Neueste grüne Sumpfblüte: Staatlich bezahlter Sex-Service für Pflegebedürftige

Politikerin Scharfenberg wünscht Sex-Assistenz auf Rezept

Die grüne Abgeordnete Elisabeth Scharfenberg ist der Meinung, Pflegebedürftige und Behinderte sollten in Zukunft Sex mit Prostituierten bezahlt bekommen. Bündnis_90_-_Die_Grünen_Logo.svg
„Eine Finanzierung für Sexualassistenz ist für mich vorstellbar“, erklärte die pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen gegenüber der Wochenzeitung „Welt am Sonntag“. Die Städte und Gemeinden könnten“über entsprechende Angebote vor Ort beraten und Zuschüsse gewähren“.
 
Scharfenberg verweist auf Holland, wo es dieses Modell bereits gibt. Pflegebedürftige können sich dort sog. Sexualassistent/innen staatlich bezahlen lassen. Erforderlich ist ein ärztliches Attest, sich nicht anders befriedigen zu können sowie der Nachweis, den „Service“ nicht selber bezahlen zu können.
Die abtreibungsfreundliche Organisation „Pro Familia“ wirbt in Deutschland schon seit längerem für derartige Modelle von staatlicher geförderter „Sexual-Assistenz“.

Die „Deutsche Stiftung Patientenschutz“ lehnt den Vorschlag der grünen Politikerin ab. Den Betroffenen sei damit nicht geholfen, sagte deren Vorstandsvertreter Eugen Brysch, denn diese hätten in ihrem Alltag „ganz andere Sorgen“. Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wandte sich gegen den „abwegigen“ grünen Vorstoß: „Wir brauchen keine bezahlte Prostitution in Altersheimen, schon gar nicht auf Rezept.“


Arzt und Lebensrechtler Tom Price wird neuer Gesundheitsminister in den USA

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Der gewählte, aber noch nicht amtierende Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat am vergangenen Dienstag den Mediziner und Parlamentarier Tom Price (siehe Foto) zu seinem künftigen Gesundheitsminister ernannt. 114_rp_ga_6_price_tom_200
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Der republikanische Kongreßabgeordnete aus dem US-Bundesstaat Georgia ist ein konsequenter Abtreibungsgegner. Er setzte sich schon bisher dafür ein, der abtreibungsaktiven Organisation Planned Parenthood (in Deutschland heißt der Tochterverband „Pro Familia“) den staatlichen Geldhahn zuzudrehen. Dieses Thema gehört nun direkt in sein künftiges Ressort.
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Der 62-jährige, evangelikal-reformierte Christ (Presbyterianer) nahm bereits mehrmals am „Marsch für das Leben“ in Washington teil.
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Seitens der US-Lebensrechtsverbände und katholischer Vertreter wurde die Ernennung von Price begrüßt: „Die ausgeprägten Pro-Life-Werte von Price und sein vergangenes Abstimmungsverhalten machen ihn zu dem richtigen Mann, um eine Be­hörde zu reformieren, die von einer aggressiven Abtreibungsagenda bestimmt war“, sagte Ashley McGuire von der „Catholic Association“.
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Es wird damit gerechnet, daß der künftige Minister eine staatliche Mitfinanzierung von Abtreibungen durch Krankenkassen sowie die kostenlose Verteilung von Verhütungsmitteln beenden wird. embryofoto
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Natürlich ist die Enttäuschung bei „Planned Parenthood“ nun groß; deren Präsidentin Cecile Richards klagte bereits: „Er kann das Rad der Geschichte mehrere Jahre zurückdrehen.“  –  Daß es sich beim JA zum Lebensrecht aller Menschen (ob geboren oder ungeboren) um einen humanitären Fortschritt handelt, kommt dieser Dame offenbar nicht in den Sinn.
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Auf linker Seite wurde beanstandet, daß Price kaum über verwaltungstechnische Erfahrungen verfüge, obwohl dies für einen Gesundheitsminister wichtig sei. Dieser Einwand trifft jedoch nicht zu. Seit über zehn Jahren vertritt er den Bundesstaat Georgia im Repräsentantenhaus. Dort war er zuletzt Vorsitzender des Haushaltskomitees. 
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Price hat bereits am 26. November, also vor seiner Ernennung, eine Kostprobe seiner Deutlichkeit präsentiert:
In einer Pressemitteilung zum Tod des kubanischen Kommunisten Fidel Castro (dessen Politik in vielen Medien hierzulande schöngeredet wurde) schrieb der Republikaner, Castro sei ein schrecklicher Diktator gewesen und sein Tod eine Gelegenheit, auf die lange Unterdrückung des kubanischen Volkes aufmerksam zu machen. Dabei sollten die freiheitsliebenden Länder zusammenhalten, statt das Castro-Regime zu verharmlosen.

