USA: So dreist lügt die Abtreibungslobby

Mathias von Gersdorff

In den letzten Tagen zirkuliert ein Video der US-amerikanischen Lebensrechtsgruppe „Live Action“. 

M. von GersdorffDas Thema: Die Lügen der Abtreibungsorganisation „Planned Parenthood“ (PP), also der US-amerikanischen Schwesterorganisation des deutschen Vereins „Pro Familia“.

In diesem Film wird die PP-Vorsitzende Cecile Richards  bei einer Rede gezeigt, in der sie mit Inbrunst erklärt, Planned Parenthood leite vorgeburtliche Betreuung der Schwangeren. Aus diesem Grund sei es ungerecht, ihre Organisation auf die Durchführung von Abtreibungen zu reduzieren. Infolgedessen seien die staatlichen finanziellen Zuschüsse der US-Regierung   –  500 Millionen Dollar jährlich – völlig gerechtfertigt.

In den Vereinigten Staaten ist die Finanzierung von Abtreibung mit Steuergeldern höchst unbeliebt, selbst bei liberal eingestellten Menschen. Während des letzten Wahlkampfes war dies eines der meist diskutierten Themen im Bereich Lebensrecht.

„Live Action“ hat nun untersucht, ob es tatsächlich stimmt, dass Planned Parenthood vorgeburtliche Betreuung anbietet. Das Ergebnis: Lediglich 5 von 97 kontaktierten Beratungsstellen bieten diesen Service an. Die anderen sagten vorneweg, sie würden Abtreibungen, aber keine Schwangerenbetreuung anbieten.

Die Untersuchung zeigt nicht nur, dass Planned Parenthood  –  wohl der größte Abtreibungskonzern weltweit  –  mit Lügen arbeitet, sondern auch, dass ihnen bewusst ist, wie problematisch ihr Abtreibungsgeschäft im Grunde ist, sonst würden sie nicht mit solcher Bestimmtheit erklären, vorwiegend Schwangerenbetreuung zu leisten. Mit dieser Lüge versuchte Cecile Richards, sich und der von ihr geführten Organisation PP eine weiße Weste zu verpassen.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und die Webseite „Kultur und Medien online“


USA: Klare Kehrtwende zum Lebensrecht

Der neue US-Präsident Trump hat am Montag die von seinem Vorgänger außer Kraft gesetzte „Mexico City Policy“ der US-Regierung wieder eingesetzt. Namens der Christdemokraten für das Leben e. V. (CDL) nimmt die Pressesprecherin, Susanne Wenzel, wie folgt Stellung: img_2243

„Die CDL begrüßt diesen wichtigen Schritt der neuen Regierung in Washington. Von Ronald Reagan wurde die „Mexico City Policy“ 1984 erstmals in Kraft gesetzt.

Danach ist es Nichtregierungsorganisationen, die im Ausland Entwicklungshilfe leisten und mit Steuergeldern von der US-Regierung gefördert werden, untersagt, in diesen Ländern Abtreibungen durchzuführen, zu fördern oder dafür Werbung zu betreiben als Mittel der Familienplanung.

Durch die Wiederaufnahme der „Mexico City Policy“ verliert auch die International Planned Parenthood Federation (IPPF), der Dachverband des größten Abtreibungsanbieters der USA, Planned Parenthood, seine öffentliche Förderung.

Der amerikanische Steuerzahler subventioniert nicht länger die Abtreibungsmaschinerie von IPPF und Planned Parenthood.

Während die republikanischen Präsidenten George H. W. und George W. Bush an der Mexico-City-Policy festhielten, wurde sie jeweils unter den demokratischen Präsidenten Clinton und Obama außer Kraft gesetzt. Abtreibung spielte auch bei der letzten Wahl in den USA eine entscheidende Rolle. embryofoto

Bei den Kandidaturen für Senat und Repräsentantenhaus haben sich überwiegend die republikanischen Kandidaten, die klare Aussagen zum Lebensrecht machten und Abtreibung ablehnten, durchgesetzt.

Für die CDL ist die Wiederaufnahme der „Mexico City Policy“ eine wichtige Kehrtwende zum Lebensschutz, die deutlich das Lebensrecht der noch nicht geborenen Kinder unterstützt und schützt.

Die CDL hält es für dringend geboten, auch auf europäischer Ebene mit der unsäglichen Abtreibungsfinanzierung durch Steuergelder endlich Schluss zu machen.“

Christdemokraten für das Leben e.V.
Kantstr. 18 in 48356 Nordwalde b. Münster
Tel.: 0 25 73 – 97 99 391 / Fax: 0 25 73 – 97 99 392
E-Mail: info@cdl-online.de / Internet: www.cdl-online.de

USA: Bischofskonferenz lobt Präsident Trumps Anti-Abtreibungs-Dekret gegen PP

„Er ist auch ein Präsident für die Ungeborenen“

Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte angekündigt, der internationalen Abtreibungs-Organisation PP (Planned Parenthood), deren Ableger in Deutschland der Verein „Pro Familia“ ist, sämtliche staatlichen Gelder zu streichen  –  siehe hierzu unser Bericht aus der vorigen Woche: https://charismatismus.wordpress.com/2017/01/20/wird-trump-dem-groessten-abtreibungsverband-pp-die-staatszuschuesse-streichen/img_2423
.
Am gestrigen Montag (23.1.) hat er ein Dekret unterzeichnet, wonach ab sofort weltweit keinerlei Regierungsgelder für PP freigegeben werden.
Es handelt sich um eine der ersten Amtshandlungen des neuen Präsidenten. Damit hat Trump die acht Jahre zuvor durch Obama erfolgte Anordnung pro PP rückgängig gemacht. 
BILD: Präsident Trump gut gelaunt bei der Amtseinführung im Kreise seiner Familie, Verwandten und seines Vizepräsidenten Pence (links außen), der seit Jahrzehnten als christlicher Abtreibungsgegner bekannt ist
.
Wie zu erwarten ist, haben sich amerikanische Lebensrechts-Gruppen  – darunter das bekannte Pro-life-Portal https://www.lifesitenews.com/  – begeistert über diese Anordnung gezeigt.

Auch Kardinal Dolan würdigte diese Entscheidung im Namen der US-amerikanischen Bischofskonferenz uneingeschränkt als „willkommenen Schritt“, das fundamentale Recht auf Leben wieder zu stärken.

Sean Spicer, der Pressesprecher Trumps, erklärte auf einer Pressekonferenz wörtlich: „Der Präsident hat völlig klar gemacht, dass er ein ‚Prolife-Präsident‘ ist“, denn er trete für alle Amerikaner ein, „auch für die ungeborenen“.

Foto: Fox-News / Dr. E. Breburda


Wird Trump dem größten Abtreibungsverband PP die Staatszuschüsse streichen?

Presseberichten zufolge wird der neue amerikanische Präsident Donald Trump der Organisation „Planned Parenthood International“ (PP) am kommenden Sonntag per img_2317Dekret alle staatlichen Gelder streichen. Dieses Datum wäre sehr symbolkräftig, denn an jenem Tag wurde in den 70er Jahren die Abtreibung vom höchsten US-Gericht legalisiert bzw. für straffrei erklärt.

Die Streichung der Staatsknete war bereits früher vom republikanischen US-Präsidenten George Bush verfügt worden, doch Demokraten-Präsident Obama hatte die Zuschüsse für diesen weltweit größten Pro-Abtreibungsverband schnell wieder eingeführt  – es war dies eine seiner ersten Amtshandlungen. PP erhält pro Jahr rd. 500 Millionen Dollar von der US-Regierung.

BILD: Dieses junge Mädchen sang die amerikanische Nationalhymne bei der Amtseinführung von Präsident Trump

Die Tochter-Organisation von PP heißt hierzulande „Pro Familia“ und ist als gemeinnütziger Verein anerkannt, obwohl der Verband nicht „nur“ für Abtreibungen wirbt, sondern diese  – ebenso wie in den USA – auch selber durchführt.

