Polizeimeldung zur linken Demo und zum Lebensrechts-Gebetszug am 22.3. in Münster

Pressebericht der Polizei Münster  – Titel: „Versammlungen verliefen nahezu störungsfrei – Strafanzeigen aufgrund von Böllerwürfen und Vermummung“:

Rund 400 Teilnehmer des Aufzugs „Raise your voice – your body, your choice!“ zogen heute Vormittag (22.3.) durch die münstersche Innenstadt. Bevor es los ging, musste der Versammlungsleiter zunächst die versammlungsrechtlichen Bedingungen erfüllen. Weil er keine Ordner stellen wollte, muss er sich in einem Bußgeldverfahren verantworten. PICT0141

Im Hamburger Tunnel und auf der Ludgeristraße zündeten Teilnehmer einen Böller, 2 Strafanzeigen sind die Folge.

Auf ihrem Weg gingen Demonstrationsteilnehmer wiederholt Journalisten an und wollten die Berichterstattung verhindern. Im weiteren Verlauf des Demonstrationszuges bespuckten sie Passanten. Eine Anzeige wegen Körperverletzung ist die Folge. PICT0155

Am Nachmittag bewegte sich der „Gebetszug – 1000 Kreuze für das Leben“ mit rund 200 Teilnehmern durch die Innenstadt. Bis zu 200 jüngere Menschen versuchten mehrfach, diese Demonstration zu stören und aufzuhalten. Um dabei unerkannt zu bleiben, vermummten sich 3 Teilnehmer. Sie erwartet ein Strafverfahren nach dem Versammlungsgesetz.

„Beide Versammlungen verliefen nahezu ohne Störungen“, erklärte Einsatzleiter Polizeidirektor Martin Mönnighoff. „Vereinzelten Versuche, die Versammlung der Abtreibungsgegner aufzuhalten, hat die Polizei konsequent verhindert und der Versammlungsfreiheit Geltung verschafft.“ 

Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11187/2694346/pol-ms-versammlungen-verliefen-nahezu-stoerungsfrei-strafanzeigen-aufgrund-von-boellerwuerfen-und

Fotos: Felizitas Küble