Recherche über Pädosex-Gruppen in Berlin

Die sog. Aufarbeitungskommission (Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs) hat eine Vor-Studie veröffentlicht, die sich – so der Titel – mit der „Programmatik und Wirken pädosexueller Netzwerke in Berlin“ befaßt.

Die Autoren Iris Hax und Sven Reiß haben ihren Focus deshalb auf die Bundeshauptstadt gelegt, weil dies ein „Hotspot“ pädosexueller Netzwerke und Aktivitäten war – vor allem in den 80er Jahren, aber auch noch in den 90ern.

Mitte der 80er Jahre forderten auch Grüne straffreien Sex mit Kindern sogar im Parteiprogramm, wobei erst Anfang der 90er Jahre ein klares Umdenken stattfand – bei Berliner Homosexuellengruppen dauerte es noch länger.

Hier kann man diese Recherche lesen: Download

Dazu heißt es in der Vorschau:
„Die Vorstudie untersucht Strukturen, Organisationsformen, Vernetzungen und Debatten pädosexueller Gruppierungen in Berlin seit den 1970er-Jahren. Recherchiert wurde in Beständen staatlicher Archive und Bewegungsarchive sowie privater Sammlungen.

Die eingesehen Dokumente und Gespräche mit Zeitzeuginnen, Zeitzeugen und Betroffenen zeigen den Versuch pädosexueller Gruppierungen, eine deutschlandweite Bewegung zu etablieren und sich international zu vernetzen.

Um ihre pädokriminellen Positionen zu legitimieren, suchten die Aktivisten Bündnispartner nicht nur in neuen sozialen Bewegungen oder bei politischen Parteien, sondern auch in der Wissenschaft. Sichtbar wurde zudem die enge Anbindung an kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen.“ (Quelle: https://www.aufarbeitungskommission.de/mediathek/programmatik-und-wirken-paedosexueller-netzwerke-in-berlin/)


ROG-Kritik: Wenigen Unternehmern gehören die meisten Medien in Indien

Nur eine kleine Gruppe von Unternehmen dominiert die Medienlandschaft Indiens. Diese wirkt zwar auf den ersten Blick vielfältig, doch trotz der enormen Anzahl an Printmedien und Rundfunksendern gefährdet eine hohe Konzentration die Pressevielfalt im Land.

Obwohl mehr als 118.000 Printtitel im Land registriert sind, vereinen auf vielen regionalen Zeitungsmärkten der verschiedenen Sprachen jeweils die zwei führenden Medien mehr als die Hälfte der Leseranteile auf sich.

Das sind einige Ergebnisse des Rechercheprojekts Media Ownership Monitor (MOM) Indien, das Reporter ohne Grenzen (ROG) zusammen mit dem indischen Projektpartner DataLEADS nach sechsmonatiger Recherche am Mittwoch (29.5.) in Delhi vorgestellt hat.

Die Ergebnisse sind ab sofort unter http://india.mom-rsf.org abrufbar.

Sie stellen eine Bestandsaufnahme der indischen Medienlandschaft dar und zeigen, wem die Massenmedien des Landes gehören und wer sie letztlich kontrolliert.

„Indien ist einer der größten Medienmärkte der Welt. Doch die Konzentration von Medienbesitz zeigt, dass eine Handvoll Personen Medien im Land besitzt und kontrolliert. Unsere Recherchen bringen Transparenz in die Besitzstrukturen und zeigen ihre Auswirkungen auf den Medienpluralismus im Land“, sagte Syed Nazakat, Gründer und CEO von DataLEADS.

„Die Ergebnisse des Media Ownership Monitor in Indien zeigen, dass eine Vielzahl an Medien nicht gleichbedeutend ist mit einer pluralistischen Medienlandschaft. Dank unserer Recherchen konnten wir eine Online-Datenbank erstellen, durch die alle Bürger sehen können, welche Gesichter hinter den wichtigsten Medien im Land stehen“, sagte ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske in Delhi.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://ogy.de/okv3