Wir trauern um Gertrud Dörner (†)

Von Felizitas Küble

Seit weit über 20 Jahren sind wir freundschaftlich mit ihr verbunden: Gertrud Dörner aus Stadtlohn (NRW) ist am 13. Januar 2020 im Alter von 77 Jahren an Herzversagen verstorben.

Die katholische Familienmutter (siehe Foto) ist  –  getröstet und gestärkt mit den hl. Sakramenten  – von GOTT in die Ewigkeit heimgerufen worden. 

Wir trauern mit ihrem Mann, den Kindern und Enkelkindern um diese glaubensstarke Katholikin, die kein Blatt vor den Mund genommen hat, dabei aber inhaltlich fundiert und stets argumentativ zu schreiben und zu reden wußte.

Oft bin ich mit Gertrud und ihrem Ehemann Reinhard gemeinsam zu Tagungen und Sitzungen gefahren, nicht zuletzt zum Kongreß „Freude am Glauben“ in Fulda oder Aschaffenburg.

Noch vor wenigen Wochen traf ich Gertrud wohlgelaunt bei einer Zusammenkunft glaubenstreuer katholischer Gruppen in Münster.  Humor- und schwungvoll war sie von ihrem Naturell her sowieso. Umso mehr überraschte und erschütterte mich ihr plötzlicher Herztod.

Die Pädagogin setzte sich seit Jahrzehnten mit einem Eifer ohnegleichen, aber auch intellektuell und theologisch kenntnisreich, für die Glaubens- und Sittenlehre der katholischen Kirche ein. Sie veröffentlichte in zahlreichen Publikationen, brachte aber auch selber eine Zeitschrift im Rahmen der von ihr gegründeten „Marianischen Liga“ heraus.PICT0294

Gemeinsam mit ihrem Mann nahm sie fast jedes Jahr am Kreuze-Gebetszug für das Leben in Münster teil, der stets Mitte März stattfindet und seit langem regelmäßig von linksradikalen Chaoten gestört wird, weshalb die Lebensrechtler ihre Prozession nur mit Hilfe starker Polizei-Begleitung durchführen können. (Das FOTO zeigt in der Mitte Reinhard Dörner mit einem weißen Holzkreuz.)

Die ehem. Studienrätin verstand ihren Ruhestand nicht als Ruhekissen, sondern nutzte die Chance, sich besonders intensiv für die Belange des Glaubens einzusetzen. Dabei gehörte sie zu den kenntnisreichsten Kritikern des immer mehr absackenden Religionsunterrichts an den Schulen und verfaßte gehaltvolle Studien und Broschüren hierüber, rezensierte Religionsbücher und zeigte Wege aus der Krise auf.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann veranstaltete sie dutzende Vorträge und Tagungen im Rahmen des „Kardinal-von-Galen-Kreises“. Besonders beliebt ist seit jeher die mehrtägige „Osterakademie“ im traditionsreichen und altbewährten Marienwallfahrtsort Kevealer am Niederrhein.

Gertrud pflegte eine glaubensfrohe und bodenständige Marienverehrung, gehörte aber nicht zu jenen Katholiken, die allen möglichen (und unmöglichen) „Sehern“ und „Erscheinungen“ hinterherlaufen. Die Gründerin der Frauenbewegung „Marianische Liga“ war geistig zu besonnen und wachsam, um sich in schwärmerische oder gar abergläubische Gefilde zu begeben. Auch der Charismatik stand die nüchtern denkende Katholikin daher kritisch gegenüber.

Zugleich grenzte sie sich deutlich vom Feminismus und progressiven Gruppen wie „Maria 2.0“ ab und verteidigte ihre katholischen Standpunkte auch bei „Streitthemen“ wie Zölibat, Frauenpriestertum, Abtreibung usw.

Gertrud Dörner wird am kommenden Montag, dem 20. Januar 2020, um 13.30 Uhr auf dem kath. Friedhof in Emsdetten (Nordwalder-Str.) beigesetzt, anschließend ist das Requiem (Totenmesse) in der Kirche St. Pankratius (nicht weit vom Friedhof entfernt).

Emsdetten ist ein westfälischen Städtchen, das zwischen Münster und Rheine liegt. Mehrere Freunde des KOMM-MIT-Verlags und des CHRISTOFERUSWERKs – das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt – werden dieser tapferen und einsatzfrohen Frau gerne die letzte Ehre erweisen. Bei aller Trauer und Wehmut freue ich mich, ihrem freundlichen und ebenfalls sehr glaubensengagierten Ehemann Reinhard wieder zu begegnen.

HIER einige frühere Artikel von und über Gertrud Dörner im CHRISTLICHEN FORUM: https://charismatismus.wordpress.com/?s=gertrud+d%C3%B6rner


Sinnsuchenden jungen Menschen mehr christliche Werte und Ideale vermitteln

Von Christa Meves    

Meves

Da habe ich nun 45 Jahre lang unserer Bevölkerung zu vermitteln versucht, dass eine Gesellschaft, welche die Familie, speziell die Mütter, die Autorität, Hierarchie und christlichen Glauben abzuschaffen sucht und an deren Stelle die Entfesselung der Sexualität setzt, auf dem falschen Weg ist, wenn sie Zukunft haben will.

Doch dann bedarf es nur eines einzigen Terroranschlags im Zentrum von Paris, um in den Medien einen Umstand sichtbar zu machen, der bisher harthörig verschwiegen wurde: Es kommt ans Licht, dass einige tausend junger Männer, ja sogar auch über tausend Mädchen mit unserer „WERTE-Gesellschaft“ wenig zufrieden waren und sind.

Deshalb haben sie sich muslimischen Propheten des „Islamischen Staates“ und seinen Zielen zugewandt. Diese Hassprediger flanieren schon seit Jahren mit Werbeveranstaltungen dafür in vielen Städten unserer Republik. Dadurch haben sich besonders Jugendliche so das Herz wärmen lassen, dass sie in den Jemen umsiedeln mussten, um „Allah“ zu dienen und, wenn nötig, für diesen auch ihr Leben zu lassen  –  im „gerechten“ Krieg eines hohen Kampfes gegen den Feind: gegen eine korrupt geldsüchtige und zur Sittenlosigkeit verkommene Gesellschaft Europas. Logo Christustag

Diese späte Aufdeckung wird vor allem vorangetrieben durch verständige einheimische Muslime, die die deutschen Schul- und Ausbildungsinstitutionen bereits durchlaufen haben. Diese rufen nun den inländischen Instanzen beschwörend zu, bei diesem Problem nicht an den Symptomen zu kurieren, sondern die echten Ursachen in den Fokus zu stellen, nämlich die Anfälligkeit für eine Verführung so vieler junger Menschen; denn es sei zu vermuten, dass diese Deutschen nun vielleicht Terrorakte auch für ihr Heimatland im Gepäck haben, nachdem sie mit solchen Zielen dorthin eingeschleust worden seien.

Auch Rachsucht gegen die Ausbildungsverhältnisse im eigenen Land könnten doch dabei mit im Spiele sein. „Ändert Euer Schulsystem“, rufen diese Mahner unseren Regierenden zu; „denn dort fehlt Euren Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu einer klaren geistigen Orientierung, der Anregung zu begeisterter Einsatzbereitschaft für Eure eigene Kultur.“

Diese Kinder haben laut Bericht meist Unverständnis für ihre echten Lebensbedürfnisse erfahren. Sie haben ein sie verwirrendes, keine Behütung, keine Liebe, keinen Halt gebendes Umfeld durch ihre gesamte Kindheit hindurch erleben müssen. Innerlich unzufrieden – meist schon von der ersten Lebenszeit an – müssen sie nun suchen nach dem Echten, dem Eigentlichen, dem Richtigen , ohne auch nur zu ahnen, was das sein könnte. afc127c26a

Und für solche so suchenden Kinder sind die Großfallen umso mehr zum Verschlungen-werden geöffnet, je eher alle unklaren Aktivitäten ihres Suchens vergeblich waren, je öfter sie scheiterten, je mehr sie bei den Gleichaltrigen zu schwarzen Schafen und von den Erwachsenen zu Losern gestempelt wurden. Ich möchte hinzusetzen: In jedem depressiven Amokläufer, in jedem Koma-saufenden Wohlstandsverwahrlosten und deshalb auch in jedem Terroristen steckt unter einer explosionsbereiten Decke des Zorns ein verzweifeltes Kind.

Daraufhin angesprochen antwortete in einer der Talkshows zu diesem Thema in der vergangenen Woche der Angehörige einer Hilfsorganisation: „Aber um ihnen wirklich herauszuhelfen, braucht jeder Einzelne eine Langzeittherapie….“  –  „Woher dann aber (bei den so mächtig angestiegenen Fällen) all die Engel (unter den Therapeuten) nehmen?“, fragte ich – diesen gefährlichen Missstand für das kommende Jahrhundert prognostizierend – in meinen Schriften bereits ab 1970.

Späte Stunde also – aber doch keine ohne Hoffnung. Wären wir alle nur jetzt aufgeschreckt genug, um zu erkennen, dass wir uns schnellstens der geistigen Grundlagen unserer Hochkultur besinnen und bußfertig umkehren sollten – aufwachend und erkennend, dass kein Vorbild-geben von „Werten“ für unsere Kinder geschehen kann, wenn wir die Instanz, die sie für uns Menschen erstellte, hochmütig vernachlässigen. Nur dann können die so unaufgebbaren Werte – vom inkarnierten Gott einst eigenhändig übermittelt – für uns fruchtbar werden. Wir brauchen einen echt christlichen Religionsunterricht als Kopffach an unseren Schulen.


Treue oder Anpassung? – Warum das KREUZ wesentlich zur Kirche gehört

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Nach der vielfach einseitigen Medienberichterstattung und der aufgeregten Diskussion über die erste Sitzungsperiode der außerordentlichen Familiensynode in Rom konnte man eine breit angelegte Information über das katholische Eheverständnis erwarten. 0000009699_3

Hirtenworte, Predigten, Katechesen und Religionsunterricht boten sich dafür an. Schließlich hatten Leserbriefe in den Zeitungen den dürftigen Wissensstand der Gläubigen deutlich genug gezeigt. Nichts geschah jedoch bis heute.

BILD: Unser Autor Prof. Gindert veranstaltet seit Jahrzehnten den jährlichen Kongreß „Freude am Glauben“

Die Herde ist sich selbst überlassen. Warum ist das so?

Ein Interview in der „Tagespost“ vom 21.2.2015 mit dem Familienbischof der Dt. Bischofskonferenz, Heiner Koch, kann darüber Aufschluss geben.

Auf die Frage „Mit der Familiensynode im Herbst verbinden viele Menschen derzeit hohe Erwartungen… bekommen Sie bei dem Gedanken an die Synode manchmal Bauchschmerzen?“ antwortet der Familienbischof:

“Etwas erschrocken bin ich, auf welche Themen die Synode oft eingedampft wird: Auf die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Eucharistie und auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften“

Aber hatten nicht gerade die deutschen Bischöfe und ihre Vertreter auf der römischen Synode alles getan, das Gesamtthema auf diese Fragen einzuengen? chrkn

Auf die Frage „Wie wollen Sie auf die Reizthemen reagieren, die bis Oktober nicht vom Tisch sein werden?“ antwortet Bischof Koch:

“Ehe und Familie dürfen als Lebensform nicht idealisiert werden. Wir Christen haben kein romantisches Familien- und Eheverständnis. Von daher halte ich es für bedenkenswert ob der Bischof in seiner Lehr- und Hirtensorge nicht die Autorität hat, in besonderen Fällen im ‚Forum internum‘ Menschen, die eine zweite nicht sakramentale Ehe eingegangen sind, unter besonderen Umständen um ihres Heils willen den Zugang zur Eucharistie, die eben auch ein Mahl der Sünder ist, zu ermöglichen, gerade auch angesichts der Tatsache, dass das Recht nicht die ganze Wirklichkeit des Lebens erfassen kann… die Frage ist, ob die Kirche ihren Bischöfen, denen sie die Lehr- und Hirtensorge anvertraut haben auch den Raum gibt, in Einzelfällen zu Einzellösungen zu kommen“.

Der Familienbischof bezieht sich in seiner Aussage auf „sehr bedächtige Theologen“.

Auf die Frage „Schätzen sie die bischöfliche Autorität so hoch ein, dass ein Hirte den Gläubigen plausibel machen kann, warum das Wort Jesu und die Gebote in einigen Fällen nicht gelten? Würden die Menschen es nicht als Beliebigkeit oder verletzend wahrnehmen, wenn Herr A. in den Genuss einer bischöflichen Ausnahmeregelung kommt, Frau B. aber nicht?“ kommt die eher hilflose Antwort:

„Dass die wiederverheirateten Geschiedenen ihre Situation nie als politische Demonstration ausnutzen wollen. Im Übrigen ist eine persönliche Regelung etwas ganz anderes als eine beliebige Regelung“.

Die Antwort des Familienbischofs auf eine weitere Frage zeigt m. E. den Kern des Problems, das die Mehrheit der deutschen Bischöfe hat. 1_0_809751

Die Frage lautet: „Warum können sie von solchen Paaren nicht erwarten, dass sie ihren Weg mit der Kirche nicht auf dem Boden von Familiaris consortio gehen?“

Darauf Bischof Koch: “ Es gibt Menschen, die sagen, dass sie nicht zur sexuellen Enthaltsamkeit berufen seien. Sie möchten ihre neue Beziehung ganzheitlich leben, geistig, geistlich und körperlich, alles andere bleibt für sie heil-los“.

Der Familienbischof spricht das aus, was nach Medienberichten rund zwei Drittel der deutschen Bischöfe vertreten: Eine „Josefsehe“ der sexuellen Enthaltsamkeit wird nicht mehr als zumutbar angesehen. Das wäre aber die Aussage einer Kirche der Zumutbarkeit oder der Anpassung an die gängigen Trends.

Die deutsche Ortskirche ist nun schon viele Jahre diesen Weg gegangen. Attraktiver ist sie dadurch, wie ein Blick auf die rückläufige Kirchlichkeit und die Austrittszahlen zeigen, nicht geworden.

