Kritik aus Bayern an der Deutschen Bahn

Nach den jüngsten Problemen bei der Deutschen Bahn hat der Bayerische Verkehrsminister Hans Reichhart eine neue Strategie aus Digitalisierung und Modernisierung gefordert.  

„Ein ,Weiter so‘ kann es nicht geben“, stellte Reichhart klar. „Die Bahn steht in der Pflicht, attraktive Zugverbindungen verlässlich zu ermöglichen.“

Auf der Schiene sei auch in Bayern, wo es das umfangreichste Streckennetz in Deutschland gibt, derzeit noch viel Luft nach oben. Er bezog sich bei seiner Kritik auf die wiederholten technischen Störungen, die es zuletzt bei der Bahn gegeben hatte – unter anderem bei der S-Bahn in München.

„Der Schienenverkehr im Bahnland Bayern kann nur so gut sein wie die Infrastruktur, auf der die Züge fahren“, so Reichhart weiter. „Bund und Bahn müssen den massiven Investitionsstau besser in den Griff bekommen – nicht nur mit mehr Geld, sondern mit intelligenten Ansätzen in alle Richtungen.“

Nur so könne es der Bahn gelingen, wieder mehr Pünktlichkeit und eine höhere Qualität zu bekommen.

Quelle: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/dezember-2018/reichhart-viel-luft-nach-oben/


Mangelnde Disziplin und Deutschkenntnisse junger Asylbewerber beklagt

Er spricht aus, was sich viele nicht zu sagen trauen. Der Direktor einer Berufsschule aus dem mecklenburgischen Wismar redet Klartext über Integrationsprobleme jugendlicher Asylbewerber an seiner Schule.

„Wie es jetzt aussieht, werden wir es nur selten schaffen, die Schüler zur Berufsreife zu bringen“, beklagt Schulleiter Horst Stein im Interview mit der Schweriner Volkszeitung. Die Deutschkenntnisse vieler reichten „bestenfalls für die Verständigung“, für eine Berufsausbildung sei das nicht genug.

Noch gravierender ist für Stein das Mentalitätsproblem vieler junger Asylbewerber: „Werte wie Pünktlichkeit, Ordnung oder Disziplin werden von den jungen Leuten nicht eingehalten. Das verstehe ich nicht. Sie müssen sich doch nach unseren Gepflogenheiten und Lebensgewohnheiten richten.“

Stein bedauert, daß der Schule keine Druckmittel zur Verfügung stünden. „Manche Asylbewerber haben 200 und mehr Fehlstunden. Und wir können kaum etwas dagegen tun. Allein schaffen wir das nicht, hier Ordnung hereinzubringen“, so sein hilfloses Fazit. Von der Politik fühlt er sich unverstanden: „Die Bundeszentrale für politische Bildung hat uns übersetzte Grundgesetze überlassen. Schön, aber das nützt uns gar nichts.“

Immer häufiger gebe es zudem Auseinandersetzungen zwischen den Asylbewerbern, „meist aus religiösen oder pubertären Anlässen heraus“. Dabei bliebe es nicht nur bei der Androhung von Schlägen. Auch die Polizei sei schon in seiner Schule gewesen, „um jugendlichen Asylbewerbern Drogen abzunehmen“.

Zwar gebe es „einige positive Beispiele“ von Schülern, die an Gymnasien wechselten. Aber er warnt: „Wenn wir es nicht schaffen, diese Schüler auf Berufsniveau zu bringen, werden sie keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.“

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/manche-asylbewerber-haben-200-fehlstunden/