Kreuze-Aktion in Münster: Erfolgreicher Gebetszug fürs Leben bei eisig-windiger Kälte

Von Felizitas Küble

Die Prozession für das Leben in Münster, die vom ökumenischen Gebetsnetzwerk EuroProLife am heutigen Samstag in Münster organisiert wurde, erweist sich als großer Erfolg für die Lebensrechtsbewegung in Deutschland.

Trotz eisiger Kälte und rauhem Wind beteiligten sich ca. 150 Christen an der Kreuze-Aktion, die vom Kirchplatz St. Ägidii zum Kardinal-von-Galen-Denkmal auf dem Domplatz führte.

Da ich schwer grippekrank bin, konnte ich an der Prozession nicht teilnehmen, wurde aber direkt danach durch drei teilnehmende Freunde über die Vorgänge informiert.

Das erste Foto zeigt Organisator Wolfgang Hering aus München bei seiner Ansprache. Es war viel Presse zugegen; auch das linke „Stern-TV“ filmte unentwegt einzelne Teilnehmer ab, was nicht unbedingt von Taktgefühl zeugte.

Wurden einige Leute, die ständig unsere Lebensrechtler abknipsten, selber fotografiert, zogen sie sich freilich sofort die Kapuze übers Gesicht, wie das zweite Foto dokumentiert.

Unser Gebetszug wurde von Hundertschaften Polizisten abgesichert. Die Beamten griffen so energisch wie bislang noch nie durch, wenn ultralinke Störer gegen friedliche Lebensrechtler vorgingen.

Zwei Betern wurden von Chaoten ihr weißes Holzkreuz entrissen, auf den Boden geschmissen und fast zerstört, wobei die Polizei Schlimmeres verhinderte. Zudem wurde eine Treppe der Ägidii-Kirche beschmiert („Kampf dem Patriarchat“). Die Beamten nahmen einige Anzeigen bzw. Personalienfeststellungen vor.

Besonders störend waren ohrenbetäubende Trommeln, die von den Randalierern gegen die Christen eingesetzt wurden. Ständig skandierten sie den gotteslästerlichen Slogan, den es zudem als großes Transparent zu sehen gab: „Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben.“

Zudem riefen sie die Parole „Gegen Gott und Staat“ sowie „Abtreibung bis zum Volkstod“ und boten den äußerst „sinnigen“ Spruch: „Wir wollen keine Kinder, sondern Computerspiele“.

Zudem die blödsinnigen Verse: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Freiheit klaut.“ – Genau umgekehrt wird ein Schuh draus: Diese Störer haben unsere Demonstrationsfreiheit  massiv eingeschränkt, vor allem durch eine rechtswidrige Sitzblockade, so daß die Beter ca. eine halbe Stunde in klirrender Kälte stehen mußten.

Unter den Gegnern waren zum ersten Mal nicht nur – wie üblich – die Transparente der linksradikalen Antifa zu sehen, sondern auch solche der Linkspartei und sogar zahlreiche Fahnen der SPD. Somit solidarisierten sich die Sozialdemokraten von Münster in einer Linksfront mit gewaltbereiten Störern. Auch die unvermeidliche Abtreiber-Organisation „Pro familia“ war mit von der Partie.

Unter den Teilnehmern befanden sich so viele Geistliche wie bislang noch nie:

Sechs katholische Priester waren bereits an ihrer Kleidung erkennbar: Der Benediktiner-Pater Dr. J. Ripplinger (siehe vorletztes Foto: Mitte), die Patres Michael Ramm und Roland Weiß (Petrusbruderschaft Recklinghausen), sodann der Rektor von Schloss Assen, Pater Volk SJM, Pfarrer Hans Schmeinck sowie Pater Gregor Pahl (Kloster Cappenberg).

Der Prozessionsabschluß erfolgte  am monumentalen Denkmal des „Löwen von Münster“, das großflächig mit rosa Farbe, feministischen Symbolen und dem Pro-Abtreibungs-Slogan „My body, my choice“ geschändet war.

Folglich schreckt die zynische Gegenseite nicht einmal davor zurück, das Denkmal des großen Nazi-Gegners und Bischofs von Münster –  des seligen Kardinal von Galen – massiv zu verunstalten.

Die Kundgebung endete mit dem Dank an die Polizei und dem priesterlichen Segen, den einige Geistliche der tapferen Gebetsschar erteilten.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Jugendverlag und das CHRISTOFERUSWERK in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

Fotos: Die drei letzten Bilder beziehen sich auf frühere Lebensrechtsdemos in Münster

 


IDEA und Bibel-TV berichten heute über linksradikale Stör-Attacken gegen uns

Im evangelikal-ökumenischen Bibel-TV wurde heute über eine ultralinke Aktion gegen unseren KOMM-MIT-Jugendverlag sowie das Christoferuswerk (das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt) berichtet – hier die Meldung: http://www.bibeltv.de/mediathek/video/ideaheute-vom-050318-11447/

Wir hatten gestern bereits einen Bildbericht im CF veröffentlicht: https://charismatismus.wordpress.com/2018/03/04/ultralinke-stoeraktion-bei-uns-in-muenster/

FOTO: Das ist kein Schokoladenbecher, sondern eine Hinterlassenschaft der Randalierer auf unserem Parkplatz: ein ausgebrannter Rauchtopf (Pyrotechnik)…

Die theologisch konservative, evangelische Nachrichtenagentur IDEA veröffentlichte am heutigen Montag den folgenden Artikel:

„Linksextreme veranstalten Störaktion gegen christlichen Verein.

Mutmaßliche Linksextreme haben am 4. März eine Störaktion gegen das christlich-konservative Christoferuswerk und den mit ihm verbundenen Komm-mit-Verlag durchgeführt.

Eine Gruppe von Vermummten habe am späten Nachmittag vor dem Gebäude, in dem das Werk und der Verlag ihren Sitz haben, Lärm gemacht und Feuerwerkskörper abgebrannt, erklärte die Vorsitzende der Organisation, Felizitas Küble, gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

Zu diesem Zeitpunkt hätten sich keine Personen in dem Haus aufgehalten. An Eingangstür und Hauswand seien unter anderem Plastikbänder mit der Aufschrift „Sexistische Kackscheiße“ und Plakate mit dem Spruch „Antifeminismus ist keine Alternative“ geklebt worden.

Anwohner hätten die Polizei verständigt. Als sie kam, seien die mutmaßlichen Linksextremen geflohen.

Die Aktion stehe offensichtlich im Zusammenhang mit dem am 17. März in Münster geplanten „Gebetszug für das Leben“, so Küble. Die Störer hätten gleichsam als „Visitenkarte“ ein Flugblatt zurückgelassen, auf dem unter der Überschrift „Feminismus in die Offensive“ zu einer Gegendemonstration aufgerufen werde.

Der Gebetszug findet seit 2003 jährlich in Münster statt. Er wird wegen Anfeindungen von Abtreibungsbefürwortern unter massivem Polizeischutz durchgeführt. An ihm nehmen regelmäßig zwischen 100 und 200 Lebensrechtler teil. Veranstalter ist das Ökumenische Gebetsnetzwerk „EuroProLife“ (München).

Das Christoferuswerk ist ein Verein für christliche Öffentlichkeitsarbeit. Er verschickt Schriften katholischer und evangelikaler Gruppen regelmäßig an rund 1.200 Empfänger.“

Quelle: https://www.idea.de/menschenrechte/detail/muenster-linksextreme-veranstalten-stoeraktion-gegen-christlichen-verein-104471.html


Hamburg: Wie das SEK die Randalierer durch entschlossenes Vorgehen bremste

„Solche Gewalt habe ich als Polizist noch nie erlebt“

Das Info- und Mailportal „Web.de“ veröffentlicht am heutigen Donnerstag (13.7.) ein dpa-Interview mit dem Kommandoführer des SEK (Sondereinsatzkommandos) der Polizei, Sven Meves, über den lebensgefährlichen Einsatz seiner Spezialtruppe gegen die eskalierende Gewalt im Hamburger Schanzenviertel in der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 2017 anläßlich der linksradikalen Krawalle gegen den G20-Gipfel.

Der 57-jährige SEK-Chef erklärt, wie die sächsische Elitetruppe   – gemeinsam mit der österreichischen Cobra-Einheit   – den Kollegen der Bereitschaftspolizei überhaupt erst ermöglichte, zu den „extrem gewaltbereiten“ Randalierern vorzudringen. Diese bewarfen die Beamten von Häuserdächern aus mit Wurfgeschossen und blockierten ihnen so den Weg. 

Meves berichtet, der SEK-Einsatz sei zunächst nicht geplant gewesen. Nachdem aber akut die „Gefährdungslage“ für Polizei und Bevölkerung erkannt wurde, habe man das Spezialkommando nach Hamburg geordert, damit sie Gebäude im Schanzenviertel durchkämmen und „vor allem die Dächer von Personen befreien“.

Der Kommandoführer erklärt gegenüber dpa: 

„Solche Gewalt habe ich als Polizist, und ich bin schon über 30 Jahre Polizist, noch nie erlebt. Und von daher war das für uns auch gefühlsmäßig kein Vorgehen gegen Demonstranten, sondern gegen Rechtsbrecher, mögliche Verbrecher, die versucht haben, sowohl Polizeibeamte als auch die Bevölkerung an Leib und Leben zu schädigen – möglicherweise sogar lebensgefährlich zu verletzen. Die Hauptaufgabe von Spezialeinheiten ist die Rettung gefährdeter Menschenleben.“

Die SEK-Kollegen öffneten in einem halben dutzend Häusern geschlossene Türen durch spezielle Schußwaffen-Munition, fesselten Straftäter und führten sie ab. Danach habe man keine Randalierer mehr feststellen können, die „Dynamik der Straftäter war absolut raus“, erklärt Meves, zumal die Spezialeinheit in den Gebäuden „sehr robust“ vorgegangen seien, z.B. durch Ablenkungs-Pyrotechnik, Schußwaffengebrauch beim Türöffnen usw.

Quelle für die Zitate: https://web.de/magazine/politik/g20-gipfel/sek-fuehrer-g20-krawallen-gewalt-erlebt-32426128

 


Hamburg: „Rota Flora“ distanziert sich vom Terror – Kritik von „Linksunten“-Antifa

Antifa-Forderung: „Kraftvoll zur Revolte bekennen“

Seit Jahrzehnten wurde die „Rote Flora“ – ein früheres Theater – von sog. „autonomen“ Gruppen besetzt, die sich selbst als „linksradikal“ bezeichnen. Rechtswidrige Hausbesetzungen haben in diesem Spektrum eine lange „Tradition“, man denke z.B. an die „Hamburger Hafenstraße“ der 80er Jahre.

Eine staatliche Räumung wurde der Roten Flora  – das sich im Hamburger Schanzenviertel befindet  – mehrfach angedroht, aber nie wirksam durchgeführt. Mittlerweile gehört das Gebäude allerdings einer Stiftung, welche die Nutzung durch die Flora toleriert.

Nach den Terrornächten in Hamburg wurde der Ruf nach Räumung des Zentrums wieder lauter – und dies nicht „nur“ aus den Reihen der CSU, sondern auch als Überlegung innerhalb der SPD.

Vermutlich aus dieser Befürchtung heraus (einer Angst vor Räumung also) hat sich die Rote Flora vom Antifa-Terror des „Schwarzen Blocks“ mittlerweile  – aber eher halbherzig – distanziert.

Dies wiederum verärgert die rabiaten Genossen von der noch linksextremeren Antifa. Dort heißt es schon in einer Überschrift auf der Webseite „Linksunten-indymedia“ vom 11. Juli 2017, die Flora rede sich „um Kopf und Kragen“.

Es wird sodann beklagt, von diesem autonomen Zentrum „kommen grade verschiedene schwierige Signale“. Die Flora habe versucht, die Krawalle als „unpolitisch“ hinzustellen:

Linksunten-Antifa verteidigt Hamburger Gewalt-Randale

Dem hält die Antifa entgegen, daß es sich bei den Terrornächten sehr wohl um bewußte linksradikale Politik gehandelt habe:

„Der Versuch die Ereignisse von Hamburg als Randale abzutun, ist aus rechter und bürgerlicher Hinsicht verständlich. Wir sollten uns aber hüten, auf diesen Zug mit aufzuspringen.

Der Freitag war nun mal kein Schanzenfest. Es war der heftigste und erfolgreichste Ausbruch autonomer Massenmilitanz den die BRD seit Jahrzehnten gesehen hat. Es war eine internationale, und sozial heterogene Revolte… Alle zusammen waren sie vor allem auf eines aus: kraftvolle und widerständige Reaktion auf eine Woche Bullenterror. Und nichts ist politischer als das!“

Auch Plündern ist ein „Mittel autonomer Politik“

Das gelte auch für das Plündern von Geschäften, denn dies sei „natürlich“ sowohl ein „Mittel autonomer Politik“ wie auch ein „legitimer Ausdruck sozialen Aufbegehrens“.

Den Flora-Aktivisten wird von Antifa-Genossen vorgehalten:

„Die Flora wirft die internationalen Aktivisten und die vermeintlich unpolitischen Randalierer damit, so hart muss man es leider sagen, dem Mob, den Medien und der Justiz mit zum Fraß vor…Jede Distanzierung hilft grade, mit rassistischen und klassistischen Tönen den „Pöbel“ und die „Südeuropäer“ an den Pranger zu stellen, und ihren Strafen zu erhöhen! …

Stattdessen sollten sich alle in Hamburg kraftvoll und selbstbewusst zu der Revolte der vergangenen Woche bekennen – um dann solidarisch Fehler, die auch gemacht wurden, anzusprechen, sich weiterzuentwickeln, und der kommenden Repression gemeinsam entgegentreten!“

Wie wir bereits berichteten, versucht der stellv. SPD-Vorsitzende Ralf Stegner, die Hamburger Krawalle so zu deuten, als hätten sie mit „links“ überhaupt nichts zu tun – selbst dann nicht, wenn sich die Täter selbst dem linken Spektrum zuordnen: https://charismatismus.wordpress.com/2017/07/11/wie-spd-politiker-ralf-stegner-das-linke-spektrum-gegenueber-vorwuerfen-freispricht/

Foto: CSU


Kreuze-Marsch der Lebensrechtler erfolgreich Polizei hielt linke Chaoten unter Kontrolle

Münster: Gebetszug für Ungeborene bei strömendem Regen
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Am heutigen Samstag, den 21. März 2015, veranstaltete die Initiative „EuroProLife“ wieder ihren jährlichen 1000-Kreuze-Marsch gegen Abtreibung in der Westfalen-Metropole.

Ca. 150 Christen aus nah und fern, junge und erwachsene, trafen sich auf dem Ägidii-Kirchplatz in Münster um ca 14,30 Uhr bei strömendem Regen. Erst bei der nachfolgenden Demonstration durch die Innenstadt hellte sich das Wetter auf.

Auch Pfarrer Paul Spätling kam mit einigen Freunden aus dem Niederrhein zu uns nach Münster. Er wurde deutschlandweit bekannt, nachdem er sich unlängst auf einer Pegida-Veranstaltung islamkritisch äußerte, was ihm ein Predigtverbot durch Bischof Felix Genn einbrachte.
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Das FOTO zeigt den unbeugsamen Priester mit einer Marien-Ikone in der Hand. Hinter ihm sehen wir Benno Hofschulte, Leiter der Aktion „SOS Leben“ in Frankfurt; er hält ein Plakat hoch, das Kardinal von Galen zeigt.

Da linksradikale Gruppen bereits wie üblich ihre „kreativen“ Proteste angekündigt hatten, wurde der Platz weiträumig abgesperrt und durch ein starkes Polizeiaufgebot kontrolliert, damit sich die Randalierer nicht  – wie in früheren Jahren bereits geschehen –  mitten unter die Lebensrechtler mischen und dort ihren Unfug treiben konnten.

Strikte Einlaßkontrolle durch die Polizei

Die Einsatzkräfte waren in bester Absicht derart vorsichtig, daß Sie zunächst nicht einmal mir (Felizitas Küble) den Gang durch die Absperrung erlauben wollten. Sie fragten mich kritisch, warum ich denn mit dem Rad ankäme. Das fand ich etwas drollig, denn immerhin ist Münster die fahrradbewegteste Stadt Deutschlands (man findet sie sogar in Wikipedia unter „Fahrradstadt“ ausführlich beschrieben). PICT0157

Ich erklärte der Polizei, daß ich mit dem Rad unterwegs zur Demo sei und es an der Kirchwand abstellen wolle.

Zudem zeigte ich auf meine Unterschriftensammlung für eine Seligsprechung von Erzbischof Dyba, die ich in der Tasche trug – was die Sicherheitsbeamten dann gnädig bzw. einsichtig stimmte, so daß sie mich durchließen – aber nicht, ohne mich vorher noch zu fragen, wie denn diese Kundgebung genau heißt. Als ich dies korrekt beantwortete („1000 Kreuze für das Leben“), war ihre Skepsis gottlob überwunden.