Besonders Mike Pence, der neue Vizepräsident der Vereinigten Staaten, ist neben einer Reihe von Ministern im Trump-Kabinett ein entschiedener Lebensrechtler, der sich seit Jahrzehnten gegen Abtreibung einsetzt, die schon Millionen von ungeborenen Kindern in den USA das Leben kostete.

Hier unser Bericht über diesen bewährten christlichen Republikaner: https://charismatismus.wordpress.com/2016/11/10/der-neue-us-vizepraesident-mike-pence-christlich-konservativ-israelfreundlich/

Foto: Fox-News / Dr. E. Breburda


Neueste grüne Sumpfblüte: Staatlich bezahlter Sex-Service für Pflegebedürftige

Politikerin Scharfenberg wünscht Sex-Assistenz auf Rezept

Die grüne Abgeordnete Elisabeth Scharfenberg ist der Meinung, Pflegebedürftige und Behinderte sollten in Zukunft Sex mit Prostituierten bezahlt bekommen. Bündnis_90_-_Die_Grünen_Logo.svg
„Eine Finanzierung für Sexualassistenz ist für mich vorstellbar“, erklärte die pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen gegenüber der Wochenzeitung „Welt am Sonntag“. Die Städte und Gemeinden könnten“über entsprechende Angebote vor Ort beraten und Zuschüsse gewähren“.
 
Scharfenberg verweist auf Holland, wo es dieses Modell bereits gibt. Pflegebedürftige können sich dort sog. Sexualassistent/innen staatlich bezahlen lassen. Erforderlich ist ein ärztliches Attest, sich nicht anders befriedigen zu können sowie der Nachweis, den „Service“ nicht selber bezahlen zu können.
Die abtreibungsfreundliche Organisation „Pro Familia“ wirbt in Deutschland schon seit längerem für derartige Modelle von staatlicher geförderter „Sexual-Assistenz“.

Die „Deutsche Stiftung Patientenschutz“ lehnt den Vorschlag der grünen Politikerin ab. Den Betroffenen sei damit nicht geholfen, sagte deren Vorstandsvertreter Eugen Brysch, denn diese hätten in ihrem Alltag „ganz andere Sorgen“. Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wandte sich gegen den „abwegigen“ grünen Vorstoß: „Wir brauchen keine bezahlte Prostitution in Altersheimen, schon gar nicht auf Rezept.“


Arzt und Lebensrechtler Tom Price wird neuer Gesundheitsminister in den USA

.Vo
Der gewählte, aber noch nicht amtierende Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat am vergangenen Dienstag den Mediziner und Parlamentarier Tom Price (siehe Foto) zu seinem künftigen Gesundheitsminister ernannt. 114_rp_ga_6_price_tom_200
 .
Der republikanische Kongreßabgeordnete aus dem US-Bundesstaat Georgia ist ein konsequenter Abtreibungsgegner. Er setzte sich schon bisher dafür ein, der abtreibungsaktiven Organisation Planned Parenthood (in Deutschland heißt der Tochterverband „Pro Familia“) den staatlichen Geldhahn zuzudrehen. Dieses Thema gehört nun direkt in sein künftiges Ressort.
 .
Der 62-jährige, evangelikal-reformierte Christ (Presbyterianer) nahm bereits mehrmals am „Marsch für das Leben“ in Washington teil.
 .
Seitens der US-Lebensrechtsverbände und katholischer Vertreter wurde die Ernennung von Price begrüßt: „Die ausgeprägten Pro-Life-Werte von Price und sein vergangenes Abstimmungsverhalten machen ihn zu dem richtigen Mann, um eine Be­hörde zu reformieren, die von einer aggressiven Abtreibungsagenda bestimmt war“, sagte Ashley McGuire von der „Catholic Association“.
.
Es wird damit gerechnet, daß der künftige Minister eine staatliche Mitfinanzierung von Abtreibungen durch Krankenkassen sowie die kostenlose Verteilung von Verhütungsmitteln beenden wird. embryofoto
 .
Natürlich ist die Enttäuschung bei „Planned Parenthood“ nun groß; deren Präsidentin Cecile Richards klagte bereits: „Er kann das Rad der Geschichte mehrere Jahre zurückdrehen.“  –  Daß es sich beim JA zum Lebensrecht aller Menschen (ob geboren oder ungeboren) um einen humanitären Fortschritt handelt, kommt dieser Dame offenbar nicht in den Sinn.
 .
Auf linker Seite wurde beanstandet, daß Price kaum über verwaltungstechnische Erfahrungen verfüge, obwohl dies für einen Gesundheitsminister wichtig sei. Dieser Einwand trifft jedoch nicht zu. Seit über zehn Jahren vertritt er den Bundesstaat Georgia im Repräsentantenhaus. Dort war er zuletzt Vorsitzender des Haushaltskomitees. 
 .
Price hat bereits am 26. November, also vor seiner Ernennung, eine Kostprobe seiner Deutlichkeit präsentiert:
In einer Pressemitteilung zum Tod des kubanischen Kommunisten Fidel Castro (dessen Politik in vielen Medien hierzulande schöngeredet wurde) schrieb der Republikaner, Castro sei ein schrecklicher Diktator gewesen und sein Tod eine Gelegenheit, auf die lange Unterdrückung des kubanischen Volkes aufmerksam zu machen. Dabei sollten die freiheitsliebenden Länder zusammenhalten, statt das Castro-Regime zu verharmlosen.

 Foto: PR / US-Kongreß


Berlin: Die SPD unterstützt ultralinken Protest gegen den „Marsch für das Leben“

Unter dem Motto „Mein Körper, Meine Verantwortung, Meine Entscheidung  – Weg mit dem §218!“ wollen Abtreibungsbefürworter am kommenden Samstag (17.9.) wieder gegen den „Marsch für das Leben“ demonstrieren. Stets kam es in den letzten Jahren seitens der Protestler zu Übergriffen gegen die Lebensrechtler bzw. gegen Polizisten. bildschirmfoto-2016-09-05-um-17-52-06

Das ultralinke sogenannte „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ plädiert ausdrücklich für die völlige Abschaffung des § 218 und damit für die uneingeschränkte gesetzliche Abtreibungsfreiheit bis zum 9. Monat einschließlich.

Wie man hier nachlesen kann, verharmlosen sie die Tötung des ungeborenen Kindes im Mutterleib als „Schwangerschaftsabbruch“, obwohl hierbei keineswegs nur ein physiologischer Zustand (Schwangerschaft) „abgebrochen“, sondern vielmehr ein Baby vernichtet wird: http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/4683/aktionstag-2016/

Den Lebensrechtlern bzw. dem „reaktionären Aufmarsch“ wird vorgeworfen, dem weiblichen Geschlecht „jedes Recht auf Selbstbestimmung nehmen“ zu wollen. Davon, daß es sich bei der Abtreibung um Fremdbestimmung gegenüber wehrlosen Menschenleben handelt, ist nicht die Rede.

Angeblich, so wird munter weiter behauptet, „hetzen“ die Teilnehmer des „Marsches für das Leben“ gegen eine „tolerante Gesellschaft“. Freilich verzichten die Aktivisten darauf, zu erklären, worin die „Toleranz“ bei einer Abtreibung besteht. Oder gibt es etwas noch Intoleranteres, als einen schutzlosen Menschen im Mutterleib zu töten?

Nun kennt man diese Sprüche von linksradikaler Seite seit Jahrzehnten und es wäre nicht weiter erwähnenswert. 

An dem erwähnten Bündnis beteiligen sich allerdings nicht nur die unvermeidliche Linkspartei, die Grünen, die abtreibungsfreundliche Organisation „ProFamilia“, die Gewerkschaft GEW und die der SPD nahestehende „Arbeiterwohlfahrt“, sondern auch die SPD als Partei selbst.

Dies kann man ganz unten am Unterstützer-Streifen des hier abgebildeten Teils des Protestler-Plakates erkennen (siehe unterste Zeile, dritte Organisation von links), wobei SPD und Linkspartei (passenderweise?) einträchtig nebeneinanderstehen….

Zudem werden die Partner-Organisationen dieses ultralinken Bündnisses auch hier aufgelistet – einschließlich der SPD: http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/buendnis/