Trump meldet sich mit starker Rede zurück

Von Felizitas Küble

Der noch bis vor kurzem amtierende US-Präsident Donald Trump ist auf der politischen Bühne wieder voll präsent.

Er hielt am vorigen Sonntag seine erste große Rede nach dem Auszug aus dem Weißen Haus vor der CPAC (Conservative Political Action Conference), also der Konservativen Politischen Aktionskonferenz (siehe Foto).

Dabei kündigte er an, bei der nächsten Präsidentschaftswahl in vier Jahren erneut als Kandidat anzutreten.

Außerdem will er – als der mit Abstand beliebteste Politiker der Republikaner – dafür sorgen, daß beide Kammern des Kapitols – sowohl Senat wie Repräsentantenhaus – bei den Zwischenwahlen in zwei Jahren wieder in die Hände seiner Partei gelangen.

Dann könnte Bidens Präsidentschaft – falls sie bis dahin überhaupt noch besteht und er nicht von Harris abgelöst wird – politisch weitgehend blockiert werden. Da dort die Mehrheiten in beiden Häusern für die Demokraten sehr knapp sind, dürfte dieses Ziel für Trump nicht allzu schwierig werden.

In seiner Rede rechnete er nach über einem Monat mit der Außenpolitik Bidens (z.B. erneuter Militäreinsatz in Afghanistan, weiche Welle gegenüber Rot-China und Iran, Eintritt in die WHO ohne Gegenforderungen usw.) genauso ab wie mit seiner innenpolitschen Agenda, dem Genderprogramm, Vernachlässigung der Familie, Konzept der offenen Grenzen, der Verteuerung der Energiepreise, sozialistische Experimente usw.

Laut Umfragen sind 80% der republikanerischen Basis nach wie vor der Meinung, bei den Wahlen 2020 sei es nicht mit rechten Dingen zugegangen und Biden sei zu Unrecht Präsident geworden.

60% der Wählerbasis wünschen Trumps erneute Kandidatur in vier Jahren. Somit weiß er mit seiner Ankündigung die Mehrheit seiner Partei hinter sich.


Arizona/USA: Richter genehmigt Nachzählung von 2,1 Mill. Stimmen in Maricopa County

Die Auseinandersetzungen über die Präsidentschaftswahl vom 3. November 2020 in den Vereinigten Staaten halten an, auch in juristischer Hinsicht.

Am vergangenen Freitag (26.2.) entschied Timothy Thomason, Richter des Obergerichts in Maricopa County (Wahlbezirk), daß das County dem Senat des übergeordneten Bundesstaates Arizona rund 2,1 Millionen Stimmzettel zur Verfügung stellen muß, damit diese nachgezählt werden.

Zudem muss dem mehrheitlich republikanisch geprägten Senat Zugang zu den Wahlmaschinen gewährt werden, damit eine Überprüfung in Maricopa (siehe Foto) durchgeführt werden kann.

Nach den Vorwürfen von Unregelmäßigkeiten während der US-Präsidentschaftswahl hatten Senatoren in Arizona mehrere rechtliche Anordnungen für eine solche Nachkontrolle ausgestellt. Darauf hatte Maricopa County behauptet, diese Anordnungen des Senats seien rechtswidrig. In seinem Urteil erklärte Thomason aber jetzt deren Rechtmäßigkeit, denn sie entsprächen den gesetzlichen Anforderungen.

Das Urteil zur Nachprüfung des Wahlvorgangs wurde von republikanischen Gesetzgebern in Arizona begrüßt.

Quelle für die Informationen: https://www.theepochtimes.com/judge-rules-arizonas-maricopa-county-must-turn-over-2-1-million-november-election-ballots-to-senate_3712862.html

Foto: Dr. Edith Breburda


Demokraten-Senator Manchin will die von Biden nominierte Neera Tanden nicht wählen

Von Felizitas Küble

Mit der 50-jährigen Neera Tanden hat der neue US-Präsident Joe Biden eine Frau für einen hohen Posten nominiert, die bereits als Präsidentin von „Center for American Progress“ wesentlich an der „Obama-Care“ beteiligt war, also dem Gesundheitsreformpaket von Obama, das „harte Nüsse“ für kirchliche Einrichtungen enthielt.

