GEBET von Edith Stein nach ihrer Taufe

Mein Herr und Gott,
Du hast mich einen langen,

dunklen Weg geführt, steinig und hart.
Oft wollten meine Kräfte mir versagen,
fast hofft’ ich nimmer, je das Licht zu seh’n.
Doch als im tiefsten Schmerz mein Herz erstarrte,
da ging ein klarer, milder Stern mir auf.

Er führte mich getreu – ich folgt’ ihm,
zagend erst, dann immer sich’rer.
So stand ich endlich an dem Tor der Kirche.
Es tat sich auf – ich bat um Einlass.

Aus Deines Priesters Mund
grüßt mich Dein Segenswort.

Im Inneren reiht sich Stern auf Stern.
Rote Blütensterne weisen mir den Weg zu Dir.
Sie harren Dein zur Heil’gen Nacht.
Doch Deine Güte lässt sie mir leuchten
auf dem Weg zu Dir.

Sie führen mich voran.

Das Geheimnis,
das ich im Herzen tief verbergen musste,

nun darf ich laut es künden:
Ich glaube – ich bekenne!
Der Priester geleitet mich
die Stufen zum Altar hinauf:

Ich neige die Stirn.
Das heil’ge Wasser fließt mir übers Haupt.

Ist’s möglich, HERR,
dass einer neu geboren wird,

der schon des Lebens Mitte überschritten?
Du hast’s gesagt  – und mir ward’s Wirklichkeit.
Eines langen Lebens Last an Schuld und Leiden
fiel von mir.

Aufrecht empfang’ ich
den weißen Mantel,

den sie mir um die Schultern legen,
der Reinheit lichtes Bild.
Ich trag’ in meiner Hand die Kerze.
Ihre Flamme kündet,
dass in mir Dein heil’ges Leben glüht.

Mein Herz ist nun zur Krippe worden,
die Deiner harrt.
Nicht lange!

Maria, Deine und auch meine Mutter
hat ihren Namen mir gegeben.
Um Mitternacht legt sie ihr neugebor’nes Kind
mir in das Herz.

O keines Menschen Herz
vermag’s zu fassen,

was denen Du bereitet, die Dich lieben.
Nun hab’ ich Dich und lass Dich nimmermehr.
Wo immer meines Lebens Straße geht,
bist Du bei mir,
Nichts kann von Deiner Liebe
je mich scheiden.

Gedicht von Edith Stein für ihre Schwester Rosa nach deren Taufe

 


Die Keuschheit ermöglicht „sexuelle Selbstbestimmung“ statt Triebbestimmung

Mathias von Gersdorff

Am 22. September wird dieses Jahr erneut der “Marsch für das Leben” in Berlin stattfinden, bei dem für das Lebensrecht der Ungeborenen auf der Straße demonstriert wird.

Wie in den Jahren zuvor fühlen sich Radikalfeminist/innen von dieser Veranstaltung provoziert und rufen zu Gegendemonstrationen, Blockaden und Störungen auf. In den vergangenen Jahren konnten sie ca. 1500 linke Aktivisten mobilisieren. Das reicht, um den Marsch zu stören, jedoch nicht, um ihn ernsthaft zu beeinträchtigen oder gar zu blockieren.

Die wichtigste Gruppierung in diesem Kontext ist das „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“. Deren Argumentation lautet: Wer Abtreibungen verbieten oder den Zugang erschweren will, greift das „Selbstbestimmungsrecht der Frau über ihren Körper“ an.

Abtreibung müsse legal und leicht zugänglich sein, denn ansonsten könnte die Frau nicht „selbstbestimmt“, also nach ihren eigenen Vorstellungen und Wünschen leben. Wird eine Frau „ungewollt“ schwanger, so solle sie frei entscheiden können, ob sie das Kind bekommt oder nicht.

Dieses Prinzip wird im Slogan „My Body, my choice“ zum Ausdruck gebracht. Früher verwendeten Abtreibungsaktivisten noch die deutsche Sprache und brüllten “Mein Bauch gehört mir!“.

Die angebliche „Selbstbestimmung“ erstreckt sich auch auf den Körper des ungeborenen Kindes, obwohl es eine andere Person als die Mutter ist. Die „Selbstbestimmung“ beinhaltet also eine Art Recht zum Töten des eigenen Kindes.

Dass der so definierte Begriff „sexuelle Selbstbestimmung“ barer Unsinn und sogar unlogisch ist, soll hier kurz erläutert werden:

1. Wenn eine Frau tatsächlich „selbstbestimmt“ lebt, könnte sie schlicht und ergreifend entscheiden, keinen Geschlechtsverkehr zu haben und damit von vornherein ausschließen, schwanger zu werden. Diese banale Tatsache aber kommt in den Aussagen der Feministinnen niemals vor.