Von anderen Lebensrechtlern erfuhr ich, daß die Polizisten einem Teilnehmer zunächst keinen Einlaß gewähren wollten, weil dieser nicht sofort wußte, wie die Kundgebung genau heißt. Aber als er sagte „ähm….gegen Abtreibung“, durfte er auf den Kirchplatz.PICT0298

Allerdings konnte die Polizei trotz ihrer scharfen Kontrollen nicht verhindern, daß sich einige Protestler mitten unter die Lebensrechtler auf dem Ägidii-Platz mischten.

Blasphemische Sprüche der untersten Schublade

Als die Kundgebung schon angefangen hatte, begannen drei junge Frauen von der „Gegenfront“ gotteslästerliche Parolen herumzuschreien (z.B. „Nieder mit Jesus!“), so daß sie sogleich durch Polizisten vom Platz weggedrängt wurden.

Die Sprüche der ultralinken Seite waren dieselben wie in früheren Jahren, am frechsten zweifellos die folgenden: „Gott ist Schrott!“ –  „Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben!“  

Erschütternd war auch das Erlebnis mit jenem relativ jungen Mann, der sich allein an einem Geländer anlehnte –  und als er uns sah, sagte er laut und deutlich: „Satan, komm und hilf uns gegen diese Leute!“

Ansonsten gab es wieder die immergleichen Parolen: „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat!“ „Ob Kinder oder keine entscheiden wir alleine“ – und „Gottlos glücklich sein“ samt ähnlichen „Weisheiten“…
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Unser Gebetszug mit den vielen weißen Kreuzen und den Plakaten mit dem Bild des „Löwen von Münster“ (Kardinal von Galen) führte durch die City Münsters, vorbei an den großen Innenstadtkirchen und auch an der Synagoge.

Die Polizei war mit hunderten von Beamten eifrig damit beschäftigt, die Abtreibungsbefürworter und Antifa-Aktivisten schon im Vorfeld zurückzudrängen.

Mehrere große Mannschaftswagen fuhren hinter und vor unserer Demonstration (siehe schmales Foto) – und vor diesen Wagen waren zudem einige Polizisten auf Fahrrädern (!) und Motorrädern an der Spitze des Zuges. PICT0306 

Die Beamten, die unsere Prozession von beiden Seiten abschirmten, rannten öfter weit nach vorne, um die Randalierer allein schon mit ihrer starken Anwesenheit zu blockieren. Mitunter griff die Polizei  – wenn nötig  –  auch härter zu (siehe dazu dieses Bild der WN-Zeitung: http://www.wn.de/Fotos/Lokales/Muenster/1000-Kreuze-Marsch-in-Muenster/%28Foto%29/5).

FOTO: Junge Männer und Frauen aus dem „Ruhrpott“ (Ruhrgebiet) sorgten für Verstärkung bei unserer Aktion

Zugleich sorgte die Polizei dafür, daß die Störer nicht von den Seitenstraßen und Gassen heranrücken konnten, weil sie diese schon abriegelte, bevor unser Gebetszug dort ankam.

Dennoch konnten die Sicherheitsleute nicht verhindern, daß die Abtreibungsbefürworter die Aa-Brücke an der Überwasserkirche blockierten, auf welcher wir normalerweise zum Dom ziehen. An der Aa-Brücke wird symbolisch und mit Glockenklang eine Rose nach der anderen ins Wasser geworfen, um an die ungeborenen Kinder zu erinnern, die durch Abtreibung vernichtet werden. 
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Diese Rosen-Aktion mußten wir angesichts dieser Blockade diesmal auf den Domplatz verschieben. Dort findet jährlich die Abschlußkundgebung statt, sofern die Randalierer dies nicht ebenfalls durch ihre Blockade verhindern (was schon zweimal geschah).

FOTO: Lebensrechtler auf dem Domplatz, unter ihnen Pater Chrysostomus Ripplinger OSB (rechts außen mit Kreuz).

Immerhin konnten wir diesmal auf Umwegen zum Sankt-Paulus-Dom gelangen und dort beim Kardinal-von-Galen-Denkmal an diesen großen Bischof von Münster erinnern, der sich der mörderischen Euthanasie in der NS-Diktatur entgegenstellte und durch seine tapferen Predigten weltberühmt wurde.

Denkmal des Kardinal von Galen beschmiert

Irrsinnigerweise wurde ausgerechnet das Denkmal dieses entschiedenen Nazi-Gegners in der Nacht auf den heutigen Samstag massiv beschmiert, was viel über deren Geist bzw. Ungeist jener Gegner aussagt. PICT0305Wir standen entsetzt vor diesem Ergebnis wüsten Treibens.

Wie die „Westfälischen Nachrichten“ berichten, wurde auch die Mauer zum Klarissen-Kloster am Dom besprüht, ebenso die Ägidii-Kirche:

„Gegen 2:42 Uhr beobachteten Polizisten drei Frauen auf frischer Tat, die die Fassade der Aegidii-Kirche mit roter Farbe besprühten. Die Frauen flüchteten, eine von ihnen konnte später an der Stubengase festgenommen werden. Es handelt sich um eine 19-jährige Grevenerin.“

BILD: Sogar das Galen-Denkmal war (vor allem im unteren Teil) pinkfarben beschmiert und verunstaltet worden.  (Das Foto im Polizeibericht zeigt die Schäden noch deutlicher: HIER)

Unsere Abschlußkundgebung wurde durch den ohrenbetäubenden Krach der Gegenseite massiv beeinträchtigt. Wir konnten die Ansprache unseres Versammlungsleiters W. Hering akustisch kaum verstehen.

Man fragt sich, warum die Linksdemonstranten direkt neben dem unserem Platz ihren abartigen Lautsprecher-Lärm veranstalten konnten bzw. durften. Wären sie von den Sicherheitsbeamten weiter wegwärts gedrängt worden, hätte der Krach uns nicht derart stark gestört. (Insofern sind Polizeieinsatz bzw. Gesetzesbestimmungen in NRW noch verbesserungsbedürftig.)
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Dennoch ließen wir uns von unseren Gebeten und Liedern keineswegs abhalten, auch der Dank an die Polizei und ein Vaterunser-Gebet für ihren schützenden Dienst gehörte wieder selbstverständlich dazu.

FOTO: Die Polizei-Absperrung auf dem Domplatz verhinderte handgreifliche Störungen unserer Kundgebung, nicht jedoch den „Heidenlärm“.

Zu guter Letzt ging Wolfgang Hering, der Organisator unseres Gebetszugs, auf die Krakeeler zu und überreichte ihnen im Sinne christlicher Nächstenliebe freundlich jene Blumen, die bei der Symbol-Aktion vor dem Galen-Denkmal niedergelegt worden waren. Doch die Randalierer wiesen sein Angebot verhärtet zurück; einige von ihnen nahmen die Rosenblüten in den Mund und spuckten sie dann gegen Herrn Hering aus.

Schon zuvor sangen die Lebensrechtler ein Segenslied in Richtung der Chaoten, was deren Wut jedoch nur steigerte. Die christlichen Beter blieben stets gelassen und ließen sich durch nichts und niemanden provozieren.

Das gibt die Gegenseite übrigens selber zu; so heißt es z.B. auf der Webseite VICE:

„Die Parolen, die den Fundamentalisten entgegenschallen, reichen vom klassischen feministischen Spruch „My body, my choice“ bis zu Sprüchen wie „Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“. Die Pro-Lifer lassen sich aber nur schwer aus der Ruhe bringen. Statt zurück zu pöbeln, wird für die verlorenen Seelen gebetet.

Benediktiner-Pater Chrysostomus Ripplinger aus Münster erteilte uns zum Abschluß der Kundgebung auf dem Domplatz seinen priesterlichen Segen.

Felizitas Küble, ehrenamtl. Leiterin des Christoferuswerks in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.


Stuttgart: Aggressive Störungen durch grüne, linke und homosexuelle Gruppen

Aktuelle Meldung der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA:

Linke, Grüne und Mitglieder von Homosexuellen-Gruppen haben am 1. Februar in Stuttgart einen Protest von Kritikern des neuen Bildungsplans für Baden-Württemberg massiv gestört. DSC03278a

Zu der Demonstration der „Initiative Besorgte Eltern Baden-Württemberg“, die sich gegen eine Verankerung von „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in den Lehrplänen der Klassen 1 bis 12 wehrt, waren nach Angaben der Veranstalter rund 600 Menschen gekommen.