Dabei wollte sie und der damalige Präsident alle – und somit auch christliche – Arbeitgeber dazu zwingen, die Kosten der „Verhütungsmittel“ (wozu auch die „Pille danach“ gehörte) für ihre Angestellten zu übernehmen.

Damals wandte sie sich bereits gegen christliche Gruppen, die eine Ausnahmeregelung im Namen der Religionsfreiheit forderten. Als Präsident Trump an die Regierung kam, hat er den Kirchen und allen interessierten Religionsvertretern ihren Wunsch erfüllt.

Die linksfeministische Tanden ist kürzlich von Biden (siehe Foto) für den Direktorenposten des „Office of Management and Budget“ (OMB) nominiert worden, was allerdings noch durch den Senat bestätigt werden muß.

Und genau dies könnte für den neuen Präsidenten schwer danebengehen, denn die Kräfteverhältnisse im Senat stehen jetzt schon fifty-fifty (50 zu 50). Zur Demokraten-Fraktion gehören zwar auch zwei formal Unabhängige, die aber meist mit ihnen abstimmen.

Wenn alle Republikaner zusammenhalten und nur ein einziger Demokraten-Senator abspringt, dann kann sich Biden seine Personalentscheidung für Tanden abschminken.

Manche Senatoren sind enttäuscht, daß der neue Präsident zwar bei seiner Antrittsrede groß getönt hat, er wolle das gespaltene Land einigen und zussammenführen, allerdings seitdem nichts unterläßt, um die Republikaner mit seinen Dekreten und Personalentscheidungen massiv vor den Kopf zu stoßen – und die nicht-linken Politiker in seinem eigenen Lager ebenfalls zu brüskieren.

Senator „Joe“ (Joseph) Manchin hat Biden in der Tanden-Personalie bereits offen die Gefolgschaft aufgekündigt und angekündigt, er könne diese Nominierung nicht unterstützen.

Wenn dem Sohn eines italienischen Einwanderers und Ex-Gouverneur von West Virginia weitere aus der eigenen Partei folgen, erntet Biden das, was er gesät hat, mögen manche seiner Entscheidungen auch von Vizepräsidentin Harris beeinflußt worden sein, die zum ultralinken Flügel der Demokraten gehört.


South Carolina führt Herzschlag-Gesetz ein

Abtreibungsfrist endet, wenn der Herzschlag des Kindes beginnt

Nur fünf Wochen nach Beginn der Legislaturperiode hat der republikanische Gouverneur des US-Bundesstaates South Carolina, Henry McMaster, gestern ein Gesetz unterzeichnet, das Ärzten die Vornahme einer Abtreibung verbietet, wenn bei dem ungeborenen Kind der Herzschlag nachgewiesen werden kann.

Zuvor hatte das Repräsentantenhaus des im Südosten der USA gelegenen Bundesstaates das Gesetz in dritter Lesung mit 79 gegen 35 Stimmen verabschiedet. Das berichten heute zahlreiche US-amerikanische Medien.

Das Gesetz verpflichtet Ärzte, eine Ultraschalluntersuchung bei sämtlichen Patientinnen vorzunehmen, die eine Abtreibung anstreben. Stellt der Arzt dabei den Herzschlag des Kindes fest, ist eine Abtreibung nur dann erlaubt, wenn das Kind eine Fortsetzung der Schwangerschaft das Leben der Mutter gefährdet oder das Kind eine schwere Anomalie aufweist, die mit dem Leben außerhalb des Mutterleibes als unvereinbar gilt.

Auch in Fällen von Vergewaltigung und Inzest erlaubt das sogenannte Herzschlaggesetz die Vornahme vorgeburtlicher Kindstötung. Allerdings verpflichtet es, Ärzte solche Straftaten mitsamt dem Namen und den Kontaktdaten der betroffenen Frau dem zuständigen Sheriff und dem Gesundheitsamt anzuzeigen. Ärzte, die gegen das Gesetz verstoßen, drohen eine Geldbuße von 10.000 US-Dollar und Haftstrafen von bis zu zwei Jahren.

„In South Carolina schlagen derzeit viele glückliche Herzen“, erklärte Gouverneur McMaster bei der feierlichen Unterzeichnung des Gesetzes, in der Lobby des „Statehouse“ der Hauptstadt Columbia. Und weiter: „Unsere Kämpfe sind noch nicht vorbei, aber ich glaube, der Anfang unseres Sieges steht vor der Tür.“

Unterdessen reichten mit „Plannend Parenthood South Atlantic“ und der „Greenville Womens’s Clinic“, die Betreiber jener drei Abtreibungskliniken, die es in dem rund 5,1 Millionen Einwohner zählenden Bundesstaat noch gibt, Klage gegen das Gesetz ein und beantragten eine Einstweilige Verfügung gegen dessen Inkrafttreten.

Quelle: ALFA-Newsletter


USA: Gesetz pro Abtreibung & Gender in Sicht

Von Felizitas Küble

Ein Gesetz, das 2019 vom Abgeordnetenhaus verabschiedet, aber damals vom republikanisch dominierten Senat blockiert wurde, wird nächste Woche dem US-Kongreß (siehe Foto) von der Biden-Regierung erneut zur Abstimmung vorgelegt.

Das Gendergesetz würde jeden, der 15 oder mehr Personen beschäftigt, dazu zwingen, die jeweilige (ggf. willkürliche) „Geschlechtsidentität“ der Personen anzuerkennen, ihm die „Diskriminierung“ aufgrund der „sexuellen Orientierung“ oder der „Geschlechtsidentität“ verbieten und den Transgender-Zugang zu verschiedengeschlechtlichen Toiletten und Umkleidekabinen ermöglichen.

Die US-amerikanische Bischofskonferenz (USCCB) hat diesen Monat ein Dokument veröffentlicht , in dem die „nachteiligen Auswirkungen auf bestehende Bestimmungen, die die Verwendung von Bundesmitteln für Abtreibungen verbieten“ dargelegt werden, die durch die Umsetzung des sog. „Gleichstellungsgesetzes“ verursacht werden. Dabei könnte der Gesetzentwurf bewirken, die Steuerzahler zur Finanzierung der Abtreibung zu zwingen und sogar Ärzte, Krankenschwestern und Krankenhäuser dazu veranlassen, Abtreibungen entgegen ihrer Überzeugung durchzuführen.

Es besteht aus dem Wahlkampf bereits ein Versprechen von Präsident Joe Biden, dass die Verabschiedung des Gesetzes „das erste sein würde, was ich tun möchte“.

Die Republikaner kündigten bereits energischen Widerstand an, weil das Gesetz die Religionsfreiheit nicht respektiere und gegenüber „religiösen Arbeitgebern“ unfair eingestellt sei. Daher sei es in Wahrheit ein „Ungleichstellungsgesetz“ und ein Angriff auf das Elternrecht und die Familie.

Quelle für die Zitate (englischsprachig): https://www.lifesitenews.com/news/us-house-will-vote-on-pro-abortion-pro-lgbt-equality-act-next-week


USA: Konservative trauern um Rush Limbaugh

Von Dr. Edith Breburda

Am Aschermittwoch (17.2.) verstarb der 70-jährige amerikanische Radiomoderator Rush Limbaugh an Lungenkrebs. Die Meldung vom Tod des einflußreichen Mannes wurde von seiner Frau Kathryn auf seinem eigenen Rundfunkkanal verkündet.

Er hat Generationen von Konservativen in seinen 32-jährigen, täglich dreistündigen Radiosendungen herangezogen und damit die Basis bereitet für das Wählerpotential, das Donald Trump im Jahre 2016 zur Präsidentschaft verhalf.  

Der 1951 im Bundestaat Missouri Geborene hat das konservative Radio quasi entdeckt. Millionen lauschten Rush, auch jene, welche nicht mit ihm übereinstimmten. In der Mittagspause kamen die Leute zusammen, um ihm wenigstens für kurze Zeit zuzuhören. Von Zahnarztpraxen bis Gemüseläden war zwischen 10 bis 13 Uhr seine Stimme über die Lautsprecher zu hören. 

Er war ein einzigartiges Genie, das von den Linken gehasst wurde. Er habe ein von Gott gegebenes Talent für Radioübertragungen – das waren die Anfangsworte seiner Sendung.

Er konnte schwierige Themen in einer humorvollen Weise leicht verständlich darlegen. Dass es heute unter der Jugend so viele Konservative gibt, ist vor allem ihm zu verdanken.

BILD: FOX-Bild von Limbaugh und Trump anläßlich seines Nachrufs auf den Moderator

Schon als das Autoradio in den späten 80er Jahren an sein Ende kam, bewirkte es seine Talkshow, weiterhin in jedem Wagen ein Radio zu haben, weil man ihn beim Fahren zuhören wollte.

Rush wurde vor einem Jahr ein Lungenkrebs im Endstadium diagnostiziert. Er zog sich nicht zurück und wollte noch so viele Sendungen wie möglich durchziehen. Er wollte weiter das tun, was er liebte.

Der 45. Präsident der USA, Donald Trump, würdigte Limbaugh in seinem Nachruf gestern als einen fantastischen Mann, eine Legende, mit einem unglaublichen Gespür für Politik. „Er war einfach etwas ganz Besonderes“, bemerkte Trump auf FOX-News am 17.2.2021.

Als der beliebte Radiomoderator Ende der 90 Jahre praktisch taub wurde, gab er nicht auf. Mit speziellen  Hörimplantaten war es ihm möglich, weiterhin 3 Stunden hinter seinem goldenen Mikrophon zu sitzen.

Er liebte die USA, sein Land, sein Volk und alle Menschen. So wurde er zum Freund, Bruder und Vater vieler, die ihn nur durch den Rundfunk kannten. Er war nicht abgehoben, sondern sehr bescheiden und großzügig, so daß er ohne weiteres einem Ober ein Trinkgeld von 2000 Dollars gab – das sagen diejenigen, die ihn kannten.

BILD: Rush Limbaugh mit Melania Trump bei der Freiheitspreis-Verleihung

Er wurde durch seine konservativen Ansichten zum Außenseiter der linken Medien, da er den Leuten unverblümt die Wahrheit vorsetzte und ihnen eine klare Orientierung gab.

In der konservative Welt hinterlässt er eine große Lücke und doch gibt es gerade unter den jungen Leuten viele, die in seine Fußtapfen treten werden, weil sie durch ihn geprägt worden sind. Auf dem Rücksitz des Autos meiner Eltern wurde ich konservativ erzogen, erklärte eine junge Frau.

Rush war schon lange vor FOX-News mit seinen Sendungen präsent. Als ihm Präsident Trump die höchste Auszeichnung des amerikanischen Volkes verlieh, die Presidental Medal of Freedom (Freiheitsmedaille), jubelte der Kongress nur zur Hälfte, weil die Demokraten mit versteinerten Gesichtern auf ihren Sitzen saßen.

Rush hat sieben Bestseller geschrieben – es ist sein Erbe, das er der Welt hinterlässt. 


Impeachment: Freispruch für Donald Trump

Von Felizitas Küble

Im Amtsenthebungsverfahren gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump hat der Senat den Vorwurf einer „Anstiftung zum Aufruhr“ zurückgewiesen und den Beschuldigten am heutigen Samstag (13.2.) freigesprochen.

Damit hat Trump zum zweiten Mal ein von der Demokraten-Partei angestoßenes Impeachment gewonnen; das erste Verfahren – die sog. „Ukraine-Affäre“ – lief während seiner Amtszeit und endete vor gut einem Jahr mit einem Freispruch in allen Anklagepunkten.

Für eine Verurteilung ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit von 67 Stimmen im Senat (der aus 100 Mitgliedern besteht) notwendig.

Donald Trump hatte auch diesmal wieder die meisten republikanischen Senatoren bei der Abstimmung hinter sich (43 von 50) und alle 50 Senatoren aus der Demokraten-Partei gegen sich. Insgesamt 57 Mitglieder stimmten gegen Trump, somit fehlten heute 10 Stimmen für eine Verurteilung des Ex-Präsidenten.

Der Ausgang des Verfahrens (Freispruch für Trump) war durchaus absehbar – sowohl formal wie inhaltlich betrachtet. Das schrieb ich bereits im Januar in mehreren Artikeln, darunter hier: https://charismatismus.wordpress.com/2021/01/28/usa-freispruch-bei-impeachment-in-sicht/

Die treibende Kraft für das aussichtslose Impeachment war vor allem Nancy Pelosi, eine linke Verteterin innerhalb der Demokratenpartei und Sprecherin der Abgeordnetenkammer. Biden und Harris folgten ihr beflissen auf dem Fuße, obwohl das zu erwartende Eigentor auf der Hand lag. Nicht von ungefähr bezeichnete Trump dieses verbissene Vorgehen als „absolut lächerlich“ (Siehe unser Kommentar zu dieser Causa vor genau einem Monat: https://charismatismus.wordpress.com/2021/01/14/impeachment-gegen-trump-ein-eigentor/)

Pelosi ließ ihrer Wut nach Trumps Sieg freien Lauf: sie schlug mehrfach auf den Tisch und beschimpfte jene Senatoren, die gegen eine Amtsenthebung stimmten, als eine „feige Gruppe von Republikanern“. 

Das Verfahren diente neben dem Austoben eines Anti-Trump-Kampfgeistes dem taktischen Versuch, eine weitere Präsidentschafts-Kandidatur (oder andere öffentliche Ämter) für ihn auszuschalten. Diese Strategie ist nun nach dem zweiten Sieg Trumps definitiv mißlungen.

Trump dankte allen, die gegen die Anklage stimmten, und seinen Anwälten: „Ich möchte zuerst meinem Team von engagierten Anwälten und anderen für ihre unermüdliche Arbeit danken, für ihr Engagement, die Gerechtigkeit aufrechtzuerhalten und die Wahrheit zu verteidigen… Dies war eine weitere Phase der größten Hexenjagd in der Geschichte unseres Landes.“ – Kein Präsident habe jemals „so etwas“ durchgemacht.


USA: Biden-Partei gegen Lebensschutz für Babys, die eine Abtreibung überlebten

Von Felizitas Küble

Schon in der Vergangenheit haben konservative Republikaner in den USA mehrfach – auch in einzelnen Bundesstaaten – versucht, ein Gesetz auf den Weg zu bringen, das Ärzte und Pflegepersonal dazu verpflichtet, Säuglinge, die eine versuchte Abtreibung überlebt haben, medizinisch zu versorgen und damit ihr Leben zu retten.

Ein erneuter Vorstoß – es geht um den „Born-Alive Abortion Surivors Protection Act“ ist im Senat jetzt an der Demokraten-Partei gescheitert:

52 Senatoren stimmten für den Gesetzesvorschlag (darunter alle 50 Republikaner und zwei Demokraten), 48 dagegen (alle von der Biden-Partei). Im Senat wäre allerdings eine Mehrheit von 60 Senatoren erforderlich gewesen.

In unserem Artikel vom 29. Januar 2021 über den Protest der katholischen US-Bischöfe gegen die Abtreibungspolitik von Biden und Harris ging es bereits um die Nach-Abtreibungs-Tötung (Sterbenlassen) von Kindern ein Anliegen, das vor allem von der Abtreibungsindustrie bzw. von „Planned Parenthood“/IPPF ausgeht. Wir schrieben dazu:

Die Krönung der IPPF-Menschenfeindlichkeit bestand darin, sich gegen einen Gesetzesentwurf im US-Bundesstaat Illinois zu wenden, der Kindern medizinische Versorgung zukommen lassen wollte, wenn sie einen Abtreibungsversuch überlebten.

Die Organisation wurde in ihrem Vorhaben von keinem Geringeren als Barack Obama unterstützt – und außerdem von Kamala Harris, der heutigen Vizepräsidentin der USA mit radikalfeministischer Einstellung, die bereits in ihren Wahlkämpfen zur Senatorin 2017 von Planned Parenthood finanziell unterstützt wurde.“
(Quelle: https://charismatismus.wordpress.com/2021/01/29/kath-bischofe-in-usa-protestieren-gegen-bidens-globale-abtreibungsfinanzierung/


