Dr. Penners Post an Prof. H.-W. Sinn

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim Hochstetten

OFFENER BRIEF an Prof. Dr. Hans-Werner Sinn, IFO-Institut

Sehr geehrter Herr Professor Sinn,

haben Sie vielen Dank für Ihr neues Buch und die wertvollen volkswirtschaftlichen Aufhellungen unserer gegenwärtigen Situation. Umso mehr sind die gravierenden naturwissenschaftlichen Fehler Ihrer Veröffentlichung zu bedauern. Offensichtlich haben Sie sich von Frau Dr. Merkel täuschen lassen: Sinn-Buch

1. Wir brauchen neue Kernkraftwerke, um den Industriestandort Deutschland zu erhalten und Nuklearstrom nicht importieren zu müssen. Emissionsvermeidung ist jedoch kein Argument für die Kernenergie, weil Kohlendioxid kein Schadstoff ist. Dieser faule Zahn muß den Befürwortern der Kernenergie unbedingt gezogen werden.

2. Kohlendioxid ist der wichtigste Pflanzennährstoff, deshalb ist seine Zunahme in der Luft zu begrüßen. Trotz dieser Zunahme ist die Globaltemperatur in den letzten 15 Jahren gesunken, weil Kohlendioxid-Emissionen keinen erkennbaren Einfluß auf das Klima haben.

3. Schon 1988 hatte die Enquete-Kommission des Bundestages festgestellt, daß die Absorption der 15µm-IR-Abstrahlung der Erdoberfläche durch das Kohlendioxid der Luft längst gesättigt ist. Im Wohnzimmer ist es dunkel, wenn man die Rolläden herunterläßt. Hängt man zusätzlich Vorhänge auf, wird es nicht noch dunkler.

4. Die Flanken der 15µm-Bande sind vernachlässigbar ungesättigt. Würde man in etwa 200 Jahren alle fossilen Brennstoffvorräte der Erde verbrennen, stiege die Globaltemperatur um etwa ein halbes Grad. Katastrophen verursacht das nicht.

5. Die falschen Klimavorstellungen von Frau Dr. Merkel sind für sie die Begründung dafür, die Soziale Marktwirtschaft durch eine sozialistische Planwirtschaft zu ersetzen.

6. Wegen der sehr geringen Klimasensitivität des Kohlendioxids ist das „Zwei-Grad-Ziel“ der Frau Dr. Merkel eine peinliche Blamage auch für eine DDR-Physikerin.

Ich bitte Sie dringend, diese Fehler zu korrigieren.

Ich erwähne hierzu die Berechnungen von Prof. Harde von der Helmut-Schmidt-Universität  – siehe http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/das-paradigma-der-modernen-naturwissenschaft-und-die-hypothese-der-anthropogenen-globalen-erwaermung/

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner


„Leipziger Modell“: Auch Professoren sollen jetzt „Professorin“ genannt werden

Genderwahn kennt keine (Sprach-)Grenzen

Die Schrägstrich-Bezeichnung, wie beispielsweise “Professor/Professorin”, soll an der Universität Leipzig abgelöst und durch die weibliche Personenbeschreibung ersetzt werden. Das meldet jetzt das Internetmagazin Spiegel-Online.

Physikprofessor Dr. Josef Käs seien die vielen Diskussionen um die Novelle der Grundordnung leid gewesen und er habe den Vorschlag eingebracht, nur noch die Titel “Professorin” und “Rektorin” zu verwenden. Einige der 77 Senatsmitglieder hätten sich an der bisher üblichen Form gestört, die nach Meinung von Juristen die Lesbarkeit hemme.

Sprachentwicklung auf dem Kopf

Nach Ansicht des Juristen und Rechtshistorikers Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Kern stelle eine solche Entscheidung die historische Sprachentwicklung auf den Kopf.

Die Uni-Rektorin Professorin Dr. Beate Schücking hingegen kommentiert die sprachliche Verweiblichung der Männer mit den Worten: “Der erweiterte Senat hat den Beschluss gefasst, um die zahlreichen Frauen an der Universität Leipzig in der Grundordnung sichtbarer werden zu lassen.”  –  60 Prozent der Studierenden und 40 Prozent der wissenschaftlichen Mitarbeiter seien an der Universität Frauen.

„Leipziger Modell“ soll Diskussion auslösen

Die Vize-Präsidentin an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (Berlin) und Gutachterin des Netzwerkes “Gender Equality and Employment” der EU-Kommission, Prof. Dr. Friederike Maier, findet es gut, wenn “geschlechtergerecht” formuliert werde.

Sie fühle sich “nicht gemeint”, wenn bei der männlichen Formulierung lediglich eine Fußnote gemacht würde, dass auch Frauen gemeint seien. Frauen fühlten sich, so Maier im Spiegel-Online–Interview, ausgegrenzt. So hoffe sie, dass das Leipziger Modell “eine Diskussion” auslöse, “sprachlich wertschätzend” miteinander umzugehen.

Der Referent der Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungsfragen eV. sieht in der Sprachverdrehung den weiteren Vormarsch des Gender Mainstreaming (GM). Dieses gesellschaftspolitische Programm komme einer “Geschlechtsumwandlung” gleich.

“Auch die Universitären will man auf ein einheitliches Gestaltungsprinzip trimmen und das biblische Menschenbild aus den Köpfen der Menschen vertreiben” kommentiert Thomas Schneider. Aus der Schrägstrichvariante oder dem sogenannten “Binnen-I” (ProfessorInnen) entpuppe sich nunmehr “der schöpfungswidrige Auswuchs”, einen Mann als Frau ansprechen zu müssen. Das sei, so Schneider, “nicht nur pure Dummheit, sondern Gotteslästerung.”

Quelle: AG WELT