Migranten haben doppeltes Corona-Risiko

In Österreichs Krankenhäusern werden aktuell etwa 3.600 Covid-19-Patienten behandelt, rund 700 davon auf einer Intensivstation. Von den Intensiv-Patienten in Wien sind 60 % Migranten.

Einwanderer seien auch auf Normalstationen häufiger vertreten, sagte ein Wiener Intensivmediziner im Interview mit der Tageszeitung „Die Presse“. Als einen Grund dafür nennt der Mediziner die Welle der Reiserückkehrer aus den Risikogebieten Balkan und Türkei. Österreicher seien zwar im Sommer auch gereist, aber nicht in Risikogebiete.

Menschen mit hohem sozio-ökonomischen Status seien selten auf Intensivstationen. Sie leben gesundheitsbewusster, halten Abstand, reduzieren Kontakte und sind fit, was vor schweren Krankheitsverläufen schütze.

Ähnliche Trends gebe es in anderen europäischen Ländern. Auch die OECD kommt zu ähnlichen Einschätzungen: das Infektionsrisiko und die Sterblichkeit von Migranten in der Pandemie, ist mindestens doppelt so hoch wie bei Einheimischen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.wochenblick.at/wiener-arzt-ueber-corona-intensivpatienten-zwei-drittel-sind-migranten/