Auf Geschlechtsverkehr zu verzichten, ist für sie keine Option. Das feministische Verständnis von „Selbstbestimmung“ beinhaltet impliziert hemmungslosen Sex, obwohl dadurch die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, stark ansteigt. Denn Verhütungsmittel sind nicht völlig sicher, abgesehen davon, dass irgendwann die sog. „Pillenmüdigkeit“ eintritt.
Wer aber der Auffassung ist, man müsse sich dem Geschlechtstrieb ohne Einschränkungen hingeben, lebt nicht „selbstbestimmt“, sondern unterwirft sich seinem Trieb. Dieser wird als so mächtig empfunden, dass man gar nicht anders kann, als diesem zu folgen. Der Wille ist zu schwach, sich dagegen zu wehren, so die feministische „Logik“. Dies bedeutet im Grunde genommen „Triebbestimmung“.
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2. Dass die Frau keine „Selbstbestimmung“ besitzt, zeigt auch die banale Tatsache, dass sie durch den Geschlechtsakt schwanger werden kann. Dem eigenen Körper interessiert nicht, was die Frau will: Sind die Voraussetzungen gegeben, dann wird sie schwanger, ob sie das will oder nicht. Das ist aber alles andere als „Selbstbestimmung“. Der Körper lässt sich nicht bestimmen, denn er folgt der Natur.

„Sexuelle Selbstbestimmung“ besitzt im Grunde nur, wer frei entscheiden kann, ob und wann er Geschlechtsverkehr hat und sich dabei nicht von seinem Trieb, sondern von einer sittlichen Norm leiten lässt.

Diese Norm ist für die katholische Kirche folgende: der Geschlechtsakt ist nur ethisch einwandfrei, wenn er innerhalb einer gültigen Ehe vollzogen wird und offen für neues Leben ist.

Keuschheit bezeichnet ein Leben nach dieser Norm, dem 6. Gebot Gottes in und außerhalb der Ehe. Die Tugend, die ein solches Leben ermöglicht, heißt Reinheit. Papst Paul VI. erklärte dazu: „Die Reinheit ist die Atmosphäre, in der die Liebe atmet.“

Wichtig ist dabei, zu beachten, dass der Geschlechtstrieb nicht entscheiden soll, ob und wann jemand den Eheakt vollzieht. Der Trieb ist lediglich eine Hilfe für den Vollzug. Der Mensch soll nicht ihm folgen, wie das eben Tiere tun, sondern immer souverän entscheiden, so die katholische Sexualethik.

Alle Religionen und Kulturen setzten Normen auf, die mehr oder weniger der katholischen Sittenlehre ähnelten. Der entscheidende Punkt aber ist immer: Der Mensch soll sich nicht willenlos seinem Trieb hingeben, sondern nach einem höheren Prinzip leben. Dies setzt voraus, dass er seine Triebe zügelt und diesem Prinzip unterordnet.

Erst die 1968er Revolte bzw. die sexuelle Revolution vertraten das Prinzip, der Mensch solle sich nicht nach Prinzipien orientieren, sondern wie ein Tier seinen Trieben hingeben. Die 1968er haben diese moralische Verkommenheit philosophisch zu rechtfertigen versucht.

Diese Verwahrlosung führt aber mitnichten zu einer „Selbstbestimmung“, sondern zu einer Versklavung –  und zwar unter die eigenen Triebe.

Am 22. September sollten die Abtreibungsaktivisten deshalb nicht „sexuelle Selbstbestimmung“, sondern „unfreie Triebbestimmung“ fordern.
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Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und schreibt aktuelle Artikel u .a. hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.com/

CHRISTUS hat sich für uns hingegeben als Gabe und als Opfer, das GOTT gefällt

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Eph 4,32.5,1-8:

Brüder! Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat.Ahmt Gott nach als seine geliebten Kinder,und liebt einander, weil auch Christus uns geliebt und sich für uns hingegeben hat als Gabe und als Opfer, das Gott gefällt.  1523

Von Unzucht aber und Schamlosigkeit jeder Art oder von Habgier soll bei euch, wie es sich für Heilige gehört, nicht einmal die Rede sein.

Auch Sittenlosigkeit und albernes oder zweideutiges Geschwätz schickt sich nicht für euch, sondern Dankbarkeit.

Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch – das heißt kein Götzendiener – erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes. Niemand täusche euch mit leeren Worten: All das zieht auf die Ungehorsamen den Zorn Gottes herab. Habt darum nichts mit ihnen gemein!

Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr durch den HERRN Licht geworden. Lebt als Kinder des Lichts!


Madison (USA): Tausende Gläubige kamen, um der hl. Maria Goretti nahe zu sein

Von Dr. Edith Breburda

In Fargo (North Dakota) packten Matthew und Johanna LaFond ihre 5 Töchter am 15. Oktober 2015 ins Auto. Nach 8 Stunden erreichten sie Madison in Wisconsin (USA). Ziel der Reise war eine 11-Jährige, die am 16. Oktober ihren 125. Geburtstag gefeiert hätte.  dr-breburda1

„Es war für uns immer klar, dass wir hierher fahren“, sagte Papa Matthew: „Wenn ein Rockstar in der Stadt ist, kommen die Leute auch von weit her, um ihn zu sehen. Warum sollte das bei der Hl. Maria Goretti anders sein. So etwas erlebt man nur einmal.“  – Seine Frau fügte hinzu: „Wir wissen, dass sie beim lieben Gott ist und viel leichter als wir mit ihm sprechen kann. So durfte ich sie um Hilfe bitten und fühlte, wie mich ein tiefer Friede überkam.“

Die Reliquie der hl. Maria Goretti, der jüngsten Heiligen der Katholischen Kirche, war auf ihrer ersten U.S.-Tour; ihr fast gänzlich erhaltenes Skelett wird von einer Wachshülle umgeben und befindet sich in einem Glassarg.

Am 6. Juli 1902 kam Maria Goretti nahe Nettuno in Italien ums Leben, als Alessandro Serenelli sie vergewaltigen wollte. Maria hat ihm das Verbrechen noch auf ihrem Totenbett vergeben. Sie wurde 1950 heilig gesprochen. Ihr Mörder war dabei. Er hatte sich bekehrt und führte als Franziskanerbruder ein Büßerleben.

Die kleine Märtyrerin ist die Patronin der Jugend. Sie ist sehr beliebt, und für viele eine Inspiration der Vergebung. Gerade jetzt, wenn am 8. November 2015 das Jahr der Barmherzigkeit anfängt, reist „sie“ als Vorbereitung auf dieses Jahr durch die USA.

„Viele Wunder hat ihre Fürbitte bewirkt und viele außergewöhnliche Ereignisse erleben wir auch hier, auf ihrer ersten US-Tour“, sagte Pater Carlos Martins, der Direktor der Pilgerfahrt von Maria Goretti.  Maria Gor 2

Für 22 Stunden war Maria Goretti in Madison, in der Kirche, die nach ihr benannt ist, an der West-Seite der Hauptstadt von Wisconsin. Eigentlich war Madison gar nicht auf ihrer Route durch die 20 Staaten der USA eingeplant. Monsignore Michael Burke, der langjährige Pfarrer, rief jedoch jeden Tag Pater Carlos Martins, den Leiter der US-Tour an, bis dieser ihm endlich zusagte.

BILD: Maria Gorettis Reliquie in ihrem Glassarg, von Gläubigen umgeben (Foto: Dr. E. Breburda)

Die Heilige wurde wie ein Staatsoberhaupt beschützt. Dem Department for Homeland-Security kamen die lokalen Polizisten zu Hilfe. Viele Sicherheitsbeamte waren da; unzählige unter ihnen in Zivil.

1400 Schüler und ihre Eltern nahmen an der ersten Messe teil, um die Heilige am Freitagmorgen, dem 16. Oktober 2015, zu begrüßen. Um 10 Uhr war die ganze Nachbarschaft um die Kirche mit Autos zugeparkt. Jeder wollte die Reliquie sehen und Hunderte von Pilgern warteten vor der Kirche. Nur 15 Sekunden durfte man vor dem Sarkophag der Heiligen verweilen. Viele der Pilger haben gebetet, einige weinten auch.

„Ich wusste, es werden viele Leute kommen, aber so viele habe ich nicht erwartet“, sagte Cleo Hall aus Arlington, die mit ihrer 4-jährigen Enkeltochter Samantha in der Warteschlange stand. „Ich weiß nicht, was mich erwartet. Ich lasse einfach die Gnade Gottes über mich kommen“, sagte die Oma.