BILD: Polizisten in Aktion zum Schutz der Demonstranten vor Randalierern

Parallel fand eine Gegendemonstration mit dem Motto „Homophobie und Menschenfeindlichkeit entgegentreten!“ mit etwa 500 Personen statt. Dazu hatten ein Netzwerk von Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und der Verein Christopher Street Day (CSD) sowie der baden-württembergische Landesverband der Grünen und die Links-Jugend aufgerufen.

Zahlreiche Teilnehmer rannten zu der nur wenige hundert Meter entfernten Versammlung der Bildungsplan-Gegner. Sie unterbrachen die Ansprachen mit Zwischenrufen und schubsten Zuhörer. Einige warfen auch Farbeier. Ein Plakat, das sich gegen eine Frühsexualisierung von Kindern wandte, wurde angezündet. 

Anschließend bildeten linke Randalierer eine Menschenkette, um einen Protestzug der christlichen Demonstranten durch die Innenstadt zu verhindern. Dabei kam es auch zu Rangeleien mit der Polizei, wie diese mitteilte. Die Lage sei aggressiver gewesen, als man erwartet hatte, hieß es.

Quelle: http://www.idea.de

HINWEIS: Diese Foto-Galerie zeigt deutlich die Störaktionen: http://www.stuttgarter-zeitung.de/gallery.demo-in-stuttgart-bildungsplan-gegner-ausgebremst.df5fb98d-dadd-413b-8cf7-c1c93eb64830.html

Foto: M. von Gersdorff

 


Hamburg: Angriffe vermummter Randalierer auf Polizeibeamte – drei Verletzte

Pressemitteilung der Hamburger Polizei:

Tatzeit: 28.12.2013, 23:03 Uhr
Tatort: Hamburg-St.Pauli, Reeperbahn/Davidstraße

Beamte der Davidwache wurden aus einer Personengruppe heraus gezielt angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zur Tatzeit skandierten 30 bis 40 dunkel gekleidete, zum Teil (u.a. mit St.Pauli-Schals) vermummte Personen in Sprechchören: „St.Pauli – Scheißbullen – Habt Ihr immer noch nicht genug!“

Als Polizeibeamte daraufhin aus der Davidwache herauskamen, wurden sie an der Ecke Reeperbahn/Davidstraße aus der Personengruppe heraus gezielt und unvermittelt mit Stein- und Flaschenwürfen angegriffen.

Dabei erlitt ein Polizeibeamter (45) einen Kiefer- und Nasenbruch sowie eine Gesichtsschnittverletzung, als ihm einer der Täter aus nächster Nähe einen Stein ins Gesicht schlug. Der Polizist musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Einer Polizeibeamtin (48) wurde Pfefferspray in die Augen gesprüht; ein 49-jähriger Polizeibeamter erlitt ein Bauchhämatom. Auch sie mussten ärztlich in einem Krankenhaus versorgt werden.

Die Tätergruppe konnte zurückgedrängt werden und entfernte sich schließlich in Richtung Beim Grünen Jäger. Hier wurde wiederholt Pyrotechnik gezündet. Acht Personen konnten überprüft und im Weiteren des Platzes verwiesen werden. Anschließend löste sich die Gruppe auf. Gegen 1 Uhr hatte sich die Lage beruhigt.

Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch: „Derart zielgerichtete und massive Übergriffe auf Polizeibeamte sind unerträglich. Ich bin entsetzt über die Gewalt, bei der unsere Beamtinnen und Beamten zum Teil schwer verletzt wurden. Ihnen wünsche ich schnelle und gute Genesung. Gewalt als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele ist völlig ungeeignet und kontraproduktiv. Unterdessen hat das Landeskriminalamt die Ermittlungen gegen die Gewalttäter unverzüglich aufgenommen.“

Zeugen, die Angaben zum Tathergang und/oder zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich mit der Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter der Rufnummer 4286-56789 in Verbindung zu setzen.

Quelle: http://www.hamburg.de/clp/polizeimeldungen/clp1/polizeipresse/pm/6337/2629320/pol-hh-131229-2-angriff-auf-polizeibeamte-drei-verletzte

FOTO: Polizeigewerkschaft (GdP)

Rückfragen bitte an:
Polizei Hamburg
Polizeipressestelle, PÖA 1
Karina Sadowsky
Telefon: 040/4286-56214 / Fax: 040/4286-56219
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
www.polizei.hamburg.de