Sex-Youtuberin bereut Abtreibung – Tabak-Warnschild für das „ungeborene Kind“

Von Felizitas Küble

Manchmal lesen wir Nachdenkliches zum Thema Lebensrecht für alle Menschen (vor und nach der Geburt) von ungewohnter Seite:

Während Abtreibungsbefürworter gerne verschleiern, daß es sich beim Baby im Mutterleib um einen wirklichen kleinen Menschen handelt (weshalb sie lieber von einem „Zellhaufen“ oder bestenfalls vom Embryo reden), fotografierte ich kürzlich an der Kasse eines Supermarktes einen Warnhinweis, wie er auf Tabakwaren seit Jahren hinsichtlich der gesundheitlichen Schäden des Rauchens grundsätzlich üblich ist.

Aber interessant in diesem Falle, daß ausdrücklich von einem „ungeborenen Kind“ die Rede ist, das durch die Auswirkungen des Glimmstengels „getötet“ werden kann. Die Texte werden von der „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“ – und somit einer staatlichen Behörde – bestimmt.

Immerhin: Wenn es darum geht, vor dem Rauchen zu warnen, ist eindeutig vom „ungeborenen Kind“ die Rede.

Ungewöhnlich wirkt es auch, wenn eine Sex-Youtuberin wie Katja Krasavice auf Instagramm öffentlich mitteilt, ihre Abtreibung zu bedauern und daher zum Muttertag eine Botschaft an ihr Baby sendet, das sie einst töten ließ:

„Zum Muttertag will ich meinem ungeborenen Schatz, Engel, Kind sagen, dass ich es liebe und dass es mir unendlich leid tut. Ich liebe dich Engel.“

 


Universitätsmedizin Mainz bietet im Juni einen fundierten Raucher-Entwöhnungskurs an

Kostenlose Infoveranstaltung am 26. Mai 2018

Um ohne Stress und große Gewichtszunahme erfolgreich Nichtraucher zu werden, bietet die Universitätsmedizin Mainz in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Spezialisten zur Tabakentwöhnung einen von den Krankenkassen anerkannten Raucherentwöhnungskurs an.

Eine kostenlose Infoveranstaltung für den Kurs findet vorab am Samstag, den 26. Mai, von 14 bis 15 Uhr, im kleinen Hörsaal des Gebäudes 207 (Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstr. 1 in 55131 Mainz) statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten bei Sandra Zimmermann, Telefon 06131-17-5709 oder per Mail unter sandra.zimmermann@unimedizin-mainz.de

Mit dem Rauchen aufzuhören ist eine besonders große Herausforderung. Die Schwere der Nikotinsucht wird oft unterschätzt und so schafft es im ersten Versuch nur jeder zwanzigste alleine sein Ziel zu erreichen.

Gesetzliche Krankenkassen unterstützen das Programm

Das von der Universitätsmedizin Mainz angebotene Raucherentwöhnungs-Programm ist für erwachsene Raucher/innen ein guter Weg, das einmal gesetzte Ziel gemeinsam und ohne große Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme und Gereiztheit zu erreichen.

Erst nach einer gründlichen Vorbereitung auf ein rauchfreies Leben erfolgt die individuelle Entscheidung für den Rauchstopp. Da es leichter ist, mit dem Rauchen aufzuhören, als Nichtraucher zu bleiben, werden die Kursteilnehmer dabei unterstützt, ihre persönlichen Risikosituationen rechtzeitig zu erkennen und rauchfrei zu bewältigen.

Das Konzept wurde nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt und wird, da es den Anforderungen aller gesetzlichen Krankenkassen entspricht, von diesen finanziell unterstützt.

Der Kurs beginnt am Samstag, dem 2. Juni 2018, und findet jeweils samstags von 14 bis 16 Uhr (letzter Termin: Samstag, 30. Juni 2018) in der Universitätsmedizin Mainz statt.

Kontakt:
Sandra Zimmermann, Betriebliche Sozialberatung der Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131-17-5709 oder per Mail unter sandra.zimmermann@unimedizin-mainz.de

Quelle: Pressemeldung der Universitätsmedizin Mainz


Rauchen hinterläßt Spuren an der Haut

Rauchen schädigt die Haut, lässt sie schneller altern und verlebter wirken. Eine Zwillingsstudie der Case Western Reserve University in Cleveland, USA, hat das eindrucksvoll bestätigt. Doch kaum einen Raucher hält das ab.

