen.

Wir werden tatsächlich von machthungrigen und geltungssüchtigen Politikern regiert, die dilettantischer nicht sein könnten, zumindest was deren Loyalität gegenüber den Interessen des deutschen Volkes und dem Wählervolk betrifft.

Dies alles ist schon ein Gottesgericht, zumal die Kirchen dieses teuflische Treiben durch ihre Solidarität gegenüber dem Islam mitmachen.

Leila Tov – Gute Nacht, Deutschland, schlafe weiter Deinem Unglück entgegen!

Unser Gast-Autor Klaus Mosce Pülz leitet die Messianische Bekenntnisbewegung in Israel und publizierst die judenchristliche Zeitschrift „Bote neues Israel“ – nähere Infos hier: http://www.zelem.de


Barcelona: Oberrabbiner animiert spanische Juden zur Ausreise nach Israel

Nach dem blutigen Anschlag von Islamisten in Barcelona ruft der dortige Obberrabbiner Meir Bar-Hen seine Gläubigen zum Exodus aus Spanien auf. Für den Oberrabbiner sind die Juden in Europa dem Untergang geweiht.

Er forderte seine Gemeindemitglieder auf, Spanien zu verlassen, in Israel Land anzukaufen und dorthin auszuwandern.

Aus Sicht des jüdischen Würdenträgers ist Spanien das Zentrum für radikale Muslime und Terroristen für ganz Europa geworden. Rabbi Meir Bar-Hen sieht diese Strukturen weiterhin erstarken und glaubt nicht mehr daran, dass man den Terrorismus der fanatischen Muslime auf dem europäischen Kontinent aufhalten kann. Zudem würden die Politiker in Europa das Ausmaß des Terrors nicht erkennen.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/content/0024745-Barcelona-Oberrabbiner-ruft-Juden-zum-Verlassen-Spaniens-auf


Sachsen: Lebensrechtler-Schweigemarsch in Annaberg am 12. Juni 2017

Von Sebastian Gruner

Am Montag (12. Juni 2017) fand ab 18 Uhr in Annaberg-Buchholz der 8. Schweigemarsch für das Leben statt. Veranstalter war der Verein Lebensrecht Sachsen.
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Beginn war gegenüber des Erzgebirgsklinikums. Nach ein paar kurzen Worten und dem Verlesen der Demonstrationsauflagen durch Thomas Schneider (Vorsitzender Lebensrecht Sachsen) liefen die knapp 800 Teilnehmer unter dem Motto „Hilfe zum Leben statt Hilfe zum Töten“ vom Barbara-Uthmann-Ring zum Marktplatz, wo es eine Kundgebung gab.
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Dort sprach mit Hedwig Freifrau von Beverfoerde, die Koordinatorin der „Demo für alle“. Diese engagiert sich auch gegen den rot-grünen Bildungsplan, Genderisierung und Frühsexualisierung.
Danach kam ein Familienvater zu Wort, dessen Kind aufgrund einer Hirnerkrankung behindert ist. Die Familie hatte sich dennoch für die Geburt entschieden und sind mit ihrem jetzt 5-jährigen Sohn glücklich.
Schließlich hielt Gerhard Steier, der Geschäftsführer von KALEB, eine Rede. Er betonte, dass das eigene Selbstbestimmungsrecht nicht über das Lebensrecht anderer Menschen gestellt werden darf. Danach gab es noch kurze Statements, auch vom leitenden Referenten des CVJM, der über den Vandalismusanschlag der letzten Woche sprach.

Linksradikale Randale und Anschlag auf CVJM

Begleitet wurde der Schweigemarsch und die Kundgebung von etwa 200 linksradikalen Gegendemonstranten aus dem Spektrum der Antifa, die versuchten, mit lauter Musik und aggressiven Parolen die Demonstration zu stören. Diese waren kaum aus dem Umfeld, sondern reisten mit Bussen aus verschiedenen Großstädten (Berlin, Leipzig…) an.
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Unterstützt wurden diese Jugendlichen von einigen Politikern der Linken, der Grünen und der SPD, darunter Petra Köpping (Staatsministerin für Gleichstellung und Integration).
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Bereits im Vorfeld wurden Plakate des Schweigemarsches zerstört oder mit Parolen beschmiert. Es gab auch einen Vandalismus-Anschlag mit Farbbeuteln und Graffiti auf das Veranstaltungszentrum des CVJM (Christlicher Verein Junger Männer) in Dresden, bei dem ein Sachschaden von ca. 18.500 Euro entstand.
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Der evang. Bischof der sächsischen Landeskirche Dr. Carsten Rentzing war weder anwesend noch wurde ein Grußwort von ihm verlesen. Anwesend waren aber der Superintendent des Bezirks Annaberg und einige AfD-Politiker.
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Im nächsten Jahr 2018 soll der 9. Schweigemarsch am Samstag, den 2. Juni stattfinden.
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Unser Autor Sebastian Gruner hat an diesem Schweigemarsch in Annaberg teilgenommen und lebt in Erlbach-Kirchberg
 
Fotos: Andreas Schroth – Quelle: http://www.lebensrecht-sachsen.de/media-2017/

Niedersachsen: Streit zwischen CDU und Grünen über „Kinderehen“ ausgebrochen

Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz hat sich gegen ein generelles Verbot von Kinderehen ausgesprochen. Die Ehen minderjähriger Kinder und Jugendlicher müßten „differenziert betrachtet“ werden, sagte die Grünen-Politikerin.

Sie kritisierte damit den Gesetzentwurf der Großen Koalition, der Kinderehen verbietet und Ehen, zwischen Partnern, die bei der Trauung jünger als 16 Jahre waren, für ungültig erklärt.

„Es ist nicht gerechtfertigt, die im Ausland geschlossenen Ehen unter Jugendlichen generell unter den Verdacht eines Verstoßes gegen den Ordre public zu stellen“, kritisierte Niewisch-Lennartz. So müßten beispielsweise die Motive, die Eltern dazu veranlaßten, ihre minderjährigen Töchter vor einer Flucht aus dem Krisengebiet zu verheiraten, berücksichtigt werden.

Eine Annullierung von Kinderehen könne „dem Schutz der Kinder zuwiderlaufen, insbesondere wenn aus der Verbindung bereits Kinder hervorgegangen sind“. Eine Ehe als nicht existent zu behandeln, verhindere, „daß besondere Interessen der Kinder und Jugendlichen Berücksichtigung finden“, warnte Niewisch-Lennartz.

Niedersachsens CDU-Fraktionschef Björn Thümler bezeichnete die Äußerungen der Politikerin als „skandalös“. Wenn junge Mädchen als Kinderbräute älteren Männern sexuell ausgeliefert und ihrer Kindheit beraubt würden, gebe es nichts zu differenzieren. Die Justizministerin müsse sich fragen lassen, ob sie für das Amt die richtige Besetzung sei.  

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

Foto: IGFM