„Forum Deutscher Katholiken“ zu Erwartungen an den neuen Bischof von Augsburg

Im Vorfeld der Berufung wurde ein „Initiativkreis Bistumsreform Augsburg“ gegründet, der seine „Erwartungen“ an den künftigen Bischof formuliert hat. Diese umfassen die Dialogbereitschaft „Auch in die moderne Gesellschaft und die verschiedenen Milieus hinein“, die „Respektvolle Begegnung mit den Verantwortlichen“ und „Die Anerkennung ihrer (Mit-)Verantwortung“.

Das sind Forderungen, die man auch an andere Führungskräfte richten kann.

Die „Erwartungen“ dieses Initiativkreises gehen aber weiter: Gefordert werden vom neuen Bischof die Zulassung „neuer Formen der Seelsorge“ und der „Mut zu ökumenischen Schritten“, konkret zu einer „gemeinsamen Abendmahlsfeier“.

Wenn „Erwartungen“ wie „ökumenische Abendmahlsfeiern“ aber im Gegensatz zur Lehre der Kirche und zum Versprechen bei der Bischofsweihe stehen, dann können sie nicht erfüllt werden.

Denn der neue Bischof verspricht bei seiner Weihe: „Ich werde die Einheit der ganzen Kirche schützen und deswegen werde ich mich eifrig bemühen, den von den Aposteln überlieferten Glauben rein und unverfälscht zu bewahren“ (eig. Übersetzung aus der geltenden Formel des Treueides, abgedruckt in: Archiv für katholisches Kirchenrecht 157 (1988) 378 f.,Anm. 93; www.kirchenrecht-online.de/kanon/glaub.html).

Die Forderungen des „Initiativkreis Bistumsreform Augsburg“ führen zur Verwirrung unter den Gläubigen und zur Spaltung der Katholiken. Das „Forum Deutscher Katholiken“ lehnt die Forderung dieses Initiativkreises entschieden ab.

Prof. Dr. Hubert Gindert
Sprecher des „Forums Deutscher Katholiken“


Erklärung des „Forums Deutscher Katholiken“

Das Internetportal „Katholisch.de“ bringt am 30.6.2019 den Bericht „Attentat und Pontifikalämter – Kongress ‚Freude am Glauben‘ ganz unten“ von Andreas Püttmann über den Kongress 2019 in Ingolstadt.

Püttmann versucht darin, den Kongress „Freude am Glauben“ in die Nähe des Rechtsextremismus zu rücken. Er geht so weit, ihm eine Mitschuld an der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke anzurechnen. 

Wo der abgrundtiefe Hass gegen das „Forum Deutscher Katholiken“ und seinen Kongress, auf dem er schon selber gesprochen hat, seinen wahren Ausgang nimmt, mag er sich selber beantworten. Das ist sein Problem.

BILD: Prof. Dr. Hubert Gindert spricht auf dem Kongreß „Freude am Glauben“

Der Informationswert des Püttmann’schen Berichtes ist gleich Null. Immerhin hatte der Kongress zwei Podiumsgespräche „Wie kann der Zusammenhalt in der Gesellschaft gestärkt werden?“ und „Mensch bleiben in der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts“ sowie sieben Vorträge, so z.B. „Eucharistie und Priestertum – ein unersetzbares Geschenk des Herrn an seine Kirche“, „Wir brauchen einen missionarischen Aufbruch, aber eine katholische Mission“, „Fluch oder Segen? Was die neuen Medien mit den Menschen und der Kirche machen“, „Demokratie lebt vor allem von Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit“.

Darüber erfahren die Leser von „katholisch.de“ kaum etwas. Es mag sein, dass das Referatsthema „Wie objektiv werden wir informiert? Die Verantwortung der Medien in der digitalen Welt“ Andreas Püttmann und „katholisch.de“ nicht geschmeckt hat. Das ist aber nicht unser Problem.

Ob „katholisch.de“, das dieser Botschaft von Püttmann einen Platz einräumt, damit die Prinzipien eines katholischen Journalismus beachtet, mag jeder selbst beurteilen. Es gibt Formen des Journalismus, die sich selbst demaskieren.

Für das „Forum Deutscher Katholiken“ bleiben  –  wie schon bisher  –  die Lehre der Katholischen Kirche, wie sie im KKK formuliert ist, sowie die Sozialbotschaft der Kirche und das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Grundlage seiner Arbeit, „sei es gelegen oder ungelegen“.

Prof. Dr. Hubert Gindert


Werden die Deutscher immer grüner?

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

„Die Deutschen werden immer grüner“ ist ein Artikel in der Augsburger Allgemeinen Zeitung (AZ, 29./30.5.19) überschrieben.