Im Gegenteil: Begonnen hat dieser Weg, als das Kreuz aus dem Zentrum der Betrachtung gerückt wurde. Das ist aber nicht der Weg, den Christus vorgegeben hat. Bei ihm heißt es: „Wenn jemand mein Jünger sein will, dann nehme er täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach“.


Die Einflußnahme deutscher Bischöfe auf die Familiensynode und ihre Ursachen

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Manchmal ist es gut, einen Vorgang aus der Distanz zu betrachten, weil man sonst vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht, d.h., weil das eigentliche Problem aus den Details nicht mehr klar hervortritt. Das trifft auch zu, wenn man den Zustand der deutschen Ortskirche betrachtet.  Radio Vatikan

George Weigl, ein amerikanischer Theologe, der in Deutschland auch als Biograph von Papst Johannes Paul II. bekannt ist, hat diesen distanzierten Blick.

In seinen Überlegungen über den Ablauf der ersten Sitzungsperiode der römischen Familiensynode spricht Weigl über den Versuch des Synodensekretärs Kardinal Baldiseri sowie der deutschen Bischöfe, dem Synodenverlauf die gewünschte pastorale Richtung zu geben, mindestens aber den Debattenverlauf nach außen in diesem Sinn darzustellen.

George Weigl beurteilt in seinem Artikel „Die afrikanische Stunde“  –  abgedruckt im „Vatikan Magazin“ (Nr. 2/2015)  –  auch den religiös geistigen Zustand der deutschen Ortskirche. Er kommt dabei zu folgendem Urteil:

„Die deutsche Fixierung auf diesen Punkt war in gewisser Hinsicht ein Ausdruck der Beschäftigung mit sich selbst und den pastoralen Problemen einer erstarrten deutschen Kirche, die unbestreitbar schwerwiegend sind. (…)

Zehn Monate, bevor die Synode zusammenkam, habe ich einen gut unterrichteten Beobachter der katholischen Verhältnisse in Deutschland gefragt: BILD0235

Warum die Spitzen der katholischen Kirche in Deutschland darauf beharrten, die Frage der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene wieder aufzugreifen, wo doch der Großteil der Weitkirche meine, sie sei bei der Synode über die Familie im Jahr 1980 ausreichend erörtert worden und scheine durch die erneute Bekräftigung der traditionellen kirchlichen Lehre und Praxis im apostolischen Schreiben ‚Familiaris consortio‘ des heiligen Johannes Paul II. im Januar 1981 sowie den Kirchenrechtskodes im Jahr 1983 erledigt. Die Antwort bestand aus einem Wort: ‘Geld‘“

Erläuternd fügt George Weigl seinen Überlegungen an:

„Viele deutsche Bischöfe scheinen zu dem Schluss gekommen zu sein, dass der Abfall vom Bezahlen der Kirchensteuer am besten dadurch erklärt werden kann, dass die katholische Kirche als geiziger, engherziger und grausamer Vertreter von Normen wie etwa der Unauflöslichkeit der Ehe wahrgenommen wird, die für keinen Europäer des 21. Jahrhunderts, der etwas auf sich hält, akzeptabel sei.

Dass die Leute aufhören Kirchensteuer zu zahlen, weil sie nicht mehr glauben, dass Jesus der HERR und die katholische Kirche sein Leib ist, wäre eine einfachere Erklärung. Doch dann müsste man zugeben, dass der Rückgang des katholischen Glaubens und der katholischen Praxis in Deutschland etwas mit dem kolossalen Scheitern der deutschen Theologen und Katecheten zu tun hat, das Evangelium unter den sich verändernden Bedingungen der späten Moderne und Postmoderne effektiv zu vermitteln“.DSC05481 - Kopie

Hat Weigl Recht?

Die Entwicklung des Kirchenbesuchs, repräsentative Umfragen darüber, was die deutschen Katholiken noch glauben, und die fehlenden Anstrengungen zu einer Neuevangelisierung bestätigen das Urteil von George Weigl und sie machen verständlich, dass die Bischöfe der dynamisch wachsenden afrikanischen Ortskirchen auf der Bischofssynode in Rom dagegen waren, dass „Bischöfe, die sterbende Ortskirchen repräsentieren, die westliche Dekadenz nicht in den Südteil der Welt exportieren sollten, wo der Katholizismus exponentiell gewachsen sei, in dem die Wahrheiten des Evangeliums mitfühlend, aber auch kompromisslos verkündigt werden“.

Der Zustand der deutschen Ortskirche ist den Verantwortlichen bekannt. Es sieht derzeit nicht so aus, als würden energische Reformschritte dagegen eingeleitet werden. Dabei geht es nicht mehr um ein Herumkurieren von Symptomen, der Kurs insgesamt müsste auf den Prüfstand gestellt werden.

Greifen wir exemplarisch einen Bereich heraus, nämlich den Religionsunterricht. Es genügt nicht mehr, das eine oder andere zugelassene Lehrbuch aus dem Verkehr zu ziehen, oder einem Katecheten die Lehrerlaubnis zu entziehen.

Die Misere eines völlig ineffektiven Religionsunterrichts begann damit, als man vom bewährten Katechismus-Prinzip abging. Seitdem wissen diejenigen, die durch neun Jahre Pflichtbesuch des Religionsunterrichtes gegangen sind, die Fundamente des katholischen Glaubens nicht mehr: Das Credo, die Zehn Gebote und die Sieben Sakramente.

Es fehlt ihnen aber nicht nur das religiöse Wissen, sondern meist auch die Identifikation mit der eigenen Kirche.

Unser Autor Prof. Dr. Hubert Gindert ist Herausgeber der Monatszeitschrift DER FELS und Vorsitzender des Dachverbands „Forum deutscher Katholiken“, der den jährlichen Kongreß „Freude am Glauben“ veranstaltet

Fotos: 1. Radio Vatikan – 2. Evita Gründler – 3. KOMM-MIT-Verlag


Brunei: Christlicher Religionsunterricht im Beisein muslimischer Schüler verboten

Einführung der Scharia im asiatischen Brunei

Rektoren und Lehrer privater Schulen und Bildungseinrichtungen riskieren eine fünfjährige Haftstrafe oder eine Geldstrafe von bis zu 20.000 Dollar, wenn sie im Beisein muslimischer Kinder christlichen Religionsunterricht erteilen oder über andere nicht-islamische Religionen sprechen. 02a1c5407f

Wie Beobachter berichten ist im neuen Strafrecht des Landes, das auf der Sharia gründet und im April dieses Jahres in Kraft treten wird, “das Lehren nicht-islamischer Glaubens-überzeugungen“ ein Straftatbestand.

Strafrechtlich verfolgt wird auch die „Beteiligung von Kindern an nichtislamischen Feiern oder Aktivitäten oder an Initiativen zur Unterstützung anderer Religionen.

Wie die Ortskirche betont, ist dies für christliche Schulen, die auch von muslimischen Kindern besucht werden bedenklich, da es zu einer Instrumentalisierung kommen könnt. Christliche Schulen garantieren eine qualitativ hochwertige Bildung ohne Proselytenmacherei, erklären Kirchenvertreter.

Die Strafrechtsreform sieht in einer dritten Phase für bestimmte „Verbrechen“ auch die Einführung der Todesstrafe vor.  

