Kardinal Marx und andere Amtsträger wissen nicht mehr, „wo oben und unten ist“

Die österreichische Zeitung „Die Presse“ veröffentlichte am 4. Mai einen bemerkenswerten Artikel  von Martin Leidenfrost unter der Überschrift: Bayern: Der Staat hängt das Kreuz auf, die Kirche nimmt es ab“. Der Untertitel lautet: Die Anbiederung des Münchner Kardinals Marx an das politmediale Establishment kennt immer weniger Tabus.“

Zweifellos eine klare Ansage des Europa-Reporters, eines katholischen Familienvaters aus dem Burgenland. Er erinnert daran, daß Reinhard Marx, der Erzbischof von München, Ende 2016 sein Amtskreuz auf dem Jerusalemer Tempelberg abnahm und zwar „aus Rücksicht auf muslimische Gastgeber“.

Nun ist Reinhard Marx nicht nur Münchner Oberhirte, sondern „zu allem Unglück auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz“: 

Als solcher lobt er seinen Namensvetter Karl für „Analyse und Kritik des Kapitalismus“, als solcher hält er eine Segnung homosexueller Paare „in Einzelfällen“ für möglich. Die Kirche in Deutschland ist die reichste der Welt, große Teile der Weltkirche hängen an ihrem Tropf. Am Tropf von Leuten, die nicht mehr wissen, wo oben und unten ist.“

Hinsichtlich der bayerischen Kreuz-Causa sei Marx nach der Kritik sogar aus Vatikankreisen inzwischen „immerhin zurückgerudert“. Der Verfasser verweist darauf, daß Bayern„von 200 Kirchenschändungen pro Jahr heimgesucht“ werde: In Passau wurde ein Vortragekreuz entzweigeschlagen, die Gipfelkreuze auf mehreren Bergen wurden abgesägt, ein Türke zerschlug den Christus am Sendlinger-Tor-Kreuz in München.“

Quelle für die Zitate: https://diepresse.com/home/meinung/kommentare/5417721/Der-letzte-Kreuzritter_Bayern_Der-Staat-haengt-das-Kreuz-auf-die#

Foto: Laura Mohr