Israel/Vatikan: Begegnung von Präsident Peres mit Papst Franziskus

Am vergangenen Freitag  (18.7.) sprach Papst Franziskus mit dem israelischen Präsidenten Shimon Peres, um eine Botschaft der Koexistenz, der Mäßigung und des Friedens an die Bewohner der Region zu übermitteln. Präsident Shimon Peres und Papst Franziskus (Foto: Präsidialamt)

Der Präsident dankte dem Oberhaupt der katholischen Kirche für seine Anteilnahme und Sorge; er sagte: „Derzeit gibt es Feuer und wir versuchen alles, um die Flammen zu ersticken. Denn wir sehen die Bewohner des Gazastreifens nicht als Feinde an.

Ich weiß, dass die Menschen dort die Situation, in der sie sich befinden, nicht selbst gewählt haben. Eine kleine Gruppe von Fanatikern ist der Grund für das Leiden im Gazastreifen.

Unsere Operation hat das Ziel, zwei Methoden des Mordens zum Ende zu bringen: die Raketen aus der Luft und die Tunnel unter der Erde.“

Papst Franziskus sagte zum israelischen Staatschef: „Dies ist ein schmerzhafter Moment. Ich bin überzeugt, dass Gott uns zusammenbringt in unseren Gebeten für den Frieden.“ 

Er fügte hinzu: „Ich bitte Gott um eine schnelle Lösung und eine politische Lösung. Ich bin ihnen in meinen Gebeten und Gedanken nahe.“

Präsident Peres dankte dem Papst für seine Friedensbemühungen und sagte: „Ich weiß, dass wir einen langen Weg vor uns haben und ich weiß, dass es schwierige Situationen geben wird. Aber wie in vielen Situationen, können Krisen auch der Weg zu Frieden und besseren Zeiten sein.“

Papst Franziskus erwiderte: „Ich danke Ihnen für alles, was Sie tun, Herr Präsident, und ich bitte Gott, Sie zu segnen. Möge er Sie auf Ihrem Weg zum Frieden begleiten und bitte fühlen Sie meine Nähe zu Ihnen als Ihr Bruder und Freund.“

Quelle für Text und Foto: Büro des israelischen Staatspräsidenten


Guiness-Weltrekord für Präsident Peres und 7000 Schüler in Israel

Der israelische Staatspräsident Shimon Peres stellte am gestrigen Donnerstag-Vormittag, den 6.2., einen neuen Weltrekord auf:

Über 7000 jüdische und arabische Kinder aus 215 Klassen in Jerusalem, Beer Sheva, Tel Aviv, Kuseife, Ofakim, Dimona, Hadera, Tiberias, Tayibe, Nahariya und anderen Städten nahmen an einer landesweiten Schulstunde im Fach Sozialkunde teil, die Präsident Peres persönlich gab.

BILD: Präsident Peres während des Unterrichts 

Peres befand sich im Sitz der israelischen Firma Cisco, deren Technik die simultane Übertragung in alle Klassenräume ermöglichte.

Zugleich diente diese außergewöhnliche Stunde als Beispiel für die mögliche Digitalisierung der Bildung und des Unterrichts weltweit, die die Distanzen zwischen den städtischen Zentren eines Landes und der Peripherie überwindet und es beispielsweise Experten eines Faches erlaubt, tausende Schüler zugleich zu unterrichten.

BILD: Überreichung der Guinness-Urkunde an Präsident Peres 

Nachdem die Daten ausgewertet worden waren, wurde schließlich der offizielle Guinness-Weltrekord für „die größte Schulstunde im Fach Sozialkunde aller Zeiten“ offiziell bestätigt.

Quellen: Jerusalem Post/Israelische Botschaft

Fotos: Facebook-Seite des Präsidenten


Israels Präsident besuchte Landwirtschafts-Ausstellung: So wird die Wüste fruchtbar

Am Neujahrsfest der Bäume Tu BiSchvat am vergangenen Donnerstag eröffnete Präsident Shimon Peres in der Aravasenke die größte Landwirtschaftsausstellung Israels.

Peres unterhielt sich bei der Ausstellung mit Landwirten und Züchtern, die eine Vielzahl neuer Züchtungen und Anbaumethoden in dem Wüstengebiet vorstellten.

BILD: Präsident Peres läßt sich von Zeynab Taye ihre Forschungsergebnisse zeigen 

Der Präsident erklärte: „Die Landwirtschaft in der Arava ist das Optimistischste, was Israel zu bieten hat – an einem Ort, der eigentlich der pessimistischste sein müsste.

