Brasilien anerkennt Jerusalem als Hauptstadt Israels und verlegt seine Botschaft dorthin

Brasilien eröffnete gestern (15.12.) eine Handelsvertretung in Jerusalem. 

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu und Eduardo Bolsonaro, Sohn des brasilianischen Präsidenten und Vorsitzender des Komitees für internationale Angelegenheiten im brasilianischen Unterhaus, waren bei der Eröffnungsfeier anwesend.

Eduardo Bolsonaro erklärte: „Ich habe mit Präsident Jair Bolsonaro gesprochen… Er wird die Botschaft nach Jerusalem verlegen… Wir wollen die Verlegung nach Jerusalem, nicht nur für Brasilien, sondern als Vorbild für den Rest Lateinamerikas.“

Ministerpräsident Netanyahu sagte:

„Diese Handelsvertretung ist die Speerspitze einer dynamischen Entwicklung, denn die Zukunft gehört denen, die innovativ sind.

Ich möchte zum Ausdruck bringen, wie sehr ich die Unterstützung Israels durch Präsident Bolsonaro in internationalen Foren schätze. Er hat sofort die Politik verändert und gesagt ‚Wir stehen an der Seite Israels. Wir stehen an der Seite der Wahrheit.‘

Wir unterstützen Brasilien, wo wir können, so auch nach dem tragischen Dammbruch und den Bränden im Amazonas. Israel war dort und wird immer bereit stehen für die Bewohner Brasiliens und für unsere gemeinsame Freundschaft.“

Quelle: Amt des israelischen Premierministers


Israel mit Super-Löschflugzeug im Amazonas

Der israelische ​Premierminister Benjamin Netanyahu telefonierte am Sonntag (25.8.) mit Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro.

Er bot ihm an, unverzüglich ein spezielles Löschflugzeug zur Bekämpfung der Brände im Amazonas zu entsenden.

Präsident Bolsonaro bedankte sich für das Hilfsangebot und nahm es an.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Syrien: Assad würdigt einheimische Christen

Christen seien in Syrien nie „Ausländer“ gewesen, denn sie hätten zum Aufbau der syrischen Zivilisation beigetragen, indem sie deren Botschaft Seite an Seite mit ihren „muslimischen Brüdern“ in der ganzen Welt verbreiteten.

Dies unterstrich der syrische Präsident Bashar al Assad am 4. Juli 2019 bei einem Treffen mit katholischen Jugendlichen, die an einem „Sommercamp“ im Kloster Mar Tuma Saidnaya teilnahmen.

An dem Sommercamp beteiligte sich auch der syrisch-katholische Patriarch Ignace Youssif III. Younan, der auch bei der Begegnung mit Assad anwesend war.

Im Gespräch mit jungen Menschen wiederholte Assad, dass die stabile Präsenz und der ursprüngliche Beitrag der christlichen Gemeinschaften in Syrien ein wichtiger Faktor sei und das Land vielfältig bereichere.

Christen seien in Syrien – so zitieren die offiziellen Medien den Präsidenten – neben ihren muslimischen Brüdern die Erbauer der Zivilisation und der Menschlichkeit gewesen und hätten mit ihrem Patriotismus und ihrer Ausgewogenheit zum Scheitern der neokoloniale Aktionen beigetragen, die von feindlichen Kräften auf den Weg gebracht wurden, um den Terrorismus zu förderten, um die Nation zu spalten.

Die syrische Identität – so Assad – betrachte die harmonische Vielfalt als nationalen Schatz. Es gebe nicht den Gegensatz zwischen „Mehrheiten und Minderheiten“, den westliche Kreise gerne als Schlüssel zum Verständnis des Zustands hernehmen, wenn es um die Lebensumstände einheimischer Christen im Nahen Osten gehe.

Im Gespräch mit Assad stellten die Jugendlichen  Fragen zu vielen Problemen, die in Syrien durch den langen und verheerenden Konflikt verursacht wurden und machten Vorschläge, welchen Beitrag sie selbst zum Wiederaufbau des Landes leisten können.

Quelle: Vatikanischer Fidesdienst


Papst lobt Treffen von Trump und Kim

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Ungewöhnlich schnell hat Papst Franziskus darauf reagiert, dass es in der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea zu einer Begegnung zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un gekommen ist.

Das kurzfristig anberaumte Treffen zwischen beiden Politikern hat den Dialog, der nach ihrer letzten Begegnung in eine Krise geraten war, offenbar wiederbelebt.

Was ursprünglich nur als ein Händedruck gedacht war, wurde zum ersten Aufenthalt eines US-Präsidenten auf nordkoreanischem Boden und zu einem etwa einstündigen Gespräch.

„In den letzten Stunden haben wir in Korea ein schönes Beispiel der Kultur der Begegnung gesehen“, sagte Papst Franziskus an diesem Sonntag bei seinem Angelusgebet dazu.

