Trier: Tagung mit Tschechiens Ex-Präsident Vaclav Klaus gegen das Marx-Denkmal

An diesem Wochenende findet anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx in Trier eine feierliche Enthüllung einer Karl-Marx-Statue statt. Diese war der Stadt vom kommunistischen Regime in China geschenkt worden. 

Dazu erklärt die AfD in einer Pressemeldung:

Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft sowie die AfD können dem kritiklosen Umgang mit Karl Marx wenig abgewinnen, der die tödlichen Folgen der marxistischen Ideologie völlig ausblendet.

Die AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz lädt deshalb am Freitag zu einer Veranstaltung mit Vaclav Klaus, dem ehem. tschechischen Staatspräsidenten, sowie Petr Bystron, AfD-Bundestagsabgeordneter, nach Trier ein.

BILD: Kritisches Buch über Marx vom Politikwissenschaftler Prof. Dr. Konrad Löw (480 Seiten, fest gebunden). Das fundierte Werk gibt es bei uns statt für 24,80 € (Ladenpreis) zum Sonderpreis von nur 9,80 €. 

Am Samstag gibt es zusätzlich einen Schweigemarsch, der gegen die am gleichen Tage stattfindende Enthüllung der Karl-Marx-Statue protestiert.

Dem Kommunismus, der so viel Leid über viele Völker gebracht hat, sollte kein Denkmal gesetzt werden.

Veranstaltungs-Daten: 

Freitag, 3. Mai 2018 um 19 Uhr: Vaclav Klaus (ehem. tschechischer Staatspräsident), Petr Bystron (MdB), Michael Frisch (MdL) und Uwe Junge (Fraktionsvorsitzender AfD im Landtag Rheinland-Pfalz) im Best-Western-Hotel, Kaiserstraße in Trier

Samstag, 4. Mai 2018 um 10 Uhr: Schweigemarsch der Jungen Alternative, AfD Trier, AfD Rheinland-Pfalz und AfD-Stadtratsfraktion Trier ab dem Viehmarkt Trier.

 


Kardinal Marx über Karl Marx: Teils Lob, teils Kritik, aber ingesamt verharmlosend

Von Felizitas Küble

Der Münchner Oberhirte Reinhard Marx kokettiert gerne mit seinem Nachnamen, der an den Gründer des MARXismus erinnert. Nicht ohne Grund gab der Kardinal einem seiner Bücher den Titel „Das Kapital“  –  wörtlich dem Hauptwerk von Karl Marx entsprechend.

Ist dieser gleichsam spielerische, tendenziell eher wohlwollende Umgang mit dem atheistischen, kämpferisch kirchenfeindlichen Begründer des Marxismus-Kommunismus für einen katholischen Kirchenmann wirklich angemessen?

Anläßlich des 2oo. Geburtstags von Karl Marx am 5. Mai dieses Jahres gab Reinhard Marx dem Zeitungsportal RP-online am 20. April ein entsprechendes Interview; es wurde unter dem Titel „Was Marx über Marx denkt“ veröffentlicht. – Der Untertitel lautet:Der Kardinal würdigt seinen Namensvetter Karl als großen Denker“.

Der heutige Erzbischof von München war zuvor als Bischof von Trier im Amt – der Heimatstadt von Karl Marx, woran er gerne erinnert.

Auf die aufschlußreiche Frage „Warum befasst sich ein Erzbischof mit Karl Marx, der einer der schärfsten Kritiker der Kirche und der „Pfaffen“ war?“, antwortet der Kardinal folgendermaßen:

„Die Katholische Soziallehre hat sich intensiv an Marx abgearbeitet, daher das Wort von Oswald von Nell-Breuning: „Wir stehen alle auf den Schultern von Karl Marx“. Das soll nicht bedeuten, dass er ein „Kirchenvater“ sei. Aber seine Position war immer ein Diskussionspunkt für die Katholische Soziallehre. Meistens in kritischer Absetzung, aber eben auch in der Fragestellung: Was meint er  eigentlich, was was treibt diesen Mann um?“

Auf die Frage, inwieweit Marx für die Verbrechen in seinem Namen mitverantwortlich sei, erklärte der katholische Oberhirte, man könne ihn davon „nicht einfach freisprechen“, doch zugleich müsse er keineswegs „für alles haften“, was sich auf ihn berief bis hin zu Stalins Gulags (KZ-Lagersystem).

Zugleich meint er, Marx sei ein „scharfsinniger Analytiker des Kapitalismus“ und stellt die Überlegung an: „Vielleicht ist nach dem Ende des realen Sozialismus in Europa ein unbefangenerer Blick auf seine Philosophie möglich.“

„Kath.net“ berichtet am heutigen 1. Mai unter dem Titel „Münchner Erzbischof würdigt den Theoretiker des Kommunismus“, Marx habe das Kommunistische Manifest als „durchaus beeindruckend“ bezeichnet. 

Der Kardinal habe zwar eingeräumt, daß es in Marxens Schriften „den einen oder anderen totalitären Gedanken“ gäbe, gleichwohl sei sein Werk ein „wichtiges Korrektiv des kapitalistischen Systems“.

Das gelte nicht nur für das damalige 19. Jahrhundert, sondern sei auch heute noch aktuell: Erzbischof Marx warnte in seinem Interview mit der FAS (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“) davor, nur auf „materielle Verbesserungen zu schauen“. Man müsse auch sehen, wer bei den heutigen wirtschaftlichen Verhältnissen die Lasten trage und wer die Verlierer seien. Dabei könne „ein Blick“ auf Marx sehr hilfreich sein.

Was der Kardinal allerdings – nebst weiteren Negativposten  – nicht kritisch unter die Lupe nimmt, sind die judenfeindlichen Aussagen von Karl Marx (ungeachtet der jüdischen Herkunft dieses getauften Atheisten). Er hat ohnehin jedwede Religion abgelehnt und sie als „Opium des Volkes“ diffamiert.

Es läßt sich somit meiner Ansicht nach feststellen: Kardinal Marx verteilt teils Lob und teils Kritik an seinen Namensvetter, aber insgesamt verharmlost er den antichristlichen und kirchenfeindlichen Begründer des Marxismus-Kommunismus.

Wer sich mit dem Thema MARXismus gründlicher beschäftigen möchte, dem empfehlen wir das oben abgebildete Buch des als Marxismus-Forscher bekannten Professors Dr. Konrad Löw. Der Politikwissenschaftler befaßt sich darin sowohl mit der Biografie von Marx wie auch mit dessen Hauptwerk „Das Kapital“, aber auch mit der verhängnisvollen Wirkungsgeschichte bis hin zum Stalinismus etc.

Das fundierte Werk „Der Mythos Marx und seine Macher“ (480 Seiten, fest gebunden) gibt es bei uns statt für 24,80 € (Ladenpreis) zum Sonderpreis von nur 9,80 € und Porto. – Bestellungen bitte an: Felizitas Küble, Tel. 0251-616768


Unser Aufruf: „NEIN zu Judenhaß und Christenhaß auf Deutschlands Straßen!“

APPELL an die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach

Beim diesjährigen katholischen Kongreß „Freude am Glauben“, der am vergangenen Wochenende von Freitag bis Sonntag in Fulda stattfand, sammelten wir am Infostand unseres Christoferuswerks zahlreiche Unterschriften für den folgenden Aufruf bzw. Offenen Brief:  100_1385

Sehr geehrte Frau Steinbach,

in den letzten Wochen kam es bei Demonstrationen in Deutschland in erschreckender Weise zu judenfeindlichen Parolen und Ausschreitungen vor allem durch Islamisten, häufig begleitet vom Symbol der Terrororganisation Hamas, die in ihrer „Charta“ die Vernichtung der Juden und des jüdischen Staates fordert.

Zur gleichen Zeit verfolgt die IS bzw. ISIS  –  ebenfalls eine islamistische Terror-organisation  –  die Christen besonders im Irak und in Syrien auf blutigste Weise.

Wir bitten Sie, sich im Deutschen Bundestag dafür einzusetzen, daß die Symbole dieser beiden Terrororganisationen, die auf Deutschlands Straßen und in der Öffentlichkeit nichts zu suchen haben, gesetzlich verboten werden, so wie dies beim Hakenkreuz als Symbol des NS-Terrors seit langem der Fall ist.

Mit freundlichen Grüßen!

Felizitas Küble, CHRISTOFERUSWERK eV, 48007 Münster, Postfach 1963

Wir schließen uns diesem Aufruf an

Uns gegenüber befand sich der Infostand des orthodoxen „Zentralrat orientalischer Christen in Deutschland“ (siehe Foto), der sich sofort bereit erklärte, unseren Appell auszulegen und dafür ebenfalls Unterschriften zu sammeln. Barbara Dyba-Roth

Natürlich haben wir unsererseits die Prospekte dieser orientalischen Christen ausgelegt, die derzeit von massenmörderischer Verfolgung bedroht sind, vor allem im Irak und in Syrien.

Unser Appell wird ausdrücklich unterstützt von Ismail Tipi, dem türkischstämmigen CDU-Landtagsabgeordneten aus Hessen.

Zu den Unterzeichnern unseres Aufrufs gehören zB. der Politikwissenschaftler und Marxismus-Experte Prof. Dr. Konrad Löw, der evangelische Theologe Andreas Späth (zugleich Vorsitzender der „Kirchlichen Sammlung für Bibel und Bekenntnis“ in Bayern), die frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Monika Brudlewski sowie der ehem. CDU-Parlamentarier Martin Hohmann.

Sodann der Vorsitzende von „SOS Leben“ in Frankfurt, Benno Hofschulte, der bekannte Historiker und Buchautor Michael Hesemann; zudem die CDL-Bundesvorständlerin Barbara Dyba-Roth (siehe Foto); sie ist die leibliche Schwester von Erzbischof Johannes Dyba, für dessen Seligsprechung wir auf dem Kongreß ebenfalls viele Unterschriften sammelten.

Frau Babara Dyba-Roth gehört zum Kuratorium vom „Forum deutscher Katholiken“, das diesen Kongreß bereits seit 14 Jahren veranstaltet.

 

 

 


Prof. Dr. Konrad Löw weist Falschbehauptung des „Spiegel“ zurück

In dem am gestrigen Montag, den 10. Dezember 2012 erschienenen Hamburger Wochenmagazin „Der Spiegel“  (Nr. 50) wurde unter dem Titel „Neue Heimat“ erneut ein wüster Rundumschlag gegen gläubige Katholiken und Konservative veröffentlicht.

Dabei wird der   –  grundsätzlich berechtigte  –  Einsatz gegen das offline gesetzte Schmuddelportal „kreuz.net“ mißbraucht, um konservative Persönlichkeiten und Gruppen auf unfaire und infame Art zu verunglimpfen, zB. pauschal das „Netzwerk katholischer Priester“ (NKP) sowie den Politikwissenschaftler und renommierten Buchautor Prof. Dr. Konrad Löw (siehe Foto).images

In der auf Seite 36 abgedruckten Falschbehauptung des „Spiegel“ heißt es: 

So fand Konrad Löw, der zum Kuratorium des erzkonservativen Forums Deutscher Katholiken gehört, nichts dabei, sich im November von der NPD zum Vortrag nach Oberhausen einladen zu lassen.“

(Zum Kuratorium des  erwähnten „erzkonservativen“ Forums gehören übrigens auch Glaubenspräfekt und Erzbischof Gerhard L. Müller  sowie die Kardinäle Cordes und Meisner.)

Hierzu stellt der Bayreuther Politologe in seiner Gegendarstellung fest:

„Dies ist nicht richtig.  – Richtig ist: Ich wurde noch nie von der NPD zu einem Vortrag eingeladen.“