CDL protestiert in Konstanz erneut gegen „Rasterfahndung nach Behinderten“

Zum 8. Mal fand auch in diesem Jahr wieder die von den Christdemokraten für das Leben (CDL) seit 2012 inititierte und von der Aktion Leben für Alle (ALFA) unterstützte Protestkundgebung vor der Firma Lifecodexx in Konstanz statt, die „Marktführer“ bei Trisomie 21-Bluttests bei Schwangeren ist.

Auch diesmal versammelten sich etwa 50 Demonstranten vor dem Firmengelände, um ihren Widerspruch und ihre Sorge über die wachsende Diskriminierung und Selektion von ungeborenen Menschen mit Down-Syndrom friedlich Ausdruck zu geben

Der baden-württembergische CDL-Landesvorsitzende, Rechtsanwalt Josef Dichgans, begrüßte die Teilnehmer und führte inhaltlich in das Thema ein, indem er auf die wachsende Gefahren durch Gendiagnostik verwies.

Besonders bewegt zeigten sich die Teilnehmer vom anschließenden Beitrag der kanadischen Lebensrechtsaktivistin und Sprecherin der Initiative „Silent no more“ (www.togetherforlife.net; https://www.youtube.com/watch?v=q4zRz4IJK3A), Denise Mountenay, die ihre eigene Abtreibungserfahrung erzählte.

„So überzeugend und wahrhaftig, weil es das ausdrückte, was sie selbst erfahren hat”, faßte es eine Teilnehmerin anschließend zusammen. Denn: „Jedes Kind will leben, und wer sind wir, dass wir uns anmaßen darüber zu entscheiden?“ 

Lifecodexx nahm von den kritischen Statements keine erkennbare Notiz, obgleich noch Bürozeit war und dort etliche Mitarbeiter präsent waren.

Viele kurze Beiträge zeigten Betroffenheit, manche Teilnehmer kamen von weit her, weil sie gegen die Gleichgültigkeit gegenüber dieser neuen Form von „privatisierter“ Eugenik protestieren wollten.

Eine junge muslimische Frau, die nur zufällig vorbeikam, erzählte die Geschichte ihrer Familie. Zweimal mußte sich ihre Mutter dem Druck der Ärzte entziehen, die ihr eine Abtreibung vorschreiben wollten, weil sie eine negative Prognose hatte  – und sie und ihre Schwester kamen danach gesund zur Welt. Deswegen sei sie froh, diesen Protest spontan unterstützen zu können.

Die CDL-Bundesvorsitzende Mechthild Löhr (siehe Foto) machte deutlich, daß lebensbedrohende Bluttest bei Ungeborenen in alarmierender Weise derzeitig im großen Tempo ausgeweitet werden.

„Dies ist zum einen durch die wachsende Finanzierung seitens der Krankenkassen möglich, die die Suche nach Embryonen mit möglichen Behinderungen kostenlos anbieten. Zum anderen, weil immer weitere kritische Indikationen bereits vor der 12 Schwangerschaftswoche getestet werden, die meist sofort zur Abtreibung der Kinder führten.“

Sie verwies dabei auch auf den neuen „Unity“-Test der Startup-Firma Eluthia (Heidelberg), die jetzt bereits über 20 sog. Mikrodeletionen (Chromosomenmutationen) anbieten und erstmalig auch Screeningtests auf Mukoviszidose, spinale Muskelatrophie, Sichelzellkrankheit und die α- und β-Thalassämien.

In der Regel führten solche Testergebnis, ob richtig oder falsch, zum unmittelbaren Druck auf die Schwangere, dieses Kind auch sofort abtreiben zu lassen.

Für die Krankenkassen und die öffentliche Hand rechneten sich zynischerweise diese angeblichen „Vorsorge“- Untersuchungen auf jeden Fall. Diese Entwicklung würde für Tausende von Föten ihr Todesurteil bedeuten und weite sich immer mehr zur gezielten „Fahndung“ nach Menschen mit Behinderung aus.

Die Christdemokraten für das Leben (CDL) kündigten an, auch im nächsten Jahr wieder gemeinsam mit der ALfA und anderen ihre öffentliche Protestaktion gegen die wachsende Selektionsgefahr für Ungeborenen nach Gentest durchführen zu wollen.


Panik ist ein schlechter Ratgeber: Schlittern wir per FFF in eine Öko-Diktatur?

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

„Ein Protest geht um die ganze Welt“, titelte die Augsburger Allgemeine Zeitung (AZ, 21.9.2019).

„Vor einem Jahr begann die Schwedin Greta Thunberg ihren Schulstreik für das Klima. Inzwischen schließen sich ihr Millionen, nicht nur junge Menschen auf allen Erdteilen an. Die Fridays for Future-Demos waren vielerorts die größten seit Jahren“.

BILD: Prof. Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“ und die Monatszeitschrift DER FELS

Tatsächlich gehen die Menschen weltweit auf die Straße. Dem Netzwerk, das hinter der Massenmobilisierung steht, gelang es in mehr als 100 Ländern, vor dem Klima-Gipfel in New York „Streik-Aktionen“ durchzuführen, und das nicht nur in großen Metropolen wie Berlin mit 270.000 Teilnehmern, sondern auch in kleinen Städten wie Landsberg mit rund 2.500 Demonstranten.

Selbst an der „Basis“ werden politisch-radikale Forderungen gestellt: „Wir müssen handeln, Systeme wandeln“ riefen hunderte von Menschen im Chor. Weitere Parolen waren „Kapitalismus tötet“. Im Frage-Antwort-Chor, der per Megaphon gesteuert wird, wurde in Landsberg wie weltweit „Klimagerechtigkeit“ gefordert.

Aufgeheizte Demonstranten äußerten: „Wenn sich was bewegen soll, muss die Politik mit Verboten nachhelfen“, denn es sei „blauäugig“, sich auf die „Mündigkeit“ der Menschen zu verlassen. Wir müssen neue Wege des „glücklichen Lebens“ finden (Landsberger Tagblatt, 21.9.2019).

Bekommen wir neben Links- und Rechtsradikalität zusätzlich dem Öko-Radikalismus hinzu? Es scheint so.

Revolutionäre haben schon immer mit Angst und Panik operiert. So heißt es im Bericht über die Landsberger Demo: „Viele Menschen drücken ihre Angst vor der Zukunft aus“.

Wer Bilder großstädtischer Demos betrachtet, findet auf Transparenten, Schildern und Plakaten diese Angstparolen. Manche sind von Berlin bis Rio wortgleich. Es kommt aber auch Wut hinzu, wie beim Auftritt von Greta Thunberg auf dem Klimagipfel in New York.

Dazu bemerkte Bundesminister Gerd Müller zurecht: „Nur Wutreden halten, wie Greta Thunberg vor den Vereinten Nationen, wird uns nicht weiterhelfen“ (AZ, 25.9.19).

Der CDU-Parlamentarier Roderich Kiesewetter sagt: „Wer da rational argumentieren will, ist von vornherein diskreditiert. Das ist die neue Qualität mangelnden Willens zur Sachlichkeit“ (AZ, 25.9.2019).

Selbst der Politikwissenschaftler Alexander Straßner von der Uni Regensburg, der ein gewisses Verständnis für die Ungeduld von Demonstranten aufbringt, warnt vor einer Radikalisierung der Gruppierung: „Es ist ein gefährlicher Punkt erreicht… Es gibt Massenproteste, die Maßnahmen der Bundesrepublik werden als nicht ausreichend angesehen, da ist der Schritt zur Gewalt nur noch ein kleiner“.

Die Fokussierung der Aktivisten auf die Wissenschaft sei ehrenwert, führe aber zur Errichtung einer Technokratie: „Wieso braucht es überhaupt noch zivile Eliten, wenn die Wissenschaft alles weiß?… In einer Demokratie geht es um Mehrheiten, die erlangt werden müssen“.

Prof. Wolfgang Kraushaar gilt als „Kenner deutscher Protestbewegung“. Er sagt: „Diese Klimaschutzbewegung ist unter den Vorzeichen eines Generationenprojekts angetreten. Die junge Generation ist gegen die ältere, die ihrer Eltern und Großeltern, angetreten und wirft ihnen vor, ihre Zukunft zu verspielen… Um ihren Forderungen Genüge zu tun, wäre es wohl am einfachsten, wenn es eine Ökodiktatur gäbe“.

Die politisch Verantwortlichen, insbesondere Kultusbehörden und Schulleitungen kapitulieren vor der „Indoktrination von Kindern und Jugendlichen“ und geben sich wie „panisch Getriebene“.

Auf stürmischer See braucht man mutige Kapitäne, die das Steuer mit fester Hand und Mut halten. Wir haben aber eher den Eindruck, dass politisch Verantwortliche durch die Hysterie der Massendemos in die Knie gehen.

Im Grunde bestünde kein Grund dazu, weil es den weitgehenden Konsens gibt, „dass es sehr wohl überfällig (ist), Verschwendung natürlicher Ressourcen zu stoppen und den Raubbau in der Natur zu bremsen und Alternativen zu fossilen Treibstoffen zu entwickeln“ (Dieter Stein in der Jungen Freiheit vom 27.9.2019).

Tatsächlich sind wir mit „Systemveränderern“ konfrontiert, welche die demokratische Ordnung und unser Rechtssystem „reformieren“ und eine neue Ideologie installieren wollen: Das irdische Paradies per Umweltschutz.

Eine neue, weitgehend gottlos gewordene Welt hat das Vertrauen in den Schöpfer verloren, der diese Welt geschaffen und den Menschen die Fähigkeit gegeben hat, Krisen durchzustehen und zu bewältigen.


Auftritt von antisemitischen Rappern am Brandenburger Tor ist eine Schande!

Vor dem Brandenburger Tor wird es am heutigen Mittwoch (17 bis 19 Uhr) eine Pro-Palästina-Demonstration geben, bei der israelfeindliche und antisemitische Rapper auftreten.

Laut „Tagesspiegel“ und „Berliner Zeitung“ veröffentlichten diese beiden Judenhasser u.a. einen Song, in dem sie davon singen, Tel Aviv zu bombardieren und Juden „zu zertreten“.

Die Veranstalter rechnen demnach mit 400 Teilnehmern. Laut Berliner Polizei gibt es keine besonderen Auflagen für die Kundgebung.

Beatrix von Storch (siehe Foto), Vize-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, erklärt dazu:

„Judenhass in Berlin. Das ist eine Schande. Und wer lebt ihn aus? Muslimische Migranten.

Wenn zwei palästinensische Rapper vom Massenmord träumen und die Auslöschung der israelischen Stadt Tel Aviv besingen, gehören sie eingesperrt oder abgeschoben, aber nicht vors Brandenburger Tor. Doch der rot-rot-grüne Senat riskiert nicht, sich mit seiner Klientel anzulegen.“

 


Eritrea: Katholische Bischöfe beklagen Beschlagnahmung von kirchlichen Schulen

Nach der Enteignung von Krankenhäusern und Apotheken beginnt die Regierung in Eritrea nun mit der Beschlagnahmung von Schulen, die von religiösen Gemeinden getragen werden.

In den letzten zwei Jahren wurden 29 Kliniken beschlagnahmt und in den letzten Wochen sieben Schulen (davon vier katholische Schulen).

Zu dieser erzwungenen Verstaatlichung äußerten sich nun auch eritreische Kirchenvertreter, darunter Erzbischof Mengistheb Tesfamariam von Asmara. 

Er und drei weitere Bischöfe schreiben in einem an den Bildungsminister Semere Re’esom gerichteten Brief:

„In Anbetracht dessen, dass die Maßnahmen, die gegen unsere Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen ergriffen werden, gegen das Gesetz verstoßen und die Religionsfreiheit sowie die Ausübung des Glaubens, der Mission und ihrer sozialen Dienste stark beeinträchtigen, fordern wir, dass die jüngsten Beschlüsse überprüft werden und die daraus resultierende Vorgehensweise unverzüglich gestoppt wird.“

 Zudem wird beklagt, daß die Regierung jeden Gesprächswunsch von bischöflicher Seite abgelehnt habe.

Quelle: Fidesdienst


Indien: Christen demonstrieren gegen wachsende Unterdrückung und Gewalt

Der Menschenrechtler Christian Minakshi Singh sagte zu den Teilnehmern einer christlichen Demonstration in Neu-Delhi organisierten Demonstration:

„Christen sind in Indien Opfer von Gewalt. Wir kämpfen für unsere Grundrechte: das Recht auf Ausübung der Religion als Bürger dieses Landes. Deshalb sind wir hier, um gegen alle Formen von Gewalt, Verfolgung, Ungerechtigkeit und Diskriminierung zu protestieren, denen Gläubige und Kirchengemeinden ausgesetzt sind“.