Weiter heißt es:
„Die Wahlerfolge der Grünen stehen auf einem soliden gesellschaftlichen Fundament. Denn den Deutschen wird Klima- und Umweltschutz immer wichtiger… die Bewahrung der Natur und der Kampf gegen die Erderwärmung ist für die Deutschen die derzeit drittwichtigste Aufgabe… nur 14% meinen, dass die Große Koalition genug tut“.

BILD: Prof. Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“

Das Wahlergebnis zum EU-Parlament hat bei SPD und Union Panik ausgelöst mit hektischen Überlegungen, wie von der „Ökopartei“ wieder Stimmen zurückgewonnen werden können.

Die AZ schreibt am 3. Juni:
„Statt sich auf ihre Stärken zu besinnen, laufen die Christdemokraten dem Mainstream hinterher und vergessen dabei: Wer den Klimaschutz für so existenziell hält, dass er allein davon seine Wahlentscheidung abhängig macht, wählt im Zweifel das grüne Original und nicht die konservative Kopie“.

Eine nüchterne Analyse, was bisher bereits für Klima- und Umweltschutz getan wurde und mit welchem Erfolg, fehlt. Fragen, welche Probleme von Menschen verursacht sind und wieder in Ordnung gebracht werden müssen und was andere Ursachen hat, gehen in der Hektik unter. Dazu gehören auch Probleme, die nur länderübergreifend zu lösen sind.

Berechtigte Feststellungen wie die von Holger Steltzner führen nicht zum Nachdenken, sondern dazu, dass Frager aus der Redaktion geschasst werden. Steltzner wurde am 18. März bei der FAZ als Mitherausgeber entlassen.

Er hat folgendes geschrieben:
„Die Rettung des Weltklimas hat für große Teile der deutschen Gesellschaft mittlerweile den Rang einer Ersatzreligion. Darf man noch fragen, welchen Beitrag die extreme Subventionierung von erneuerbarer Energie für das Klima der Erde geleistet hat, angesichts der Tatsache, dass der Ausstoß von Kohlendioxid in Deutschland kaum gesunken ist? Oder ist ein Ketzer, wer fragt, ob die eine Billion Euro, mit der hierzulande Steuerzahler und Stromverbraucher Wind-, Solar-, Biogasanlagen und Netze fördern müssen, klug investiert wird?“

Sind wir Umwelt-Heuchler?

Klima- und Umweltschutz ist eine weltweite Herausforderung. Alle sind gefragt. Sind die Deutschen aber bereit, ihren Anteil beizutragen?

Das Wahlverhalten spricht scheinbar dafür. Das tatsächliche Verhalten sieht aber anders aus:

„50% der Menschen erklären, dass der Verkehrssektor ökologischer werden müsste, gleichzeitig betonen 40%, dass alle ihre Wege im Alltag bequem und kostengünstig zurücklegen können sollen. Der Stopp von Braunkohleabbau, das Bauen von Windrädern und die Biolandwirtschaft erfahren hohe Zustimmung, aber keiner zahlt gerne mehr für den Strom. Gegen neue Windräder wird zunehmend geklagt. Der Anteil von Biofleisch beträgt 2%. Von den Neuwagen kamen Elektroautos 2018 auf 1%. In den Kurzurlaub geht es immer häufiger mit dem Flieger“ (AZ 29./30.5.19).

Die Erzeugung von Lebensmittel verbraucht natürliche Ressourcen, u. a. Wasser und Energie, z.B. 70 Liter Wasser für einen verzehrfertigen Apfel und 5000 Liter für ein Kilo Käse.

Sorgfältiger Umgang und Lagerung könnten viel zur Schonung der Umwelt beitragen. Aber „jeder wirft 85 kg Lebensmittel in den Müll“ (AZ 31.5.19), das sind deutschlandweit „13 Millionen Tonnen“. Über die Hälfte stammt aus den Haushalten, der Rest von Herstellern, Landwirtschaft, Handel und Gastronomie“. Sind wir „Umweltheuchler“?

Von den 68ern zu den Grünen

Was macht die Grünen so attraktiv, dass sie bei den Wahlen zum EU-Parlament ihre Stimmen verdoppeln konnten? Die Jüngeren und die Erstwähler stellen bei den Grünen die Mehrheit.

Die Grünen sind eine heterogene Partei. Sie bestehen aus Realos und Utopisten. Ihre Entstehung lässt sich auf die 68er Kulturrevolution zurückführen.

Die 68er versprachen Freiheit von allen Bindungen und Zwängen, von Ehe und Familie, von der Sexualmoral und von staatlicher Bevormundung: Freiheit ohne Verantwortung. Dieser Traum war offensichtlich attraktiv, insbesondere bei der studentischen Jugend.

Die Grünen haben den Umweltschutz nicht erfunden. Vorkämpfer dafür gab es schon vorher in den anderen demokratischen Parteien. Die kulturrevolutionäre und die gesellschaftsverändernde Ideologie der Grünen war aber so mächtig, dass der Kölner Kardinal Joseph Höffner die Grünen seinerzeit als eine „für Katholiken nicht wählbare Partei“ bezeichnete.  

Es ist den Realos zu verdanken, dass ihnen der Zugang zur politischen Macht in Länderregierungen gelang. Die Medien waren die wichtigsten Helfer auf dem Weg zur Macht. Mit ihrer Hilfe konnten sie ihre Ideologie von einer heilen Welt und einem irdischen Paradies ausbreiten.

Es ist die letzte Ideologie, die in einer säkularen entchristlichten Welt noch ein Leuchten auf den Gesichtern hervorruft, insbesondere bei den Jugendlichen.

Grüne Kampagnen werden von Medien gestützt

Aus den von den Medien unterstützten Kampagnen zu den EU-Wahlen zogen die Grünen einen erstaunlichen Erfolg.

Dieter Stein – Chefredakteur der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT  –  meint dazu:

„Mit Hilfe der absurden ‚Schülerstreiks‘ läuft Freitags seit Wochen eine gigantische Kampagne, mit der eine um ihre Pfründe besorgte links-grün dominierte politisch-mediale Klasse hofft, eine andere Agenda zu setzen: Die hysterisch geführte Klimadebatte mit der schwedischen Schülerin Greta Thunberg an der Spitze soll Themen an den Rand drängen, die den Bürgern unter den Nägeln brennen und ‚populistische‘ Parteien bislang groß gemacht haben: Massenmigration, Innere Sicherheit, Euro- und Schuldenkrise“.

Die 16jährige Greta Thunberg will sich  – so die AZ am 3. Juni  –  „ganz auf ihren Kampf gegen die Klimakrise konzentrieren… im September wolle sie am Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York teilnehmen, im Dezember dann an der Weltklimakonferenz in Santiago de Chile… um ihre Schulzeit mache sie sich keine Sorgen“.

Werden den Grünen die Bäume in den politischen Himmel wachsen? Nein! Ihrer Ideologie fehlt eine wesentliche Dimension.

In ihrem Programm kommt dem Menschen der Platz nicht zu, der ihm gebührt. Im Programm der Grünen spielt Artenschutz für Bienen, Lurche, Pandabären und Küken eine große Rolle, aber nicht der Mensch. Man sei „noch weit davon entfernt“, den Zusammenhang zwischen der „Zerstörung der natürlichen Umwelt“ und jener der „menschlichen Umwelt die notwendige Beachtung zu schenken“, schrieb Johannes Paul II. im Jahr 1991.

Den Grünen fehlt die „Ökologie des Menschen“

In unserer Zeit ist der Mensch in seiner Würde und Integrität gefährdet. Im Vordergrund der aktuellen Debatte – bis in kirchliche Kreise hinein – hat die Bewahrung der Schöpfung einen großen Stellenwert.

Was zu kurz kommt, ist die Ökologie des Menschen.

Benedikt XVI. erinnert daran, dass „die Welt nicht analysiert werden kann, wenn nur ein Aspekt isoliert betrachtet wird, weil das Buch der Natur unteilbar sei und die Umwelt das Leben, die Sexualität, die Familie und die sozialen Verhältnisse beeinflusse.

Die Zerstörung der Umwelt sei eng verbunden mit der Natur, die das gesamte menschliche Zusammenleben formt.

Alle Übel ließen sich auf die Vorstellung zurückführen, dass es keine endgültigen Wahrheiten gebe, die unser Leben bestimmen, weil für den postmodernen Menschen die menschliche Freiheit keine Grenzen habe“ (Quelle „Laudato Si“, Ziff 6, S.10, deutsche Übersetzung).

Es ist schon erstaunlich, dass auch die Politiker mit dem „C“ in ihrem Parteinamen diese Argumente in ihrer Gegenstrategie nicht heranziehen. Oder doch nicht? Weil die C-Politiker ihren Wertekompass verlegt haben.


Die Bischöfe sollen als Hirten der Gläubigen dem Mainstream mutig entgegentreten

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Der Artikel „Mixa als Wahlkampfhelfer der AfD?“ (Augsburger Allgemeine Zeitung vom 14.5.2019) provoziert die Fragen: Können Bischöfe zu politischen Parteien Stellung beziehen?  – und: Wie versuchen Medien, das Grundrecht der Meinungsfreiheit außer Kraft zu setzen, wenn ihr Interpretationsmonopol der gesellschaftlichen Vorgänge gefährdet ist?

Als Staatsbürger haben Kleriker alle Grundrechte wie beispielsweise die Meinungsfreiheit, die allen zukommen.