Die katholische Kirche des Apostolischen Vikariats, das Erzbischof Cornelius Sim leitet, hat drei Kirchen, drei Priester und rund 20.000 Katholiken.

Quelle: Fidesdienst –  Foto: HMK


Rot-China: Kommunisten verbieten religiöse Erziehung

Religionsunterricht gibt es an Chinas Schulen nicht. Weder bieten staatliche Schulen derartigen Unterricht an, noch duldet die Kommunistische Partei Chinas, dass irgendeine Religionsgemeinschaft selbst Schulen für Kinder betreibt.

Lediglich die fünf offiziell anerkannten Glaubensgemeinschaften – Buddhismus, Taoismus, protestantisches und katholisches Christentum und Islam – dürfen theologische Institute für Studenten oberhalb des Schulalters unterhalten. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wird deren Zahl und Effektivität allerdings durch eine Vielzahl bürokratischer und finanzieller Hürden stark eingeschränkt, und der Staat schreibt selbst diesen Instituten „patriotische Erziehung“ als Teil des Lehrplans vor.

Zwar lässt das chinesische Gesetz durchaus zu, dass Minderjährige Religionsunterricht erhalten. Wie bei so vielen Dingen in der Volksrepublik China sieht die Praxis allerdings völlig anders aus. Insbesondere der Rom-treue Teil der katholischen Kirche in China sowie die zahlreichen nicht amtlich registrierten protestantischen Hauskirchen hätten nach Angaben der IGFM keinerlei Möglichkeit, formellen Religionsunterricht für ihre Kinder abzuhalten. An den Universitäten der Volksrepublik ist sogar jegliche religiöse Betätigung streng verboten, auch für ausländische Studierende.

Religion ist in China strengen Gesetzen unterworfen; Religionsgemeinschaften müssen sich bei den Behörden registrieren und haben strenge Auflagen zu erfüllen. Die buddhistische Meditationsschule Falun Gong ist sogar vollständig verboten und wird von der Regierung mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln verfolgt.

Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM, kritisiert die Einschränkungen durch die Führung in Peking scharf. „Die Religionsfreiheit, einschließlich des Rechts auf freie Ausübung der Religion, ist ein fundamentales Grundrecht aller Menschen; gleiches gilt für das Recht auf Bildung“, so Lessenthin.

Mit ihrer Gesetzgebung gegen religiösen Unterricht verletze die Kommunistische Partei Chinas gleich beide Grundrechte. „Die Regierung verhindert religiöse Erziehung und versucht gleichzeitig, die nächste Generation von Chinesen mit ihrer eigenen Ideologie zu indoktrinieren. Beides fügt sich nahtlos ein in einen langen Katalog schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen, die ihren Ursprung in Peking bei der Regierung der Volksrepublik China haben“, fasst Lessenthin zusammen.

Zur Lage der Menschenrechte in Rot-China unter:
http://www.igfm.de/laender/china/


EAK-Faktencheck hält den Grünen eine antikirchliche Haltung vor

Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU/CSU wirft den Grünen eine antikirchliche Haltung vor. Das geht aus einem „Faktencheck“ hervor, den der Zusammenschluss der Protestanten in der Union am 6. Mai zur Bundestagswahl am 22. September veröffentlichte.

Darin geht der EAK in fünf Punkten auf die Positionen der Grünen zum christlichen Feiertagsschutz, zu den christlichen Symbolen, zum Religionsunterricht, der Kirchensteuer und der Partnerschaft von Kirche und Staat ein. Osternacht 2013 DOM

Mit Blick auf den Feiertagsschutz heißt es, die Grünen stünden für „die Relativierung und Aushöhlung der christlichen Feiertagskultur“. Bereits 2004 habe der damalige stellv. Fraktionsvorsitzende der Grünen, Hans-Christian Ströbele, für die Streichung eines traditionellen christlichen Feiertages zugunsten der Einführung eines islamischen plädiert.

Auch das Eintreten der Grünen in Bremen für eine Aufweichung des Tanzverbotes an „stillen“ Feiertagen wie Karfreitag sei irritierend: „Die Grünen gefährden mit dieser Beliebigkeit und Indifferenz gegenüber dem Geist der christlich geprägten Feiertage nicht zuletzt auch die gemeinschaftliche Grundlage unseres gesetzlichen religiösen Feiertagsschutzes selbst.“

Ebenfalls habe die Partei immer wieder gefordert, Kreuze oder Kruzifixe aus öffentlichen Räumen zu entfernen. Dabei entwickelten sie einen „fast missionarisch zu bezeichnenden Eifer“.

Ähnlich wie bei der Frage des christlich geprägten gesetzlichen Feiertagsschutzes versuchten die Grünen, nicht nur die besondere Prägekraft des Christentums für die Kultur in diesem Land zu leugnen oder herunterzuspielen. Sie offenbarten „entgegen ihrem stetig vorgetragenen multikulturellen Toleranzappell eine tiefsitzende Haltung der Intoleranz gegenüber den eigenen historisch-kulturellen Traditionen und religiös-ethischen (d. h. jüdisch-christlichen) Wertequellen“.

Ablehnend stehe die Partei auch dem konfessionellen Religionsunterricht gegenüber, während sie gleichzeitig die Einführung eines ordentlichen, bekenntnisorientierten Religionsunterrichts für muslimische Schüler fordere.

2009 habe der Berliner Landesverband der Grünen etwa massiv gegen das Volksbegehren „ProReli“ votiert und damit zu einem Scheitern beigetragen. Der freiwillige bekenntnisorientierte Religionsunterricht wandere seitdem in Berlin noch stärker in die Bedeutungslosigkeit.

Auch die Grünen in Niedersachsen hätten in ihrem Wahlprogramm die Abschaffung des konfessionsgebundenen Religionsunterrichtes als Pflichtfach gefordert und die Einführung eines neuen Pflichtfaches „Religionen und Weltanschauungen“ bzw. wie in Bremen und Schleswig-Holstein einen konfessionsübergreifenden „Religionsunterricht für alle“.

Quelle: http://www.idea.de / Foto: Bischöfl. Presseamt Regensburg

 


CSU-Politiker Martin Kastler protestiert gegen Kürzung des Religionsunterrichts an Europa-Schulen

„Neues, trauriges Kapitel antichristlicher Tendenzen“

Gegen massive Kürzungen des konfessionellen Religionsunterrichts an den Europäischen Schulen protestiert der CSU-Europa-Abgeordnete Martin Kastler. Die EU hat in sieben Ländern 14 dieser Schulen eingerichtet, u.a. in Frankfurt, Karlsruhe und München. Insgesamt haben sie etwa 24.000 Schüler.

Foto: K. Ruprecht

Foto: K. Ruprecht

Das höchste Entscheidungsgremium, der „Oberste Rat“, hat einschneidende Sparmaßnahmen beschlossen. Dadurch soll der konfessionelle Religionsunterricht drastisch eingeschränkt, in der Sekundarstufe teilweise komplett gestrichen werden.

Eltern und Lehrkräfte haben daraufhin ein Hilfegesuch an Kastler gerichtet. Für ihn ist es gerade angesichts der Wertekrise Europas „der vollkommen falsche Ansatz, am Religionsunterricht in den Europäischen Schulen zu sparen“. Er hat eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingelegt.

Kastler verweist in einer Pressemitteilung auf die Europäische Charta der Grundrechte. Sie garantiere jeder Person „seine Religion oder Weltanschauung (…) durch Gottesdienst, Unterricht, Bräuche und Riten zu bekennen“. Die Satzung der Europaschulen gebe den Schülern ferner ein Anrecht auf Religionsunterricht in ihrer Muttersprache.

Mit den geplanten Kürzungen macht Europa nach Kastlers Ansicht „klar, was ihm christliche Werte bedeuten – nämlich nahezu nichts!“  – Dies sei ein neues, „trauriges Kapitel antichristlicher Tendenzen in den EU-Institutionen“.  – Der Politiker weiter: „Europas Wertefundament ist christlich – das muss auch in den Europaschulen gelehrt werden dürfen.“

Quelle: http://www.idea.de


Kritik von Evangelikalen, von CDU und FDP am geplanten Hamburger Staatsvertrag mit Muslimen

Auf Kritik theologisch konservativer Protestanten ist der geplante Staatsvertrag des Hamburger Senats mit den drei größten muslimischen Verbänden sowie der alevitischen Gemeinde der Freien und Hansestadt gestoßen.

Der Vertragsentwurf, der am 14. August vorgestellt wurde, regelt u.a. einen gemeinsamen Religionsunterricht von evangelischen, muslimischen und alevitischen Kindern sowie die Gleichstellung islamischer Feiertage mit den christlichen.

Wie der Vorsitzende der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg), auf Anfrage der evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, sei es zwar wünschenswert, dass sich 130.000 Muslime und Aleviten als Bürger in Hamburg mit gleichen Rechten und Pflichten in Bindung an die Verfassung verstehen können.

Allerdings sei ein gemeinsamer Religionsunterricht von evangelischen und muslimischen wie alevitischen Kindern dafür nicht der richtige Weg.

Gemeinsamer evangelisch-muslimischer Religionsunterricht  „nicht der richtige Weg“

Kritik übte Pastor Rüß vor allem daran, dass der „Religionsunterricht für alle in evangelischer Verantwortung“ – so der offizielle Name des Hamburger Modells – künftig gemeinsam mit muslimischen und alevitischen staatlich examinierten Lehrern durchgeführt werden soll.

Schon jetzt sei die Lage des Religionsunterrichts desolat: „Gegenwärtig wird der evangelische Religionsunterricht in Hamburg faktisch weitgehend nicht erteilt, obwohl er nach dem Gesetz verpflichtend und ordentliches Lehrfach ist“, so Rüß.

Pfr. Rüß ist auch Vorsitzender der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Er bezeichnete es als „völlig unverständlich“, dass die Nordkirche den geplanten Staatsvertrag begrüßt. Dies sei „das Gegenteil von souveränem Auftreten“.

Die notwendige Förderung des interreligiösen Dialogs und das gute Einvernehmen mit Muslimen dürfe nicht zur Relativierung des christlichen Glaubens und der Preisgabe des christlichen Religionsunterrichtes führen. Pastor Rüß: „Im Gegenteil: Ein möglicher islamischer Religionsunterricht bedarf eines vertieften, in die Glaubensgrundlagen einführenden christlichen Religionsunterrichtes.“ 

Hier sollte die Nordkirche genauso handeln wie die katholische Kirche, die an ihrem Religionsunterricht festhält, erklärte der evangelische Theologe.

Rüß erwartet zudem, dass Muslime und Christen in diesem Zusammenhang gleichermaßen auf jene vom Islam geprägten Länder hinwiesen, in denen Christen benachteiligt und verfolgt würden: „Wenn hier islamische Feiertage anerkannt und Moscheen gebaut werden dürfen, ist der Verweis auf jene islamischen Länder geboten, wo weder christliche Theologen ausgebildet noch christliche Gotteshäuser errichtet werden dürfen. Dies sind wir den verfolgten Christen schuldig.“

Evangelische Allianz äußert sich ebenfalls kritisch

Auch die Evangelische Allianz Hamburg zeigte sich hinsichtlich des geplanten Staatsvertrages skeptisch. Wie ihr Sprecher Detlef Pieper gegenüber idea sagte, trete die dortige Allianz mit der Initiative „Gemeinsam für Hamburg“ grundsätzlich für den hohen Wert der Religionsfreiheit ein. 

Spannend werde es allerdings bei der Umsetzung des geplanten gemeinsamen Religionsunterrichts von evangelischen und muslimischen Kindern. Pieper: „Wie profiliert darf unterrichtet werden? Was geschieht, wenn christlich geprägte Kinder sich dem Islam öffnen und wenn muslimische Kinder sich christlich taufen lassen möchten?“

Gerade hier werde sich zeigen, ob die geschlossenen Verträge sowohl Rechte als auch Pflichten der einzelnen Religionsgemeinschaften fördern und einfordern. Das Recht des Einzelnen, seine Religion frei zu wählen oder zu konvertieren, sei Bestandteil von Artikel 4 des Grundgesetzes und ein elementarer Wert des christlichen Glaubens. „Daran wird sich das gute Miteinander in unserer multireligiösen Stadt messen lassen müssen“, so Pieper.

Einwände aus der CDU und vor allem der FDP

Verhandlungspartner des Senats waren die drei größten muslimischen Vereine: Schura (Rat der islamischen Gemeinschaften), Türkisch-Islamische Union (DITIB) und Verband der Islamischen Kulturzentren. Vierter Partner ist die alevitische Gemeinschaft mit rund 30.000 Mitgliedern.

Noch in diesem Herbst soll der Vertrag in der Bürgerschaft beraten und beschlossen werden. In CDU und FDP stoßen die ausgehandelten Verträge allerdings auf Kritik. CDU-Fraktionschef Dietrich Wersich bemängelte, dass der Vertrag kein Verbot für Lehrerinnen und Polizistinnen enthalte, ein Kopftuch zu tragen. 

Deutlicher distanzierte sich die FDP von dem Vertragsentwurf. „Längst sind Lebensumstände der Hamburger muslimischen Glaubens und deren Verhältnis zu Stadt und Staat geregelt“, wird die stellv.  FDP-Fraktions-Chefin Anna von Treuenfels zitiert. Ein Staatsvertrag sei daher unnötig, „erst recht, weil seine Veränderung oder Kündigung kaum möglich ist“.

