Evangelikale Initiative PRO-CHRIST im nächsten Jahr live an 450 Orten

Die missionarische Initiative ProChrist ist auch zwischen den europaweiten Evangelisationen aktiv. christus

Bevor im Jahr 2018 wieder eine zentrale, per Satellit in zahlreiche Länder übertragene Großveranstaltung stattfindet, sind regionale „ProChrist LIVE“-Wochen geplant.

Vom 3. Oktober bis 14. November 2015 werden sich Christen an bis zu 450 Orten in Deutschland und Europa als „Gastgeber für Gott und die Welt“ präsentieren.

Dabei wollen mehr als 150 Redner aus unterschiedlichen Kirchen, Gemeindebünden und Werken mitwirken, darunter auch der bekannte ehem. ProChrist-Leiter und CVJM-Vorsitzende Pastor  Ulrich Parzany.

Quelle: http://www.idea.de


USA: Star-Evangelist Billy Graham geht mit 95 Jahren in den „Ruhestand“

Erfolgreichster evangelikaler Prediger der Gegenwart

Mit einer dreitägigen Evangelisation in den USA beendet der wohl bekannteste Evangelist der Gegenwart, Baptistenprediger Billy Graham, seine über 60-jährige Verkündigungstätigkeit.

Das kündigte er anlässlich seines 95. Geburtstages am 7. November an, der zugleich Auftakt für die Kampagne „Meine Hoffnung Amerika“ ist. Dabei werden Predigten Grahams über die Grundlagen des Christentums unter dem Titel „Das Kreuz“ in mehr als 25.000 nordamerikanische Gemeinden übertragen.

Ziel sei, die Menschen an Gottes großartige Liebe zu erinnern und sie klar und deutlich zur Buße als Voraussetzung für ihre Erlösung einzuladen, teilte Graham mit. Mit seinen Predigten erreichte er rund 210 Millionen Menschen in 185 Ländern.

In Deutschland sprach Graham zwischen 1954 und 1993 bei fünf Großevangelisationen. Ulrich Parzany   –  der bekannteste Evangelist in Deutschland  – charakterisiert Graham als „den Paulus des 20. Jahrhunderts“. Er habe „klar und verständlich, mit Liebe und Leidenschaft in der ganzen Welt die Botschaft von Christus, dem Retter und HERRN, verbreitet“, sagte er gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

Seit seinen ersten Veranstaltungen in Deutschland habe Graham „wie kein anderer dazu geholfen, dass die unterschiedlichen Kirchen und Gemeinden in der öffentlichen Verkündigung zusammengearbeitet haben“. Dies habe sich bei der 1993 in Essen erstmals in Deutschland durchgeführten Evangelisation ProChrist gezeigt.

USA sollen eine „Nation unter Gott“ bleiben

Wiederholt hat Graham seine Landsleute zu einer geistlichen Umkehr aufgefordert. Während des US-Präsidentschaftswahlkampfes 2012 hatte er sich mit ganzseitigen Anzeigen zu Wort gemeldet, die in zwölf Zeitungen erschienen.

Darin bat er die Leser, mit ihm zu beten, dass die USA eine Nation unter Gott bleiben. Er hoffte, dass Millionen Amerikaner mit ihm für das Volk und für Kandidaten beten, die das biblische Eheverständnis, die Heiligkeit des Lebens und die Religionsfreiheit unterstützten.

Graham gilt als der „Evangelist und Seelsorger der Präsidenten“. Seit dem von 1953 bis 1961 amtierenden Dwight D. Eisenhower (1890 – 1969) hat er mit allen US-Präsidenten, ob Republikaner oder Demokraten, geistliche Kontakte gepflegt.


Evangelikaler Lebensrechtler Hartmut Steeb: Silbernes Jubiläum als Generalsekretär der Evangelischen Allianz

Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, feiert auf dem Ferien-Festival SPRING in Willingen sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Steeb begann 1988 seine Arbeit für den Dachverband von Christen aus Landes- und Freikirchen sowie christlicher Werke.

