Trauer um Hatidža Mehmedović, die über den Massenmord von Srebrenica aufklärte

Zum Tod der Präsidentin der angesehenen Organisation „Mütter von Srebrenica“, Hatidža Mehmedović, erklärt der menschenrechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Brand:

Frau Mehmedović war eine unermüdliche Kämpferin für Wahrheit und Gerechtigkeit. Nicht Rache, sondern Gerechtigkeit waren ihre Mission. Sie hat den vielen tausend Opfern des Völkermords von Srebrenica eine Stimme gegeben.

Ohne sie wäre manche Wahrheit nicht ans Tageslicht gekommen und viele Opfer hätten bis heute keinen Namen.

Sie war ein Stachel im Fleisch derjenigen, die bis heute versuchen, schwerste Kriegsverbrechen unter den Teppich zu kehren und Geschichte umzuschreiben. Das gilt für Täter ebenso wie nationalistische Politiker in der Region oder die Ignoranz von Vertretern der internationalen Gemeinschaft. Sie bleibt ein Stachel im Fleisch der Leugner, der Gleichgültigen und der Relativierer des Völkermords von Srebrenica. 

Mit dem Tod von Hatidža Mehmedović ist eine wichtige Stimme der Gerechtigkeit für immer verstummt. Ihre Zuneigung zu den Opfern, Ihr Mut und Ihre Ausdauer haben imponiert. Ihr Lebenswerk für Aufarbeitung und gegen das Leugnen hat Früchte getragen, ist aber bei weitem nicht erledigt, sondern ist Auftrag für die Zukunft.


Südkorea: Sektennetzwerk um die Präsidentin Katholische Bischöfe fordern ihren Rücktritt

Die Spannungen haben sich in Südkorea angesichts einer politischen Krise, die das Land an seinen Grundfesten erschüttert, zugespitzt.

Seit über einem Monat kommt es zu Großdemonstrationen in Seoul und in anderen Städten des Landes, bei denen der sofortige Rücktritt von Präsidentin Park Geun-hye gefordert wird. bischof

Die im Jahr 2012 gewählte Präsidentin steht im Mittelpunkt eines Skandals um ihre Beziehung zu Choi Soon-sil, Tochter eines Sektenführers. In den vergangenen Jahren soll die Schamanenpriesterin die südkoreanische Politik beeinflusst haben.

Die Präsidentin selbst soll unter dem Einfluss ihrer Jugendfreundin Choi Soon-sil gestanden haben, die diese Verbindung ausnutzte, um Staatgeschäfte zu kontrollieren (indem sie sich Zugang zu geheimen Dokumenten verschaffte) und sich gleichzeitig selbst bereicherte, indem sie Spenden großer Unternehmen in die von ihr geleiteten Stiftungen umleitete.

Choi Soon-sil wurde inzwischen wegen Betrugs und Machtmissbrauch festgenommen.

Das südkoreanische Parlament wird am kommenden 9. Dezember mit einem Misstrauensvotum über dem Verbleib der Präsidentin in ihrem Amt abstimmen. Wie aus Umfragen hervorgeht, soll die Präsidentin nur derzeit noch 4% der Wähler hinter sich haben.

Angesichts der aktuellen Lage erklärte sich Park bereit, bereits im April 2017 vom Amt zurückzutreten, während Präsidentschaftswahlen erst für Dezember 2017 geplant waren.

„Die Präsidentin hat sich als ungeeignet und unfähig für das Amt erwiesen”, erklärt Bischof Peter Kang von Cheju: „Sie war nicht in der Lage, dem Land eine Richtung zu geben. Die Forderungen nach dem Rücktritt sind verständlich, denn es geht um das Wohl des Landes”. 

In den vergangenen Tagen hatte der Weihbischof von Gwangju, Simon Ok Hyun-jin, die Katholiken zur Teilnahme an friedlichen Kundgebungen aufgefordert. Bischof Vincent Ri Pyung-ho verlangte bei einem Gottesdienst in der Diözese Jeonju die „Wiederherstellung der Demokratie“ und erinnerte daran, dass „die Bürger aller sozialer Schichten einen Rücktritt fordern“.

Quelle: Fidesdienst


München: Führende jüdische Repräsentantin gegen „mörderische Christenverfolgung“

Charlotte Knobloch: „Gegenwehr der freien Welt erforderlich”

Mit Abscheu und Entsetzen hat Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, auf das jüngst aufgetauchte Video der Terrormiliz IS reagiert, das Medienberichten zufolge die grausame Ermordung von rund 30 äthiopischen Christen in Libyen zeigt. COLLAGE-BLUSP2

Die jüdische Repräsentantin, die als Kind während der NS-Diktatur von katholischen Bauern gerettet wurde, war von 2005 bis 2013 Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses (WJC). Von 2006 bis 2010 war sie Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Hier folgt ihre jüngste Stellungnahme zur Christenverfolgung:

„Das Video ist ein weiterer Beleg für die barbarische Gewalt des IS, die die Grenzen unserer Vorstellung sprengt. Wir haben es mit der Situation zu tun, dass in der Region ein Unstaat etabliert wurde, der expandieren will und riesige Landstriche mit Terror und Hass überzieht.
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Die internationale Staatengemeinschaft hat noch kein wirkungsvolles Instrument gegen diese neue Gefahren-Dimension für die Welt. Besonders bedenklich ist, dass unter den Tätern auch eine Reihe Islamisten aus Europa sind. Diese Radikalisierung in unserer Mitte muss uns alarmieren und fordert aktive Gegenmaßnahmen durch Politik und Gesellschaft, nicht zuletzt auch seitens der muslimischen Verbände.