In der Weimarer Zeit haben katholische Bischöfe gegen die Ideologien der Nationalsozialisten, der Sozialisten und Kommunisten Position bezogen.

BILD: Prof. Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“ und den Kongreß „Freude am Glauben“

Die Namen von Bischöfen wie von Galen, von Preysing, Faulhaber und Sproll stehen dafür. Pater Rupert Mayer SJ ging unerschrocken in Wahlveranstaltungen von Nationalsozialisten und Kommunisten und hielt ihren Parolen das katholische Menschen- und Gesellschaftsbild entgegen.

Auch in den Jahren, als um die politische Neuordnung der Bundesrepublik gerungen wurde, haben sich die katholischen Bischöfe immer wieder –  bis hin zu deutlichen Wahlempfehlungen –  zu Wort gemeldet.

Das änderte sich mit dem „Godesberger Programm“ der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) von 1959. Dieses Programm enthielt eine Absage an den Marxismus und öffnete der SPD die Tür zur Volkspartei. Eine wichtige Station war eine Tagung der katholischen Akademie in München, auf der Herbert Wehner sprach.

Mit „Godesberg“ änderte sich die Haltung der Bischöfe zu den politischen Parteien. Die Bischöfe praktizierten nun zunehmend eine Politik der „Äquidistanz“.

„Äquidistanz“ meint den gleichen Abstand zu den politischen Parteien. Die bisherigen konkreten Wahlempfehlungen wurden zu allgemeinen Aufrufen, an Wahlen teilzunehmen.

Die Frage des Verhaltens der Bischöfe zu gesellschaftlichen Vorgängen stellte sich aber mit der Kulturrevolution von 1968 neu. Die 68er haben das geistige Klima und den Stil der Auseinandersetzungen grundlegend verändert. Denn diese Kulturrevolution betraf das Verständnis von Ehe und Familie, die Rolle der Frau und die Sexualmoral.

Benedikt XVI. stellte in seinem Schreiben vom Februar 2019 über die Ursachen des sexuellen Missbrauchs fest: „Zu den Freiheiten, die die Revolution von 1968 erkämpfen wollte, gehörte auch diese völlige sexuelle Freiheit, die keine Normen mehr zuließ…“

Die heftige Kritik aus den Medien, aber auch aus kirchlichen Kreisen (ZDK, Frauenverbände, BDKJ, Theologen) zeigt, dass Benedikt den Nerv getroffen hat.

Sie belegt außerdem fehlende Einsicht und Umkehrbereitschaft. Die Veränderung der katholischen Sexualmoral wird seit Jahren auch innerkirchlich gefordert. Wir haben die „Umwertung der Werte“. Sie wirkt sich bspw. auf das Lebensrecht ungeborener Kinder und auf die schulische Sexualerziehung aus. Die Würde der Frau wird in der Leihmutterschaft zum Geschäft degradiert. Die sexuelle Identität wird in der Genderideologie eingeebnet.

Diese Fehlentwicklungen verstoßen gegen die drei Prinzipien, die Benedikt XVI. als für die Kirche „nicht verhandelbar“ bezeichnet hat. Das sind der Schutz des Lebens vom Anfang bis zum Ende, die Anerkennung und Förderung der natürlichen Struktur der Familie und der Schutz des Primärrechtes der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder.

Die Bischöfe müssten gegen die Verletzung dieser Prinzipien deutlich ihren Protest anmelden. Das geschah nur von wenigen Bischöfen, z.B. durch Erzbischof Dyba.

Was hat das mit Bischof Mixa zu tun?

Bischof Mixa zählte zu den mutigen Bischöfen, die dem Mainstream immer wieder entgegentraten. In dem o.a. Artikel der AZ heißt es:

„Seine Aussagen zu Familienpolitik oder Abtreibung, die in den vergangenen Jahren heftige Kritik an ihm ausgelöst hatten, entsprachen denen rechter – bis erzkonservativer Kirchenkreise – sowie denen der AfD. Nachzulesen etwa in deren Wahlprogramm für die Landtagswahl 2018 in Bayern. Darin finden sich Sätze wie: ‚Abtreibung ist daher grundsätzlich unrecht‘. Oder: ‚durch gewollte, ideologisch motivierte Desorientierung soll das in den Familien überlieferte Werte- und Bezugssystem aufgebrochen, neutralisiert oder durch pseudofamiliäre Leitbilder ersetzt werden.‘“

Man braucht weder Sympathisant noch Wähler der AfD zu sein, um die über die AfD zitierten Sätze für richtig zu halten. Denn Abtreibung ist nach geltendem Recht „gesetzwidrig, aber straffrei“, also Unrecht. Die Bundesregierung hat mit dem sechsten Familienbericht Abschied genommen vom bis dahin geltenden Familienbild, sowie von der grundgesetzlichen Auffassung von Ehe.

Mixa wird im o.a. Artikel vorgeworfen, den Islam zu hinterfragen. Der „Islam“ ist ein Thema, das viele Bundesbürger umtreibt.

Die Bundesregierung und die politischen Parteien sollten sich aber um die existenzielle Frage annehmen, ob der „Islam“ mit den Forderungen des Grundgesetzes übereinstimmt. Die Bundesregierung drückt sich davor.

Wer auf die Gefahren für die Identität unserer Kultur hinweist, die durch eine Massenimmigration von Menschen aus anderen Kulturkreisen und aus einem anderen religiösen Hintergrund hinweist, wird – mangels Argumente – in ein rechtsextremes Eck verwiesen.

Es gibt auch Bischöfe, die Kritikern das christliche „Menschenbild“ absprechen. Dieselben Bischöfe müssten aber auch in der Öffentlichkeit deutlich klar stellen, dass Abtreibung, Genderideologie, Ehe für Alle, Sterbehilfe dem christlichen Menschenbild widersprechen!

Wir stehen in einem Kulturkampf, in dem manche das Grundrecht der Meinungsfreiheit für unangenehme Mahner am gängigen „Menschen- und Weltbild“ gerne ein wenig suspendieren möchten.


Leben wir in einer Kirche von Heiden, die sich noch Christen nennen?

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

„Verteidiger einer untergehenden Kirche?“ lautet die Überschrift eines Artikels von Alois Knoller (Augsburger Allgemeine Zeitung vom 16.5.2019).

Knoller benutzt die Premiere des gleichnamigen Films von Christoph Röhl, um Kardinal Ratzinger als den Verteidiger des Glaubens „einer untergehenden Kirche“ zu zeichnen, in einer Welt, die sich „grundlegend gewandelt“ hat und in der „auch die katholische Kirche von den modernen Zeiten nicht unberührt blieb“.

Die Analyse von Röhl/Knoller ist falsch. Wer die prophetische Klarsicht des Theologen Joseph Ratzinger kennenlernen will, bräuchte nur nachzulesen, was er 1958 (!) über den Zustand der Kirche geschrieben hat:

„Die Statistik täuscht. Das dem Namen nach christliche Europa ist seit langem zur Geburtsstätte eines neuen Heidentums geworden, das im Herzen der Kirche selbst unaufhaltsam wächst und sie von innen heraus auszuhöhlen droht. Kirche von Heiden, die sich noch Christen nennen, aber in Wahrheit zu Heiden wurden. Das Heidentum sitzt heute in der Kirche selbst.“

Das heißt, dass die Betroffenen „sich nicht mehr einfach den Glauben zueignen, sondern eine sehr subjektive Auswahl aus dem Bekenntnis der Kirche zu ihrer eigenen Weltanschauung machen…, so dass ein großer Teil von ihnen vom christlichen Standpunkt her nicht mehr eigentlich gläubig genannt werden darf, sondern einer mehr oder weniger aufklärerischer Grundhaltung folgt, die zwar die moralische Verantwortlichkeit des Menschen bejaht, sie aber nach rein rationalen Erwägungen begründet und begrenzt.“ („Die neuen Heiden in der Kirche“, Hochland I/1959)

Knoller hängt seine Bewertung von Kardinal Ratzinger vor allem an den sexuellen Missbrauchsfällen in der Kirche auf. Er charakterisiert Kardinal Ratzinger als einen, „der aus tiefster Überzeugung nicht fassen konnte, dass von geweihten Amtsträgern in der Kirche schrecklichste Verbrechen verübt wurden.“

Knoller zieht dafür als Beleg das Doppelleben des Gründers der Legionäre Christi Marcial Maciel heran und unterstellt: „Warum hatte Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation Untersuchungen darüber hartnäckig unterdrückt?“.

Alois Knoller hätte leicht erfahren können, dass es gerade Kardinal Ratzinger war, der mit Nulltoleranz dagegen vorgegangen ist, als er davon – und auch bei weiteren Fällen – Kenntnis hatte.

Knoller versucht das Verhalten des Glaubenspräfekten wegen des „strengen Durchgreifens des Glaubenshüters gegen jeglichen Abweichler in der Kirche“ als besonders schwerwiegend hinzustellen.

Um seine Story abzurunden, obwohl sie mit der Titelgeschichte nichts zu tun hat, wird der Fall von Doris Wagner, „die als Ordensfrau missbraucht wurde“, herangezogen. Auch hier hätte Knoller erfahren können, dass es sich, wie durch Gerichte festgestellt wurde, um „einvernehmlichen Sex“ gehandelt hat.

Was bezweckt Alois Knoller mit dem Artikel „Verteidigung einer untergehenden Kirche?“

Die katholische Kirche sei durch die Aufdeckung der sexuellen Missbrauchsfälle „in die größte Krise seit Jahrhunderten geraten.“ – Hier verwundert, dass der Journalist, nach dem ca. 98% der Missbrauchsfälle in Familien und Vereinen geschehen, nicht darüber lamentiert, dass die Gesellschaft sich in der größten Krise befindet und nichts dagegen geschieht.

Wenn der Theologe Knoller die Kirchengeschichte besser kennen würde, wüsste er, dass die Kirche sich in den zurückliegenden 2000 Jahren schon mehrfach in einer tiefen Krise befand und sich immer wieder reformiert und verjüngt hat.

Warum zieht die Kritik gegen Kardinal Ratzinger/Papst Benedikt XVI.?

Etwa auch deswegen, weil Benedikt in seinem bekannten Brief zu den sexuellen Missbrauchsfällen einen Beitrag über die wahren Ursachen der jetzigen Krise brachte und Weg zu Umkehr und Erneuerung aufgezeigt hat, während andere in der Kirche im Bund mit den Medien eine „andere Kirche“ wollen? Ihnen steht Benedikt XVI. dabei im Weg!

Unser Autor Prof. Dr. Hubert Gindert ist Herausgeber der Monatszeitschrift FELS und Vorsitzender des Dachverbands „Forum Deutscher Katholiken“


Kongress „Freude am Glauben“ vom 14. bis 16. Juni 2019 in Ingolstadt

Leitwort der Vorträge: „Ohne Gott keine Zukunft!“

Das „Forum Deutscher Katholiken“ hält seinen nächsten Kongress „Freude am Glauben“ vom 14. bis 16. Juni 2019 in Ingolstadt ab.

Einer Atmosphäre von Resignation, in der viele sagen: „Es geht ja doch alles den Bach hinunter“ stellen wir das Wort entgegen: „Mit Gott Zukunft gestalten!“

Der Kongress will das geben, was eine Zeitung titelt „Orientierung in einer Welt, die zerfällt“ (Augsburger Allgemeine Zeitung, 21.9.2018).

Wenn manche die Verwirrung instrumentalisieren wollen, um ihre Ideologien in Politik, Gesellschaft und Kirche zu verwirklichen, haben wir den Willen, die Zukunft mit Gott aufzubauen. Dieser Wille kommt in Vorträgen und Podiumsgesprächen zum Ausdruck.

BILD: Prof. Dr. Hubert Gindert leitet den Kongreß „Freude am Glauben“

Wer eine andere Kirche will, setzt am Zentrum an und stiftet Verwirrung in Fragen der Eucharistie, mit der alle übrigen Sakramente zusammenhängen, und des Priestertums.  Dem setzen wir das Thema „Eucharistie und Priestertum – Ein unersetzbares Geschenk des Herrn an seine Kirche“ (Redner: Dr. Christoph Ohly) entgegen.

Wer die Gesellschaft grundlegend ändern will, versucht Ehe und Familie und die von Gott in die Natur des Menschen gelegte Ordnung von Arbeit und Ruhe zu zerstören. Das Referat „Geht die ‚letzte Schlacht‘ um Ehe und Familie?“ (Jürgen Liminski) und das von Regina Einig geleitete Podium „Mensch bleiben in der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts“ werden unseren Blick für diese Existenzfrage unserer Gesellschaft schärfen.

Und weil mit beiden Themen die Frage zusammenhängt, wie kann das notwendige Miteinander in Gesellschaft und Kirche gestärkt werden, fragt eine von Rudolf Gehrig (EWTN) geleitete Gesprächsrunde „Wie kann der Zusammenhalt in der Gesellschaft gestärkt werden?“.

BILD: Unsere CF-Autorin Cordula Mohr vor unserer Plakatwand beim Glaubenskongreß in Fulda

Manche glauben mit mehr Information und Wissen könnten alle unsere Probleme gelöst werden. Die Menschen bräuchten nur den Zugang zu allen Informationsquellen. Aber: Noch nie konnten sich die Menschen so schnell und umfassend über das weltweite Geschehen informieren wie heute. Die digitale Welt hat die zwischenmenschliche Kommunikation revolutioniert. Können wir aber noch zwischen Information und Desinformation unterscheiden und bessere, ausgewogenere Urteile fällen?

Zwei Vorträge gehen diesen Fragen nach: „Fluch oder Segen? Was die Neuen Medien mit den Menschen und der Kirche machen“ (Dr. Stefan Meetschen) und „Wie objektiv werden wir informiert? Die Verantwortung der Medien in der digitalen Welt“. (Josef Kraus).