Der einsatzfreudige Lebensrechtler ist seit 1975 mit der Autorin Angelika Steeb verheiratet. Die Steebs leben in Stuttgart und haben zehn Kinder sowie 7 Enkelkinder. images (2)

Als Generalsekretär der Evangelischen Allianz hat Steeb viele christliche Initiativen mitgegründet und mitgestaltet, darunter die bekannte Evangelisation ProChrist, die Willow-Creek-Kongresse in Deutschland und den „Pavillon der Hoffnung“ auf der Expo 2000 in Hannover. Außerdem gehört er zum Vorstand der Arbeitsgemeinschaft evangelikaler Missionen. 

Steeb ist ein entschiedener und aktiver Lebensrechtler, der sich mit glasklaren Stellungnahmen auch zu Abtreibung, Euthanasie und bioethischen Fragen zu Wort meldet und hierbei stets eine gute Zusammenarbeit mit katholischen Persönlichkeiten und Gruppen pflegt, um den christlichen Einfluß in der Öffentlichkeit zu erhöhen. 

Er ist Vorsitzender des TCLG (Treffens Christlicher Lebensrecht-Gruppen), das sich seit Jahrzehnten für ungeborene Kinder und für eine stärkere Vernetzung christlicher Abtreibungsgegner engagiert: Ende der 90er Jahre lud er auch den bewährten katholischen Erzbischof Johannes Dyba aus Fulda  als Redner zu einer TCLG-Veranstaltung ein.  –  Zudem ist Steeb seit langem im Dachverband BVL (Bundesverband Lebensrecht) vertreten, der von dem katholischen Publizisten Martin Lohmann geleitet wird.

Bereits in jungen Jahren koordinierte Steeb 1975, 1989 und 1992 den evangelikal geprägten „Gemeindetag unter dem Wort“ und den Dt. Evangelisationskongreß 1990.

Quellen: KOMM-MIT-Verlag, evangelische Nachrichtenseite http://www.jesus.de


Mehr als 1,2 Millionen Menschen erleben die Evangelisation ProChrist

Mehr als 1,2 Millionen Menschen haben die evangelikale Großveranstaltung ProChrist an Übertragungsorten oder im Fernsehen verfolgt. Am zentralen Veranstaltungsort, der Stuttgarter Porsche-Arena, wurden zwischen dem 3. und 10. März rund 30.000 Besucher registriert.

Von Stuttgart aus wurde ein buntes Programm aus moderner Musik, Lebensberichten und bibelorientierten Ansprachen per Satellit und durch den Fernsehkanal ERF1 in ganz Europa sowie im Internet verbreitet. In etwa 550 Orten in Deutschland und 350 Städten und Gemeinden in 16 weiteren Ländern fanden eigene ProChrist-Veranstaltungen statt, bei denen die Übertragung aus Stuttgart durch ein lokales Rahmenprogramm ergänzt wurde. ProChrist_Impulse_Presse02

Zu den Übertragungsorten kamen etwa 600.000 Besucher. Weitere 600.000 Personen hätten den Internet-Livestream genutzt. Die Zahl der Fernsehzuschauer sei nicht zu ermitteln.

ProChrist-Evangelisationen gibt es in Deutschland seit 1993. Die Gesamtzahl der bisherigen Besucher lag bei 7,4 Millionen. Die vorherige Veranstaltungsreihe 2009 mit Chemnitz als zentralem Ort hatte etwa 1,1 Millionen Teilnehmer.

Hauptredner in Stuttgart waren der ProChrist-Leiter, Pfarrer Ulrich Parzany, und der württembergische Pfarrer Steffen Kern, der an den ersten beiden Abenden für den erkrankten Parzany eingesprungen war. 

 „Homosexuelle Praxis ist Sünde“

Pastor Parzany griff in seinen Ansprachen auch aktuelle ethische Probleme auf. Er warnte vor dem „Terrorgötzen Geld“ und kritisierte „gewissenlose Banken“, die ihre Kunden zu unüberschaubaren Schulden verleiten. Im Blick auf zwischenmenschliche Beziehungen sagte er: „Gott liebt jeden Menschen. Aber in der Bibel gibt es ganz klare Aussagen, dass sexuelle Praxis außerhalb der Ehe sowie homosexuelle Praxis Sünde ist.“

Parzany beklagte auch, dass im vergangenen Jahr über 100.000 Babys abgetrieben wurden. Er sei „sicher, dass unter den Besuchern viele Frauen sind, denen wegen ihrer toten Kinder das Herz blutet“. Sie sollten wissen, dass Jesus Christus ihren Schmerz kenne und eine neue Lebensperspektive gebe.

Quelle: http://www.idea.de


Wie beim Grubenunglück der 33 Kumpels in Chile: Christus befreit uns aus der Tiefe und holt uns ans Licht

Ist Christus der einzige Weg zu Gott?   –  Pfarrer Ulrich Parzany begegnete dieser Frage am fünften ProChrist-Abend in der Porsche-Arena Stuttgart mit einem eindrucksvollen Vergleich. Er erinnerte an das Grubenunglück der 33 Kumpels in Chile im Spätsommer 2010.

ProChrist_Impulse_Presse02Beim Grubenunglück in der Kupfer- und Goldmine San José in Chile vom 5. August 2010 im chilenischen San José mußten 33 eingeschlossene Arbeiter 69 Tage in 700 Meter Tiefe ausharren. Die Nahrungsmittel wurden knapp und die Verschütteten tranken das schmutzige Industriewasser, das an den Wänden hinunterfloss. Viele wurden krank.

Unter den Vergrabenen war auch der 54-jährige Christ José Henríquez. Er erklärte seinen Kumpels, daß man Gott wie ein Kind sein Herz ausschütten könne. So kam es, daß alle zusammen zweimal am Tag beteten. José erinnert sich: «Gott gab uns Mut und Kraft durchzuhalten.»

Die einzig rettende Kurve des Bohrers

Irgendwann hörten die Bergarbeiter in ihrer aussichtslosen Situation einen Bohrer, aber sie realisierten rasch, daß an der falschen Stelle nach ihnen gesucht wurde. Dann vernahmen sie einen zweiten Bohrer. Sie ermutigten sich gegenseitig zum Gebet.

Noch heute rätseln Wissenschaftler und Geologen über den Weg des zweiten Bohrers, der nicht gerade nach unten bohrte, sondern nach ein paar hundert Metern eine Biegung in Richtung der Verschütteten machte. Dadurch konnten die Kumpels über einen schmalen Schacht erstmals mit dem Lebensnotwendigen versorgt werden.

Die Bergarbeiter baten nicht nur um Licht, Nahrung und Kleider, sondern auch um Bibeln. Gemeinsam lasen sie in der Heiligen Schrift, beteten weiter und warteten, bis der Schacht zu ihrer Rettung gebohrt war.  

Am 13. Oktober konnten mittels einer Kapsel sämtliche Kumpels durch den Rettungsschacht befreit werden. Die Geschichten der Geretteten gingen um die Welt: Der 23-jährige Carlos Mamani wurde nach der Rettung sehnsüchtig von seiner Frau erwartet. Doch bevor er sie umarmte, kniete er zu Boden und betete.

Der 40-jährige Mario Sepúlveda erzählte den Journalisten: Er habe sich für «die richtige Hand», Gottes Hand, entschieden und zu keinem Zeitpunkt daran gezweifelt, dass Gott den Männern helfen würde. José blickte später in einem Gottesdienst auf die Erlebnisse in der Tiefe zurück: «Mehr als je zuvor weiss ich, wie sehr mein Leben in Gottes Hand liegt. ER war unser 34. Kumpel. ER ist der mächtige Gott. Nur ER konnte dieses Loch bohren.»

