Papst Franziskus wendet sich gegen jede Freigabe von Rauschmitteln bzw. Drogen

Papst Franziskus hat sich gegen jede Legalisierung „weicher“ Drogen ausgesprochen. „Ich möchte ganz klar sagen: Drogen besiegt man nicht mit Drogen. Drogen sind immer schlecht und man kann nicht das Übel mit Kompromissen besiegen“, erklärte das Oberhaupt der katholischen Kirche im Vatikan vor Teilnehmern einer Drogenfahnder-Konferenz. media-521118-2Er fügte hinzu:

„Es ist falsch, zu denken, dass man das Drogenproblem mit der Legalisierung von leichten Drogen in den Griff bekäme. Ersatzdrogen als Therapiemethoden sind auch keine Lösung, weil es einfach bedeutet, dass wir vor dem Rauschgift kapitulieren.

Insbesondere Jugendliche, die keine Arbeit haben und nicht studieren gehen, seien „eine leichte Beute für Drogen“, sagte Papst Franziskus weiter. Wenn man diesen Jugendlichen eine vernünftige Alternative wie Arbeit, Schule oder Sport anbiete, „dann gibt es keinen Platz für Drogen“, betonte der Papst.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Studie: Je stärker der Glaube, desto geringer die Suchtprobleme

Die Zeitschrift „Psychologie heute“ berichtet in ihrer Ausgabe vom Januar 2014, daß  religiöse Menschen wesentlich weniger süchtig sind als ungläubige.

Eine Studie unterteilte die Probanden in folgende Kategorien: 1_0_747648

Die „Religiösen“ glauben an Gott und gehen in den Gottesdienst; die „Spirituellen“ glauben an eine höhere Macht, ohne eine bestimmte Religion zu praktizieren; die „Unsicheren“ bezweifeln, ob es einen Gott gibt; die Agnostiker behaupten, man könne nicht wissen, ob Gott existiert  –  und schließlich meinen die Atheisten, es gäbe keinen Gott.

Das Ergebnis der Studie: Je schwächer der Glaube, desto größer sind die Suchtprobleme. 

Am schlimmsten geht es demnach den Atheisten: Sie nehmen mit Abstand am meisten Drogen wie Ecstasy (sechs Prozent) oder Kokain (5 Prozent); 51 Prozent rauchen Tabak, 36 Prozent greifen zu Cannabis. 

Weniger als ein Prozent der Religiösen hatte innerhalb eines Jahres Ecstasy oder Kokain konsumiert. Die anderen Gruppen lagen zwischen den religiösen und den Atheisten.

Quelle: Kultur und Medien online

Foto: Radio Vatikan