Die Landwirte der Arava haben die Widrigkeiten der Natur überwunden und bringen die Wüste täglich zum Blühen. Ihr habt die Ödnis bezwungen und die beste Landwirtschaft der Welt geschaffen. Das erfüllt mich mit Stolz.“

Während seines Besuches wurden Peres verschiedene Produkte vorgestellt, darunter eine neue Auberginenart mit besonderen Kocheigenschaften, Erdbeeren, die kopfüber gezüchtet werden, verschiedene neue tropische Früchte und mehr.

Ein besonderer Moment war die Begegnung von Peres mit Zeynab Taye, einer jordanischen Studentin, die derzeit am Forschungszentrum Arava arbeitet. Sie stellte dem Präsidenten ihre bahnbrechende wissenschaftliche Arbeit vor, die sich der Krebsbekämpfung mithilfe der Wüstenpflanze Asteriscus graveolens (aus der Familie der Korbblütler) widmet.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin  –  Foto: Israelisches Präsidialamt


Israel: Präsident Peres beauftragt Netanyahu mit der Regierungsbildung

Präsident Shimon Peres hat den amtierenden Ministerpräsidenten Binyamin Netanyahu mit der Bildung der nächsten Regierung beauftragt.

Die Entscheidung fällte Peres am gestrigen Donnerstagabend, nachdem er sich zuvor mit Vertretern aller Fraktionen der 19. Knesset (israelisches Parlament) getroffen hatte.


Präsident Peres empfängt die Vertreter von Ha-Likud Beitenu (Foto: GPO)

Dabei hatten sich 82 der 120 zukünftigen Knesset-Abgeordneten für Netanyahu als Ministerpräsident ausgesprochen. Konkret wurde er von seiner eigenen Fraktion Ha-Likud Beitenu, Yesh Atid unter Führung von Yair Lapid, Ha-Bayit ha-Yehudi, dem Naftali Bennett vorsitzt, Shass, Yahadut ha-Tora und Kadima unterstützt.

Die Vertreter der übrigen 38 Abgeordneten erklärten dem Präsidenten gegenüber, sie unterstützten keinen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten.

Die offizielle Zeremonie im Amtssitz des Präsidenten zur Übertragung der Aufgabe der Koalitionsbildung an Netanyahu soll am Samstagabend stattfinden.

Danach hat Netanyahu 28 Tage Zeit, eine Regierungskoalition zusammenzustellen. Die Gespräche zwischen Ha-Likud Beitenu und verschiedenen Fraktionsvertretern laufen aber bereits.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Die Israelische Botschaft wünscht per Newsletter „gesegnete“ Weihnachten

Alle Texte und Fotos aus dem heutigen amtlichen Newsletter der Botschaft des Staates Israel in Berlin:


FOTO: Nazareth mit der Verkündigungskirche

Die Botschaft des Staates Israel

wünscht allen Leserinnen und Lesern,
die Weihnachten feiern, ein gesegnetes Weihnachtsfest
und Ihnen allen ein gutes neues Jahr.

Präsident Peres wünscht Christen frohe Weihnachten

Am gestrigen Donnerstag hat Israels Präsident Peres die Residenz von Erzbischof Elias Chacour in Haifa besucht. Bei seinem Besuch wünschte er den Christen in der Welt frohe Weihnachten. Er erklärte:

„Für mich als Präsident des Staates Israel ist es ein Privileg, im Namen Israels der gesamten christlichen Welt die besten Wünsche für fröhliche Weihnachten zu senden und der Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass der Nahe Osten nun in eine Zeit des Friedens und Wohlstands eintritt.

Präsident Peres in Haifa  (Foto: GPO)

Der Staat Israel ist dem Schutz aller heiligen Stätten und der Religionsfreiheit für alle verpflichtet. Die Koexistenz zwischen Juden, Christen und Muslimen im Heiligen Land wird bestehen bleiben.

Aus Haifa, einem Vorbild für Frieden und Koexistenz, möchte ich der Welt eine klare Botschaft von Frieden und Einheit zwischen den Religionen und Nationen senden.

Wir sind stolz auf die christliche Gemeinschaft in Israel und auch darauf, dass die Christen sich hier ganz zu Hause fühlen und die volle Freiheit haben, ihren Glauben zu praktizieren und ihre Religion zu pflegen. Ich wünsche ihnen allen und allen Christen in der Welt frohe Weihnachten.“