Vergewaltigte Frauen in Nigeria klagen an!

„Die zunehmenden Vergewaltigungsverbrechen sind erschreckend, sie sind ebenso abstoßend wie verwerflich“, erklärte der katholische Erzbischof Ayau Kaigama von Abuja am 21. Juni. 

„Vergewaltigung fügt den Opfern ein unbeschreibliches psychologisches Trauma zu; sie ist nicht nur eine schwere Sünde, sondern auch eine äußerst barbarische und kriminelle Untat. Wir hoffen, dass die Täter streng bestraft und letztendlich von dem bösen Geist befreit werden, der sie dazu bringt, solch schreckliche Sexualverbrechen zu begehen“, fügte er hinzu.

Der Anstieg der Fälle von sexueller Gewalt gegen Frauen im islamisch regierten Nigeria hat in einigen Regionen des Landes zu Protesten geführt. Unter dem Hashtag #WeAreTired werden in den sozialen Medien dringende gesetzliche Maßnahmen und Gerechtigkeit für die Opfer gefordert.

Zwischen dem 28. Mai und dem 1. Juni wurden zwei College-Studentinnen, Uwaila Vera Omozuwa (22) und Barakat Bello (18), bei sexuellen Übergriffen vergewaltigt und ermordet. 
„Die Vergewaltigung und der Tod dieser Mädchen sind keine zufälligen Ereignisse, sondern der Höhepunkt verwerflicher Praktiken“, so die Bewegung „Women against Rape“ in einer dem nigerianischen Parlament vorgelegten Petition.

Viel Kritik wird auch am Justizsystem geübt, das Männer, denen Vergewaltigung vorgeworfen wird, selten verurteilt und stattdessen Anschuldigungen gegen die Opfer erhebt.

In Nigeria ist es deshalb üblich, dass Vergewaltigungen erst gar nicht angezeigt werden. Einige Opfer und ihre Familien befürchten Stigmatisierung, Erpressung durch die Polizei und sie haben kein Vertrauen in das Gerichtsverfahren.

Im Vorjahr erklärten Frauen im Bundeshauptstadt Abuja, die während eines Polizeieinsatzes festgenommen wurden, sie seien von den Beamten vergewaltigt worden.

Die Daten zur Anzahl der gemeldeten Fälle sind sehr begrenzt. Doch eine 2014 durchgeführte landesweite Umfrage zur Gewalt gegen Kinder in Nigeria ergab, dass jede vierte Frau im Kindesalter sexuelle Gewalt erlebte, wobei etwa 70% wiederholt vergewaltigt worden waren. Nur 5% baten um Hilfe und nur 3,5% bekamen Hilfe.

Quelle: Fidesdienst


Innenminister Seehofer äußert sich zum Verhältnis von Staat und Religion

CSU-Chef Horst Seehofer (siehe Foto) will in Deutschland eine Debatte über die Religion und ihr Verhältnis zum Staat anstoßen.

In einem Gastbeitrag für die Tageszeitung „Die Welt“ sieht der Bundesinnenminister vor allem das Migrationsthema als Anlass für eine solche Diskussion: „Die Zuwanderung von Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsstaaten mit unterschiedlicher religiöser und kultureller Prägung, hat zu erheblichen Herausforderungen geführt, die auch das Verhältnis zwischen Religion und Staat betreffen.“

Trotz sinkender Mitgliederzahlen der Kirchen seit den 70er Jahren habe Religion weiterhin einen hohen Stellenwert, was die „Leidenschaftlichkeit der jüngsten Diskussion um religiöse Symbole“ gezeigt habe. 

Die Kirchen und andere Religionsgemeinschaften hätten eine wichtige Funktion und nähmen vielfältige soziale Aufgaben wahr.

Der Staat hingegen müsse ein funktionierendes Rechtssystem bereitstellen und das staatliche Gewaltmonopol konsequent ausüben. Gemäß Grundgesetz achte der Staat daher die spirituelle Autorität der Religionen, behaupte aber zugleich seine Autorität für die Regelung des Zusammenlebens.

