Frauen aus Nigeria werden mit Voodoo-Magie zur Prostitution genötigt

Frauen aus Nigeria werden in Deutschland mithilfe von Voodoo zur Prostitution gezwungen. Darüber berichtet „Der Spiegel“ in seiner Digital-Ausgabe. 

Bevor Afrikanerinnen nach Deutschland gelockt werden, müssen sie Schamhaare und Fingernägel abgeben und sich einer Voodoo-Zeremonie unterziehen. In ihrer Heimat Benin-Stadt in Nigeria werden die körpereigenen Gewebe in einem Schrein aufbewahrt. Den Frauen versprechen Schleuser eine schöne Zukunft.

Einmal in Deutschland angekommen, zwingen Zuhälterinnen  –  sog. Madames  –  sie auf den Straßenstrich oder ins Bordell. Wer nicht folgt, dem drohen sie damit, die Familien zu Hause bösem Zauber auszusetzen. Als Druckmittel dient der Inhalt des Schreins – und ein Fluch, der sie an ihre Zuhälterin binden soll.

Weil Nigeria zwar einerseits christlich geprägt ist, andererseits aber der Voodoozauber verbreitet ist, geht die Rechnung auf: Viele Frauen stehen Tag für Tag in Rotlichtvierteln großer deutscher Städte und bieten sich an.

Seit Beginn der Flüchtlingkrise treten immer mehr Afrikanerinnen die gefährliche Reise über das Mittelmeer an – und begeben sich immer häufiger in die Hände von Schleusern. Anreiz ist laut Spiegel auch das Auftreten der wohlhabenden Madames in Benin. Dort zeigten sie ihren Reichtum und viele junge Frauen erhofften sich einen ähnlichen Lebenswandel in Deutschland.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2019/01/22/mit-voodoo-zum-sex-gezwungen/


Indien: Ordensschwestern wollen Prostituierte aus Sex-Sklaverei befreien

Im „Jahr der Orden“ wollen indische Nonnen sich verstärkt um die Not der Prostituierten kümmern. Vier Schwestern vom Orden der makellosen Jungfrau besuchen in Kalkutta abends die Rotlichtviertel der Stadt. Damit konnten sie bereits zahlreiche junge Frauen aus den Händen skrupelloser Menschenhändler befreien. Fussmatte__

“Damit”, so Schwester Sharmi Souza, “geben wir auch eine positive Antwort auf die Botschaft von Papst Franziskus zum Weltfriedenstag, der uns zum Kampf gegen moderne Formen der Sklaverei aufruft”.

Dabei bieten die Schwestern den jungen Frauen Unterstützung und Begleitung an und fordern sie auf, bei der Polizei anzeige gegen ihre Peiniger zu erstatten.

Wie aus Daten der indischen Regierung hervorgeht, wurden 2007 über 3 Millionen Frauen sexuell ausgebeutet, davon waren 35,47% unter 18 Jahre alt. Die Nichtregierungsorganisation “Human Rights Watch” schätzt, dass es in Indien mindestens 20 Millionen Prostituierte gibt. Allein in Mumbai arbeiten über 200.000 von ihnen.

Quelle: Fidesdienst – Foto: IGFM