 Foto: PR / US-Kongreß


Berlin: Die SPD unterstützt ultralinken Protest gegen den „Marsch für das Leben“

Unter dem Motto „Mein Körper, Meine Verantwortung, Meine Entscheidung  – Weg mit dem §218!“ wollen Abtreibungsbefürworter am kommenden Samstag (17.9.) wieder gegen den „Marsch für das Leben“ demonstrieren. Stets kam es in den letzten Jahren seitens der Protestler zu Übergriffen gegen die Lebensrechtler bzw. gegen Polizisten. bildschirmfoto-2016-09-05-um-17-52-06

Das ultralinke sogenannte „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ plädiert ausdrücklich für die völlige Abschaffung des § 218 und damit für die uneingeschränkte gesetzliche Abtreibungsfreiheit bis zum 9. Monat einschließlich.

Wie man hier nachlesen kann, verharmlosen sie die Tötung des ungeborenen Kindes im Mutterleib als „Schwangerschaftsabbruch“, obwohl hierbei keineswegs nur ein physiologischer Zustand (Schwangerschaft) „abgebrochen“, sondern vielmehr ein Baby vernichtet wird: http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/4683/aktionstag-2016/

Den Lebensrechtlern bzw. dem „reaktionären Aufmarsch“ wird vorgeworfen, dem weiblichen Geschlecht „jedes Recht auf Selbstbestimmung nehmen“ zu wollen. Davon, daß es sich bei der Abtreibung um Fremdbestimmung gegenüber wehrlosen Menschenleben handelt, ist nicht die Rede.

Angeblich, so wird munter weiter behauptet, „hetzen“ die Teilnehmer des „Marsches für das Leben“ gegen eine „tolerante Gesellschaft“. Freilich verzichten die Aktivisten darauf, zu erklären, worin die „Toleranz“ bei einer Abtreibung besteht. Oder gibt es etwas noch Intoleranteres, als einen schutzlosen Menschen im Mutterleib zu töten?

Nun kennt man diese Sprüche von linksradikaler Seite seit Jahrzehnten und es wäre nicht weiter erwähnenswert. 

An dem erwähnten Bündnis beteiligen sich allerdings nicht nur die unvermeidliche Linkspartei, die Grünen, die abtreibungsfreundliche Organisation „ProFamilia“, die Gewerkschaft GEW und die der SPD nahestehende „Arbeiterwohlfahrt“, sondern auch die SPD als Partei selbst.

Dies kann man ganz unten am Unterstützer-Streifen des hier abgebildeten Teils des Protestler-Plakates erkennen (siehe unterste Zeile, dritte Organisation von links), wobei SPD und Linkspartei (passenderweise?) einträchtig nebeneinanderstehen….

Zudem werden die Partner-Organisationen dieses ultralinken Bündnisses auch hier aufgelistet – einschließlich der SPD: http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/buendnis/

 


WER finanziert die Abtreibungslobby?

Mathias von Gersdorff podium5

Dieser Artikel zeigt, in welchem Maße die Abtreibungsindustrie finanziell unterstützt wird: George Soros Has Spent Millions to Promote Big Abortion, But Someone Has Spent Even More

Feministinnen tun gerne so, als ob die Liberalisierung der Abtreibung Folge des Wirkens einer Graswurzelbewegung, welche die „Emanzipation“ der Frau anstrebte, gewesen sei.