Die Menschen bei uns treibt die Frage um, können sich die Moslems, wenn sie ihren Glauben ernst nehmen, in eine Gesellschaft, für welche die freiheitlich-demokratische Verfassung und das Rechtssystem der Bundesrepublik gelten, integrieren? Dr. Hans-Peter Raddatz fragt „Gehört der Islam zur Zivilisation Europas?“

Zu den Fragen, die sich die Menschen in dieser Gesellschaft stellen, zählt zweifellos, wie kann sich die freiheitlich-demokratische Staatsform, die wir mit dem Grundgesetz haben, durchhalten? Mit diesen Überlegungen befasst sich das Referat „Demokratie lebt vor allem von Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit“ (Prof. Dr. Werner Münch).

Wer ohne ideologische Brille die Entwicklung der letzten Jahrzehnte in Gesellschaft, Politik und Kirche betrachtet, dem fällt die religiöse Entleerung, die alle Bereiche umfasst, auf. Wenn wir Fundamente für die Zukunft legen wollen, brauchen wir einen missionarischen Aufbruch, aber nicht irgendeinen.

Wir brauchen eine katholische Mission. Diese Existenzfrage wird Pfarrer Erich Maria Fink mit seinem Thema ansprechen.


Warum Patriotismus ein christlicher Wert ist

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Die Wähler zur Europawahl sind wie nie zuvor unentschieden. In Bayern sagen beispielsweise nach einer Umfrage (vgl. AZ, 10.5.19) nur 24% der Befragten, dass sie zur Wahl gehen und wissen, welche Partei sie wählen werden.

Die traditionelle Stammwählerschaft schrumpft überall. Die Wahlplakate benennen Allerweltsprobleme. Sie sind für die Wahlentscheidung nicht hilfreich. Die Unsicherheit hat auch damit zu tun, dass man den europäischen Institutionen und den Europapolitikern nicht mehr zutraut, die aktuellen Krisen und die ungelösten existentiellen Zukunftsprobleme zu lösen.

BILD: Prof. Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“

Mittlerweile erkennen die Menschen, dass sie von Fehlentwicklungen der Vergangenheit eingeholt werden. So spüren die Kranken, Behinderten und alten Menschen, die Betreuung brauchen, dass Pflegekräfte überall fehlen. Hier machen sich die demographische Entwicklung und die Überalterung der Bevölkerung besonders bemerkbar.

Kein Wunder: Seit 1976 sind nach offiziellen Zahlen mindestens 5,5 Mio. ungeborener Kinder abgetrieben worden. Nach anderen Quellen sind es über 10 Mio..

Zwei Professoren, nämlich Paul Collier (Sozialer Kapitalismus! – Mein Manifest gegen den Zerfall unserer Gesellschaft) und Jahn Zielonka (Konterrevolution – Der Rückzug des liberalen Europa) analysieren ungelöste existentielle Zukunftsfragen und ihre Ursachen (vgl. AZ, 10.5.19).

Sie weisen auf die „sozialen Spannungen durch wachsende Ungleichheit, die nationalen Erhebungen gegen offene Grenzen, den Rückfall auf sozialistische Ideen zur Regelung der Wirtschaft“, hin. Diese seien „Symptome einer ungelösten äußeren und inneren Verfasstheit“. Es gehe um Grundsätzliches:

Der Liberalismus der „offenen Gesellschaft“ wende sich gegen sich selbst. „Die Liberalen in Politik, Kultur und Journalismus“ hätten sich in einer „selbstgefälligen liberalen Oligarchie“ eingerichtet, würden „die Bürger bevormunden und im Namen einer höheren Moral mit dem Öffnen der äußeren Grenzen den inneren Zusammenhalt und die Bedeutung von Heimat und Identität beschädigen“. Diese Diskussionen werden europaweit geführt.

Die instabile innere Verfasstheit artikuliert sich auch im Dauerthema „Überfremdung“ durch Massenzuwanderung aus anderen Kulturkreisen mit einem anderen religiösen Hintergrund.

Papst Franziskus wurde am 6. April 2019 im Kolleg San Marcos in Mailand bei einem Treffen mit den Lehrkräften mit dieser Problematik konfrontiert.

Papst Franziskus kritisiert den Verlust des Patriotismus

Auf die Frage, wie man an die Studenten Werte, die in der christlichen Kultur verwurzelt sind weitergeben könne, sagte Franziskus:

„Der Schlüsselbegriff ist Verwurzelung. Die Verwurzelung braucht Festigkeit. Das ist der Boden mit den Wurzeln in der Erde. Die Jungen sind ohne Festigkeit. Sie sind entwurzelt. ‚Das Fließende‘ entsteht, wenn jemand seine Identität nicht finden kann, d.h. seine Wurzeln nicht entdeckt, weil er ohne Erinnerung an seine Geschichte, die Geschichte seines Volkes, die Geschichte des Christentums nicht weit gehen kann. Das sind die Werte.