„Ich grüße die daran Beteiligten und bete darum, dass eine solche bedeutende Geste einen weiteren Schritt auf dem Weg des Friedens darstellt – nicht nur für diese Halbinsel, sondern für die ganze Welt!“

Quelle: Radio Vatkan  – Foto: Dr. Edith Breburda


Anmerkungen zum Evangelischen Kirchentag

Von Reinhard Wenner

In der Predigt beim Abschlussgottesdienst des Evangelischen Kirchentages am 23. Juni 2019 in Dortmund hat die evangelische Pastorin Sandra Bils gesagt: „Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt.“

Meines Erachtens ist dieser Satz zu ergänzen: Man lässt keine Kinder abtreiben. Ausrufezeichen!

Man lässt nicht Millionen von Christen durch islamische und atheistische Staaten verfolgen. Ausrufezeichen!

Der Präsident des Evangelischen Kirchentages, Hans Leyendecker, wird mit den Sätzen zitiert: „Pilatus wusch sich die Hände in Unschuld. Europäische Politikerinnen und Politiker waschen sie in dem Wasser, in dem Flüchtlinge ertrinken“.

Herr Leyendecker könnte gefragt werden, ob er und einige evangelische Präsides sowie einige Pastoren und Pastorinnen ihre Hände in dem Wasser waschen, in dem Mediziner in Deutschland nach hunderttausendfacher Abtreibung pro Jahr jeweils die blutigen Instrumente säubern.


Politologe kritisiert Merkels USA-Politik

Der Kölner Politikwissenschaftler Thomas Jäger hat die Außenpolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) heftig attackiert. Das Verhältnis zu den USA sei derzeit „desaströs“ und die Kanzlerin trage mit ihren Verhalten zu einer weiteren Eskalation bei, sagte er dem Focus.

Jäger kritisierte, es sei ein großer Fehler, daß die Kanzlerin versuche, Allianzen gegen Trump zu schmieden. Dabei vernachlässige sie die Machtverhältnisse beider Staaten. „Es gibt aber einen Unterschied, den die Kanzlerin offenbar völlig ignoriert: Trumps Macht ist gedeckt durch die wirtschaftliche und militärische Bedeutung der USA, Merkels hingegen nicht.“

Zugleich provoziere Deutschland die USA, indem sich die Bundesregierung weigere, seinen Beitrag zur NATO zu leisten und am Ausbau der Gas-Pipeline Nord Stream 2 mit Rußland festhalte. Dabei sei Europa ohne die USA nicht in der Lage, ein militärisches Gegengewicht zu Moskau zu bilden. Zudem gebe es politische Beschlüsse, die eine Steigerung der Militärausgaben vorsähen.

Deutschland könne sich eine anhaltende Konfrontation mit den Vereinigten Staaten nicht leisten, betonte Jäger.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2019/desastroes-politologe-gibt-merkel-schuld-an-spannungen-zu-usa/


Syriens Präsident Assad bittet christliche Armenier um Rückkehr und Neuaufbau

Präsident Bashar Assad wandte sich an syrische Armenier, die während der Jahre des Konflikts aus dem Land geflohen waren und im Libanon, in Armenien oder in anderen Ländern des Nahen Ostens Zuflucht suchten, mit der Bitte, eine Rückkehr nach Syrien in Betracht zu ziehen und ihr vom Konflikt zerstörten Häuser wieder aufzubauen.

In diesem Sinn äußerte sich das syrische Staatsoberhaupt anlässlich seines jüngsten Treffens mit dem Oberhaupt der armenisch-apostolischen Kirche Aram I., das am 14. Mai in Damaskus stattgefunden hatte.

Offizielle syrische Medien berichteten über das Lob, das Assad in diesem Zusammenhang im Hinblick auf den „patriotischen Geist“ der syrischen Armenier aussprach, die er als „vorbildliche Bürger“ bezeichnete. 

Assad verglich die „Brutalität der terroristischen Barbarei“ der vergangenen Jahre mit den Massakern am armenische Volk zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts auf dem Gebiet der heutigen Türkei.

Aram I. erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass Syrien seit jeher ein sicherer Zufluchtsort für Armenier war und dankte Assad für seinen Beitrag zum Wiederaufbau der armenisch-apostolischen Kathedrale in Aleppo, die während des Konflikts zerstört wurde.

Von den syrischen Armeniern, die während des Konflikts aus dem Land geflohen sind, kamen mindestens 22.000 in Armenien unter. Die EU hatte im Juni 2018 finanzielle Hilfen im Umfang von 3 Millionen Euro zur Unterstützung der Integration armenischer Flüchtlinge bereitgestellt, die aus Syrien geflohen und in der ehemaligen Sowjetrepublik Zuflucht gefunden hatten.

Quelle: Vatikanischer Fidesdienst