„Sie hat mein Leben bisher sehr beeinflusst. Wir leben in einer sexualisierten und verdorbenen Gesellschaft. Und hier ist sie, ein erstaunliches Beispiel für jemanden, der Keuschheit und Reinheit über alles liebte“, erläutert die 20-jährige Michaele Nikolai. Sie ist zusammen mit ihren 11 Geschwistern mit einem Pilger-Bus aus dem 200 km entfernten La Cross angereist. media-390606-2 - Kopie

Tess O’Brian aus Verona, einem Vorort von Madison, kam, um speziell für ihre Tochter, die Epilepsie hat, zu beten. Scholarstica Aniekwenagbu, eine gebürtige Nigerianerin, die in Madison lebt, betete für Frieden in der Welt und die Bekehrung der Sünder.

Den ganzen Tag und die ganze Nacht über hörten Priester die Beichte der Gläubigen. “In der Nacht waren weniger Kinder da, die ganze Atmosphäre war ernster und geistiger”, erwähnt Patrica Kopp, eine Jugendleiterin der Pfarrei.

Bischof Morlino zelebrierte um 7 Uhr abends die hl. Messe. Auch sie war voll. Viele kamen gar nicht mehr hinein und mussten enttäuscht wieder wegfahren. Parkplätze gab es keine mehr. Die Seitenstraßen der Nachbarschaft waren schon alle zugeparkt.

Ruth Kornell und ihre Tochter Chris LaDell, die mit ihren 7 Geschwistern die Schule der Maria-Goretti-Pfarrei besucht hatten, wollten nach der Messe wieder zur Heiligen. In der Frühe kamen sie nicht hinein, weil die Schlange zu lang war. Doch auch am Abend mussten Sie bis nachts warten. Die hl. Messe mit dem Bischof hatte wegen dem großen Pilgeransturm länger gedauert. Selbst Monsignore Burke hat nicht mit derart vielen Leuten gerechnet. 

Quelle: Erickson D.: Thousands descend on Madison parish for rare proximity to a Catholic saint’s body. Wisconsin State Journal, 17. Oktober 2015

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin). 

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)


Die Weisheit ist für mich zur Amme geworden

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Sir 51,12cd-20:

Ich danke dem HERRN und will seinen Namen loben und verherrlichen.
Als ich jung und noch nicht unstet war, suchte ich eifrig die Weisheit. Sie kam zu mir in ihrer Schönheit, und bis zuletzt will ich sie erstreben. Tagesimpuls

Und wie nach dem Blühen die Trauben reifen, die das Herz erfreuen, so schritt mein Fuß auf geradem Weg; denn schon von Jugend an habe ich sie erkannt.

Nur kurz hörte ich hin, und schon fand ich Belehrung in Menge. Sie ist für mich zur Amme geworden; meinem Lehrer will ich danken.

Ich hatte im Sinn, Freude zu erleben, ich strebte ohne Rast nach Glück. Ich verlangte brennend nach ihr und wandte von ihr meinen Blick nicht ab. Ich richtete mein Verlangen auf sie, und auf ihren Höhen wanke ich nicht. Meine Hand öffnete ihre Tore, und ich nahm sie leibhaftig wahr.

Ich habe ihretwegen meine Hände gereinigt, und ich fand die Weisheit in ihrer Reinheit. Einsicht erwarb ich durch sie von Anfang an, darum lasse ich nicht von ihr.

 


„Du bist wie eine Blume…“

Du bist wie eine Blume

so hold und schön und rein;

ich schau‘ dich an, und Wehmut

schleicht mir ins Herz hinein.a (1)

Mir ist, als ob ich die Hände

aufs Haupt dir legen sollt‘,

betend, dass Gott dich erhalte

so rein und schön und hold.

Heinrich Heine


„Gott hat uns zur Heiligkeit berufen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Thess 4,1-8:

Im übrigen, Brüder, bitten und ermahnen wir euch im Namen Jesu, des HERRN: Ihr habt von uns gelernt, wie ihr leben müsst, um Gott zu gefallen, und ihr lebt auch so; werdet darin noch vollkommener!  Ihr wisst ja, welche Ermahnungen wir euch im Auftrag Jesu, des HERRN, gegeben haben.  slider5-640x360

Das ist es, was Gott will: eure Heiligung. Das bedeutet, dass ihr die Unzucht meidet, dass jeder von euch lernt, mit seiner Frau in heiliger und achtungsvoller Weise zu verkehren, nicht in leidenschaftlicher Begierde wie die Heiden, die Gott nicht kennen  –  und dass keiner seine Rechte überschreitet und seinen Bruder bei Geschäften betrügt, denn all das rächt der HERR, wie wir euch schon früher gesagt und bezeugt haben.

Denn Gott hat uns nicht dazu berufen, unrein zu leben, sondern heilig zu sein.  Wer das verwirft, der verwirft also nicht Menschen, sondern Gott, der euch seinen Heiligen Geist schenkt.