Nach Angaben des „United Christian Forum“ gab es im ersten Halbjahr 2019 in 23 indischen Bundesstaaten 158 Fälle von Gewalt gegen Christen, von denen 110 Frauen und 89 Kinder betroffen waren. In 130 Fällen handelte es sich um Angriffe oder Einschüchterungsversuche und Drohungen von gewalttätigen Gruppen gegen friedliche Gläubige, die in Kirchen oder in Gebetsräumen versammelt waren.

„Manche Menschen wollen Indien auf religiöser Basis spalten. Dies ist in einem demokratischen Land weder erlaubt noch richtig“, fügte der Bürgerrechtler hinzu, der zu der Kundgebung am 31. August in Neu-Delhi eingeladen hatte.

Die Redner unterstrichen, dass Premierminister Narendra Modi gerade seine zweite Amtszeit begonnen hat, nachdem seine pro-hinduistische Partei Bharatiya Janata (BJP) die Parlamentswahlen in Indien im Mai gewonnen hatte, und dass während seiner ersten Amtszeit Berichte über Gewalt gegen Christen zugenommen hätten, weil das politisch geförderte Klima der Intoleranz zu offener Gewalt führe.

Für November ist eine große Protestkundgebung gegen religiöse Gewalt geplant. „Die Regierung muss diesen beschämenden Attacken gegen Christen entgegenwirken“, so Himanshu Aggarwal, ein weiterer Mitarbeiter des Veranstaltungsausschusses.

Quelle: Fidesdienst


Münster: Pfarrer Ulrich Zurkuhlen berichtet selbst von seiner umstrittenen Predigt

Von Felizitas Küble

Seit einer Woche gehen nicht nur in Münster die Wogen hoch, weil ein Ruhestands-Pfarrer namens Ulrich Zurkuhlen in der Sonntagsmesse der Heilig-Geist-Kirche über Vergebung predigte und darüber sprach, daß christliche Verzeihung auch für Missbrauchstäter gelten sollte.

Dabei ging es dem Priester nicht um die rechtlich-juristische, sondern um die geistliche Ebene.

Infolge seiner Äußerungen sollen rd. 30 Besucher den Gottesdienst verlassen haben, teils schweigend, teils protestierend. Der Predigt-Eklat findet seitdem bundesweite Resonanz in Presse, Funk und Fernsehen.   

Da der Geistliche seine Predigt frei gehalten hat, sind seine Äußerungen nicht schriftlich und somit nicht exakt bekannt.

Nun hat sich Pfarrer Zurkuhlen heute auf seinem eigenen Internet-Blog unter dem Titel „So war es“ selbst zu dem vieldiskutierten Vorgang geäußert, der dazu führte, daß ihn Bischof Dr. Felix Genn aus Münster (siehe Foto) aufforderte, in Zukunft nicht mehr zu predigen.

Nach der Devise „Man soll beide Seiten hören“ dokumentieren wir hier die Stellungnahme des Priesters, der die Ereignisse am vorigen Sonntag folgendermaßen aus seiner eigenen Sicht beleuchtet:

Das war das erste Mal in meinem 54 Jahre langen Priesterleben, dass ich bei der Predigt von einer Gruppe Protestler/innen niedergeschrien wurde. Mein Predigtthema war „Vergebung“; den Anlass meiner Predigt habe ich genannt:

Zwei Frauen hatten deutlich hörbar sich über ihre ehemaligen Partner unterhalten und dabei kein heiles Haar an ihnen gelassen: Waren sie nur böse gewesen, keine Spur von Freundlichkeit und Menschlichkeit…

Ich habe in der Predigt die rhetorische Frage gestellt, ob die ehemaligen Partner überhaupt keine guten Seiten hatten.

Dann habe ich gesagt, dass ich es auch an der Zeit fände, dass unsere kirchlichen Hierarchen doch auch den Missbrauchs-Tätern irgendwann vergeben würden.