„Die Menschen wissen, was sie ihrer Haut antun“, sagt Professorin Christiane Bayerl, Leiterin der Klinik für Dermatologie und Allergologie an den Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden, in der „Apotheken Umschau“. „Die Spuren im Gesicht lassen sich meist nicht übersehen.“

Große Tränensäcke, schlaffe Wangen, tiefe Falten um Nase und Mund sowie eine fahle Hautfarbe sind unstrittige Zeugen jahrelangen Tabakkonsums.

Quelle: „Apotheken Umschau“, Nr. 5/2014 


EU: Mit Schockbildern vor Rauchen schützen – und wo bleibt der Lebensschutz?

Pressemeldung der Initiative NIE WIEDER:

Mit Schockbildern auf Zigarettenpackungen sollen nach dem gestrigen Beschluß des EU-Parlaments in Straßburg die Raucher vom Griff zur Zigarette abgehalten werden. Diese Neuregelung ist von den einzelnen EU-Ländern bis 2016 umzusetzen.

Durch Tabakkonsum sterben in der EU jährlich schätzungsweise 700.000 Menschen, somit etwa 2000 täglich. Die Anzahl der Menschen, die darüber hinaus „nur“  gesundheitliche Schädigungen erleiden, ist nicht bekannt. Grünen-Politikerin Rebecca Harms meinte, daß angesichts der „enormen Schäden“ striktere Regeln zum Gesundheitsschutz unbedingt notwendig seien. imagesCAHIF86C

In Anbetracht dieses EU-Beschlusses scheint eine von der „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“  im Jahre 2008 getroffene Entscheidung geradezu grotesk. Ein Homepagebetreiber wollte damals durch Abtreibungsbilder vor der absolut tödlichen Wirkung auf das ungeborene Kind und auf etwaige gesundheitliche Schäden der Mutter hinweisen.

Die BPjM-Verantwortlichen stuften die Bilder jedoch als „jugendgefährdend“ ein, die zudem sozialetisch desorientierend seien. Sie erfüllten außerdem das Tatbestandsmerkmal „Gefährdung der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihrer Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftlichen Persönlichkeit“  nach § 187Abs. 1 Satz 1 JuSchG. 

Die Entscheidung aus Straßburg ist begrüßenswert, auch aus der Sicht von Lebensrechtlern. Es dürfte in Zukunft wieder möglich sein, über die tödlichen Gefahren der Abtreibung auch mit realistischen Bildern wirksam in der Öffentlichkeit aufzuklären, ohne Repressalien oder Anzeigen befürchten zu müssen.

Initiative Nie Wieder!
Klaus Günter Annen, Weinheim


WHO-Studie: Rauchen und Trinken geht bei Teenagern in Deutschland zurück

Kinder und Jugendliche in Deutschland rauchen angeblich immer weniger und trinken auch weniger Alkohol. Das ist das Ergebnis der Kinder- und Jugendgesundheits-Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO im Vergleich der Jahre 2002, 2006 und 2010.

So rauchten im Jahr 2002 noch 14,1 Prozent der 13-Jährigen, im Jahr 2010 waren es nur noch drei Prozent, sagt Professor Richter von der Uni Halle, die an der Auswertung beteiligt war.

Besonders stark sei der Rückgang von 2002 auf 2006 gewesen. Deutlich war auch der rückläufige Trend bei den 15-Jährigen: von 33 Prozent auf 14,9 Prozent. Der geschlechtsspezifische Unterschied ist zwischen Jungen und Mädchen dabei relativ gering.

Beim Alkoholkonsum ist ein ähnlicher Trend wie beim Rauchen zu erkennen. Für wiederholte Rauscherfahrungen haben sich die Werte für die 13-Jährigen mehr als halbiert, bei den 15-Jährigen um ein Viertel reduziert. Insgesamt haben Jungen deutlich mehr Alkoholerfahrungen als Mädchen  – anders als beim Rauchen.

