TV-Moderator Peter Hahne kritisiert „volle Kassen und leere Kirchen“

Kritik an der Kirchensteuer hat ein ehem. Mitglied der EKD-Rates, der Fernsehmoderator Peter Hahne, geübt. Die Kirche könne auch ohne die Kirchensteuer arbeiten.

„Alle Kirchen der Welt machen uns das vor. Das Steuer-Schlaraffenland gibt es fast nur noch in Deutschland“, sagte Hahne in einem Interview mit der Tageszeitung „Frankenpost“. Er stimme Papst Benedikt XVI. hinsichtlich seiner Bedenken gegenüber der Kirchensteuer zu. Hahne: „Die Kirche erstickt an ihrem Geld. Volle Konten und leere Kirchen, das ist doch ein wahnsinniger Widerspruch.“

Zur Frage, was sich ändern soll, sagte der Theologe und Journalist: „Arm werden und unabhängig vom Wohlstand der Welt.“

Die Kirche solle sich auf ihr Kerngeschäft von Verkündigung, Mission und Seelsorge konzentrieren. Es gebe „viele lebendige Kirchengemeinden und tolle Pfarrer“, an denen man sich ein Beispiel nehmen könne, vor allem in Oberfranken.

Man müsse „endlich Schluss machen mit der Theologie der leeren Kirchenbänke. Nur was sich auch am Sterbebett bewährt, taugt fürs Leben.“

Quelle: http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/hahne-kritisiert-kirchensteuer-die-kirche-erstickt-an-ihrem-geld-101258.html

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FAS: Kirchen laufen dem Zeitgeist hinterher

Scharfe Kritik am Zustand der beiden großen Kirchen in Deutschland hat der Journalist und Autor Markus Günther geübt. Wie er in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (25. Dezember) schreibt, gibt es eine Entfremdung zwischen den Kirchen und den Menschen. zeitungen

Umfragen zufolge akzeptierten die meisten Deutschen die zentralen Inhalte des Christentums nicht mehr. Nur eine Minderheit der Kirchenmitglieder glaube an die Auferstehung der Toten. Viele lehnten auch die Vorstellung von einem Jüngsten Gericht ab.

Die Reaktion der Kirchen darauf hält Günther für falsch: „Der finanzielle Reichtum und die spirituelle Armut führen zu einem blindwütigen Aktionismus, der auf gesellschaftspolitischen Nebenkriegsschauplätzen den Boden gutmachen will, der auf dem zentralen Schlachtfeld des Glaubens verlorengegangen ist.“

Die evangelische Kirche arbeite sich etwa an einem „integrierten Klimaschutzkonzept“ ab. Im Auftrag der EKD hätten sich ferner „geschlechterbewusste Exeget_innen“ Bibeltexte kritisch angeschaut und die Frage aufgeworfen, ob die zwölf Jünger Jesu wirklich Männer waren.

Der Journalist schlussfolgert: „Sosehr sich auch beide Kirchen darin überbieten, dem Zeitgeist nachzulaufen, die Abwärtsbewegung haben sie nicht stoppen können.“

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/vorwurf-kirchen-ueberbieten-sich-darin-dem-zeitgeist-nachzulaufen-99398.html


Nun prangt das Feld mit goldnen Garben…

Im Herbst
Nun prangt das Feld mit goldnen Garben,
Der Fruchtbaum hat sich tief gebückt
Und mit des Jahres dunklern Farben
Die Flur noch einmal sich geschmückt.

Doch schauern kalt die Abendwinde,
Die Tonne ward so krank und blaß;
Und leise zittert von der Linde
Das welke Laub ins welke Gras.

Ich ahne schon des Winters Tosen
Und gäbe gern, so karg ich bin,
Für eine Handvoll Frühlingsrosen
Des Herbstes ganzen Reichtum hin.

 Friedrich Wilhelm Weber


Hochmütige stürzen hinab in die Unterwelt

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 49 (48),14-15ab.15cd-16.17-18.19-20.

