Die Unionsfraktion zum Wahlergebnis in Polen

Bei den Parlamentswahlen in Polen hat die konservative Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) den Prognosen zufolge die absolute Mehrheit erzielt. Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung: 159481-3x2-teaser296

„Mit ihrem klaren Wahlsieg und der Möglichkeit einer Alleinregierung übernimmt die Partei „Recht und Gerechtigkeit“ große Verantwortung für die Zusammenarbeit und Solidarität in Europa, für die Fortsetzung des guten bilateralen Verhältnisses mit Deutschland und für die positive wirtschaftliche Entwicklung des Landes.

Obwohl Polen erst seit 2004 Mitglied ist, hat es in den vergangenen Jahren eine führende Rolle in der Europäischen Union übernommen, oft zusammen mit Deutschland und Frankreich.

Im Sinne der europäischen Einigkeit hat Polen stets den Kompromiss gesucht und Solidarität auch mit den anderen EU-Ländern bewiesen. Damit hat es  sich in wichtigen Fragen der EU- und NATO-Politik großen Einfluss verschafft. Im Gegenzug hat das Land viel Solidarität erfahren, wenn es um seine eigenen Interessen in der Ost- und Sicherheitspolitik ging.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hofft deshalb sehr, dass Polen unter der neuen Regierung diesen Weg weiter geht und damit ein verlässlicher Führungspartner bleibt.“ 


Der HERR liebt Recht und Gerechtigkeit!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 33 (32),1-2.4-5.18-19.

Ihr Gerechten, jubelt vor dem HERRN;
für die Frommen ziemt es sich, Gott zu loben.
Preist den HERRN mit der Zither,
spielt für ihn auf der zehnsaitigen Harfe!

Denn das Wort des HERRN ist wahrhaftig,
all sein Tun ist verlässlich.
ER liebt Gerechtigkeit und Recht,
die Erde ist erfüllt von der Huld des HERRN.

Doch das Auge des HERR ruht auf allen, die ihn fürchten und ehren,
die nach seiner Güte ausschaun;
dass ER sie dem Tod entreiße
und ihr Leben erhalte auch in Hungersnöten.

 


„Jeder meint, sein Verhalten sei richtig, doch der HERR prüft die Herzen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Buch der Sprüche 21,3-6.10-13

Jeder meint, sein Verhalten sei richtig, doch der HERR prüft die Herzen.
Recht und Gerechtigkeit üben ist dem HERRN lieber als Schlachtopfer.
Hoffart der Augen, Übermut des Herzens  –  die Leuchte der Frevler versagt.
 
Die Pläne des Fleißigen bringen Gewinn, doch der hastige Mensch hat nur Mangel.
Wer Schätze erwirbt mit verlogener Zunge, jagt nach dem Wind,
er gerät in die Schlingen des Todes.
Das Verlangen des Frevlers geht nach dem Bösen,
sein Nächster findet bei ihm kein Erbarmen.
 
Muß der Zuchtlose büßen, so wird der Unerfahrene weise,
belehrt man den Weisen, so nimmt er Einsicht an…
Wer sein Ohr verschließt vor dem Rufen des Armen,
wird selbst nicht erhört, wenn er um Hilfe ruft.

 


Gottes Brautpreis ist Gerechtigkeit und Recht, Liebe und Erbarmen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hosea 2,16.17b-18.21-22:

So spricht der HERR: Ich selbst will Israel, meine treulose Braut, in die Wüste hinausführen und sie umwerben.  Sie wird mir dorthin bereitwillig folgen wie in den Tagen ihrer Jugend, wie damals, als sie aus Ägypten heraufzog. thumb_gemeinde

An jenem Tag  –  Spruch des HERRN  –  wirst du zu mir sagen: Mein Mann!, und nicht mehr: Mein Baal!

Ich traue dich mir an auf ewig; ich traue dich mir an um den Brautpreis von Gerechtigkeit und Recht, von Liebe und Erbarmen, ich traue dich mir an um den Brautpreis meiner Treue: Dann wirst du den HERRN erkennen.


Das Wohlgefallen des HERRN an der Umkehr des Schuldigen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Ezechiel 18,21-28:

So spricht Gott, der HERR: Wenn der Schuldige sich von allen Sünden, die er getan hat, abwendet, auf alle meine Gesetze achtet und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, dann wird er bestimmt am Leben bleiben und nicht sterben.   0018

Keines der Vergehen, deren er sich schuldig gemacht hat, wird ihm angerechnet. Wegen seiner Gerechtigkeit wird er am Leben bleiben.

Habe ich etwa Gefallen am Tod des Schuldigen –  Spruch Gottes, des HERRN  –  und nicht vielmehr daran, daß er seine bösen Wege verläßt und so am Leben bleibt?

Wenn jedoch ein Gerechter sein rechtschaffenes Leben aufgibt, wenn er Unrecht tut und all die Greueltaten begeht, die auch der Böse verübt, sollte er dann etwa am Leben bleiben?  – Keine seiner gerechten Taten wird ihm angerechnet. Wegen seiner Treulosigkeit und wegen der Sünden, die er begangen hat, ihretwegen muß er sterben.

Ihr aber sagt: Das Verhalten des HERRN ist nicht richtig.  –  Hört doch, ihr vom Haus Israel: Mein Verhalten soll nicht richtig sein? Nein, euer Verhalten ist nicht richtig.

Wenn der Gerechte sein rechtschaffenes Leben aufgibt und Unrecht tut, muß er dafür sterben. Wegen des Unrechts, das er getan hat, wird er sterben. Wenn sich der Schuldige von dem Unrecht abwendet, das er begangen hat, und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, wird er sein Leben bewahren. Wenn er alle Vergehen, deren er sich schuldig gemacht hat, einsieht und umkehrt, wird er bestimmt am Leben bleiben. Er wird nicht sterben.