Einen ausgeprägten Rückgang gab es ebenso beim Cannabiskonsum, wobei ebenfalls deutlich mehr Jungen als Mädchen Erfahrungen mit dieser Droge gemacht haben. Bei Jungen sank die Rate von 22 Prozent (2002) auf 10,7 Prozent acht Jähre später, bei Mädchen war ein Rückgang von 14,8 auf 5,7 Prozent zu verzeichnen.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Studie aus Liverpool: Rauchen beeinträchtigt den Erfolg einer Knie-Operation erheblich

Steht eine Knieoperation an, ist das ein guter Anlaß, mit dem Rauchen aufzuhören. Denn der Abschied vom Glimmstengel könnte die Erfolgsaussichten des Eingriffs erheblich verbessern.

Das zeigt eine Studie der Universitätsklinik im englischen Liverpool:

Dr. Cronan Kerin und sein Team von der Aintree-Universitätsklinik präsentierten auf dem EFORT-Kongreß in Berlin neue Studienergebnisse. Der Experte fand heraus, daß Raucher weniger zufrieden mit den Behandlungsergebnissen nach einer Knie-OP sind. Konkret untersuchte er den mittelfristigen Therapie-Erfolg bei Mikrofraktur-Operationen.

Für die Studie hatte sein Team Patienten nach einer Mikrofrakturierung zu ihrer Zufriedenheit mit dem Behandlungsergebnis im allgemeinen sowie nach ihrer Einschätzung der funktionellen Ergebnisse im Besonderen befragt  – zum Beispiel, ob das Knie ganz abgebogen werden kann.

Insgesamt antworteten 196 Patienten. Die Ergebnisse zeigen, daß insgesamt immerhin 72 Prozent der Patienten mit den Resultaten zufrieden waren. „Wovon die Zufriedenheit der Patienten maßgeblich abhing, war, ob sie rauchten oder nicht“, berichtete Dr. Kerin:

Nur 54 Prozent der Raucher waren mit dem Operationserfolg zufrieden, bei den Nicht-Rauchern waren es 76 Prozent. Jeder dritte Raucher (34 Prozent) war dezidiert unzufrieden, bei den Nicht-Rauchern dagegen nur jeder Siebente (15 Prozent).

„Meine Schlussfolgerung ist, dass Rauchen die Ergebnisse der Mikrofrakturierung ungünstig beeinflusst. Das ist eine wichtige Erkenntnis für Beratungsgespräche. Chirurgen sollten ihren Patienten künftig raten, schon vor der Operation mit dem Rauchen aufzuhören“, so Dr. Kerin.

Die Mikrofrakturierung hat sich in den vergangenen zehn Jahren als technisch einfache, relativ kostengünstige und erfolgreiche Methode durchgesetzt, um Knorpelverletzungen am Knie zu behandeln. Dabei wird der Knochen so angebohrt, dßs Blutgefäße in den verbliebenen Knorpel einsprießen. So gelangen Stammzellen an die betroffene Gelenksfläche und bilden einen stabilen und belastbaren Ersatzknorpel.

Quelle: Europäischer Orthopädiekongress (EFORT)


Verzicht auf Rauchen und Alkohol: Viele Eltern nehmen Rücksicht auf ihre Kinder

Auf Alkoholkonsum vor den Augen ihrer Kinder verzichten viele Eltern minderjähriger Kinder in Deutschland. Das hat jetzt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins Baby und Familie herausgefunden.

Um ihrem Nachwuchs ein gutes Vorbild zu sein, trinkt fast jeder Zweite (42,3 %) im Beisein seiner Kinder so gut wie nie Bier, Wein oder andere alkoholische Getränke, ein weiteres Fünftel der Eltern (20,2 %) konsumiert überhaupt keinen Alkohol.

Gleichzeitig schränken auch Raucher ihren Zigarettenkonsum ein, wenn eigene Kinder auf die Welt kommen: Jeder vierte Befragte (24,9 %), der früher Raucher war, verzichtet der Umfrage zufolge seit der Geburt des Nachwuchses aus Rücksicht auf dessen Gesundheit komplett auf Zigaretten.

Quelle: Baby und Familie