So geht es denen, die auf sich selbst vertrauen,
und so ist das Ende derer, die sich in großen Worten gefallen.
Der Tod führt sie auf seine Weide wie Schafe,
sie stürzen hinab zur Unterwelt.

Geradewegs sinken die Reichen hinab in das Grab;
ihre Gestalt zerfällt, die Unterwelt wird ihre Wohnstatt.
Doch Gott wird mich loskaufen aus dem Reich des Todes,
ja, er nimmt mich auf.

Lass dich nicht beirren, wenn einer reich wird
und die Pracht seines Hauses sich mehrt;
denn im Tod nimmt er das alles nicht mit,
seine Pracht steigt nicht mit ihm hinab.

Preist er sich im Leben auch glücklich
und sagt zu sich: „Man lobt dich, weil du dir‘s wohl sein lässt“,
so muss er doch zur Schar seiner Väter hinab,
die das Licht nie mehr erblicken.

 


Der Reichtum des Glaubens: Wir haben eine Quelle, die niemals je versiegt

Wir haben einen Felsen, der unbeweglich steht.
Wir haben eine Wahrheit, die niemals untergeht.
Wir haben Wehr und Waffen in jedem Kampf und Streit.
Wir haben eine Wolke von Gottes Herrlichkeit.

Wir haben eine Speise, der Welt hier unbekannt.
Wir haben einen Schatten im heißen Sonnenbrand.
Wir haben eine Quelle, die niemals je versiegt,
wir haben Kraft zum Tragen, die keiner Last erliegt.

Wir haben einen Tröster voll heiliger Geduld,
wir haben einen Helfer von liebevoller Huld.
Wir haben eine Freude, die niemand von uns nimmt,
wir haben eine Harfe, vom König selbst gestimmt.

Wir haben eine Zuflucht in jedem Sturm und Not,
wir haben einen Reichtum, der nie zu schwinden droht.
Wir haben eine Gnade, die alle Morgen neu,
wir haben ein Erbarmen, das mächtig ist und treu.

Wir haben hier die Fülle, seitdem der Heiland kam,
wir haben dort ein Erbe so reich und wundersam.
Wir haben Glück, das leuchtend und unbeschreiblich ist,
wir haben alles, alles in dir, Herr Jesu Christ.

Gottlob Lachemann (1845-1935)


Christus lehrt: „Willst Du ins Leben eingehen, so halte die Gebote“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 19,16-22:

In jener Zeit kam ein Mann zu Jesus und fragte: Meister, was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Herz-Jesu_01

ER antwortete: Was fragst du mich nach dem Guten? Nur einer ist «der Gute». Willst Du ins Leben eingehen, so halte die Gebote!

Darauf fragte er ihn: Welche?   –  Jesus antwortete: Du sollst nicht töten, du sollst nichtehebrechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen; ehre Vater und Mutter!  –  Und: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!

Der junge Mann erwiderte: Alle diese Gebote habe ich befolgt. Was fehlt mir jetzt noch?

Jesus antwortete ihm: Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach.

Als der junge Mann das hörte, ging er traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen.

 


„Falschheit und Lügen halte fern von mir“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Sprüche 30,5-9:

Jede Rede Gottes ist im Feuer geläutert; ein Schild ist ER für alle, die bei ihm sich bergen. Füg seinen Worten nichts hinzu, sonst überführt ER dich, und du stehst als Lügner da. polskaweb

Um zweierlei bitte ich dich, versag es mir nicht, bevor ich sterbe:

Falschheit und Lügenwort halt fern von mir; gib mir weder Armut noch Reichtum, nähr mich mit dem Brot, das mir nötig ist, damit ich nicht, satt geworden, dich verleugne und sage: Wer ist denn der HERR?, damit ich nicht als Armer zum Dieb werde und mich am Namen meines Gottes vergreife.