Hochmütige stürzen hinab in die Unterwelt

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 49 (48),14-15ab.15cd-16.17-18.19-20.

So geht es denen, die auf sich selbst vertrauen,
und so ist das Ende derer, die sich in großen Worten gefallen.
Der Tod führt sie auf seine Weide wie Schafe,
sie stürzen hinab zur Unterwelt.

Geradewegs sinken die Reichen hinab in das Grab;
ihre Gestalt zerfällt, die Unterwelt wird ihre Wohnstatt.
Doch Gott wird mich loskaufen aus dem Reich des Todes,
ja, er nimmt mich auf.

Lass dich nicht beirren, wenn einer reich wird
und die Pracht seines Hauses sich mehrt;
denn im Tod nimmt er das alles nicht mit,
seine Pracht steigt nicht mit ihm hinab.

Preist er sich im Leben auch glücklich
und sagt zu sich: „Man lobt dich, weil du dir‘s wohl sein lässt“,
so muss er doch zur Schar seiner Väter hinab,
die das Licht nie mehr erblicken.


Der Mensch verbleibt nicht in seiner Pracht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 49 (48),2-3.6-7.8-9.11.13a.

Hört dies an, ihr Völker alle,
vernehmt es, alle Bewohner der Erde,
ihr Leute aus dem Volk und vom Adel,
Reiche und Arme zusammen!

Warum soll ich mich in bösen Tagen fürchten,
wenn mich der Frevel tückischer Feinde umgibt?
Sie verlassen sich ganz auf ihren Besitz
und rühmen sich ihres großen Reichtums.

Loskaufen kann doch keiner den andern
noch an Gott für ihn ein Sühnegeld zahlen
– für das Leben ist jeder Kaufpreis zu hoch;
für immer muss man davon abstehn.

Denn man sieht: Weise sterben;
genauso gehen Tor und Narr zugrunde,
sie müssen andern ihren Reichtum lassen.
Der Mensch verbleibt nicht in seiner Pracht.


EWIG währt die Herrlichkeit des HERRN

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 104 (103),1-2.24-25.29-30.31.34.

Lobe den HERRN, meine Seele!
Ewiger, mein Gott, wie groß bist du!
Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.
Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid,
du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.

HERR, wie zahlreich sind deine Werke!
Mit Weisheit hast du sie alle gemacht,
die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.
Da ist das Meer, so groß und weit,
darin ein Gewimmel ohne Zahl: kleine und große Tiere.

Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört;
nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin
und kehren zurück zum Staub der Erde.
Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen,
und du erneuerst das Antlitz der Erde.

EWIG währe die Herrlichkeit des HERRN;
der HERR freue sich seiner Werke.
Möge ihm mein Dichten gefallen.
Ich will mich erfreuen am HERRN.

 


Lobe den HERRN, meine Seele!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 104 (103),1-2.27-28.29bc-30.

Lobe den HERRN, meine Seele!
HERR, mein Gott, wie groß bist du!
Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.
Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid,
du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.

Alle warten auf dich,
dass du ihnen Speise gibst zur rechten Zeit.
Gibst du ihnen, dann sammeln sie ein;
öffnest du deine Hand, werden sie satt an Gutem.

Nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin
und kehren zurück zum Staub der Erde.
Sende aus deinen Geist und alles wird neu geschaffen,
und du erneuerst das Antlitz der Erde.

 


Hochmütige stürzen hinab in die Unterwelt

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 49 (48),14-15ab.15cd-16.17-18.19-20.

So geht es denen, die auf sich selbst vertrauen,
und so ist das Ende derer, die sich in großen Worten gefallen.
Der Tod führt sie auf seine Weide wie Schafe,
sie stürzen hinab zur Unterwelt.

Geradewegs sinken die Reichen hinab in das Grab;
ihre Gestalt zerfällt, die Unterwelt wird ihre Wohnstatt.
Doch Gott wird mich loskaufen aus dem Reich des Todes,
ja, er nimmt mich auf.

Lass dich nicht beirren, wenn einer reich wird
und die Pracht seines Hauses sich mehrt;
denn im Tod nimmt er das alles nicht mit,
seine Pracht steigt nicht mit ihm hinab.

Preist er sich im Leben auch glücklich
und sagt zu sich: „Man lobt dich, weil du dir‘s wohl sein lässt“,
so muss er doch zur Schar seiner Väter hinab,
die das Licht nie mehr erblicken.

 


Der HERR hat an Zion seine Freude

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Jes 62,1-5:

Um Zions willen kann ich nicht schweigen, um Jerusalems willen nicht stille sein, bis das Recht in ihm aufstrahlt wie ein helles Licht und sein Heil aufleuchtet wie eine brennende Fackel. TochterZion

Dann sehen die Völker deine Gerechtigkeit und alle Könige deine strahlende Pracht. Man ruft dich mit einem neuen Namen, den der Mund des HERRN für dich bestimmt. Du wirst zu einer prächtigen Krone in der Hand des HERRN, zu einem königlichen Diadem in der Rechten deines Gottes.

Nicht länger nennt man dich «Die Verlassene» und dein Land nicht mehr «Das Ödland», sondern man nennt dich «Meine Wonne» und dein Land «Die Vermählte». Denn der HERR hat an dir seine Freude und dein Land wird mit ihm vermählt.

Wie der junge Mann sich mit der Jungfrau vermählt, so vermählt sich mit dir dein Erbauer. Wie der Bräutigam sich freut über die Braut, so freut sich dein Gott über dich.

 


„Gott hüllt sich in Licht wie in ein Kleid“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche

Psalm 104 (103),1-2.27-28.29bc.30:

Lobe den HERRN, meine Seele!
HERR, mein Gott, wie groß bist du!
Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.
Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid,
du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.

Alle harren auf dich,
daß du ihnen Speise gibst zur rechten Zeit.
Gibst du ihnen, dann sammeln sie ein;
öffnest du deine Hand, werden sie satt an Gutem.

Nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin
und kehren zurück zum Staub der Erde.
Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen,
und du erneuerst das Antlitz der Erde.