Regensburg: 3000 Gastgeber für den Katholikentag gefunden

Es fehlen noch 1000 Übernachtungsmöglichkeiten

Jürgen Kolb aus Regensburg hat heute das dreitausendste Bett beim Katholikentag gemeldet. Zum Dank überreichte Generalvikar Michael Fuchs Dauerkarten und Blumen (siehe Foto). Der gastfreundliche Rentner nimmt gleich zwei Gäste auf.

Jetzt gilt es, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, denn: Immer noch fehlen 1000 Schlafgelegenheiten in und um Regensburg. Generalvikar Fuchs, Jürgen Kolb

„Es ist ein großes Interesse am Katholikentag da und das freut uns sehr“, erklärt der Generalvikar.  Er hofft, dass sich viele ein Beispiel an Herrn Kolb nehmen.

„Es braucht nur eine Couch, nicht einmal ein Bett, eine Möglichkeit zum Duschen, ein kleines Frühstück, denn die Gäste sind den ganzen Tag unterwegs und kommen abends todmüde wieder. “

Auch Katholikentagsgeschäftsführer Martin Stauch appelliert, im Einsatz nicht nachzulassen: „Die Bürger und Bürgerinnen haben bereits großen Einsatz gezeigt. Wir haben aber nur noch eine knappe Woche Zeit, bevor es an die Zuteilung der Privatquartiere geht. Zeigen Sie Ihre Gastfreundschaft!“

Wer Gäste aufnehmen möcht,e kann sich melden unter der Schlummernummer 0941.584 390 290, per E-Mail an betten@katholikentag.de oder online unter http://www.katholikentag.de/betten.

Aktion „Engerl sucht Herberg“: 4000 „Engerl“ aus ganz Deutschland und aller Welt suchen eine Unterkunft.

Wenn Sie Gäste aufnehmen…
– …brauchen Sie kein Gästezimmer. Ein Bett, eine Liege oder ein Sofa reicht.
– …sind keine großen Umstände nötig. Alle Teilnehmenden sind tagsüber unterwegs auf dem Katholikentag. Sie müssen also nicht immer zu Hause sein und sich um Ihre Gäste kümmern.
– …können Sie ganz sicher sein: Es kommen vertrauenswürdige, nette Leute. Alle Gäste sind in der Geschäftsstelle des Katholikentags namentlich bekannt, registriert und versichert.

Nie hat es in der Vergangenheit Probleme gegeben; im Gegenteil, oft sind bleibende Freundschaften entstanden.


Engerl sucht Herberg: Privatquartiersuche zum Katholikentag gestartet

Gastfreundschaft  –  dieses Thema wird in den kommenden Wochen eine zentrale Rolle in Regensburg spielen. Denn der 99. Deutsche Katholikentag ist auf die oberpfälzische Gastlichkeit dringend angewiesen: 4000 Menschen möchten die Organisatoren während der fünf Tage vom 28. Mai bis 1. Juni privat unterbringen, in Stadt und Landkreis von Regensburg. Sponsor Albert Wimber, Unterstützerin Tanja Schweiger, Schirmherr Armin Wolf, Vorsitzender RT Theo Zellner

Jetzt startete die Privatquartierkampagne unter dem Titel „Engerl sucht Herberg“. Schirmherr Armin Wolf stellte sie gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Rechtsträgers, Theo Zellner, in der Regensburger Altstadt vor.

„Regensburg ist eine gastfreundliche Stadt, und das wird auch der Kampagne zugutekommen“, ist Zellner überzeugt.

Er appellierte an die Regensburger in Stadt und Landkreis, ihre Türen zu öffnen, um die „heimatliche Atmosphäre der Oberpfalz“ in alle Welt zu tragen. Schließlich sei nicht einmal ein Gästezimmer nötig  –  ein einfaches Bett und ein kleines Frühstück genüge, um ein wichtiges Zeichen der Gastfreundschaft zu setzen.

Außerdem könne auch der Gastgeber etwas gewinnen: „Wer ein Bett gibt, gibt nicht nur ein Bett, sondern gewinnt vielleicht auch einen Freund“, stellte Zellner in Aussicht. Seine persönliche Erfahrung zeige, dass schon oft zwischen Gastgebern und Gästen bleibende Freundschaften entstanden seien.

Die ersten zwei Betten sind bereits sicher: Schirmherr Armin Wolf stellte in der Pressekonferenz sein Gästezimmer für den Katholikentag zu Verfügung.

Der Sportchef des Funkhaus Regensburg begründete sein Engagement mit dem Bibelzitat „Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt“, das der Kampagne zugrunde liegt.

Um die Bettenkampagne in den nächsten Wochen in der Region publik zu machen, drehte Wolf einen eigenen Werbespot, der unter anderem in Regensburger Kinos und bei großen Sportveranstaltungen laufen wird. Auch viele Regensburger Sportvereine werden Werbung für die Bettenkampagne machen, versprach Wolf: „Der regionale Sport steht hinter unserer Kampagne.“

Die Privatquartiere werden vor allem für ältere Menschen, Familien und Menschen mit Behinderung benötigt. 350 Ehrenamtliche aus über 90 katholischen Pfarreien machen sich ab sofort auf den Weg, um nach Gottesdiensten, auf dem Marktplatz oder durch Hausbesuche Privatquartiere zu finden.

Dabei ist die ökumenische Zusammenarbeit von großer Bedeutung. „Wir suchen nicht nur katholische Betten, Gastfreundschaft kennt keine Konfessionen“, erklärt Dr. Martin Stauch, Geschäftsführer des Katholikentags.

Die Organisatoren stellen dabei sicher, dass nur vertrauenswürdige Gäste die Privatquartiere nutzen: alle Gäste sind in der Geschäftsstelle des Katholikentags namentlich bekannt, registriert und versichert.

Wer eine Schlafgelegenheit zur Verfügung stellen möchte, kann sich melden unter der Telefonnummer 0941.584 390 290, per E-Mail an betten@katholikentag.de oder online unter http://www.katholikentag.de/betten.

Neben dem Schirmherrn unterstützen folgende Personen die Privatquartierkampagne:

Oberbürgermeister Hans Schaidinger, Olympiateilnehmerin Corinna Harrer, Dekan Eckhard Hermann (Evang.-Luth. Dekanat Regensburg), Regionaldekan Alois Möstl (Bistum Regensburg), Ilse Danziger (Vorsitzende Jüdische Gemeinde Regensburg) und die Landtagsabgeordneten Jürgen Mistol (B90/Grüne), Margit Wild (SPD) und Tanja Schweiger (Freie Wähler). Finanziell wird die Kampagne durch die Hypo Vereinsbank unterstützt, die der Direktor der Regensburger Niederlassung, Albert Wimber, heute vertrat.

Das Leitwort des Katholikentags vom 28. Mai bis 1. Juni lautet „Mit Christus Brücken bauen“. Mehrere Zehntausend Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, den europäischen Nachbarn wie Tschechien und der ganzen Welt werden erwartet. Große und kleine Veranstaltungen, Gottesdienste, Feste und Konzerte genauso wie politische Diskussionen und große Podiumsveranstaltungen, Vorträge und Workshops – über 1.000 Einzelveranstaltungen sind an über 70 Schauplätzen geplant.

99. Dt. Katholikentag, Redaktion Silke Jäger
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