Das bedeutet nicht, dass man sich in der Gegenwart und in der Vergangenheit aus Angst einsperren soll. Die Jugend soll zu den Wurzeln zurückkehren und mit den Wurzeln wachsen. Deswegen rate ich, mit den Alten zu sprechen. Sie sind das Gedächtnis des Volkes, der Familie, der Geschichte.

Aber die heutige mittlere Generation ist nicht mehr in der Lage, die Wurzeln weiterzugeben.

Eine zweite Sache ist die eigene Identität. Wir können keine Kultur des Dialogs pflegen, wenn wir keine Identität haben. Es ist wichtig, identitätsbewusst zu sein und zu wissen, wer ich bin und was mich von den Anderen trennt. Man muss seine Identität, seine Geschichte und seine Zugehörigkeit zu einem Volk kennen.

Wir sind in eine Familie, in ein Volk hineingeboren. Ich möchte das Fehlen von Patriotismus kritisieren. Der Patriotismus ist die Zugehörigkeit zu einem Land, zu einer Geschichte und einer Kultur. Identität bedeutet Zugehörigkeit“. (L‘Osservatore Romano, Nr. 15, 14. April 2019, spanische Ausgabe)

Papst Franziskus fordert also Patriotismus, etwas, was heute im Zeichen der Globalisierung als „überholt“ verpönt oder gar als „nationalistisch“ diskreditiert wird.

Die Kritiker verkennen, dass die Menschen gerade in europa- und weltweiten Zusammenschlüssen die vertraute und überschaubare Nähe brauchen, die ihnen ein Mindestmaß an Geborgenheit und Sicherheit gibt.

Die Bürger wollen wissen, wofür sie noch zuständig und eigenverantwortlich sind. Die Menschen ahnen, dass sie, dort wo die Letztverantwortung nicht mehr gegeben ist, Gefahren ausgesetzt sind.

Der fehlende Gottesbezug in der Europäischen Verfassung hätte eine Bremse gegen eine übermächtige und nicht mehr überschaubare Bürokratie sein können.

Drei Grundsätze: Lebensschutz – Ehe/Familie – Elternrecht

Benedikt XVI. hat drei Prinzipien konzipiert, die für die Kirche „nicht verhandelbar sind“. Sie bilden auch die Richtschnur im Bereich des politischen und öffentlichen Lebens. Das sind:

  • Schutz des Lebens in all seinen Formen vom Anfang bis zum Ende
  • Anerkennung und Förderung der natürlichen Struktur von Ehe und Familie
  • Schutz des Primärrechtes der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder.

Die christlichen Wähler sehen sich vor der Europawahl ratlos um, welche Parteien diese Prinzipien garantieren.

Papst Franziskus äußerte in Mailand „Identität bedeutet Zugehörigkeit zu einem Land, zur eigenen Geschichte und Kultur“.

Es gibt in Europa Länder, die sich mit dieser Zugehörigkeit weniger schwer tun als die Deutschen. Die polnische Bischofskonferenz hat beispielsweise 2017 erklärt: „Der Patriotismus ist eine Verpflichtung und verbindet uns mit dem vierten Gebot.“

Der polnische Papst Johannes Paul II. äußerte: „Für einen Christen bleibt der Dienst für das irdische Vaterland – ähnlich der Liebe zur eigenen Familie – Pflicht.

Diese Aussagen haben eine gute Grundlage: Thomas von Aquin, einer der größten Kirchenlehrer spricht von einem notwendig abgestuften Liebesgebot, da wir nicht alles und alle in gleicher Weise lieben können. Für Thomas steht „Gott an der Spitze. In zweiter Linie kommen die Eltern und das Vaterland, von denen wir erzeugt und genährt worden sind.“

Auch im Nachbarland Frankreich gibt es Persönlichkeiten, die zum Patriotismus stehen, so Pierre de Villiers. Er ist der ehemalige Generalsstabschef Frankreichs.

De Villiers ist im Juli 2017 wegen Macron zurückgetreten. Er sagt ungeniert, was er für richtig hält. Die Einheit und die Hoffnung seiner Landsleute sind ihm „angesichts der Brüche, des Zerfalls der Gesellschaft und des wachsenden Egozentrismus“ besonders wichtig.

Die Hoffnung speist sich „aus dem Vertrauen in den Menschen und seine Fähigkeiten und Werte. De Villiers gehört zur „stillen Reserve Frankreichs“ (so Jürgen Liminski). Der Wahlspruch des Ex-Generals „Meine Seele für Gott, mein Leib für das Vaterland, mein Herz für die Familie“ ist ein Programm, das Vertrauen einflößt  –  über Frankreich hinaus.