Die westlichen Zivilisationen müssen alles daran setzen, die Christen in der Region zu schützen und die Ausdehnung der Islamisten einzudämmen. Vor dem Hintergrund der schlafwandlerischen Fehler, die zu den Kriegen und Menschheits-Katastrophen des 20. Jahrhunderts geführt haben, erwarte ich, dass die Länder der freien Welt sich nun gemeinsam dieser geopolitischen Mammutaufgabe stellen.“

Quelle: http://www.ikg-m.de/knobloch-verurteilt-moerderische-christenverfolgung-durch-is-barbarischer-unstaat-erfordert-gegenwehr-der-freien-welt/


Barbara Prammer und ihre „Toleranz“: Keine Gnade für ungeborene Babys

PRESSEMELDUNG der CSA (Christlich Soziale Arbeitsgemeinschaft) Österreichs:

Am Samstag, dem 2. August 2014, erlag die Präsidentin des Österreichischen Nationalrats, Frau Barbara Prammer, einem schweren Krebsleiden. Sie verstarb im 61. Lebensjahr. 

Freunde wie Politiker zeigten sich überrascht vom frühen Tod dieser bekannten Politikerin, die über die Grenzen Österreichs hinaus sehr geschätzt wurde. In zahlreichen Nachrufen wird die Verstorbene als kompetent, herzlich, offen und mutig gewürdigt. media-389705-4

Wenn Frau Prammer von ihren roten Parteigenossen in den höchsten Tönen gelobt wird, kann man ihnen das nicht verdenken. Aber daß katholische Würdenträger und Verbände die Verstorbene als engagierte Stimme für Menschlichkeit und Toleranz glorifizieren, ist unverständlich.

Ausgeblendet wird eine andere Seite der viel umjubelten Politikerin, die nämlich keine Toleranz, keine Menschlichkeit gegenüber den ungeborenen Kindern kannte.  

Vergessen wird, daß Frau Prammer eine engagierte Abtreibungslobbyistin war, die sich bezüglich Lebensrecht und Sexualethik vehement gegen die Position der katholischen Kirche stellte.

Prammer trat für das vermeintliche Selbstbestimmungrecht der Mütter zu Lasten ihrer ungeborenen Kinder ein.baby

Als Frauenministerin war Prammer hauptverantwortlich für die Einführung des Tötungs-Pestizids RU 486 (Mifegyne). Dieses Mifegyne ist ein reines Tötungspräparat, welches nach der Einnahme die Rezeptoren für das Baby im Mutterleib blockiert und es so verhungern läßt.  

Prammer trat den Lebensrechtlern forsch entgegen. Vor Kliniken wollte sie sogenannte Schutzzonen einrichten, damit abtreibungswillige Mütter ungehindert Zutritt zur Tötungsambulanz haben.

Leider können wir Frau Prammer nun nicht mehr fragen, warum sie mit einer solchen Maßnahme verhindern wollte, daß Mütter eventuell doch noch JA zu ihrem Kind sagen.

Wir können sie auch nicht mehr fragen, ob ihr bekannt war, daß all ihr Engagement für Abtreibung ihre automatische Exkommunikation als Katholikin zur Folge hatte.

Gleichwohl hoffen wir, daß sie in ihrer Todesstunde bei Gott einen gnädigen Richter gefunden hat.

Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft-Österreichs
gez. Klaus Günter Annen
www.csa-austria.com
 
Ergänzende Infos hierzu:

http://gloria.tv/media/y1Ksdd64GHG
http://gloria.tv/media/r9VtEBQih2G

 


„Bund der Vertriebenen“ verliert mit Erika Steinbach eine herausragende Präsidentin

Nach 16 Jahren an der Spitze des Bundes der Vertriebenen (BdV) hat dessen Präsidentin Erika Steinbach (siehe Foto) angekündigt, im Herbst nicht mehr erneut für den Vorsitz zu kandidieren.

Dazu erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Brähmig: Foto_(2)

„Mit Erika Steinbach verliert der Bund der Vertriebenen eine herausragende Präsidentin, die in den vergangenen 16 Jahren das Bild von Deutschlands größter Vertriebenenorganisation maßgeblich geprägt und verändert hat.

Erika Steinbach hat sich seit 1998 außerordentliche Verdienste erworben, indem sie die Heimatvertriebenen wieder fest in der Mitte der deutschen Gesellschaft verankert und den BdV mit seinen zahlreichen lokalen wie regionalen Kontakten zu einer wertvollen Brücke zwischen Deutschland und seinen östlichen Nachbarn gemacht hat.

Weit über den Tag hinaus gebührt Erika Steinbach große Anerkennung, das zu Zeiten einer rot-grünen Bundesregierung umstrittene Projekt einer nationalen Gedenk- und Dokumentationsstätte zu Flucht und Vertreibung angestoßen und gegen heftigsten Widerstand standhaft verfolgt zu haben.

Ihr unbeirrtes Engagement für die Akzeptanz des Schicksals der Heimatvertriebenen in der Bundesrepublik wird zunehmend, so bezeugen es zahlreiche Auszeichnungen und Portraits der ‚Grande Dame‘, von der Öffentlichkeit honoriert.

Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag dankt Erika Steinbach sehr herzlich für ihren jahrelangen Einsatz als Präsidentin des Bundes der Vertriebenen. Sie wird auch weiterhin die Interessen der deutschen Vertriebenen und Flüchtlinge sowie die bleibende Erinnerung an die Kultur der Deutschen im östlichen Europa als eines ihrer wichtigen politischen Anliegen betrachten.“


Franziskus trifft die Friedensnobelpreisträgerin und Präsidentin von Liberia

Afrikas erstes weibliches Staatsoberhaupt hält sich derzeit in Rom auf. Die Präsidentin des westafrikanischen Staates Liberia und Nobelpreisträgerin Ellen Johnson-Sirleaf hat am heutigen Samstag Papst Franziskus getroffen und sich auch mit Kardinalstaatssekretär Parolin und Vatikan-Außenminister Erzbischof Mamberti unterhalten. 

Die herzlichen Gespräche zeigen die gute Beziehung zwischen Heiligen Stuhl und Liberia, bekräftigt ein Vatikanstatement. Es spricht auch von Zufriedenheit über die Fortschritte der demokratischen Strukturen in Liberia, sowie über das Engagement der Kirche für Frieden und nationale Aussöhnung.

Präsidentin Sirleaf schätzt am Papst vor allem sein Engagement für die Armen. Dies erklärte die 75-Jährige vor der Audienz bei einer Pressekonferenz in Rom:

„Die Worte des Heiligen Vaters haben ein starkes Echo, sein Beispiel ist sehr inspirierend, und die Themen, die er anspricht, decken sich mit den Entwicklungszielen, die die internationale Gemeinschaft formuliert hat. Weil seine Worte diese besonders starke Kraft haben, werde ich ihm aufmerksam zuhören und mich von ihm inspirieren lassen.“

Für Liberias Staatschefin ist die Sicherung der Welternährung eine der wichtigsten Prioritäten:

„Liberia kann eine Verbesserung in der Ernährungssicherung verzeichnen. Die Nahrungsmittel-Unsicherheit ist von 43% auf 38% gesunken, aber sie bleibt eine Herausforderung. Eine Verbesserung ist da, aber nicht ausreichend. Wir haben noch immer Hunger, vor allem in den ländlichen Regionen.“

Nach 14 Jahren Bürgerkrig bemüht sich die Präsidentin, Gesellschaft und Wirtschaft wieder aufzubauen. Im Jahre 2011 hat sie für ihren Einsatz den Friedensnobelpreis erhalten.

Quelle für Text und Foto: http://de.radiovaticana.va/news/2014/04/05/papst_trifft_pr%C3%A4sidentin_von_liberia/ted-788091


CDU/CSU-Fraktion gratuliert Erika Steinbach zu ihrem 70. Geburtstag

„Der BdV hat eine herausragende Präsidentin“

Der Bund der Vertriebenen (BdV) begeht am heutigen Donnerstag den 70. Geburtstag seiner Präsidentin Erika Steinbach (siehe Foto) in ihrem Heimatort Frankfurt am Main.

Dazu erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Brähmig: Foto_(2)

„Der Bund der Vertriebenen (BdV) hat mit Erika Steinbach eine herausragende Präsidentin, die heute 70 Jahre alt wird.

Erika Steinbach hat sich seit 1998 außerordentliche Verdienste erworben, indem sie die Heimatvertriebenen wieder fest in der deutschen Gesellschaft verankert und den BdV mit seinen zahlreichen lokalen wie regionalen Kontakten zu einer wertvollen Brücke zwischen Deutschland und seinen östlichen Nachbarn gemacht hat.

Ihr unbeirrtes Engagement für die Akzeptanz des Schicksals der Heimatvertriebenen in der Bundesrepublik wird zunehmend  –  so bezeugen zahlreiche Auszeichnungen und Portraits der „Grande Dame“  –  von der Öffentlichkeit honoriert.

Weit über den Tag hinaus gebührt Erika Steinbach große Anerkennung, die zu Zeiten einer rot-grünen Bundesregierung das Projekt einer nationalen Gedenk- und Dokumentationsstätte zu Flucht und Vertreibung angestoßen und gegen heftigsten Widerstand standhaft verfolgt hat.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion gratuliert Erika Steinbach herzlich und würdigt den runden Geburtstag der BdV-Präsidentin nach der parlamentarischen Sommerpause mit einem Empfang im Reichstag.“