Polizistinnen beklagen sexuelle Belästigungen in Asylunterkünften

Weibliche Polizisten sehen sich in Asylbewerberheimen zunehmend sexuellen Belästigungen ausgesetzt. „Da kommt es uns zu Ohren als Gewerkschaft, daß es häufiger passiert, als es uns lieb ist, daß Kolleginnen verbal angegriffen werden oder bis unter die Gürtellinie beleidigt werden“, warnte der sächsische Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Hagen Husgen, gegenüber dem MDR. Viele Fälle würden jedoch nicht aktenkundig. 033_30

Der stellv. Bundesvorsitzende der GDP, Dietmar Schilff, forderte gegenüber dem Sender spezielle Schulungen für Asylbewerber. Diesen müsse erklärt werden, „daß wir Frauen und Männer gemeinsam in der Bundesrepublik arbeiten und leben und daß es da keine Unterschiede gibt“.

Auch die Polizistin und Autorin des Buches „Deutschland im Blaulicht“, Tania Kambouri bestätigte, daß es zu sexuelle Übergriffen auf Polizistinnen durch Asylbewerber komme. „Schweigen wir es tot, kriegen wir die Probleme gar nicht mehr in den Griff.“

Im Verbandsblatt der Gewerkschaft ergänzte Kambouri mit Blick auf die Politik: „Ich habe einfach Angst, daß da die nächsten Jahre nichts passieren wird, weil die auch nicht wissen, wie es ist und es bewegt sich noch nichts großartig.“

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Auto-Anschlag in Jerusalem: Fünf Verletzte, darunter vier Polizistinnen

Bei einem vorsätzlichen Angriff mit einem Auto wurden am heutigen Freitagmorgen (6.3.) fünf Personen in Jerusalem verletzt, darunter vier Polizistinnen der Grenzpolizei.  1403634115528

Der Anschlag wurde im nördlichen Jerusalem in der Shimon Ben Tzadik Straße verübt, wo bereits am 5. November des vergangenen Jahres ein tödlicher Angriff geschah.

Der Fahrer des Wagens fuhr zunächst in eine Gruppe von Grenzpolizistinnen, beschleunigte erneut und erfasste 200 – 300 Meter später einen 51-jährigen Radfahrer. Kurz darauf stieg der Mann, der mittlerweile als Bewohner von Ras al-Amud in Ost-Jerusalem identifiziert wurde, aus dem Wagen und griff Passanten mit einem Fleischermesser an.

Der Angreifer wurde von einem Sicherheitsbeamten und einem Polizisten angeschossen, woraufhin er in ein Krankenhaus gebracht wurde. In seinem Wagen wurden keine Personalpapiere gefunden.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel