Ex-Ministerin Schröder beklagt einseitigen staatlichen „Kampf gegen rechts“

Die politische Linke in Deutschland hat den Kampf gegen den Rechtsextremismus in einen „Kampf gegen rechts“ umgedeutet. Er zielt auf die bürgerliche Mitte.

Diese Ansicht vertritt die frühere Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) in einem Beitrag für die Tageszeitung „Die Welt“. 

Viele, die sich hier mit staatlicher Unterstützung engagierten, gehe es tatsächlich darum, „alles zu bekämpfen, was nicht links ist“. Ziel sei es, „politische Überzeugungen, denen teilweise wahrscheinlich sogar Anhänger der Union der Mitte zustimmen würden, als illegitim im demokratischen Diskurs zu brandmarken“.

Das Spektrum dessen, was noch sagbar sei, solle damit weit nach links verschoben werden. Hierzu passe, dass bei vielen Kämpfern „gegen rechts“ Unterstützung „von ganz links großzügig angenommen wird“. Linksextremismus gelte hingegen als nicht existent oder harmlos.

Laut der 41-jährigen CDU-Politikerin Schröder ist das Bundesfamilienministerium besonders engagiert im „Kampf gegen rechts“.

Quelle: http://www.idea.de


Zentralrat der Juden fordert mehr staatliche Härte gegen muslimischen Judenhass

Mehr Härte des Staates gegen islamistisch motivierten Antisemitismus wünscht sich der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster.

Muslimische Migranten, die in ihren Heimatländern mit Judenhass aufgewachsen seien, lebten diesen hier lauthals und zum Teil gewalttätig aus, sagte Schuster in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“.

BILD: Menorah (siebenarmiger Leuchter) in der Synagoge von Münster

Er fürchte, dass es ihnen gegenüber mit Ermahnungen und Geldstrafen nicht getan sei. Wer gegen die Grundordnung und die Werte in Deutschland verstoße, dem müsse „im schärfsten Fall“ das Bleiberecht entzogen werden.

Schuster plädiert dafür, eine Meldepflicht für alle antisemitischen Straftaten in ganz Deutschland einzuführen.

Nichts Neues sei der Judenhass von rechtsextremer Seite. Hinzu komme seit einigen Jahren „ein lauter werdender Antisemitismus von Teilen der politischen Linken“.  Er präsentiere sich unter dem Deckmantel der „Israelkritik“ und verneine in letzter Konsequenz das Existenzrecht des jüdischen Staates.

Am meisten Sorge bereite dem Zentralrat der Juden aber im Moment der islamistisch motivierte Antisemitismus. Nach Schusters Worten gibt es zu viele Moscheen in Deutschland, in denen Hass auf Juden und Israel gepredigt werde.

Quelle: http://www.ead.de/arbeitskreise/religionsfreiheit/nachrichten/einzelansicht/article/deutschland-antisemitische-islamisten.html


Eine gefährliche Verkehrung von Opfern und Tätern: „Wir klagen an“

Pressemitteilung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit:

Die Bilder der Zerstörung in Gaza sind erschütternd. Die Bilder trauernder Mütter und Väter, die über den Tod ihrer Kinder weinen, die Verzweiflung von Kindern, die den Tod ihrer Eltern beklagen, lassen kein menschliches Herz unberührt.   israeltag2

Die grausame Fratze von Krieg und Gewalt treffen ins Mark eines jeden Menschen, der noch über einen Funken Mitgefühl verfügt. Die menschliche Klage über Leid und Kummer, Verlust und Tod muss in eine politische Anklage münden, die jene haftbar macht, die dem grausamen Spiel von Tod und Vernichtung den Weg ebnen.

Deshalb klagen wir an
den religiös kaschierten Vernichtungswillen der islamistischen Hamas, die seit Jahren den Weg der Gewalt geht und mit unaufhörlichem Raketenbeschuß die Bevölkerung Israels in Angst und Schrecken versetzt und mit dem Tod bedroht; die Haß und Verachtung gegenüber einer ganzen Volksgruppe, dem Volk der Juden, als religiöse Tugend verkauft und die gewaltsame Vernichtung eines ganzen Volkes, des Volks der Juden, als Ausdruck gottgewollter Frömmigkeit predigt.

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die menschenverachtende Strategie der Hamas, die eigene Bevölkerung in Schutzhaft zu nehmen und deren Tod aus politischem Kalkül billigend in Kauf zu nehmen und zur Propaganda zu mißbrauchen.

Wir klagen an
jene politischen Kräfte in der freien, pluralen und demokratischen Welt, die der menschenverachtenden Politik und Hetze der Hamas und anderer islamistischer Fundamentalisten nicht mit aller Entschiedenheit entgegentreten und stattdessen das freie, plurale und demokratische Israel in seinem Überlebens- und Abwehrkampf sich selbst überlassen.

Wir klagen an
die gefährliche Naivität all jener, die glauben, Raketen allein mit Dialog, Gewalt allein mit Willfährigkeit, Terror allein mit Friedensparolen abwehren zu können.DSC_0335

Wir klagen an
die ideologische und politische Willfährigkeit all jener im freien Westen, die Freiheit für die Feinde der Freiheit fordern, die Recht für die Gegner des Rechts einklagen, die Toleranz gegenüber den Predigern der Intoleranz fordern und mithin die Brandstifter zu Biedermännern verklären.

Wir klagen an
die geschichtsvergessene Ideologie in Teilen der politischen Linken und bei all jenen auf den Straßen Europas, die in gefährlicher Verkehrung von Opfer und Täter die terroristische Hamas zum Opfer und das demokratische Israel zum Täter erklärt, die den Angreifer auf Freiheit, Pluralität und Menschenwürde zum Opfer und Rebellen verbrämt und den Angegriffenen in seiner Verteidigung von Freiheit, Pluralität und Menschenwürde zum Täter stigmatisiert.

Wir klagen an
all jene Bürger in Deutschland, die sich mit diesen Verbalterroristen solidarisieren und auf der Straße antisemitische Hassparolen mitgrölen und offenbar vergessen haben, dass schon einmal auf diesem Boden und in unserem Land Judenhass und Judenfeindschaft zum Tod von Millionen von Menschen geführt haben. be0bebf8b6

Wir klagen an
uns alle, die wir in gespenstischer Fixierung auf Israel und Palästina taten- und gefühlslos zusehen, wie in einem religiös verbrämten Bürgerkrieg in Syrien Hunderttausende Menschen sterben, die uns offenbar keine Demonstration wert sind – und wir klagen an uns alle, die wir taten- und gefühllos zusehen, wie Abertausende Christen von islamistischen Terroristen aus dem Irak und Syrien vertrieben werden, was uns offenbar ebenfalls keine Demonstration wert ist.

Dr. Eva Schulz-Jander
Landesrabbiner em. Dr. Henry G. Brandt (Präsidium)

sowie der Vorstand des Deutschen Koordinierungsrates
der Gesellschaften für christlich jüdische Zusammenarbeit

Quelle: http://www.deutscher-koordinierungsrat.de/dkr-home-Pressemitteilung-Juli-29-2014