Quelle: www.idea.de


Tolle WITZE, GAGs und ANEKDOTEN aus Religion und Kirche

Kein Witz, sondern wirklich passiert: Der Pfingstritt in Kötzing: Als sich Kardinal Gerhard Müller (siehe Foto) vor Pfingsten 2013 vom Papst verabschiedete, erklärte er ihm den Brauchtum des Pfingstrittes: „Das ist eine Wallfahrt. Ich reite auf einem Pferd und halte die Monstranz“, sagte der AL-00031,90 Meter große Kirchenmann. Der trockene Kommentar des Papstes: „Arme Pferde.“

Ebenfalls ECHT war unser Telefonat mit einem früheren Ferienhelfer namens Gerd, der von seinem Kind erzählte: „Hast Du noch weitere Kinder zu bieten?“, fragte ich ihn flapsig.  „Nein“, sagte Gerd – und fügte hinzu: „Es heißt zwar in der Bibel „Wachset und mehret euch, erfüllet die Erde“, doch es steht nicht dabei, daß ich das alleine bewältigen soll.“

PETER USTINOV: „Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten: Gott schuf die Welt in sechs Tagen. Und was haben wir heute? Die Fünftagewoche.“

RELI-Unterricht. Der Lehrer fragt: „Warum kann es nicht stimmen, dass die ersten Menschen aus Afrika kamen?“  – Fritzchen weiß Bescheid: „Wäre Adam ein Afrikaner gewesen, hätte er den angebissenen Apfel weggeworfen und die Schlange gebraten.“
Der MILITÄRPFARRER erkundigt sich bei den Soldaten nach ihrer Kirchenzughörigkeit und fragt einen Rekruten aus Brandenburg: „Sind Sie evangelisch oder katholisch?“ – „Ich bin normal.“
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FRITZchen betet vor dem Essen:                                                     marchavida300x600 - Kopie
„Lieber Gott, hilf doch bitte,
daß ich bei Tisch das größte Stück erwisch…“
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BEDENKEN: In einer Gaststätte sprechen ein Schweizer, ein Pole und ein Schwabe miteinander, die alle krank sind, und beklagen ihre Beschwerden. Da geht die Tür auf, Christus kommt herein und setzt sich zu ihnen. Da bittet ihn der Pole: Heile mein Knie, ich kann kaum noch laufen. Christus legt die Hand auf und das Knie ist geheilt. Der Schweizer verweist auf seine Rückenschmerzen und auch diese sind sogleich verschwunden. Als Christus nun den Schwaben fragt, ob er auch Hilfe benötigt, sagt dieser: „Nein, lieber nicht, ich bin noch vier Wochen krankgeschrieben.“
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STOPP-TASTE: Ein kinderloses Ehepaar wünscht sich sehnlichst Nachwuchs und fragt den Pfarrer um Rat. Der empfiehlt eine Pilgerfahrt nach Mariazell. Das Paar befolgt den Rat und stiftet in der Grotte eine Kerze. Die Jahre vergehen und irgendwann fällt dem Pfarrer die Geschichte wieder ein. Als er das Paar besuchen will, öffnet ein kleines Mädchen. „Na, meine Kleine“, sagt der Pfarrer, ist deine Mama zu Hause?“ – „Nein, sie bekommt gerade ihr sechstes Kind!“ – „Und wo ist dein Vater?“ – „Der ist nach Österreich gefahren, um dort irgendwo eine Kerze auszublasen!“
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MEINT der Eine: „Mein Onkel ist Pfarrer, zu dem sagen die Leute „Hochwürden“.“  – Erklärt der Zweite: „Mein Onkel ist Bischof, zu dem sagen die Leute „Eminenz“.“ – Triumphiert der Dritte: „Mein Onkel wiegt zweieinhalb Zentner, wenn der kommt, sagen die Leute „Oh mein Gott!“.“
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LEBENSKLUG. Ein katholischer Geistlicher, ein evangelischer Pastor und ein jüdischer Rabbiner sitzen beisammen. Der Priester sagt: „Ganz klar, das Leben beginnt mit der Zeugung. Sobald das Ei befruchtet ist, spricht man vom Leben.“   –  Der ev. Pastor meint milde: „Na ja, das ist vielleicht doch zu früh angesetzt.  Ich sehe den Beginn des Lebens auch vor der Geburt, doch so früh…hmm…“   –  Sie fangen an zu streiten. Schließlich fragen sie den Rabbi, der recht unbeteiligt daneben sitzt, wann nach seiner Auffassung das Leben beginnt. Der Rabbi: „Das Leben beginnt, wenn der Hund tot ist und die Kinder aus dem Haus sind…“
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PRIESTERSEMINAR: Der Regens erinnert seine Alumnen an den bekannten Spruch von Nietzsche: Würden die Christen erlöster aussehen, dann würden auch mehr Menschen an die Erlösung glauben.  – Er erklärt den künftigen Geistlichen: „Wenn Ihr vom Himmel predigt, laßt Euer Gesicht strahlen. Wenn Ihr von der Hölle predigt, genügt Euer normales Aussehen.“
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KOMMT der Vater eines Schülers zum Pfarrer und beschwert sich: „Wie konnten Sie meinem Sohn eine Fünf in Religion geben?!“  –  Darauf der Pfarrer: „Also entschuldigen Sie, er wußte nicht einmal, daß Jesus gestorben ist!“  –  Darauf der Vater: „Ach herrje, war er denn krank?“a (18)

Ein JURIST und ein THEOLOGE gehen in den Zoo.
Jurist: Sehen Sie, da unten ist ein Nilpferd!
Theologe: Nein, das ist ein Walfisch!
Das Nilpferd verläßt sein Becken und geht ans Land:
Jurist (triumphierend): Sehen Sie es ist doch ein Nilpferd! Ein Walfisch könnte nicht ans Land gehen!
Theologe: Sie sehen doch, daß der Walfisch das kann!

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WARUM wollen die Feministinnen in der Kirche das „Ave Maria“ abschaffen?  – Ganz klar, sonst müssten sie beten: „Bitte für uns Sünderinnen und Sünder…“

ZWEI Relilehrer unterhalten sich über ihren Unterricht. Der erste stöhnt: „Meine Schüler sind eine echte Plage. Ich habe sie nach den Namen der vier Evangelisten gefragt  – und als Antwort kam „Josef und Franziskus“  –  es ist einfach furchtbar!“    –  Da spendet ihm sein Kollege Trost mit den Worten: „Seien Sie doch froh, daß die Schüler wenigstens zwei gewusst haben!“

PETRUS im Himmel, es klopft an der Tür.
„Hallo, ich bin Fritz Mayer aus Münch…“ – und weg ist er. Petrus denkt „Was war das denn?“ und geht wieder rein.
Direkt danach klopft es wieder.  IMG_2281 - Kopie (2)
„Hallo, ich bin Fritz Mayer aus Mü…“ – und wieder ist er plötzlich verschwunden.
Petrus kratzt sich am Kopf: „Sehr seltsam…“
Dann klopft es zum dritten Mal.
„Hallo, ich bin Fritz Mayer aus Mün…“  – und wieder weg.
Petrus denkt „Das kann nicht sein, da ist etwas faul. Ich geh mal nachfragen“.
Geht er zu Gottvater: „Oberster Chef, was soll das? Dreimal taucht bei mir ein Typ auf und verschwindet gleich wieder!“
Sagt Gott: „Ach, das ist Fritz Mayer aus München, der wird gerade wiederbelebt.“

BESSER ein kleines Kirchenlicht als ein großer Armleuchter.

In einem KLOSTER mit 100 Nonnen ruft die Äbtissin (Obernonne) alle Ordensfrauen zu einer Sonderversammlung in die Kapelle:
Obernonne : „Heute Nacht war ein Mann im Kloster!“
99 Nonnen : „Uhhhhh!!!“
Eine Nonne : „Hehehe!!!“
Obernonne : „Der Mann hatte ein Kondom dabei!“
99 Nonnen : „Uhhhhh!!!“
Eine Nonne : „Hehehe!!!“
Obernonne : „Das Kondom hatte ein Loch!“
Eine Nonne : „Uhhhhh!!!“

Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn’s passiert.“ (Woody Allen)

IN DER KÜRZE LIEGT DIE WÜRZE: Da entschließt sich eine reifere Dame nach Jahrzehnten wieder zur Beichte: „Herr Pfarrer, ich war jung und hübsch – und den Rest können Sie sich ja denken!“ a (19)

TOTGESAGTE LEBEN LÄNGER. Gefunden bei den Leserbriefen der österr. Zeitung  „Presse“:  „Im Jahre 1822 meinten einige sehr weise Tübinger Theologen in einem kritischen Manifest, die Kirche  würde binnen höchstens 30 Jahren völlig aussterben, wenn nicht sofort  der Zölibat aufgehoben würde. Gestorben sind bislang nur die Herren  Professoren.“

WARUM leben Frauen länger als Männer?  –  Weil der liebe Gott ihnen die Zeit gutschreibt, die sie für’s Einparken benötigen.

STRAFE MUSS SEIN. „Woher hast Du das blaue Auge?“, fragt Georg seinen Kollegen. „Ach, als wir gestern bei Tisch gebetet haben ‚…und erlöse uns von  dem Übel‘ , hab ich zufällig meine Schwiegermutter angeguckt…“

DER VIERTE MANN: Einer, der Wein, Weib und Gesang etc. nicht abgeneigt war, kommt zur Himmelspforte. Petrus fragt: „Ich habe gehört, Du hast gerne gefeiert und dem Kartenspiel gefrönt…“  –  „Na ja, hin und wieder schon…“, meint dieser etwas verlegen.   –  Petrus sagt hocherfreut: „Hört zu, Kameraden, Karten raus, unser vierter Mann ist da!“

HÖHENFLÜGE. Die Biographen des allseits bewunderten Philosophen Hegel berichten, einer seiner Schüler habe ihn einmal nach der Bedeutung eines Abschnitts aus einem seiner Bücher gefragt. Darauf soll Hegel geantwortet haben: „Als ich es schrieb, gab es zwei, die es verstehen konnten, der liebe Gott und ich;  jetzt, so fürchte ich, versteht es nur noch der liebe Gott.“  

BESOLDUNG: Ein englischer Vikar schrieb etwas ernüchtert: „Wenn die Kirche eine Stelle zu besetzen hat, sucht sie jemanden mit der Kraft eines Adlers, der Anmut eines Schwans, der Friedfertigkeit einer Taube, der Zutraulichkeit eines Sperlings und den Nachtstunden einer Eule. Und wenn sie den Vogel dann erwischt haben, erwarten sie, daß er frißt wie ein Kanarienvogel.“

WIE heißt die Zeitschrift der Pfarrhaushälterinnen?  –  „Himmel, A…. und Zwirn!

WIE heißt der Teufel mit Vornamen?  – „Pfui„!

BRAV. Der Nikolaus kommt mit Knecht Ruprecht zur Tür herein und fragt die Kinder: „Wer von Euch war besonders brav und hat alles getan, was Mutti sagte?“  –   Die Kinder im Chor: „Der Papi!“ a (63)

UNTERSCHIED. Ein Jesuit und ein Franziskaner sind in einem tiefen geistlichen Austausch versunken. Plötzlich nähert sich ein Laie und fragt: „Patres, wie viele Novenen muß ich für einen Mercedes beten?“
Leicht verwirrt antwortet der Franziskaner: „Was ist denn ein Mercedes?“
Ebenso verwirrt der Jesuit: „Was ist denn eine Novene?“

PECH. „Woher hast du das blaue Auge?“  –  „Ach, als wir gestern vor dem Mittagessen „…und erlöse uns von dem Übel!“ gebetet haben, hab‘ ich zufällig meine Schwiegermutter angeguckt…“

Im Reli-Unterricht: „Was ist eine Epistel?“  – „Die Frau vom Apostel!“
„Was ist ein Laster?“  – „Ein schwerer Diesel!“
„Was sagt am Aschermittwoch der Priester?“  – „Staubig bist Du und den Staub sollst Du zurückkehren!“

PREDIGTEN:
Die ersten 5 Minuten sind für Gott. Die zweiten für die Leute. Die dritten für die Katz.

NEUGIERIG. Eine Nonne hält den Schülerinnen einen Vortrag über die Gefährlichkeit der Männer: „Wollt ihr für eine Stunde Sinneslust ein Leben in Schande verbringen?“  –   Hinterher fragt sie, ob noch etwas unklar sei. Darauf hebt eine Schülerin schüchtern die Hand: „Wie kann man erreichen, dass es eine ganze Stunde dauert?“

HIMMLISCHER VERKEHRSSÜNDER?  –  Ein erstklassiger Taxifahrer holt Papst Benedikt XVI. vom Flughafen ab. Nachdem das Gepäck in die Limousine geladen wurde, stand der Papst noch auf dem Bordstein. „Entschuldigen Sie, Eure Heiligkeit“, sagt der Fahrer: „Wollen Sie bitte Platz nehmen?“
„Also um Ihnen die Wahrheit sagen“, wimmelt der Papst etwas ab, „man ließ mich nie im Vatikan fahren  –  und ich würde wirklich gerne heute selber fahren.“
„Tut mir leid, aber das geht auf keinen Fall. Ich würde meinen Job verlieren! Und wenn etwas passieren sollte?“  – Doch der Pontifex bleibt beharrlich bei seinem Wunsch, selber das Lenkrad zu führen. Der Papst verspricht ihm sein besonderes Gebetsgedenken.
Widerwillig läßt der Chauffeur den Papst an den Fahrersitz, bedauert aber schnell seine Entscheidung, denn dieser beschleunigt den Wagen schnell aufs Unerlaubteste.
„Bitte verlangsamen, Eure Heiligkeit!“, sagt der verzweifelte Chauffeur energisch, doch dieser hält den Fuß auf das Gaspedal, bis Sirenen von Polizeiautos ertönen.
„Oh, lieber Gott, ich werde meine Lizenz verlieren bin“, stöhnt der Fahrer.
Der Polizist wirft einen Blick zum Lenkrad, geht zurück zu seinem Motorrad und greift zu seinem Handy: „Ich muß den Chef sprechen“, sagt er aufgeregt seiner Station. „Ich habe einen Fahrer bei 160 Sachen erwischt.“   –  „Gib ihm einen dicken Strafzettel“, entgegnet der Chef.
„Ich glaube nicht, daß wir das wollen, da er wirklich wichtig ist“, erklärte der Polizist.
Der Chef rief: „Umso mehr!“
„Nein, ich meine wirklich wichtig“, sagte der Polizist genervt.
Der Chef fragte: „Der Bürgermeister?“  –  “Wichtiger.”  – „Der Ministerpräsident?“  –  „Noch wichtiger.“   – „Wer ist es?“  –  „Ich denke, es ist Gott!“  – „Was soll das denn heißen?!“  – „Stellen Sie sich vor, er hat den Papst als Chauffeur!“

