Wegen Massakern in Zentralafrika wollen Bischöfe einen „Tag der Trauer“ einführen

„Das Menschenleben ist heilig und unantastbar. Jeder Vertreter der staatlichen Gewalt, jede staatliche Organisation hat die oberste Pflicht, es zu respektieren und zu schützen.“  – Mit Berufung auf den ersten Artikel der Verfassung der Zentralafrikanischen Republik fordern die katholischen Bischöfe in einem am 24. November veröffentlichten Dokument die Beendigung der Gewalt, mit der das Land seit 2012 größtenteils durch radikal-islamische Gruppen terrorisiert wird.

In diesem Zusammenhang prangern die Oberhirten die blutigen Massaker in Bangui, Bambari, Batangafo und Alindao an und laden Vertreter aus Politik und Verwaltung, Diplomaten und Vertreter nationaler und internationaler Institutionen sowie Medien und Bürger zu einer Pressekonferenz in die erzbischöfliche Residenz in Bangui ein, „damit die Wahrheit über die inakzeptablen und verheerenden Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung ans Tageslicht gebracht wird“.

Nach den letzten Massenmorden, insbesondere dem jüngsten Anschlag gegen Christen am 15. November in Alindao, bei dem etwa fünfzig Zivilisten ihr Leben verloren haben, bitten die Bischöfe die Gläubigen und Menschen mit guten Willens darum, „den Feiern am 1. Dezember (Nationalfeiertag Zentralafrikas) im Zeichen der Trauer fernzubleiben“, während am Sonntag, dem 2. Dezember, in allen Diözesen ein „Tag der Trauer und des Gebetes „zum Gedenken an die Opfer stattfinden soll.

Die Kollekte bei den Sonntags-Gottesdiensten ist für die Überlebenden der Massaker bestimmt.

Quelle: Fidesdienst


Vor 40 Jahren: Ägyptischer Präsident Sadat sprach vor dem israelischen Parlament

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hat sich in der wöchentlichen Kabinettssitzung zum 40. Jahrestag des historischen Besuches des ägyptischen Präsidenten Anwar al-Sadat (siehe Foto) in Israel geäußert. Er sagte:

„Heute begehen wir 40 Jahre seit dem historischen Besuch des ägyptischen Präsidenten Anwar al-Sadat in Jerusalem und Israel. Präsident Sadat hat einen mutigen Schritt unternommen, er ist in die Knesset, er ist nach Israel gekommen.

Er wurde von der gesamten Nation willkommen geheißen. Seitdem hat der Friedensvertrag mit Ägypten seine Höhen und Tiefen erlebt

Heute stehen Ägypten und Israel, gemeinsam mit anderen Ländern, auf der gleichen Seite einer Barrikade in einem entschlossenen Kampf gegen den Terror des radikalen Islam an seinen verschiedenen Fronten. Dies trägt entscheidend zur Sicherheit Israels bei. Und ich hoffe, dass es in Zukunft auch zur Ausweitung des Friedens beitragen wird.“

Quelle: http://newsletter.israel.de/i/c-RsDhkhNy-E1i-vm54judyy9bc_0zNF –  Foto: Sa’ar Ya’akov/GPO


Israelischer Regierungschef empfängt amerikanischen Verteidigungsminister Mattis

„Wir teilen gemeinsame Werte und Gefahren“

Premierminister Benjamin Netanyahu hat am vergangenen Freitag in Jerusalem den US-amerikanischen Verteidigungsminister James Mattis empfangen. Zu Beginn des Treffens erklärte der israelische Regierungschef: 

„Israel hat keinen besseren Freund als Amerika. Amerika hat keinen besseren Freund als Israel. Und dies ist eine Partnerschaft, die auf gemeinsamen Werten beruht, im besten Sinne des Wortes.

Wir fühlen, dass es in der amerikanischen Politik einen großen Richtungswechsel gegeben hat. Wir wissen, dass die sehr deutlichen Worte, Herr Minister, die Sie über Iran gesagt haben, sehr deutlichen Worten seitens Präsident Trump folgen und sehr deutlichen Taten gegen den Einsatz von Chemiewaffen durch den iranischen Verbündeten Syrien.

Dies wurde in der ganzen Welt und in unserer Region sehr geschätzt. Ich denke, es handelt sich um einen willkommenen Wandel, einen strategischen Wandel in der amerikanischen Führerschaft und der amerikanischen Politik.

Wir teilen gemeinsame Werte und auch gemeinsame Gefahren. Die gemeinsamen Gefahren basieren auf der doppelten Bedrohung durch den militanten Islam – der schiitischen Extremisten, die von Iran geführt werden und der sunnitischen Extremisten, die vom IS geführt werden.

Wir sind entschlossen, diese Gefahren abzuwenden, ebenso, wie wir auch der Ausnutzung der gemeinsamen großartigen Möglichkeiten verpflichtet sind, die, so denke ich, uns zur Verfügung stehen, Herr Minister, da viele unserer arabischen Nachbarn sowohl die gemeinsame Bedrohung, als auch die Möglichkeiten für die Zukunft sehen.“

Der amerikanische Verteidigungsminister Mattis erklärte:

„Die beiden Gefahren, denen Israel und alle anderen Nationen in der Region gegenüber stehen, die versuchen, eine stabile, friedliche und prosperierende Region zu bewahren, sind es, die ich mit dem Premierminister besprechen möchte […].

Ich denke, es ist wichtig, dass wir uns daran erinnern, dass, wenn gute Menschen nicht zusammenhalten, schlechte Menschen in dieser Welt viel Schaden anrichten können. Und wir sind entschlossen, dies zu beenden und zu tun, was nötig ist, um Frieden und Freiheit auch an die nächste Generation weitergeben zu können.“


Israelischer Regierungschef über den Terror des radikalen Islam: London ist überall…

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu (siehe Foto) hat sich gestern in der wöchentlichen Kabinettssitzung zu Großbritannien geäußert. Er erklärte:

„Ich habe am Freitag mit der britischen Premierministerin Theresa May gesprochen und ihr im Namen der Regierung und des israelischen Volkes mein Beileid ausgesprochen…

Ich habe ihr gesagt, dass wir in Israel bereits mit Anschlägen mit Fahrzeugen und Messern konfrontiert waren, und dass wir verstehen, dass der Terrorismus, der uns angreift, der selbe Terrorismus ist, der London, Brüssel, Nizza und andere Orte weltweit zum Ziel hat.

Es ist dies der Terrorismus des radikalen Islams, der überall eine konzertierte Aktion erfordert, um ihn zu besiegen. Wir werden ihn sehr viel schneller besiegen, wenn wir zusammen arbeiten.

Ich habe ihr auch für die Absicht gedankt, die einige Stunden später im UN-Menschenrechtsrat (ja, so heißt dieses merkwürdige UN-Gremium wirklich) tatsächlich verwirklicht wurde, das Votum Großbritanniens zu ändern und, noch wichtiger, für die wichtige Rede der britischen Vertreter. Dort wurde gesagt, wenn die Einseitigkeit gegen Israel in diesem Gremium fortgesetzt wird, Großbritannien kontinuierlich dagegen stimmen wird.

Ich denke, dass dies ein wichtiges Zeichen ist, dem zu folgen wir die internationale Gemeinschaft gerne ermutigen würden. Wir denken, dass die Zeit gekommen ist, damit zu beginnen, den verdrehten Ansatz gegen Israel in internationalen Gremien zu ändern.“

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin


Israel: Regierungschef Netanyahu traf den österreichischen Außenminister Kurz

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu ist am vergangenen Montag mit dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz zusammengetroffen.

Netanyahu betonte bei dem Treffen die Wichtigkeit direkter Verhandlungen mit den Palästinensern und erwähnte auch die Bedrohung durch den radikalen Islam und die verhängnisvollen Auswirkungen auf Israel und Europa.

BILD: Außenminister Kurz und Ministerpräsident Netanyahu (Foto: GPO/Haim Zach)

Kurz und Netanyahu unterzeichneten ein Abkommen für sog. „Work- and Holiday-Visa“ sowie ein „Memorandum der Verständigung“ zu Bildung und kulturellen Themen.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


Jerusalem: Staatliche israelische Solidaritäts-Initiative mit Frankreich

„Wir sind stark und wir stehen aufrecht“

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu traf am Mittwochmorgen (18. November) den französischen Botschafter in Israel, Patrick Maisonnave, bei der Diplomatischen Konferenz der Jerusalem Post in Jerusalem. Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Paris sagte der Ministerpräsident zum französischen Botschafter:

„In Jerusalem stehen wir heute an der Seite der Menschen in Paris. Die Menschen Israels stehen an der Seite der Menschen in Frankreich. Herr Botschafter, dies ist nicht nur eine bildliche Wendung oder ein Lippenbekenntnis.

Zunächst einmal ist wichtig, dass wir stehen und nicht etwa fallen. Selbst wenn unsere Zahl manchmal von den Barbaren verringert wird, sind unsere Länder stark und wir stehen aufrecht.

Wir sind stolz auf unsere Werte, stolz auf unsere Gesellschaften, stolz auf unsere Freiheiten. Und wir stehen Seite an Seite, uns dazu verpflichtend, unsere gemeinsame Zivilisation zu verteidigen.

„Gemeinsam gegen den militanten Islam kämpfen“

Für zivilisierte Männer und Frauen ist es schwierig, zu erkennen, dass in unseren Städten, in unserem Luftraum und manchmal auch in unseren Seewegen Bestien herumstreichen, die Unschuldige ermorden. Die Mächte der Zivilisation haben, wenn sie den Ernst dieses Problems erkennen, keine Wahl, als sich zu vereinigen und diese Bestien zu besiegen.

Diese Bestien hören immer mehr auf einen Namen: es ist der des radikalen Islams. (…) Wir müssen zusammenstehen und gemeinsam gegen den militanten Islam kämpfen. Die Menschen Israels trauern mit Ihnen. Die Menschen Israels stehen an Ihrer Seite. Jetzt und immer.“

Mittwochabend sprach Ministerpräsident Netanyahu aus dem Knesset-Plenum mit dem französischen Präsidenten François Hollande. Der Ministerpräsident erklärte, dass Israel sich mit Frankreich beim Kampf gegen den Terrorismus solidarisch zeige. Außerdem sagte er, dass sowohl das Problem als auch die Lösung international seien. Der französische Präsident dankte dem Ministerpräsidenten. Die beiden Staatsführer kamen überein, sich in neun Tagen nach der internationalen Klima-Konferenz in Paris zu treffen.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft


Israel vor der UNO zum Irak: IS betreibt „ethnische und religiöse Säuberungen“

Der Botschafter Israels bei den Vereinten Nationen, Eviatar Manor, hat in einer Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats zur Situation im Irak Stellung bezogen. Der jüdische Diplomat sagte:

„Israel begrüßt als Land, das selbst unter der ständigen Bedrohung durch Terror lebt, gemeinsam mit anderen Staaten die heute anberaumte Sondersitzung.

Der Anlass für diese Sitzung sind die Verbrechen der Terrorgruppe Islamischer Staat und verwandter Gruppen im Irak und der Levante.

Der Menschenrechtsrat antwortet zu Recht auf die Folgen des Terrorismus: IS und andere Gruppen begehen schwere und grausame Verstöße gegen die Menschenrechte.

Sie greifen systematisch Männer, Frauen und Kinder an und begehen skrupellos und weiträumig ethnische und religiöse Säuberungen in den Gegenden, die sie kontrollieren. (…)

„IS und Hamas sind Ausprägungen eines radikalen Islam“

Herr Präsident,
erst vor kurzem saßen wir hier in einer Sondersitzung; auch damals ging es um ein Land, das von terroristischer Aggression bedroht wird. Nur ging es nicht um den Irak und IS, sondern um Israel und die Hamas.

IS und die Hamas sind Ausprägungen eines radikalen Islam; beide Organisationen verletzen täglich Menschenrechte, führen öffentliche Exekutionen durch, unterdrücken die Freiheitsrechte, verfolgen und unterdrücken nicht-muslimische Minderheiten. COLLAGE-BLUSP2

Beide haben gewaltsam Gebiete unter ihre Kontrolle gebracht: Hamas übernahm durch einen Staatsstreich 2007 den Gazastreifen und IS hat gewaltsam große Teile des Iraks und Syriens an sich gebracht. Doch die Doppelmoral, die dieser Rat anlegt, wenn es um Israel geht, spricht für sich und bedarf keines Vergleiches.

Herr Präsident, die Taten extremistischer Terrorgruppen sollten unzweideutig durch die internationale Gemeinschaft verurteilt werden  –  sei es im Irak oder im Gazastreifen.

Wir wünschten, der Rat würde weniger politisieren und stattdessen als nützliches und weltweites Instrument dienen, das erfolgreich die Rechte aller Opfer von Terrorismus auf der ganzen Welt schützt  –  einschließlich Israels.“

Quelle (Text/Foto): israelisches Außenministerium / israelische Botschaft in Berlin