Schleswig-Holstein: „Queere“ Schulpläne wurden gegen den Elternwillen durchgezogen

Mathias von Gersdorff

Eines der größten Ärgernisse für die Eltern Schleswig-Holsteins war die massive Ausdehnung der „Queeren Bildung“ in den Schulen durch die rot-grüne Landesregierung.

Diese „Erziehung“ sieht vor, dass die Kinder alles über „sexuelle Vielfalt“, homo- und sonstige Partnerschaften erfahren. Kurz: Das gesamte Gender-Programm fand Einzug in die Schulen des hohen Nordens.

Besonders heftige Reaktionen provozierte die Tatsache, dass schulfremde Gruppen homosexueller Aktivisten das Lernziel „Queere Bildung“ vermitteln sollen, was geradezu eine Einladung ist, Propaganda für bestimmte Lebensweisen zu machen. Der Etat hierfür würde von der Albig-Habeck-Landesregierung glatt verzehnfacht.

Manche Lehrbücher machten dermaßen offen Propaganda für alternative Sexualformen, dass sie aufgrund verfassungsrechtlicher Bedenken zurückgenommen wurden.

Für die bürgerlichen Wähler waren dies sowie weitere schulpolitische Themen von höchster Bedeutung. Trotzdem hat sich CDU-Spitzendkandidat Daniel Günther nie eindeutig gegen die skandalöse „Queere Bildung“ ausgesprochen.

Der Verein „Echte Toleranz“, der stets gegen die „Queere Erziehung“ argumentiert und publiziert hat, fragte sich: „Fürchtet der CDU-Spitzenkandidat, dass eine öffentliche Debatte über die verfassungs- und schulrechtlichen Grenzen „Queerer Bildung“ der CDU mehr schaden als nutzen könnte? Solange Günther sich nicht äußert, lässt sich hierüber nur spekulieren. Die naheliegende Vermutung lautet: „Queere Bildung“ ist ein Tabu-Thema, zu dem sich generell niemand öffentlich äußern möchte.“

Kurz vor der Wahl äußerte sich schließlich die CDU-Schattenministerin für Bildung, Karin Prien, zur „Queeren Bildung“, ließ aber offen, ob und was sie dagegen zu tun gedenke, sollte sie Landesministerin werden. Doch immerhin erklärte sie: „Themen wie Inter- und Transsexualität; diese haben in Kindergärten oder Grundschulen jedenfalls nichts zu suchen.“ 

Ist das ein Grund zur Hoffnung? Zunächst muss abgewartet werden, ob überhaupt eine CDU-geführte Landesregierung zustande kommt. Auch Rot-Gelb-Grün wäre möglich.

Doch eines ist sicher: Ohne Druck von der Basis wird sich nichts ändern. Nur der Protest der Bürger wird sicherstellen, dass die Schulen nicht zu Gender-Indoktrinatonsstätten werden. Wir werden jedenfalls die Entwicklung in Schleswig-Holstein weiter kritisch beobachten und darüber berichten.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und schreibt aktuelle Beiträge u. a. hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

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Lesbisch-queere Entgleisungen: Islam-Kopftuch und Männer-Diskriminierung

Von Felizitas Küble

In den letzten Jahren mehren sich merkwürdige Tendenzen im lesbischen, genderbewegten und „queeren“ Spektrum (worunter neben Homos auch Bi-, Inter- und Trans-Sexuelle zu verstehen sind). foto-dcubillas-www_freimages_com_

So wurde z.B. auf dem „Lesbisch-schwulen Stadtfest“ in Berlin-Schönefeld im vorigen Jahr mit einem Plakat für die „Frauenliebe“ geworben, das sogar in eigenen Kreisen nicht ganz unumstritten war:

Das offizielle Poster der Organisatoren zeigte zwei sich innig küssende Frauen, eine davon mit Kopftuch, offenbar eine Muslima. Das Motto „Gleiche Rechte für Ungleiche“ war auf Deutsch und Arabisch (!) zu lesen.

Klar: Die rotgrüne Multikulti-Ideologie läßt grüßen, da drückt man betr. frauenfeindlichem Islam nicht nur zwei Augen zu, sondern biedert sich diesem sogar noch an.  

Zweites Beispiel:

Zu den Stör-Aktionen gegen den „Marsch für das Leben“ hatte auch die Initiative FLTI* (FrauenLesbenTransInter*) aufgerufen. Jene Damen und Trans-Inter-Personen legen alljährlich besonderen Wert darauf, daß ihre Teilnehmerschaft die Gegen-Demo vorne anführt, also den ersten Block bildet.

Diese lesbischen und und sonstigen Transgender-Aktivisten etc. haben freilich mit echten Männern nichts am Hute  – also mit jenen Männern, die weder „trans“ noch „inter“ noch sonstwie „queer“ sind, sondern sich allen Ernstes schlicht als Männer „selbstwahrnehmen“ (wozu auch die meisten Schwulen gehören).

Die erwähnte Gruppierung FrauenLesbenTransInter schreibt in ihrem Einladungstext zu den Störaktionen folgendes:

„Es sind alle Menschen eingeladen, im 1. Block mit zu laufen, außer Cis-Männer. Unter Cis-Männern verstehen wir, dass sich Menschen mit dem „männlichen“ Geschlecht, das ihnen bei Geburt zugewiesen wird, identifizieren und weder trans noch inter sind.“

Also: Cis-Männer unerwünscht.  – Näheres dazu in diesem kritischen Artikel von Dr. David Berger: https://philosophia-perennis.com/2016/09/18/queeriban/


Meinungsfreiheit ade? – Zensur gegen islamkritische Seiten von David Berger

Von Felizitas Küble

Die homosexuelle Bewegung in Deutschland ist kein einheitlicher Block, wie es manchen Leuten auf den ersten Blick erscheinen mag. Es gibt zB. im schwulen Spektrum nicht etwa nur rot-grüne oder sonstige linksgestrickte Aktivisten, sondern auch bürgerlich-liberale bis konservative Zeitgenossen.  DavidBergerPM

Zu diesen liberal-konservativen Persönlichkeiten gehört der Philosoph und Publizist Dr. David Berger aus Berlin (siehe Foto)

Er befaßt sich skeptisch mit der Gender-Ideologie, wendet sich gegen linke Meinungszensur und Einseitigkeit in den Medien  –  und er äußert sich vor allem eindeutig islamkritisch. Daher wurde er sogar   –  wir hatten hier im CF darüber berichtet   –  als Chefredakteur des homosexuellen Magazins „Männer“ gefeuert; zudem erlebte er ständige verbale Attacken aus dem Lager der „Homo-Funktionäre“.

Die Krönung der gegen Berger gerichteten Unverschämtheiten geschah kurz nach dem Massaker von Orlando. Der Autor hatte sich die weltfremde Islamverharmlosung vieler Multikulti-Fans und sonstiger Zeitgeist-Naivlinge vorgeknöpft  und den „real existierenden Islam“ unter die Lupe genommen. Zugleich beschwerte er sich über die „Blindheit linksgrüner Homo-Aktivisten in Deutschland“. 

Kaum zu glauben, aber wahr: Facebook sperrte als Reaktion hierauf für 30 Tage sowohl Bergers persönliches Facebook-Profil wie auch die FB-Seite seines Gaystream-Online-Magazins. 

Ein eklatanter Verstoß gegen die Meinungsfreiheit, eine Zensurmethode, die durch nichts gerechtfertigt ist  – und wo bleibt der Protest jener Kreise, die sich sonst so gerne als Lordsiegelbewahrer von Toleranz, Pressefreiheit, Dialog und souveräner „Streitkultur“ verstehen?

Schweigen im Walde, genauer: im linken Blätterwalde.
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Auch die Homo-Szene und „queere“ Kreise hielten es nicht für nötig, sich mit Dr. Berger zu solidarisieren. Dies ist umso unverständlicher, weil das Eintreten für Meinungsfreiheit keineswegs bedeutet, ohne weiteres mit den Ansichten des Betreffenden übereinzustimmen. Toleranz bewährt sich doch gerade dann, wenn es um Andersdenkende geht  – bei Gleichgesinnten erübrigt sich diese Tugend.
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Aber nicht einmal zu dieser fairen Haltung, wie sie für Demokraten selbstverständlich sein sollte, konnte man sich in diesem Spektrum durchringen.
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Hingegen setzten sich Medien aus dem politisch konservativen Lager (zB. die „Junge Freiheit“), aus der evangelikalen Bewegung (Magazin PRO) und aus dem romtreuen Katholizismus (Tagespost) für die Meinungsfreiheit Bergers ein und kritisierten die skandalösen Sperrungen von Facebook.

Dr. Berger zieht aus diesen ernüchternden Erfahrungen eine klare Schlußfolgerung:

„So erfreulich diese Solidarisierungen auch im Hinblick auf eine Normalisierung des Verhältnisses zwischen überzeugten Christen und bürgerlichen Homosexuellen sind, so erschreckend ist die Tatsache, dass wir in Zeiten leben, wo politisch Konservative, konsequent katholische oder evangelische Christen die Meinungsfreiheit Homosexueller gegen eine inzwischen bereits halb staatlich (Maas-Kahane) organisierte Zensur verteidigen.“

Inzwischen hat Facebook auf Druck islamischer Gruppen auch arabisch-sprachige Freidenker- und Atheisten-Profile gelöscht  – auch darüber berichtet Dr. Berger: https://philosophia-perennis.com/2016/06/26/news-facebook-2/

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Artikel der katholischen TAGESPOST von Dr. Stefan Meetschen: http://www.die-tagespost.de/feuilleton/Wen-Facebook-loescht-und-sperrt;art310,170345

Weitere Infos zur Zensur gegen Dr. Berger hier: http://www.david-berger.info/#!Wenn-Konservative-und-Katholiken-f%C3%BCr-die-Meinungsfreiheit-Homosexueller-k%C3%A4mpfen/c1vx5/576bf0fb0cf27c385a746fe2


Causa Marcel Rohrlack: Das eiserne Schweigen in der grünen und queeren Szene

Von Dr. David Berger

Der Fall des schwulen Sprechers der Grünen Jugend München, Marcel Rohrlack, der auf dem Nachhause weg vom CSD München von einer Gruppe junger Männer – aus homophoben Motiven – angegriffen und am Auge verletzt wurde, führt zunehmend zu immer kontroverseren Diskussionen. pressefotoberger11

Diese beziehen sich auf sein Interview mit der Huffington Post, in dem er der AfD und den „Besorgten Eltern“ die Schuld an dem ihm angetanen Unrecht gegeben hatte.

Seitdem durch die Suchmeldung der Polizei bekannt wurde, dass es für die Thesen Rohrlacks keinen Anhaltspunkt gibt, hat sich auch die Stimmung in den sozialen Netzwerken deutlich gedreht. Auf dem Facebook-Profil Rohrlacks, auf dem er selbst den Vorfall zuerst bekannt und fotografisch dokumentiert hat, überwiegen nun die kritischen Kommentare.

Dies rührt auch daher, dass die Polizei von einem „südländischen Aussehen“ der Täter spricht – was viele als Hinweis darauf interpretieren, dass es sich bei den Angreifern um junge Männer mit muslimischem Migrationshintergrund gehandelt hat. (http://www.taz.de/!5169513/)

Viele Facebook-Kommentare zeigen Ängste und eine Wut im Bauch, für die der Fall Rohrlack nur ein Auslöser war. Daher dann auch die fast zornigen Kommentare auf den strategischen Umgang Rohrlacks mit dem Vorgefallenen. pc_pi

So schreibt ein Kommentator: „Ich würde ja sehr gerne sagen, dass es mir leid tut, Herr Rohrlack. Aber das wäre eine Lüge.  Ich selber bin homosexuell, aber das, was Ihr da veranstaltet, musste ja auf lange Sicht zwangsläufig in sowas münden. Eure Affenliebe kommt Euch teuer zu stehen. Seit Jahrzehnten wird genau vor sowas gewarnt. 

Mit dem Feind auf Kuschelkurs zu gehen ist wie reine Blausäure trinken in der Erwartung, dadurch unsterblich zu werden. Ich möchte Dir dennoch vom ganzen Herzen gute Genesung wünschen und alles Glück dieser Erde, lieber Marcel.“

Und ein anderer bemerkt: „Ich bin für die Homoehe und gegen die Ausgrenzung von Schwulen und Lesben, aber auch dagegen, noch mehr Menschen ins Land zu holen, die einer Mittelalterreligion angehören und alles Westliche hassen und verdammen, daher kann ich eine gewisse Schadenfreude nicht verleugnen. Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.“ foto-dcubillas-www_freimages_com_

Warum herrscht bei Opfer und Grünen nun eisernes Schweigen zu den Tätern?

Auch die, die vorher ganz auf der Seite des Grünen-Politikers standen, fragen nun mit Nachdruck an, was man nun zu den Tätern sagen können. So schreibt ein Facebook-Kommentator auf dem Profil von Marcel: „Sehr geehrter Herr Rohrlack, wurden die Täter gefasst? Waren es die üblichen nationaldeutschen Nazis? Warum wird nirgends ein Wort über die Täter verloren? Worauf beziehen Sie sich mit „be proud“?

Schweigen zu den Tätern nährt Spekulationen

Von dem Jungpolitiker und seiner Partei gibt es bislang zu den drängenden Fragen keine offizielle Stellungnahme.

Bester  Boden dafür, dass andere sich der Sache annehmen. So etwa der Ex-Muslim und Menschenrechts-Aktivist Kaya Cahit in verschiedenen Facebook-Posts: https://www.facebook.com/kayacahit.

So schreibt er: „Wie dumm muss man sich eigentlich fühlen, sich so beherzt gegen JEDE Kritik an Muslimen und Islam einzubringen, um dann ausgerechnet von Muslimen als kranke Schwucht*el gesehen und zusammengeschlagen zu werden? So geschah es diesem Typen. Er ist Sprecher der Grünen Jugend München, eine Vorfeldorganisation islamistischer Gruppen, wenn man ihren Schwachsinn durchliest.

Es ist kein Geheimnis, dass die Mehrheit der Muslime Schwule nicht nur nicht mögen, sondern regelrecht verachten. Ich könnte es gut verstehen, wenn man die Teile der modern denkend und lebenden Muslime in Schutz nimmt, die zu Unrecht angegriffen werden. Aber sich für ALLE stark zu machen und nichts Kritisches zuzulassen führt eben dazu, dass man auch die großen Gruppen von Neandertalern verteidigt, die sich unter Muslimen finden lassen: man verteidigt also Menschen, die einen selbst für krank und pervers halten und bei der ersten Gelegenheit vermöbeln, wie das Beispiel hier bestens zeigt!“

AfD-Vertreter kritisiert Blindheit gegenüber Islam

Auch die „Homosexuellen in der AfD“ haben sich nun in der Sache zu Wort gemeldet. Der Bremer Bürgerschaftsabgeordnete und Bundessprecher der Homosexuellen in der AfD, Alexander Tassis, erklärt dazu: Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

Es sei bereits „soweit gekommen, dass politische Korrektheit selbst körperliche Angriffe von Ausländern auf Schwule rechtfertigt. Nicht die Angreifer sind für ihre Taten verantwortlich, sondern sie werden scheinbar von der deutschen Kultur zu ihrer Schwulenfeindlichkeit getrieben.

BILD: Große Moschee mit Minarett in Köln-Ehrenfeld (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Ja, die Angreifer sind die Opfer von „Islamophobie“. Das stellt die Dinge auf den Kopf und Herr Rohrlack hat die gesamte Ideologie der politischen Korrektheit geschluckt.

Es wird einmal eine Zeit kommen, an dem die Schwulenbewegung erkennen wird, dass sie spätestens in der Mitte des zweitens Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts vom Wege der Emanzipation abgekommen ist und Teil der Politischen Korrektheit geworden ist. Wer sich mit diesen Strang der Geistesgeschichte verbündet, wird daran langfristig als Homosexueller aufgeknüpft und nicht nur, wie aktuell geschehen, zusammen geschlagen werden.“

Realistische Debatte ist überfällig

Es bleibt aber nicht bei in der Sache harten, aber fairen Kommentaren: In vielen Facebook-Kommentaren sind auch homophobe Untertöne hörbar, so dass eine Facebook-Kommentatorin, offensichtlich eine Verwandte Rohrlacks, bereits zur Mäßigung aufgerufen hat.

Wenig hilfreich sind dabei die Kommentare von gewaltbereiten Rohrlack-Fans: ein Richard Polle etwa kündigt an, dass sich der genannte Islamkritiker Kaya Cahit bei ihm „ein Veilchen abholen kommen“ kann: „Oder auch zwei“.

Irgendwie hat man den Eindruck, dass man die mit der versuchten politischen Instrumentalisierung gerufenen Geister nun nicht mehr los wird und sie sich gegen den wenden, der zuerst Opfer der Sache war – und ihn nun zum zweiten Mal zum Opfer machen. Dass Marcel daran nicht unbeteiligt war, mag man zurecht einwenden.

Vielleicht ist es noch nicht zu spät: Wir brauchen jetzt eine kritische Debatte zum Verhältnis Islam und Homosexualität in Deutschland.