Seehofer schreibt weiter: „Das Grundgesetz gewährt die Freiheit der Glaubenden und grenzt sie zugleich ein. Die Religionsfreiheit entbindet niemanden von der Achtung der Verfassung….Andererseits gilt aber auch, dass Religionsgemeinschaften selbstverständlich aufgrund ihres Öffentlichkeitsanspruchs das Recht haben, sich in ethischen und gesellschaftspolitischen Fragen zu äußern und sich auch entsprechend zu engagieren.“

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/august-2018/reden-wir-ueber-religion/

 


GLOSSE zum politisch korrekten Linksstaat

Von Thomas Böhm

Um unsere fleißigen Journalisten in ihrem täglichen, uneigennützigen Kampf gegen das Böse zu unterstützen, hat der wissenschaftliche Beirat der Duden-Redaktion vor kurzem beschlossen, den Meinungshoheiten „sprichwörtlich“ und „buchstäblich“ unter die Arme zu greifen und dafür eine umfassende Änderung der Deutschen Sprache vorbereitet.

Diese soll dazu dienen, den „Schatten der dunklen deutschen Vergangenheit“ nun auch aus dem Wortschatz auszuradieren. Außerdem würden diese tiefgreifenden Neuformulierungen, so der Beirat, die Rechten endgültig über den Tellerrand der Republik hinwegfegen.

Der Presserat soll seinerseits mit Nachdruck dafür Sorge tragen, dass diese Neuregelung so schnell wie möglich Einzug in den journalistischen Alltag hält.

Außerdem sollen diese „richtungsweisenden“ neuen Regelungen auch in deutschen Schulbüchern Einzug finden. Man könne „nie früh genug anfangen, den jungen Menschen auch sprachlich eine politische Orientierung zu geben“, so ein Mitarbeiter aus dem Bildungsministerium.

Hier ein paar Auszüge aus dem „neuen“ Standardwerk der Deutschen Sprache:

Linksstreit Rechtsstreit
Linksstaat – Rechtsstaat
Linksbewusstsein – Rechtsbewusstsein                   IMG_2281 - Kopie (2)
Linkssystem – Rechtssystem
Linksempfinden – Rechtsempfinden
Linksanwalt – Rechtsanwalt
Linksberatung – Rechtsberatung
 
Linkshilfe – Rechtshilfe
Linkssprechung – Rechtsprechung
Linksabteilung – Rechtsabteilung
Linksakt – Rechtsakt
Linksanspruch – Rechtsanspruch
Linksauffassung – Rechtsauffassung
Linksauskunft – Rechtsauskunft
Linksbelehrung – Rechtsbelehrung
Linksbeugung – Rechtsbeugung
Linksbrecher – Rechtsbrecher
Linksexperte – Rechtsexperte
Linksgelehrte – Rechtsgelehrte
Linksgeschäft – Rechtsgeschäft
Linksgrundlage – Rechtsgrundlage
Linksgültig – rechtsgültig
Linksgutachten – Rechtsgutachten
Linkskräftig – rechtskräftig
Linksmittel – Rechtsmittel
Linksnorm – Rechtsnorm
Linkspflege – Rechtspflege
Linksschutz – Rechtsschutz
Linkssicherheit – Rechtssicherheit
Linksstandpunkt – Rechtsstandpunkt
Linksträger – Rechtsträger
Linksvorschrift – Rechtsvorschrift
Linksweg – Rechtsweg
Linkswirksam – rechtswirksam
LinksbeugungRechtsbeugung

Das Bildungsministerium hat die Schulbehörden des Landes bereits angewiesen, zusätzlich mit gezielten pädagogischen Maßnahmen Rechtshänder in Linkshänder umzuwandeln.

Auch das Verkehrsministerium, das gerade den Auftrag erteilt hat, sämtliche „verdächtigen“ und „sittenwidrigen“ KFZ-Kennzeichen abmontieren zu lassen, begrüßt diese Initiative und lässt prüfen, ob nicht  –  zumindest in Sackgassen  –  auf Linksverkehr umgestellt werden sollte.

So könne man auch im Straßenbild ein politisches Zeichen setzen.

Thomas Böhm ist politischer Journalist und wohnt in Berlin; er betreibt das JOUWATCH-Magazin: http://journalistenwatch.com/