Bistum Regensburg dankt Kardinal Müller durch Veranstaltungen für sein Wirken

Kardinal Gerhard Müller feiert am 30. Juli ein Pontifikalamt zum feierlichen Abschluss des Annabergfestes. Die Eucharistiefeier beginnt um 9:30 Uhr.

Das Annabergfest in Sulzbach-Rosenberg zählt zu den wichtigsten Bergfesten im Bistum Regensburg. Zur Eröffnung feiert Weihbischof Josef Graf ein Pontifikalamt am

 

23. Juli, ebenfalls um 9:30 Uhr. 

Am 29. Oktober feiert der ehem. Glaubenspräfekt Müller ein Hochamt in Donaustauf. Die Generalsanierung der Salvatorkapelle ist abgeschlossen. Um 9:30 Uhr beginnt die festliche Eucharistiefeier, mit der die Kapelle wiedereröffnet wird.

Das Bistum Regensburg freut sich, dass der langjährige Leiter der Kongregation für die Glaubenslehre zugestimmt hat, diese beiden für die Region wichtigen Feste mit den Menschen zu feiern. Alle Gläubigen sind herzlich eingeladen,  dem ehemaligen Bischof von Regensburg zu begegnen.

Am Christkönigssonntag, dem 26. November um 15 Uhr, feiert das Bistum Regensburg mit Kardinal Müller im Regensburger Dom eine Dankesvesper anlässlich des 15. Jahrestags seiner  Bischofsweihe.

Dabei werden wir auf ein segensreiches Jahrzehnt zurückblicken, in dem Kardinal Müller als Bischof der Diözese Regensburg diente.

Gleichzeitig gilt der dankbare Rückblick seinem Dienst an der Weltkirche, den er mit weitreichenden Impulsen und bleibenden Orientierungen als Präfekt der Glaubenskongregation erfüllte.

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg


Regensburg: Bischof Voderholzer eröffnet das „Jahr des gottgeweihten Lebens“

Am Samstag, den 29. November 2014, feiert Bischof Rudolf Voderholzer erstmals im Regensburger Dom um 15 Uhr eine Pontifikalvesper zur Eröffnung der Adventszeit. borMedia1840101

Gleichzeitig wird damit das neue Kirchenjahr und das von Papst Franziskus ausgerufene „Jahr des geweihten Lebens“ eröffnet. Zur Mitfeier sind alle Gläubigen und besonders alle Frauen und Männer der Ordensgemeinschaften und Geistlichen Gemeinschaften herzlich eingeladen.

Das Themenjahr wird auf Wunsch von Papst Franziskus eingeführt. Der Vatikan würdigt damit die Rolle religiöser Orden in Kirche und Welt. Das „Jahr des geweihten Lebens“ soll auf der ganzen Welt die zentrale Bedeutung der Orden für das kirchliche Leben hervorheben.

Bischof Rudolf Voderholzer ist es ein großes Anliegen, sich von der Einladung des Papstes mitnehmen zu lassen und für das Bistum Regensburg zum Schwerpunkt zu machen. 

Während des gesamten nächsten Jahres werden im Bistum Regensburg dazu zahlreiche Veranstaltungen, Symposien, Wallfahrten, Vorträge und Begegnungen stattfinden.

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg


Der Regensburger Bischof feierte zum Jahresschluß ein Pontifikalamt

Bevor Regensburger Katholiken die Silvesterfeier am 31. Dezember mit ihren Freunden und Verwandten begannen, feierten sie zuvor das traditionelle Pontifikalamt zum Jahresschluß im Dom St. Peter.

So war die altehrwürdige Kathedrale bis zum letzten Platz gefüllt, als Bischof Rudolf Voderholzer mit dem Domkapitel in das Gotteshaus einzog, um die Feier zu zelebrieren. Dom Silvester

Nach dem Wortgottesdienst folgte die Aussetzung des Allerheiligsten mit eucharistischer Prozession. Der Ferienchor der Regensburger Domspatzen unter Leitung von Domkapellmeister Prof. Roland Büchner und mit Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber (Orgel) gestalteten das Pontifikalamt musikalisch.

Die Feier endete mit dem Gruß an die Gottesmutter in der Vierung des Domes.

In seiner Predigt stellte Bischof Rudolf Voderholzer heraus, daß jeder Augenblick der Geschichte von der göttlichen Schöpfermacht getragen und gehalten werde:

„Gott ist nicht wie ein Uhrmacher, der das komplizierte Räderwerk der Weltenuhr einmal konstruiert und sie dann aufgezogen, dann aber sich selbst überlassen hätte. Gott ist jedem Augenblick gleichzeitig“, erklärte der Bischof und  erklärte weiter, daß Gott seine Schöpfung immerfort trage und erhalte und ihr als schöpferischer Geist innewohne.

Gerade daher könne auch eine Entwicklung bzw Evolution Ausdruck der Schöpfermacht Gottes sein. Aus alttestamtentlich-biblischer Sicht sei es daher konsequent, daß im frommen Judentum die Jahre nach der Schöpfung gezählt werden.

Gleichwohl zählten die Christen die Jahre nach der Geburt Christi. Diese Zeitrechnung habe sich weltweit durchgesetzt und sie habe auch neuzeitlich alle Versuche, sie zu ersetzen oder ihre christliche Herkunft zu leugnen, überstanden:

Nun komme das Jahr des Heils 2014 nach Christi Geburt. Bischof Rudolf riet den Gläubigen immer wieder darüber nachzusinnen, was jeder Tag für Tag auf Briefköpfen, Banküberweisungen etc. zum Ausdruck bringt und bekennt: „Christus ist die Mitte der Geschichte, ihr Dreh- und Angelpunkt!“

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg

 


Bischof Voderholzer im Regensburger Dom: „Das wichtigste Wort aller Worte ist GOTTES WORT“

Am ersten Weihnachtstag hat Bischof Rudolf Voderholzer mit den Gläubigen im Regensburger Dom das Hochfest zur Geburt Christi gefeiert.

Das Evangelium des Tages nach Johannes erzählt nicht das Geschehen im Stall von Bethlehem wie dies etwa bei dem Evangelisten Lukas der Fall ist. Johannes spricht vom schöpferischen Wort Gottes, durch das alles, was ist, geworden ist und das in Jesus Christus die verbindliche und sinnlich berührbare Gestalt des Menschen annahm.  borMedia1847901
 
Hierzu sagte der Bischof in seiner Festpredigt:

„Die wichtigsten Worte unseres Lebens können wir uns nicht selber sagen. Sie werden an uns gerichtet. Wir sind darauf angewiesen, dass sie uns einer sagt. Dazu zählt das ,Du‛ unserer Mutter und unseres Vaters, aus dem heraus wir zu uns selber finden.  Oder das Liebesbekenntnis, mit dem wir zueinander und zur Lebensfülle finden. Das wichtigste aller Worte aber, das an uns gerichtet werden kann, ist Gottes Wort, dass er uns liebt.“

Von einem herzerfrischenden Kompliment kann mancher tagelang leben. Gottes Liebeswort aber trägt ewig, weit über das Ende aller Tage hinaus. Mit seiner ganzen Existenz steht ER dahinter, so dass Johannes sogar schreiben kann: „Und Gott war das Wort.“

Dieses Wort ist in Bethlehem Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt bis zum Tod am Kreuz und zur Auferstehung.

Am Abend zuvor  –  am Heiligen Abend  – hatte Bischof Voderholzer eine Zufluchtsstätte der Caritas für Frauen in schwierigen Lebenslagen aufgesucht.

Zudem besuchte der Regensburger Bischof am Heiligen Abend Frauen und Männer, die zur Zeit im Strohhalm wohnen.

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg


3D-Klappkarte des Regensburger Doms als Grußkarte oder Andenken

Der Regensburger Dom, ein Meisterwerk der Gotik in Bayern, ist das weit sichtbare Wahrzeichen von Stadt und Bistum Regensburg.

In Miniaturformat als 3D Klappkarte aus hochwertigem japanischem Papier ist der Dom St. Peter seit kurzem im Infozentrum „DOMPLATZ 5“ und in der Tourist-Information erhältlich. 1.4 

Das 3D-Modell des Regensburger Doms besteht aus filigran ausgestanzten Einzelteilen, die in Handarbeit zusammengefügt werden. Als Grußkarte, Andenken bzw. Erinnerung an einen Besuch in Regensburg: Diese 3D-Klappkarte ist eine besondere Aufmerksamkeit.

Die Karte ist exklusiv erhältlich:
Infozentrum DOMPLATZ 5
Domplatz 5 in 93047 Regensburg
 
TOURIST-INFORMATION  
Altes Rathaus, Rathausplatz 4 in 93047 Regensburg            _MG_4443
 
Technische Daten:
Format Karte: 17 cm x 22 cm, Format Umschlag: 19 cm x 24 cm
Farbe Außenseite: bordeaux, Farbe Innenseite: creme-bordeaux
Symbol Vorderseite: Der Regensburger Dom, Brückturm und Steinerne Brücke, ausgestanzter Schriftzug „Der Regensburger Dom“
Innenseite: der Regensburger Dom in 3D, ausgestanzter Schriftzug „Der Regensburger Dom“

Die Karte inkl. Umschlag, Information und Verpackung kostet 12,95 Euro.

Quelle (Text/Fotos): Bischöfl. Presseamt Regensburg

 


Prof. Dr. Rudolf Voderholzer, künftiger Bischof von Regensburg, traf in der Domstadt ein

Begegnung mit Priestern und über 1000 Gläubigen in der Kathedrale St. Peter

Die Türme des Regensburger Doms strahlten vor dem herrlich blauen Himmel, als unter festlichem Glockengeläut der ernannte Bischof von Regensburg, Prof. Dr. Rudolf Voderholzer, am gestrigen Nachmittag am Hauptportal der Kathedrale eintraf. 

Mehr als 1000 Gläubige waren in den Dom gekommen, um ihren künftigen Oberhirten zu begrüßen. 

Zuvor hatte Prof. Voderholzer im westlich gelegenen Parsberg die Bistumsgrenze überschritten, um dort in der Stadtpfarrkirche Priestern und Gläubigen zu begegnen.

Das Domkapitel und weitere Vertreter aus der Diözese begrüßten den ernannten Bischof feierlich am Westportal, Domdekan Robert Hüttner reichte ihm das Weihwasser.

Unter großem Applaus des Kirchenvolks betrat der neu ernannte Bischof den Regensburger Dom. In einer festlichen Prozession, angeführt vom Kapitelkreuz, begaben sich die Geistlichen in die Sailer-Kapelle im südlichen Teil der Kathedrale.  

Zuvor segnete Prof. Dr. Rudolf Voderholzer die vielen Gläubigen mit dem Weihwasser. Nach einem stillen Gebet vor dem Allerheiligsten sprach der künftige Bischof ein Gebet vor der Kirchengemeinde.

Die Regensburger Domspatzen und Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber begleiteten die Begegnung musikalisch.

Auf den Stufen der Altarinsel richtete sich Prof. Dr. Rudolf Voderholzer anschließend mit einem Grußwort erstmals an die Gläubigen:   Rudolf Voderholzer Grußwort am Altar

„Lieber Herr Weihbischof,
liebe Brüder im Priesterlichen Dienst,
Ehrwürdige Schwestern,
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst
liebe Kinder, liebe Jugendliche und erwachsene Schwestern und Brüder im Herrn!

Ich danke Ihnen sehr für den herzlichen Empfang, den Sie mir bereiten hier in unserem Dom, meiner künftigen Bischofskirche, meinem „Petersdom“.

Wie Sie wissen, bin ich am Nikolaustag, heute vor 14 Tagen, von Papst Benedikt zum Bischof ernannt worden. So richtig Bischof werde ich dadurch, dass ich am 26. Januar hier im Dom durch die Handauflegung der Bischöfe, die das Kollegium der Bischöfe repräsentieren, sowie durch das Gebet der Bischöfe und durch Ihr Gebet geweiht werde.