An jene wunderbare Rettung erinnernd, sagte Ulrich Parzany:

«Diese Geschichte wurde mir zu einem tiefen Bild für uns Menschen. Wir leben in einer Verschlossenheit Gott gegenüber. Kein Mensch hat die Möglichkeit, von sich aus ans Licht und in die Freiheit zu finden. Die Kumpels konnten nichts anderes tun, als einzeln in diese Rettungs-Kapsel zu steigen. Sie mussten einfach denen vertrauen, die sie da langsam die 700 Meter hochzogen.

Ich habe nirgends gelesen, dass sich von den Männern irgendeiner beschwert hätte im Sinne von: ‚Das ist aber intolerant. Es gibt hier nur ein Loch‘. –  Es hat auch keiner gesagt: ‚Das ist billig, sich hier einfach so bedienen zu lassen. Man muss doch auch selber was tun.‘  – Alle wussten, das ist ihre Rettung. Es wäre schön, wären fünf Schächte da gewesen. Aber es gab nur einen.»

Parzany schlußfolgerte: «Es geht nicht ums Rechthaben. Es geht darum, dass uns nur der lebendige Gott retten kann, niemand sonst. Nur ER bohrt das Loch, tief durch sein Sterben am Kreuz in die dunkle Gottesferne unserer Grube. Aber wir müssen einzeln in die Kapsel klettern und sagen: ‚Jesus, dir vertraue ich. Ich danke dir, dass du mich so sehr liebst. Ich danke dir, dass du mich ans Licht ziehst.‘»

Infos hierzu:
Pro Christ Deutschland
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Autor: Manuela Herzog
Quellen: ProChrist/www.jesus.ch


Jetzt wieder mehr Zulauf bei der Evangelisation „ProChrist“

Die Evangelisation ProChrist zieht am zentralen Veranstaltungsort Stuttgart wieder mehr Menschen an. Nach einem mit rund 4000 Teilnehmern gut besuchten Eröffnungsabend am 3. März nahm das Interesse zunächst ab. Am 4. März waren beim Vortrag von Pfarrer Steffen Kern die fast 6000 Plätze in der Porsche-Arena nur zu einem guten Drittel gefüllt. 

Zu den nächsten Abenden, bei denen ProChrist-Leiter Ulrich Parzany die Ansprachen hielt, kamen 2800 beziehungsweise 3300 Besucher. Die Stuttgarter Veranstaltung wird per Satellit an rund 900 Orte in Deutschland und 16 weiteren europäischen Ländern übertragen und jeweils mit einem eigenen Rahmenprogramm versehen. ProChrist_Impulse_Presse02

Man erwartet, daß bis zum Ende der Evangelisation am 10. März etwa eine Million Menschen die Veranstaltungen besucht haben werden.

Ein großes Interesse registriert auch ERF Medien (früher „Evangeliums-Rundfunk“), das die Stuttgarter Veranstaltung per Satellit und Internet live überträgt. Nach ERF-Angaben haben sich bisher an jedem Abend knapp 20.000 Internetnutzer in 51 Ländern in die Übertragung auf der Seite http://www.erf.de eingeschaltet. Außerdem hätten in den ersten vier Tagen über 50.000 Nutzer die ProChrist-Sendungen in der Mediathek abgerufen.

Zentrale Veranstaltungsorte der bisherigen ProChrist-Evangelisationen waren Essen (1993 und 2003), Leipzig (1995), Nürnberg (1997), Bremen (2000), München (2006) und Chemnitz (2009). Die Gesamtzahl der Besucher lag bei insgesamt 7,4 Millionen. In Chemnitz kamen zum Auftakt 6400 Besucher, an den beiden folgenden Tagen waren es 5600 beziehungsweise 5500. Wegen des großen Andrangs hatten die Veranstalter vor der Chemnitz-Arena ein Zelt mit 2000 zusätzlichen Plätzen aufgebaut.

Quelle: http://www.idea.de