Ich hätte gern begründet, warum ich meine, dass Vergebung zu den Grundaufgaben von Christen gehört und dass auch keinen anderen Weg zum Frieden gibt: ich hätte gern die Geschichte zitiert, in der Jesus der Ehebrecherin  vergibt, oder die Geschichte vom barmherzigen Vater, der seinem Sohn, der sehr Böses getan hat, vergibt, während der „brave“ Sohn diese liebevolle Zuwendung des Vaters in diesem Augenblick nicht erfährt.

Oder ich hätte gern auf die Geschichte des Brudermörders Kain erzählt, wo Gott den Verbrecher begnadigt und ihm sogar Lebensschutz verspricht. Aber das alles war nicht möglich, weil die Leute so herum schrieen, dass ich mich nicht mal durch das Mikrofon verständlich machen konnte….“

FORTSETZUNG der Erklärung von Pfr. Zurkuhlen hier: http://www.zurkuhlen.de/2019/07/08/so-war-es/

Unser BERICHT über die Gemeindeversammlung zu diesem Thema hier: https://charismatismus.wordpress.com/2019/07/09/gemeinde-debattiert-in-der-hl-geist-kirche-ueber-die-predigt-von-pfarrer-zurkuhlen/

Stellungnahme zur Causa Zurkuhlen von evangelikaler Seite: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2019/07/08/auch-missbrauchstaeter-duerfen-um-vergebung-bitten/


Protest gegen grünen Genderwahnsinn

Mathias von Gersdorff

Seit Jahren arbeiten die Grünen daran, die Gender-Ideologie zur Staatsdoktrin zu machen und in allen Bereichen des Lebens, von der Schule bis zu den Behörden, mit brachialer Gewalt durchzusetzen.

Nun soll der Gender-Staat total und unumkehrbar gemacht werden. Die Grünen fordern nämlich die Aufnahme der „sexuellen Identität“ in das Grundgesetz.

Diese Maßnahme ist Bestandteil eines „Bundesweiten Aktionsplanes für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ zur Bekämpfung von „Homophobie“.

Hier geht es nicht darum, Diskriminierung aufgrund des Geschlechts (Mann und Frau) zu verhindern, denn dieses Kriterium ist schon im Grundgesetz enthalten. Nein, es geht um mehrere hundert bis tausende Arten sexueller Orientierung, die die Gender-Ideologen erfunden haben.

Die Gender-Ideologie geht davon aus, dass es kein natürliches Geschlecht (Mann oder Frau) gibt. Das Geschlecht sei eine „kulturelle Konstruktion, die dem Menschen von der Gesellschaft erzwungen wird.

Die Gender-Ideologen plädieren deshalb, jeder solle sich eine eigene sexuelle Orientierung erfinden (die zudem beliebig veränderbar ist). Es geht hier um eine tiefe Revolution des Menschen, die von Papst Benedikt XVI. zurecht als „anthropologische Revolution“ bezeichnet wurde.

Das Ziel der Grünen ist offensichtlich: Sie wollen den Kampf gegen eine angeblich existierende Homophobie mit allen Mittel des Staates bekämpfen.

Homophob ist aber in deren Sicht jeder, der die politischen Forderungen der LSBTIQ-Lobby ablehnt: Wer Vorbehalte gegen die „Ehe für alle“ hat, ist also homophob. Wer der Auffassung ist, Kinder wachsen am besten bei einem Vater und einer Mutter auf, ist für die Gender-Front homophob.

Wer der Meinung ist, Homosexualität, Transsexualität, Bisexualität, Pansexualität etc. etc. hätten im ersten Grundschuljahr nichts zu suchen, ist für die Grünen, Homo-Lobby usw. auch homophob. Wer die neuen und irrsinnigen Lehrpläne zur Sexualerziehung, in denen allesamt Gender enthalten ist, ablehnt, ist laut Grünen & Co. „homophob“.

Hätten die Grünen Erfolg mit ihren Ansinnen und Gender würde in das Grundgesetz Eingang finden, so stünden all diese Personen schnell außerhalb der Verfassung.

Gegen diesen Wahnsinn müssen wir mit aller Kraft protestieren. Deshalb bitte ich Sie, unsere Petition „Kein Gender als Staatsdoktrin“ unter Verwandten, Freunden und Bekannten zu verbreiten: https://www.aktion-kig.eu/keine-gender-schule/

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“