Kritik aus Bayern an der Deutschen Bahn

Nach den jüngsten Problemen bei der Deutschen Bahn hat der Bayerische Verkehrsminister Hans Reichhart eine neue Strategie aus Digitalisierung und Modernisierung gefordert.  

„Ein ,Weiter so‘ kann es nicht geben“, stellte Reichhart klar. „Die Bahn steht in der Pflicht, attraktive Zugverbindungen verlässlich zu ermöglichen.“

Auf der Schiene sei auch in Bayern, wo es das umfangreichste Streckennetz in Deutschland gibt, derzeit noch viel Luft nach oben. Er bezog sich bei seiner Kritik auf die wiederholten technischen Störungen, die es zuletzt bei der Bahn gegeben hatte – unter anderem bei der S-Bahn in München.

„Der Schienenverkehr im Bahnland Bayern kann nur so gut sein wie die Infrastruktur, auf der die Züge fahren“, so Reichhart weiter. „Bund und Bahn müssen den massiven Investitionsstau besser in den Griff bekommen – nicht nur mit mehr Geld, sondern mit intelligenten Ansätzen in alle Richtungen.“

Nur so könne es der Bahn gelingen, wieder mehr Pünktlichkeit und eine höhere Qualität zu bekommen.

Quelle: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/dezember-2018/reichhart-viel-luft-nach-oben/


Die rotgrüne Ideologisierung der Schulen führt zu katastrophalen Ergebnissen

Mathias von Gersdorff

Gunnar Schupelius, bekannt für seine scharfen Kommentare in der Tageszeitung B.Z., bringt es am 18. Oktober 2017 auf den Punkt, wenn er den Zustand Berliner Schulen beschreibt:

„Hier reformiert die SPD unsere Schulen seit Jahrzehnten. Wir sind zu einer Art Tabellenführer der neuen Unterrichtsmethoden aufgestiegen. . . . die Schulen werden mit gesellschaftspolitischen Zielen überfrachtet: Sie sollen Integration, Inklusion, Mitbestimmung und Betreuung leisten.“

In seinem Kommentar ging es konkret um den sog. Frontalunterricht: Der Lehrer steht frontal den Schülern gegenüber. Diese Unterrichtsform wurde abgeschafft, weil sie zu „autoritär“ sei. Lehrer und Schüler sollten Klassenzimmer wie Kameraden oder Kumpels miteinander umgehen.

Wohin das führt, kann man immer wieder in den Zeitungen lesen: Die Lehrer können sich nicht mehr durchsetzen, chaotische Schüler bestimmen den Alltag im Klassenzimmer, die Lernqualität rauscht in den Keller.

Die Notleidenden sind schließlich die Schüler selbst  –  und die Eltern, die sich über die Zukunft ihrer Kinder Sorgen machen müssen.

Diese Woche berichteten alle Zeitungen über die katastrophalen Ergebnisse der Studie des „Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen“ (IQB):

Die Fähigkeiten von Grundschülern haben in Rechtschreibung, Zuhören, Rechnen abgenommen – und zwar in allen Bundesländern.

Die Verantwortlichen für diese Situation sind unsere Politiker, da sie die Schule für ihre linke Gesellschaftspolitik missbrauchen und so die Zukunft unserer Kinder und unseres Landes aufs Spiel setzen!

Unsere Aktion „Kinder in Gefahr“ tritt seit langem für eine ideologiefreie Schulerziehung ein.

Viele werden sich noch erinnern, wie die SPD jahrzehntelang gekämpft hat, um die Schule gemäß ihren sozialistischen Ideen zu formen.

Später kamen die Grünen hinzu, für die die Schulen zu Gender-Indoktrinatonsstätten werden sollten: Diese Partei machte sich zum Lobbyisten von LSBTIQ-Interessengruppen.

Als etwa der Kampf gegen den „Bildungsplan2015“ in Baden-Württemberg tobte, berichtete am 14. Januar 2014 die Frankfurter Allgemeine Zeitung auf der ersten Seite, der Entwurf zur Durchsetzung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ an den Schulen Baden-Württembergs sei auf „Druck von Lobbyisten“ entstanden: „Nach Informationen dieser Zeitung stand das Kultusministerium bei der Abfassung des Arbeitspapiers unter Zeitdruck sowie unter großem Einfluss von Lobbyistenverbänden.“

Vor allem in Hessen, aber auch in anderen Bundesländern, hat nun die CDU diese Gender-Schulpolitik von den Grünen übernommen und in den neuen „Richtlinien zur Sexualerziehung“ verpackt, die im Spätsommer 2016 erlassen wurden.

Dieser Erlass von CDU-Kultusminister Ralph-Alexander Lorz ist nichts anderes als eine Eins-zu-Eins Übernahme von grüner Gesellschaftspolitik in die Schulpolitik der CDU.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und betreibt hierfür diesen Blog: https://kultur-und-medien-online.blogspot.de/