EINER WEISS ALLES BESSER. Kardinal Bertone kommt an die Himmelspforte, klopft an, wird von Petrus reingelassen, kommt nach 1 Std. wieder raus und erklärt: „Ich muß nochmal runter zur Erde. Ich hab so vieles falsch gemacht.“   –   Dann stirbt der Papst und gelangt zur himmlischen Pforte, auch er wird hereingelassen, doch nach 2 Stunden kehrt er zurück und sagt: „Ich hab vieles falsch gemacht, ich muß nochmal runter.“   –  Der moderne Theologe Drewermann  segnet das Zeitliche, kommt schwer bepackt mit seinen Büchern zur Goldenen Tür von Sankt Petrus und wird ins Paradies geführt.  Es vergehen Stunden um Stunden, plötzlich öffnet sich die Tür  –   Christus kommt heraus und meint zerknirscht: „Ich muß wieder runter, ich hab so vieles falsch gemacht.“  media-372515-2

FERIEN. Die Heilige Familie im Himmel plant einen Ausflug auf die Erde. „Kommt, laß uns nach Bethlehem gehen!“, meint Jesus.  – „Oh, muß das sein?“, gibt die Madonna zu verstehen, „die Leute waren damals nicht sehr freundlich zu uns, das lassen wir lieber…“     –    „Wir fahren nach Jerusalem!“, meint der heilige Josef.   –   „Lieber nicht,“ sagt der Heiland, „wenn ich daran denke, wird mir schlecht!“  –  „Ich habs: Wir gehen nach Medjugorje!“, fällt Jesus spontan ein.   –  „Oh ja“, jubelt die Madonna: „Das kann interessant werden, da war ich noch nie!“

Fritzchen bei der Erstbeichte: „Ich habe den Kindersegen verhütet.“  –  Kaplan: „Wie hast Du das denn gemacht?“  –  „Als mir die Mutti abends den Nachtsegen geben wollte, habe ich den Kopf weggedreht.“

SEELENHANDEL. Fritz und Franz haben Nüsse geklaut. Um nicht erkannt zu werden, schleichen Sie sich in die gerade offenstehende Leichenhalle, um zu teilen. Beim Hineingehen verlieren sie zwei Nüsse vor der Tür. “Eine für dich, eine für mich; eine für dich, eine für mich …” Der Küster kommt vorbei und hört das Handeln. Er läuft zum Pfarrer und sagt aufgeregt: “Herr Pfarrer, in der Leichenhalle spukt es! Da handelt Gott mit dem Teufel Seelen aus!” –  Der Pfarrer schüttelt den Kopf und geht mit zur Leichenhalle. “Eine für dich, eine für mich; eine für dich, eine für mich. So das sind jetzt alle. Jetzt holen wir uns noch die Beiden vor der Tür!”

P. Lothar GroppeWASSERBRÜHE. Im Priesterseminar gibt es einen Theologiestudenten, der im „Distinguieren“ (Streitgesprächen) unschlagbar ist. Einer will ihm eine Falle stellen und fragt ihn, ob man denn mit Suppe taufen dürfe. Dieser kontert:  „Also wenn es Seminarsuppe ist, dann JA.“

NOTRUF. Der Regens hält seinen Seminaristen einen Vortrag, daß man mit vegetarischer Kost Versuchungen zur Unkeuschheit besser überwinden könne als mit Fleischgerichten.  In der folgenden Nacht tobt ein Seminarist durch die Flure: „Küchenschwester! Salat!“

VERGLEICH. „Unser Pfarrer ist wie der liebe Gott“, sagt ein Kirchenbesucher: „Am Sonntag ist er unbegreiflich und während der Woche ist er unsichtbar.

GEISTLICHE GETRÄNKE. Bei einer Visitation besichtigt der Bischof auch den Keller des Pfarrhauses. Mit Befremden bemerkt er Berge von leeren Weinflaschen, die dort aufgestapelt sind. „Hier liegen aber viele Leichen!“ sagt er zu dem Pfarrer. „Keine Sorge, Euer Exzellenz“, antwortet dieser, „keine ist ohne geistlichen Beistand gestorben.“

WAHRER GRUND. Ein Pater predigt vor einem Frauenklub. „Seien Sie nur nicht so stolz darauf“, sagt er, „daß unser Heiland nach seiner Auferstehung zuerst einer Frau erschienen ist. Er tat dies nur deshalb, damit die Neuigkeit schneller unter die Leute kommt.“

LOHN. Ein nicht unerfahrenes Mädchen bekennt im Beichtstuhl freimütig seine Fehltritte. „Weißt Du eigentlich, was Du mit diesen vielen Sünden verdienen würdest?“ fragt der Beichtvater sorgenvoll. – „So ungefähr“, antwortet das Mädchen, „aber mir geht es nicht ums Geld.“

BUSSE. Im Beichtstuhl bekennt eine Frau zunächst kurz und summarisch ihre eigenen Sünden und geht dann zu einer weitschweifigen Klage über die mannigfachen Untugenden ihres Mannes über, die sie in allen Sinzelheiten schildert. Als sie endlich eine Pause macht, sagt der Beichtvater kurz: „Also zur Buße für Ihre Sünden beten Sie zwei Vaterunser  –  und für die Besserung Ihres Mannes drei Rosenkränze.“

KINDERBEICHTE. Ein Junge ist ziemlich rasch mit seinem Sündenregister fertig. „Ist das alles?“ fragt der Kaplan erstaunt. „Ja, das ist alles“, sagt der Junge. „Denk mal nach!  Hast du vielleicht mal versucht, mit dem Messer die Groschen aus der Sparbüchse herausrutschen zu lassen?“ – „Nein – aber Danke für die Idee!“

AUSGLEICH. In der Beichte bekennt ein Mann: „Ich habe viel geflucht, dafür aber viel gebetet, das gleicht sich aus. Ich habe viel getrunken, aber dafür oft gefastet, das gleicht sich aus. Ich habe viel gestohlen, aber dafür auch viel verschenkt, das gleicht sich aus.“ – „Hör gut zu“, sagt der Beichtvater entrüstet, „Gott hat Sie erschaffen und der Teufel wird Sie holen  –  das gleicht sich auch aus.“

ALPTRÄUME. Ein biederer Katholik hat die Angewohnheit, jede Woche zu beichten. Obwohl seine Sünden kaum der Rede wert sind, bekommt er vom Beichtvater jedesmal einen ganzen Rosenkranz zur Buße. Endlich nimmt sich der Mann ein Herz und bittet seinen Beichtvater: „Könnten Sie mir nicht eine kürzere Buße aufgeben?“ – „Aber gern“, sagt dieser, „sprechen Sie jeden Abend vor dem Einschlafen: Herrgott, mach mit mir, was du willst!“   –   Das geht so einige Zeit, doch nach ein paar Wochen bittet der Mann den Beichtvater um eine andere Buße. „War Ihnen das denn auch noch zu lang?“ fragt dieser. „Das nicht. Aber ich träume jede Nacht, ER tut’s wirklich!“

WIR  SIND  DANKBAR  FÜR  DIE ZUSENDUNG  WEITERER  KIRCHENWITZE !