China: Schlußlicht in Rangliste „Pressefreiheit“

Ein Jahr nach Beginn der Coronakrise stehen Journalisten in vielen Teilen der Welt so stark unter Druck wie selten zuvor. Informationssperren und staatliche Desinformation, willkürliche Festnahmen und Gewalt gegen Medienschaffende schränkten die Pressefreiheit auf allen Kontinenten ein.

Die Rangliste der Pressefreiheit 2021 von Reporter ohne Grenzen (RSF) zeigt, dass repressive Staaten die Pandemie missbrauchten, um freie Berichterstattung weiter einzuschränken, und sich auch gefestigte Demokratien in der Krise schwertaten, sicherzustellen, dass Journalisten ihre Arbeit machen können.

Noch nie seit Einführung der aktuellen Methodik im Jahr 2013 gab es so wenige Länder, in denen Reporter ohne Grenzen die Lage der Pressefreiheit als „gut“ bewertete; ihre Zahl sank von 13 auf 12.

Spitzenreiter und Schlußlichter

Wie in den vergangenen Jahren machen die skandinavischen Länder die Spitzenplätze unter sich aus: Zum fünften Mal in Folge liegt Norwegen auf Platz 1, auch wenn sich norwegische Medien im vergangenen Jahr über einen schwierigen Zugang zu öffentlichen Informationen zur Corona-Pandemie beschwerten.

Finnland liegt nach wie vor auf Platz 2, während Schweden (3, +1) und Dänemark (4, -1) die Plätze getauscht haben. Direkt darauf folgt Costa Rica (5, +2) als mit Abstand bestplatziertes Land Lateinamerikas, in dem Menschenrechte und Meinungsfreiheit respektiert werden wie in keinem anderen Land der Region.

Auch am Ende der Tabelle hat sich wenig getan: China verharrt unter anderem aufgrund umfassender Internetzensur und Überwachung sowie Propaganda im In- und Ausland auf Platz 177.

Es folgen drei totalitäre Regime, die seit Jahren die letzten drei Plätze belegen: Turkmenistan (178, +1), Nordkorea (179, +1) und Eritrea (180, -2). Alle drei haben gemeinsam, dass die jeweilige Regierung die komplette Kontrolle über alle Informationsflüsse hält.

So erhalten Turkmenistan und Nordkorea die Behauptung aufrecht, dass es in ihren Ländern keinerlei Corona-Fälle gebe. Eritrea hüllt sich noch immer in Schweigen über den Verbleib von elf Journalisten, die vor 20 Jahren verhaftet wurden und über deren weiteres Schicksal kaum etwas bekannt ist.


HighTech-Städte: Silicon Valley weltweit auf Platz 1 und Tel Aviv auf Platz 2

Der Boston Globe, eine der wichtigsten Zeitungen in den USA, hat Tel Aviv zur weltweit zweitbesten Stadt für technische Startups (Unternehmensgründungen) erklärt  –  nach Silicon Valley in Kalifornien.

Die Liste der führenden High-Tech-Orte auf der ganzen Welt wurde mithilfe von Startup Genome erstellt. Demnach steht Tel Aviv (siehe Foto) noch vor New York, das nur den fünften Platz belegt, Los Angeles (dritter Platz) und London (siebter Platz). 20130606_101435_resized

Acht Faktoren wurden bei der Festlegung der Rangliste berücksichtigt: die Gesamtaktivität von Unternehmen in der Region, die Höhe des vorhandenen Risikokapitals, die Gesamtleistung und das Leistungspotential, die Risikobereitschaft der Gründer, die Fähigkeit, neue Technologien aufzunehmen, die Qualität des Unterstützernetzwerkes, Talent und Unterschiede zum Silicon Valley.

Tel Aviv hat demzufolge die höchste Dichte von technischen Startups weltweit. Im Jahr 2009 fanden sich 63 israelische Unternehmen auf der Liste der NASDAQ, mehr als aus Europa, Japan, Korea, Indien und China zusammen.

Trotz des Erfolges liegen die Startups hinsichtlich der Aufnahme neuer Technologien, wie z.B. Programmiersprachen, noch unter dem Durchschnitt. Startup Genome rechnet damit, dass die Stadt eine Nische und Drehscheibe der Region wird, aber kein globales Kraftwerk wie Silicon Valley.

Startup-Wettbewerb mit Gewinnern

Die Botschaft des Staates Israel weist anlässlich dieser Nachricht noch einmal auf den Startup-Wettbewerb des israelischen Außenministeriums hin, an dem sich die Botschaft in Zusammenarbeit mit Berlin Partner GmbH beteiligt.

Fünf Tage, prall gefüllt mit Terminen bei potenziellen Investoren und den Vertretern bedeutender Venture Capital Gesellschaften sowie einem Ausflug nach Jerusalem und ans Tote Meer winken dem deutschen Sieger des Wettbewerbs Start Tel Aviv 2013. Er wird am 7. September 2013 im Rahmen der deutschlandweit ersten Langen Nacht der Startups in Berlin gekürt und vom 13. bis 17. Oktober nach Israel reisen.

Interessenten finden weitere Infos hier: http://startupmfa.wix.com/start-tel-aviv und http://www.startupnight.de/startups/start-tel-aviv-2013.html

Eine Übersicht der Startup-Szene in Israel finden Sie unter: http://mappedinisrael.com/

Qelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin