Weitere Persönlichkeiten pro Seligsprechung von Erzbischof Johannes Dyba

Von Felizitas Küble

Seit Jahren veröffentlicht unser CHRISTOFERUSWERK aktuelle Berichte über Prominente, Wissenschaftler, Würdenträger und sonstige naUnsere PK pro Bischof DYBA (2)mhafte Persönlichkeiten, die sich für eine Seligsprechung des „Löwen von Fulda“, Erzbischof Johannes Dyba (siehe Foto) aussprechen.

Der glaubensstarke Oberhirte von Fulda verstarb überraschend am 23. Juli 2000, ist aber im gläubigen Kirchenvolk nach wie vor unvergessen, wir wir bei unseren Unterschriftensammlungen immer wieder erfreut feststellen können, z.B. an unserem Info-Stand beim Katholikentag 2014 in Regensburg.

Das FOTO zeigt im Hintergrund unser DYBA-Plakat – vorne unterhalten sich BVL-Chef Martin Lohmann und unsere Standmitarbeiterin Cordula Mohr (ALfA-Regionalvorsitzende in Rheine, CDL-Vorstandsmitglied in NRW), die beide ebenfalls gerne für Dybas Seligsprechung unterschrieben haben.

Folgende weitere Unterzeichner seien beispielhaft erwähnt:

  • Christa Meves, Konvertitin, Psychagogin, Bestsellerautorin
  • Walter Ramm, Bundesvorsitzender der Aktion Leben in Abtsteinach010_7
  • Prof. Dr. Reinhold Ortner, Pädagoge, Buchautor, Publizist
  • Oliver Dix, Vize-Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV), Landesvorsitzender des BdV in NRW
  • Prälat Prof. Dr. Georg May, Priester, Kirchenrechtler, Publizist
  • Prof. Dr. Roland Süßmuth, Biologe, Buchautor, Vorsitzender des Initiativkreises kath. Laien und Priester im Bistum Rottenburg
  • Dr. Andreas Püttmann, Politikwissenschaftler, Publizist
  • Prof. J. Hans Benirschke, Informatiker, Dozent an der Gustav-Sieverth-Akademie, ehem. Mitherausgeber der Monatszeitschrift „Kirche heute“
  • Manfred Christ, Landtagsabgeordneter der CSU von 1990 bis 2008, Kuratoriumsmitglied des Dachverbands „Forum deutscher Katholiken“
  • Prof. Dr. med. Ruthard Jacob, leitete zwei Jahrzehnte einen der beiden Lehrstühle für Physiologie in Tübingen
  • Georg Girisch, Bundestagsabgeordneter der CSU von 1998 bis 2005
  • Dr. Eduard Werner, Historiker, Redakteur der Zeitschrift „Fels“, Vorsitzender des Initiativkreises kath. Laien u. Priester in der Diözese Augsburg
  • Prof. Dr. Herbert Gröger, Philosoph, Lyrik-Experte, Leiter der Freien Autorengemeinschaft „Collegium poeticum“

Praktische TIPs für DYBA-Fans:

Auf der Internetpräsenz des FORUM DEUTSCHER KATHOLIKEN, der zahlreiche kath. Verbände und Initiativen vertritt, findet sich ein Seligsprechungs-Aufruf, der mit einer Online-Unterschriftensammlung verbunden ist: http://forum-deutscher-katholiken.de/aufruf/

Zugleich können jene Gläubigen, die bei Freunden, auf Tagungen oder vor der Kirchentür für Dyba Unterschriften sammeln, ein entsprechendes Formular ausdrucken  – nämlich jenes Unterschriftenblatt unseres Christoferuswerks, das wir seit Jahren verwenden: http://www.medrum.de/files/Unterschriftenblatt%20Dyba.pdf

 


Buch-TIP: Christliches Erziehungsbuch „Liebe schenken“ von Prof. Reinhold Ortner

Alltagsnahe Gesamtschau einer gelingenden Erziehung 

Buch-Daten: Liebe schenken. Religiöse Erziehung in Theorie und Praxis. Reinhold Ortner. Media Maria Verlag,1. Auflage 2011, 14,90 €, ISBN  978- 3-9813003-7-6).   

Der renommierte Pädagoge Friedrich Fröbel, der im 19. Jahrhundert wirkte, prägte einst das Leitwort: „Erziehung ist Beispiel und Liebe, sonst nichts“.  –  Dies mag zunächst zugespitzt klingen, erinnert aber doch an das bekannte Motto des hl. Augustinus: „Liebe  –  und dann tue, was Du willst.“  30037_Ortner_Liebe_schenken_bezug.indd

Freilich ist hier jeweils ein christliches Verständnis von Liebe vorauszusetzen  –  nicht zu verwechseln mit oberflächlicher „Humanität“ oder emotionaler Weichherzigkeit, ganz zu schweigen von „antiautoritärer Erziehung“ oder ähnlich absurden Zeitgeistflausen.

Das weiß auch Prof. Dr. Reinhold Ortner, der Verfasser des hervorragenden Erziehungsbuches „Liebe schenken“, das einerseits durch seine klarsichtige Gesamtschau und christlich-katholische Ausrichtung überzeugt, andererseits durch seine warmherzige Grundhaltung und seine zugleich vernünftige, gut durchdachte Argumentation besticht.

Dem fünffachen Familienvater, der zugleich jahrzehntelang als Erziehungswissen-schaftler an der Universität Bamberg wirkte, gelingt es mit diesem ebenso fundiert wie ansprechend verfaßten Werk, die Theorie und Praxis christlicher Erziehung auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen und didaktisch geschickt zu vermitteln.

Dabei beschränkt er sich nicht auf allgemeine Leitlinien und Wertvorstellungen, sondern befaßt sich alltagsnah und „bodenständig“ mit häufig auftretenden Problemen christlicher Elternschaft, etwa wenn pubertierende Kinder plötzlich in den „Kirchenstreik“ treten, in ihrer Persönlichkeitsentwicklung aus der Art schlagen oder eine voreheliche sexuelle Bindung eingehen.

Der Autor betont: „Die Liebe ist der Pulsschlag der Erziehung in der Familie“. Das schließt freilich nicht aus, sondern ein, Kindern und Jugendlichen klare Grenzen zu setzen und diese zugleich erklärend nahezubringen.

Der Verfasser weiß, wie entscheidend das Vorbild der Eltern bei der religiösen, geistigen und seelischen Entwicklung der Heranwachsenden ist, sei es hinsichtlich des täglichen Gebetes, der charakterlichen Selbsterziehung oder etwa der inneren Unabhängigkeit  – auch gegenüber den zahlreichen Fremdeinflüssen, mit denen Familien vor allem durch „Multimedia“ heute weitaus mehr als in früheren Zeiten konfrontiert sind. 

„Mehr als ein Erziehungsratgeber“

Das lebendig und anschaulich geschriebene Sachbuch ist weitaus mehr als ein Erziehungsratgeber; es bietet zugleich eine katechetische und teils auch apologetische Argumentationshilfe für die Ideale und Gebote von Glaube und Kirche. BILD0222

Auch das Kapitel über die „geschlechtliche Erziehung in der Familie“ ist sehr wertvoll in einer Zeit, in der oftmals schon die Grundschulkinder desorientierenden Einflüssen ausgesetzt sind, sei es durch den Sexualkundeunterricht, ungute Kameraden oder Schundblätter wie z.B. die Jugendillustrierte „Bravo“.

Angesichts des Verfalls bewährter Normen, des Zusammenbruchs tragender sittlicher Werte und der Vernachlässigung hilfreicher Traditionen erscheint dieses wegweisende, in Inhalt und Stil ansprechende Buch umso notwendiger.

Der bewährte Pädagoge überzeugt sowohl durch seine solide wissenschaftliche Basis (er studierte Psychologie, Philosophie, Pädagogik, Anthropologie und Musikwissenschaften), wie auch durch seine einfühlsame Herangehensweise und seine plastische, lebensnahe Darstellung, die mit zahlreichen Fallbeispielen, Sinnsprüchen, Briefen sowie Aussagen junger Menschen garniert ist.

Ein sehr empfehlenswerter Leitfaden für alle Eltern, die ihren Kindern das Wichtigste vermitteln möchten, worauf es im eigenen Leben und in der Erziehung ankommt: Liebe und Charakterfestigkeit.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

ERSTVERÖFFENTLICHUNG dieser Rezension in der Zeitschrift THEOLOGISCHES (Nr. 1-2/2014)

Sie können dieses Buch HIER bestellen: https://www.media-maria.de/product_info.php?products_id=2690&osCsid=60629029b8563c3fcbc9afa20cf6be75