Israel unter Hamas-Raketenbeschuß aus Gaza: 1 Offizier tot, 1 Soldat verletzt

In der vergangenen Nacht ist bei einem Einsatz im Gazastreifen ein Offizier der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte getötet worden. Das Opfer hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Ein weiterer Soldat wurde leicht verletzt und in ein Krankenhaus in Israel gebracht.

17 Raketen wurden heute Nacht aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Drei Raketen wurden vom Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ abgefangen.

Nach Einschätzung der Lage wurde beschlossen, den Bahnverkehr zwischen Ashkelon und Sderot vorerst einzustellen und alle Schulen in den Gemeinden in der Nähe des Gazastreifens geschlossen zu lassen


Massive Raketenangriffe aus dem Gazastreifen gegen Israel

​​Der Süden Israels steht weiterhin unter massivem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen. Allein am frühen Montag gab es mindestens ein Dutzend Angriffe, bei denen glücklicherweise niemand verletzt wurde.  Gaza-rocket-hits-factory-640x477  

BILD: Die Fabrik in Sderot nach dem Raketeneinschlag (Foto: ZAHAL)

Bereits am gestrigen Sonntag brannte eine Farbenfabrik im Industriegebiet von Sderot nach einem Einschlag aus dem Gazastreifen vollständig nieder. Es war der erste direkte Treffer auf ein Ziel in Israel in den vergangenen Tagen.

Vier Arbeiter, die sich zum Zeitpunkt des Angriffes in der Fabrik befanden, konnten sich in Sicherheit bringen, zwei von ihnen mussten wegen leichter Verbrennungen in der Barzilai-Klinik in Ashkelon behandelt werden.

Bereits seit mehr als einer Woche feuern Terroristen aus dem Gazastreifen kontinuierlich Raketen auf Israel. Angesichts dieser Bedrohung der in Südisrael gelegenen Kommunen und ihrer Einwohner sind die Israelischen Verteidigungsstreiträfte (ZAHAL) dazu gezwungen, Verteidigungsmaßnahmen durchzuführen und Angriffe auf Abschussstationen im Gazastreifen zu fliegen.

Auch wenn das israelische Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ immer wieder Angriffe abfangen kann, sind aufgrund der Reichweite der Angriffe mehr als eine halbe Million Israelis in den großen Städten im Süden bedroht.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel