Grüner Wahlkampf mit abartigen Plakaten

Von Felizitas Küble

Wenn man durch Münster radelt wie ich, findet man derzeit massenhaft Plakate der meisten Parteien (übrigens mit Ausnahme der AfD, denn diese wurden von Gegnern fast alle rechtswidrig abgerissen).

Die Grünen leisten sich mit diesem ersten FOTO-Beispiel eine besonders primitive und zudem geradezu obszöne Unverschämtheit – und das auch noch unter dem Leitwort einer „mutigen Gesellschaft“, die sich „keine Angst“ machen läßt.

Worum geht es denn bei diesem „Mut“? – Das zeigt der weiße Text in der schwarzen Kugel oben drüber: FCK NZS  = also „Fickt Nazis“.

Geht noch? Ist die Partei mittlerweile durch ihre Höhenflüge bei Umfragen völlig neben sich und schon ganz auf den Hund gekommen? (Wir wollen diese Tiere aber damit nicht diffamieren, denn Vergewaltigung ist bei den Vierbeinern wirklich nicht üblich.)

Daß es sich dabei gleichsam um eine indirekte Aufforderung zur Vergewaltigung handelt, dürfte klar sein, da sich die sogenannten „Nazis“ – gemeint sind damit bei Ultralinken meist alle Andersdenkenden  –  gewiß nicht freiwillig von ihren Verleumdern „ficken“ lassen.

Dieser grobe Unfug wird dann durch eine blaue Friedenstaube links unten illustriert, was denkbar schlecht in diese dummdreiste Botschaft paßt, die sich moralisch unterhalb der Kanalisation befindet.

Das zweite FOTO-Beispiel  – ebenfalls von den Grünen – ist zwar nicht ganz so abgedreht und blöd, befindet sich aber mit seinem radikalfeministischen Spruch  ebenfalls auf Abwegen: „Freiheit, Gleichheit, Schwesterlichkeit!“.

In modernen Gemeinden hat man in den letzten Jahren gerne jene Kirchenlieder umgeschrieben, in denen von „Brüderlichkeit“ die Rede war. Das mußte dann neutral „Geschwisterlichkeit“ heißen.

Aber die Grünen gehen noch weiter und drehen den Spieß einfach um, als wären sie eine fanatische Emanzen-Partei – vielleicht sind sie es auch!