Ob es angemessen ist, das  –  angesichts seines jugendlichen Alters  –  zu tun, scheint sehr fraglich. Jetzt wäre es Zeit, ihm strategisch klug die Augen für das zu öffnen, was da passiert ist, ihn vor einem weitergehenden Stockholm-Syndrom zu bewahren  – und den längst überfälligen Diskurs zum Verhältnis Islam und Homosexualität (auch in Deutschland) nicht denn (virtuellen) Stammtischen zu überlassen.

Unser Autor Dr. David Berger ist Philosoph, Theologe und Publizist; er lebt in Berlin und wurde Anfang dieses Jahres wegen islamkritischer Äußerungen als Chefredakteur des Homosexuellen-Magazins „Männer“ gefeuert: https://charismatismus.wordpress.com/2015/02/02/dr-david-berger-flog-wegen-islamkritik-aus-der-chefetage-der-manner-zeitschrift/

Erstveröffentlichung dieses Beitrags hier: http://journalistenwatch.com/cms/71873/


Stuttgart: Elternrechts-Demonstration am 21. März gegen „queere“ Bildungspläne

Hedwig von Beverfoerde

Während die öffentliche Aufmerksamkeit um die Bildungsplan-Debatte in Baden-Württemberg in den letzten Monaten nachgelassen hat, arbeiten queere Lobbygruppen im Hintergrund gemeinsam mit der grün-roten Landesregierung fleißig an einem viel größeren Über-Plan, dem Aktionsplan „Für Akzeptanz und gleiche Rechte Baden-Württemberg“. 20140501 Demo für Alle Banner WordPress

Damit soll Baden-Württemberg deutschlandweit „Vorreiter für sexuelle Offenheit und Vielfalt“ werden. Mit rund 800 Maßnahmen, die bis Ende Mai abschließend beraten werden, sollen LSBTTIQ-(Vor-)Rechte in allen gesellschaftlichen Bereichen  –  darunter ausdrücklich auch in Schule und Kindergarten  –  manifestiert werden.

Unser Verdacht, die Überarbeitung des Bildungsplans sei lediglich kosmetischer Natur, um die Eltern von der Straße zu holen, bestätigt sich einmal mehr. Die LSBTTIQ-verbandelte grün-rote Regierung denkt gar nicht daran, bei der geplanten gesamtgesellschaftlichen Umerziehung auch nur einen Millimeter zurückzustecken. 034a

Der Aktionsplan, bei deren Erarbeitung sage und schreibe „12 Vertretungen des landesweiten Netzwerks LSBTTIQ“ vertreten sind, aber z.B. kein einziger kirchlicher Vertreter, soll bereits vor der Sommerpause im Landtag verabschiedet werden.

Ganz offensichtlich will man noch vor der Landtagswahl 2016 Fakten schaffen. Deshalb müssen wir aktiv bleiben und mit einem großen Protestzug unser JA zu Ehe und Familie und unser NEIN zur ideologischen Beeinflussung unserer Kinder und unserer Gesellschaft öffentlichkeitswirksam zum Ausdruck bringen.

Kommen Sie zur DEMO FÜR ALLE am 21. März 2015 um 15 Uhr nach Stuttgart auf den Schillerplatz! Verbreiten Sie unseren Aufruf unbedingt auch in Ihrem Umfeld weiter, per Flyer, bei Facebook und Twitter.

PS: Schauen Sie sich dieses Kurzvideo an, das die Brisanz der „Akzeptanz der sexuellen Vielfalt“ sehr gut auf den Punkt bringt: https://vimeo.com/121547263.


„Queere“ Meinungsdiktatur will Sandra Maischberger bevormunden

Mathias von Gersdorff

Wer Zweifel hatte, dass die Autoren des „Lunacek-Berichts“ (und die Homo-Lobby allgemein) sich zum Ziel gesetzt haben, eine Meinungsdiktatur zu errichten und eine „Stasi-im-Kopf“ bei allen Menschen einzurichten, hat es nun schwarz auf weiß:    mvongersdorff1

Schon vor Ausstrahlung der Talkshow von Sandra Maischberger am 11. Februar 2014 um 23:10 Uhr protestiert das Homosexuellen-Magazin „Queer“, dass „homophobe“ Personen eingeladen worden seien.

Konkret geht es um die Erziehungseinheit „Akzeptanz Sexueller Vielfalt“ im Bildungsplan der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg.

Wer sind die „homophoben“ Talkgäste, die „Queer“ so in Wallung bringen?

Hartmut Steeb, Generalsekretär der evangelikalen Deutschen Evangelischen Allianz sowie Birgit Kelle (siehe Foto), Autorin des Bestsellers „Dann mach‘ doch die Bluse zu“.