Unter den zahlreichen Legenden, die sich um das Leben des heiligen Nikolaus ranken, bezieht sich eine auch darauf, wie Nikolaus selbst Bischof wurde. Sie ist in der „Legenda aurea“ aufgeschrieben. In einer etwas vereinfachten Form lautet sie so:

Der junge Mann Nikolaus wollte tun, was Jesus gefällt. Darum ging er oft in die Kirche, um zu beten und von Jesus zu hören. Eines Tages ging Nikolaus wieder sehr früh am Morgen zum Gottesdienst. Kaum war er durch die Kirchentür getreten, kam ein Mann auf ihn zu und fragte ihn: ‚Wie heißt du?‘  – Nikolaus antwortete: ‚Mein Name ist Nikolaus.‘  – Da rief der Mann: ‚Dich hat Gott geschickt. Du sollst der Bischof von Myra werden!‘

Nikolaus verstand nicht, was geschah. Er wehrte sich: ‚Warum gerade ich? Ich tauge doch nicht zu einem solch hohen Amt.‘ Da erzählte ihm der Mann: ‚Viele Bischöfe sind beieinander, um einen Nachfolger für den verstorbenen Bischof zu wählen. Sie können sich nicht einigen. Ich aber hörte in der Nacht im Traum eine Stimme: ‚Den ersten Mann, der am Morgen zur Kirche kommt und dessen Name Nikolaus ist, sollt ihr zum Bischof weihen.‘  –  Da ließ sich Nikolaus zum Bischofsstuhl führen.“

Eine Legende, eine Geschichte also, die nicht unbedingt in jedem historischen Detail, aber gewiss der Sache nach eine tiefe Wahrheit besitzt.

Natürlich ist es gut, wenn ein Bischof organisieren und verwalten kann, wenn er Bücher schreiben und ansprechend predigen kann.

Der Bischof soll der erste Beter seines Bistums sein!

Das Wichtigste freilich auch für einen Bischof heute wird immer sein müssen, dass er der erste Beter seines Bistums ist. Dass in ihm eine Sehnsucht brennt nach der Gegenwart Christi in seiner Kirche und dass er so ein guter Hirte wird.

Am Bild des heiligen Nikolaus, wie es uns vor allem die Überlieferung der Ostkirche zeigt, wird auch deutlich:

Die Liebe zum Herrn, das Gebet, die Ausrichtung auf Gott öffnet zugleich den Blick für die Menschen. Nikolaus ist der Heilige für die Menschen schlechthin geworden, ein universaler Wohltäter. Als solcher ist er mit Johannes dem Täufer der Heilige des Advents, der dem Herrn die Wege bereitet in unsere Herzen.

Liebe Schwestern und Brüder, ich freue mich, dass ich so erwartungsvoll empfangen werde, dass sich viele, wie ich höre und lese, viel von mir erwarten. Es wäre ja traurig, wenn es anders wäre.

Ich bitte Sie, dass Sie sich vor allem von mir erwarten, dass ich Ihnen ein solcher Bischof werde, wie es die Nikolauslegende lehrt: Einer, der das Ohr an den Lippen seines Herrn hat und gerade so zugleich die Sorgen und Nöte der ihm Anvertrauten kennt.

Dass mir das gelinge, ist mein großes Gebetsanliegen heute, und meine Bitte an Sie alle ist:

Beten Sie für mich, dass ich Ihnen ein solcher Bischof werden kann. Heiliger Apostel Petrus, heiliger Nikolaus, heiliger Wolfgang, bittet für uns! Amen.“

Zum Abschluss segnete der ernannte Bischof alle Gläubigen und zog mit den Priestern in die Bischofsgruft, um die Gräber seiner Vorgänger aufzusuchen. Auch beim Auszug aus der Bischofskathedrale läuteten die Glocken des Domes ihren herrlichen Klang zur Ehre Gottes.

Zum Abschied spendeten die Gläubigen ihrem künftigen Bischof abermals großen Applaus. Prof. Rudolf Voderholzer nutzte die Begegnung, um das Gespräch mit zahlreichen Gläubigen zu suchen.

Quelle (Text/Fotos):
Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
Niedermünstergasse 1 / 93047 Regensburg
Tel.: 0941/597-1066   /  Fax: 0941/597-1063
Mail:
dnawrocki.medien@bistum-regensburg.de