Die Wahrheit ist eine andere: Die Abtreibungsindustrie wurde finanziell massiv von steinreichen Personen und Organisationen unterstützt. Ohne diese gigantische Hilfe hätte sie ihre Ziele nie erreichen können. Die Abtreibungsindustrie verfügt über Geldbeträge, von denen Lebensrechtler nur träumen können:

„Planned Parenthood“ (die US-amerikanische Pro Familia) erhält jährlich 553.7 Millionen US$ aus Steuergeldern, 353.5 Millionen US$ an Spenden und 309.2 Millionen US-Dollar von anderen Organisationen.

Unter den Unterstützern befinden sich Milliardäre wie Warren Buffet (Privatvermöge ca. 108 Milliarden US$), der allein in einem Jahr 70 Millionen US$ gespendet hat. In der Spenderliste befinden sich viele weitere Personen oder Unternehmen, die Einzelspenden geben, die durchaus hunderttausende von US$ jährlich betragen können. Die Verbreitung der Abtreibungspille wurde mit einer Million US$ vom Milliardär Georges Soros unterstützt-

Kräftige finanzielle Hilfe erhält die Abtreibungsindustrie von der Stiftung von Bill und Melinda Gates (Microsoft). Man schätzt die Zuwendung auf 120 Millionen US$ für Abtreibung und Geburtskontrollen.

Fazit: Die weltweite Verbreitung der Abtreibung ist keine Leistung von Feministinnen, die auf der Straße bei Demos herumschreien, sondern vor allem finanzkräftigen Personen und Organisationen zuzuschreiben.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ in Frankfurt  –  und veröffentlicht aktuelle Stellungnahmen hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

Massenabtreibung und Asylkrise: Ernten wir, was wir gesät haben?

Pressemeldung der Initiative NIE WIEDER:

Die Kampagne, die Amnesty International (AI) Deutschland zum Tag der Flüchtlinge, am 2. Oktober 2015  „ins Leben“ gerufen hat, ist purer Hohn und ein Widersinn in sich.

Unter dem Slogan „Die Würde des Menschen ist unantastbar – Für ein Europa der Menschen und der Menschenrechte!“ sympathisiert Amnesty mit den FlüchtFoto von Elstrud Consoirlingen und wirbt um Hilfe. Im Schlepptau von AI sind u.a. „Pro Familia“, Schwulen- und Lesbenverbände, die Humanistische Union und andere, meist der linken Szene angehörende Gruppen und viele Privatpersonen. Sicher auf den ersten Blick unterstützenswert: eine Kampagne, die aufruft, den in Not geratenen Menschen zu helfen. 

Doch sollte man wissen,  von wem der Ruf nach Einforderung der Menschenrechte kommt und wer hier anmahnt, daß die Würde eines Menschen unantastbar sei. Es wird einem übel zumute, wenn man die Hintermänner dieser Kampage durchleuchtet.

Nur wenige Wochen sind es her, als sich Amnesty outete und klar gegen das Menschenrecht und somit gegen das Lebensrecht der ungeborenen Kinder stellte. Für AI gehört die Tötung eines Babys im Mutterleib zum Grundrecht einer jeden Mutter.  Ja, für Amnesty ist die Tötung eines Kindes vor dessen Geburt gar ein Menschenrecht!

„Pro Familia“, die diese Kampagne unterstützen und vorgeben, die Menschenwürde ebenfalls schützen zu wollen, unterhalten eigene Tötungsambulanzen, in denen der Babymord im Mutterleib durchgeführt wird. Die daraus erzielten Einnahmen sind nicht unerheblich und liegen bei mehreren Millionen Euros.

Dass sich mit den genannten Organisationen auch die humanistischen und feministischen Verbände seit Jahrzehnten für die vorgeburtliche Kindestötung als Menschenrecht einsetzen, ist nichts Neues. luitgard5

Seit Ende der sechziger Jahre setzten sich diese linken Genossen für ein sog. „Recht auf Tötung seines Kindes vor der Geburt“ ein und sind dafür verantwortlich, daß in den letzten 50 Jahren allein in Deutschland mindestens 10 Millionen Kinder vor ihrer Geburt getötet wurden, zu 90% finanziert durch den deutschen Staat.

So entstand nicht nur in Deutschland eine Alterspyramide, in der die jungen Menschen weitgehend fehlen. Wissenschaftler warnten schon in den siebziger Jahren vor diesem Dilemma, dass ein Land ohne Kinder, ohne Nachwuchs, zugrunde gehen und sich aus der Geschichte verabschieden wird. Doch die damaligen verantwortlichen Politiker blieben gehörlos.

50 Jahre nach der sog. sexuellen Kulturrevolution mit all ihren negativen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft sehen sich die europäischen Staaten einer Flüchtlingswelle unvorstellbaren Ausmaßes gegenüber.

In das Vakuum, das durch die Tötung der ungeborenen Kinder entstanden ist, strömen nun Migranten nach Europa mit ihren zahlreichen Kindern. Es kann sich jeder ausrechnen, wie viele Menschen noch kommen werden, um dieses Vakuum wieder zu füllen.

Es bewahrheitet sich: Wir ernten, was wir gesät haben!

Wir haben in Deutschland den TOD unserer eigenen Kinder gesät. Werden wir nun den TOD unserer Kultur, unseres ganzen Volkes „ernten“?  – Ob durch ein sofortiges Umbesinnen und Gegensteuern der Weg in den Abgrund noch aufzuhalten ist?

Initiative Nie Wieder!
Cestarostraße 2 in 69469 Weinheim, Telefon: 06201/2909929, Fax: 06201/2909928
E-Mail: info@nachrichten-lebensrecht.de


Die CDL fordert eine staatliche Untersuchung von „Pro Familia“

Zum Skandal um den Organhandel von PPFA

Stellungnahme der Pressesprecherin der Christdemokraten für das Leben (CDL), Susanne Wenzel, zur aktuellen imagesCA4JYFACDiskussion um den Skandal wegen des Organhandels mit abgetriebenen Kindern in den USA:

„Im Zusammenhang mit dem Skandal, in den die „Planned Parenthood Federation of America“ (PPFA) derzeit verwickelt ist und bei dem es um den Handel mit Organen von abgetriebenen Föten und Embryonen geht, berichtet das Nachrichtenportal kath.net über eine Stellungnahme des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).  

Laut Aussage des Ministeriums ist die mit Steuergeldern finanzierte „Pro Familia“ nicht der „deutsche Zweig von „Planned Parenthood“. „Pro Familia“ ist u. a. Mitglied der International „Planned Parenthood Federation“ (IPPF) mit Sitz in London. Das Bundesfamilienministerium hält „aufgrund der Namensähnlichkeit zur „Planned Parenthood Federation of America“ (PPFA) „Verwechslungen“ für möglich.
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Weshalb das Ministerium zu einer solchen Aussage kommt, wird ein Geheimnis bleiben. Im besten Falle hat sich der zuständige Bereich über die Organisation, die mit unseren Steuergeldern unterstützt wird, schlicht nicht informiert. 

Doch es ist eher anzunehmen, dass hier bewusst in die Irre geführt werden soll, um keinen Protest an einer Unterstützung von „Pro Familia“, die auch eng mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zusammenarbeitet, aufkommen zu lassen.

Tatsächlich dürfte sich das Ministerium bestens mit dem Dachverband von „Pro Familia“ auskennen, da „Pro Familia“ in Deutschland seit Gründung jährlich millionenfache Steuergelder für ihre Tätigkeit erhält und selbst in ihren Publikationen auf das internationale Netzwerk, dem sie angehört, immer wieder hinweist.Baby (2)

Wie eng dieser Mitgliedsverbund ist, läßt sich u.a. der gemeinsamen IPPF-Charta der sexuellen und reproduktiven Rechte entnehmen, die vom Zentralrat der International Planned Parenthood Federation (IPPF) befürwortet und von der Mitgliederversammlung der IPPF im November 1995 verabschiedet wurde. Dort treten die Mitglieder u.a. für ein „Recht auf Abtreibung“ ein, was der deutschen Rechtslage klar widerspricht:

In Punkt 5.2. heißt es wörtlich: „Personen, die in der Gesundheitsversorgung tätig sind, haben nur dann das Recht, die Erbringung von Dienstleistungen in Zusammenhang mit Verhütung und Schwangerschaftsabbruch aus Gewissensgründen abzulehnen, wenn sie die Klientin oder den Klienten an andere in der Gesundheitsversorgung tätige Personen verweisen können, die bereit sind, die Dienstleistung sofort zu erbringen.“

Auf den Internetseiten von „Pro Familia“ und der IPPF kann jeder sich leicht einen Überblick über die engen Verbindungen verschaffen, die auch aus der gemeinsamen Gründungsgeschichte resultieren: „Pro Familia“ wurde 1952 von Prof. Hans Harmsen und der Rassistin und Eugenikerin Margaret Sanger, die bereits 1921 den Vorläufer von „Planned Parenthood“, die „American Birth Control League“ ins Leben gerufen hatte, mitgegründet.

Zusammen mit sieben weiteren nationalen Verbänden, zu denen auch die „Planned Parenthood Federation of America“ gehörte, gründete „Pro Familia“ im selben Jahr auf der „3. Internationalen Planned-Parenthood-Konferenz“ die „International Planned Parenthood Federation“, die ihren Sitz in London hat. Sie organisiert seither die weltweiten Aktivitäten von „Planned Parenthood“. images

Mittlerweile gehören 152 Mitgliedsorganisationen international der IPPF an, die in 172 Ländern arbeiten und weltweit 65.000 Service-Einrichtungen unterhalten, zu denen  –  auch in Deutschland  –  eigene Abtreibungseinrichtungen gehören. (www.ippfen.org.)

Sucht man auf der Internetseite der IPPF die Repräsentanz in den Vereinigten Staaten, wird man direkt auf die Internetseite der „Planned Parenthood Federation of America“ weitergeleitet, s. www.ppfa.org und www.ippf.org.

Diese Verbindungen sind klar nachzuvollziehen. Wie also kommt das Bundesministerium zu der dubiosen Aussage, es lägen „Verwechslungen“ aufgrund von „Namensähnlichkeiten“ vor?

IPPF erklärt unter dem Punkt „Financials“, dass neben Spenden auch finanzielle Mittel von Regierungen, also öffentliche Gelder, in die Kasse der IPPF fließen. Auch „Pro Familia“ finanziert sich neben Spenden und Mitgliedsbeiträgen zum großen Teil aus Steuergeldern.

Was aber passiert in Deutschland mit Gewebe und Organen abgetriebener Föten und Embryonen? baby

Das Ministerium verweist auf § 4a des Transplantationsgesetzes (TPG), wonach die Entnahme von Organen oder Geweben bei einem toten Embryo oder Fötus nur unter strengen Voraussetzungen zulässig ist und erklärt, alle Kliniken und Ärzte, die Abtreibungen durchführten, seien an die Vorschriften gebunden, nicht zuletzt an § 17 TPG, der den Handel mit Organen und Geweben, die einer Heilbehandlung dienen sollen, verbietet.

Die Kontrolle über die Einhaltung der Bestimmungen des TPG falle in die Zuständigkeit der Bundesländer.

Es ist also höchste Zeit, dass nun durch die einzelnen Landesregierungen Untersuchungen durchgeführt werden, inwieweit tatsächlich ein Handel mit Organen und Geweben von Föten und Embryonen ausgeschlossen werden kann. Das Familienministerium aber fordern wir dringend auf, sich umgehend gründlicher mit den Organisationen zu befassen, die es jährlich mit Millionenbeträgen unterstützt.

In den Vereinigten Staaten haben mehrere Bundesstaaten die Zeichen der Zeit erkannt und führen nun umfassende Untersuchungen durch, mit denen die Praktiken der „Planned Parenthood Federation“ ans Licht gebracht werden sollen und über eine weitere (Bundes-)staatliche Förderung entschieden werden wird.

Für Deutschland ist eine derartige Untersuchung nicht nur wünschenswert, sondern aus Sicht der CDL sogar dringend geboten, da es hier um den Wert und die Achtung der Würde jedes ungeborenen Menschen geht.“


Christdemokraten für das Leben e.V.
Kantstr. 18 in 48356 Nordwalde
Tel.: 0 25 73 – 97 99 391 / Fax: 0 25 73 – 97 99 392

E-Mail: info@cdl-online.de  /  Internet: www.cdl-online.de

 


Warum wir am 21. Juni zur „Demo für alle“ nach Stuttgart kommen wollen

Hedwig von Beverfoerde

1. Gegen den Willen zahlreicher Bürger und ohne Beteiligung des Landtages will die grün-rote Landesregierung im Schnellverfahren heute den heißumstrittenen Aktionsplan im Kabinett beschließen.

Über eine Million Euro sollen in Maßnahmen zur Privilegierung von Lesben-, Schwulen-, Bi-, Trans-, …-Interessen fließen. DEMO FÜR ALLE hat über den zugehörigen Maßnahmenkatalog, der sich wie ein Bürger-Umerziehungsprogramm liest, seit Monaten Aufklärungsarbeit geleistet. 

2. Der Aktionsplan sieht u.a. vor, daß „sexuelle Vielfalt“ fächerübergreifend in allen Schulbüchern dargestellt werden soll. Im Herbst soll es eine neue Zulassungsverordnung für Schulbücher geben. Daß es auch ohne „Sexuelle Vielfalt“ geht, hat dagegen letzte Woche das CDU-SPD-regierte Land Sachsen gezeigt.

Dort hat der sächsische Landtag einen Antrag der Linkspartei zur Implementierung „Sexueller Vielfalt“ in den Unterricht abgelehnt

3. Am Tag nach unserer Demo will die Kretschmann-Regierung zusätzlich das Land Baden-Württemberg mit eIMG_1061inem Vertrag gegenüber Lesben- und Schwulenverbänden verpflichten, sich auch nach der Landtagswahl im März 2016 für deren Interessen besonders einzusetzen.

4. Vor wenigen Tagen wurde Ungeheuerliches aus einer Kindertagesstätte in Mainz bekannt. Dort sollen monatelang 3-6jährige Kinder andere Kinder sexuell mißbraucht haben, unter den Augen der Erzieher/innen. Mehrere Kinder seien schwer traumatisiert. Noch sind die genauen Umstände nicht genau aufgeklärt.

Pro Familia betreibt „Aufklärung“ per Po-Such-Aktion

Aber wenn man sich das  Aufklärungsmethodenbuch von Pro Familia NRW „Lieben, kuscheln, schmusen“, anschaut, das eine gängige Richtung heutiger „Sexualerziehung“ abbildet, erscheinen schockierende Exzesse wie in Mainz als vollkommen logische Konsequenz.

Hier ein Spiel-Beispiel aus dem Pro-Familia-Buch: „Ein Kind fängt an und wird zum Po-Begutachter. Die anderen Kinder stellen sich in einer Reihe auf, mit dem nackten Po in Richtung Po-Begutachter. (…) Nun darf er die Po-Ausstellung abschreiten und rät, welcher Po zu welchem Kind gehört.“ 

5. Und besonders wichtig: Handstreichartig haben die grün- bzw. rotgeführten Bundesländer, darunter Baden-Württemberg, eine Bundesratsinitiative zur Öffnung der Ehe für „alle“ (gemeint sind aber nur homosexuelle Partnerschaften) gestartet.

Sie wollen die Identität der Ehe als Lebensbund zwischen 1 Mann und 1 Frau zerstören. Diese Zerstörung würde unmittelbar auf die Familie wirken und das natürliche Recht des Kindes auf Vater und Mutter untergraben. Das dürfen wir nicht zulassen!

Beteiligen Sie sich an der großen Unterschriftenaktion und zeigen Sie in Stuttgart Flagge: Ehe bleibt Ehe! 

Wichtige Infos zum Ablauf der Demo finden Sie hier.  

Unsere Autorin Hedwig von Beverfoerde ist Leiterin der Initiative www.familien-schutz.de

PS: Warum Gender Mainstreaming so gefährlich ist, zeigt dieses Kurz-Video „Gender erklärt in weniger als 3 Minuten“  – 55.000 Menschen haben dies schon gesehen.