Erstaunlicherweise wird gegen einen dritten Gast der Talkshow nicht polemisiert, der auch in diese Kategorie passen würde: Dr. Gero Winkelmannn, Leiter des „Bundes katholischer Ärzte“.

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An der Haltung von „Queer“ wird eines vollkommen klar: Jeder, der nur die leiseste Kritik an Homosexualität oder an absurden politischen Forderungen der Homo-Lobby übt, ist „homophob“ und muss aus der Öffentlichkeit ausgeschlossen werden.

Die Tatsache, dass hier die Meinungsfreiheit in eklatanter Weise angegriffen wird, spielt offenbar keine Rolle.

Und da hört der Spaß auf: Die Haltung von „Queer“ ist die einer totalen Intoleranz gegen jeden, der nur im entferntesten Kritik übt.

„Queer“ fordert die öffentliche Ausgrenzung aller Kritiker der Homo-Agenda. Wird es dabei bleiben? Was kommt danach? Was wird passieren, wenn sich doch viele finden, die sich dagegen aussprechen? Zu welchen Mitteln wird man dann greifen?

Lunacek hat die Richtung vorgegeben: Die Definition sogenannter „Hassdelikte“ soll eingeführt werden gegen alle, die sich nicht fügen möchten.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist katholischer Schriftsteller und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ sowie der Internetseite „Kultur und Medien online“


Befürworter des grün-roten „Bildungsplans“ nehmen Zuflucht zur Homophobie-Keule

Mathias von Gersdorff

Für die Befürworter der Bildungseinheit „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ an den baden-württembergischen Schulen ist schnell erklärt, wieso das Ansinnen so viel Gegenreaktionen provoziert: Es handle sich bei den Kritikern um Homophobe und Homo-Hasser.

M. von Gersdorff

M. von Gersdorff

Die Petition „Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens“ gegen die grün-roten Pläne ist ausgesprochen erfolgreich und wird bereits von etwa 115.000 Unterzeichnern unterstützt.

Entsprechend groß ist der Hass und die Wut der Homo-Lobby und sonstiger Gegner.

Aus Sicht des „Queer“-Internetportals handelt es sich schlicht um „Homo-Hasser“. Deshalb sei eine als Reaktion hierauf eine „Petition gegen Homo-Hasser“ notwendig.

Die Grünen in Baden-Württemberg reagieren mit blanker Wut. Entsprechend schlicht ist die Hetze gegen die völlig demokratisch legitimierte Aktion: Die zahlreichen Kommentare auf der Petitionsseite ließen auf ein „erschütterndes Maß an Homo- und Transphobie“ schließen, heißt es.

Die SPD gibt sich etwas gemäßigter: „Die SPD steht für eine offene und tolerante Gesellschaft. Die jetzige Onlinepetition birgt den Geist massiver Intoleranz und ist pädagogisch wie politisch unterste Schublade“.

Der Schüler Christian Stärk, 20 Jahre alt, Vorsitzender des Landesschülerbeirates Baden-Württemberg und im Vorstand der Bundesschülerkonferenz Deutschland, argumentiert mit dem üblichen Totschlagargument: „Solche Ablehnung fördert Homophobie“

Besonders unverschämt äußert sich der „Lesben und Schwulen Verband Deutschland (LSVD)“.

Dieser Verein kritisiert die FDP, nachdem deren Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke meinte, andere Lebensformen neben Ehe und Familie seien lediglich „tolerabel“, aber nicht gleichwertig: „FDP unterstützt homophoben Mob in Baden-Württemberg“.  –  Die Petition werde von Rechtspopulisten und christlichen Fundamentalisten unterstützt, so der LSVD weiter.

Manche Medien nutzen die Begriffe aus dem Arsenal des Psychoterrors. Der Südkurier titelt: „Streit um Homophobie: Online-Petition spaltet das Land“. 

Der „Spiegel“ bleibt seinem agitatorischen Stil treu und schreibt: „Lehrer hetzt gegen sexuelle Toleranz“. 

Diese grotesken Reaktionen zeigen, wie schwach die Befürworter absurder Projekte wie „Sexuelle Vielfalt“, Gender-Mainstreaming und Homo-Privilegien argumentativ sind. 

Lassen wir uns nicht beirren und unterstützen wir weiter die Petition „Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens“. Falls Sie unterschreiben möchten, klicken Sie bitte HIER.

Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“