US-Wahl: Das TIME-Magazin schildert eine „geheime Schattenkampagne“ pro Biden

Von Felizitas Küble

Unter dem Titel „Die geheime Geschichte der Schattenkampagne, die die Wahl 2020 gerettet hat“ erscheint am 15. Februar 2021 in dem bekannten US-Politmagazin TIME ein ebenso ellenlanger wie aufschlußreicher Artikel, der bereits am 4. Februar online (voraus)veröffentlicht wurde: https://time.com/5936036/secret-2020-election-campaign/

Natürlich ist der Beitrag des linksliberalen Blattes erkennbar einseitig zugunsten von Joe Biden abgefaßt, woraus auch kein Geheimnis gemacht wird. Der Text liest sich wie eine Endlos-Pressemitteilung gegen Trump und die Republikaner mit den üblichen Floskeln aus diesem Spektrum.

Wirklich aufschlußreich ist der Artikel allerdings insofern, als er genau aufzeigt, welche Kräfte sich vor und während der Präsidentschaftswahl zusammengefunden haben, um eine erfolgversprechende Stimmung und Strategie pro Biden zu erzeugen.

Interessanterweise spricht das Blatt gar von einer (freilich aus seiner Sicht lobenswerten) „Verschwörung“ – es handelt sich hierbei also keineswegs um eine „Komplott-Theorie“ von Trump und Co. (oder gar von QAnon).

Dabei wird deutlich, daß sich vorher eher getrennte bis gegensätzliche politische Strömungen pro Biden zusammengefunden haben, nämlich Big Money („hunderte bedeutende Wirtschaftsführer“), Big Tech (Internetgiganten von Facebook bis Twitter) sowie linke Aktivistengruppen, BLM-Kämpfer, Planned Parenthood (größte Abtreibungsorganisation Amerikas), Umwelt-Initiativen und Gewerkschaften.

Im TIME-Artikel heißt es gleich eingangs:

„Für den Präsidenten fühlte sich etwas falsch an. „Es war alles sehr, sehr seltsam“, sagte Trump am 2. Dezember. „Innerhalb weniger Tage nach der Wahl erlebten wir eine orchestrierte Anstrengung, den Gewinner zu salben, obwohl noch viele Schlüsselstaaten gezählt wurden.“

In gewisser Weise hatte Trump recht.

Hinter den Kulissen ereignete sich eine Verschwörung, die sowohl die Proteste einschränkte als auch den Widerstand der CEOs koordinierte. Beide Überraschungen waren das Ergebnis eines informellen Bündnisses zwischen linken Aktivisten und Geschäftstitanen.

TIME findet diese Art einer „geheimen Schattenkampagne“ großartig, wobei es immerhin interessant ist, zu erfahren, daß auch Industrielle und Arbeitgeberverbände, die traditionell eher den Republikanern zuneigen, diesmal dem linken Netzwerk zuarbeiteten. Dafür gibt es mehrere Gründe, vor allem aber diesen:

Die Wirtschaftsführer haben befürchtet, so wird in dem Bericht zu verstehen gegeben, daß es im Falle eines Trump-Sieges zu weiteren linksradikalen Krawallen (etwa seitens BLM-Aktivisten oder Antifa) käme. Schon im vorigen Sommer wüteten wochenlang in vielen Städten der USA wilde Randale, die zahlreichen Geschäftsleuten großen Schaden zufügten.

Zudem gibt es natürlich auch Milliardäre mit durchaus linker Gesinnung – einer davon, nämlich Bloomberg, hat Bidens Wahlkampf massiv gesponsert – siehe unser Bericht aus dem Vorjahr dazu: https://charismatismus.wordpress.com/2020/12/05/milliardar-bloomberg-finanzierte-bidens-wahlkampf-und-die-abtreibungsagenda/

Nachdem Biden die radikalfeministische Kamala Harris als potentielle Vizepräsidentin nominiert hatte, sprudelten die Gelder aus der Abtreibungsindustrie noch stärker: https://charismatismus.wordpress.com/2020/11/26/warum-bidens-wahlkampf-finanziell-weitaus-besser-bestuckt-war/

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USA: Freispruch bei Impeachment in Sicht

Von Felizitas Küble

Es scheint so gut wie sicher, daß der vorige US-Präsident Donald Trump das von der Demokratenpartei angestrengte Impeachment-Verfahren gewinnen wird. Dafür gibt es sowohl inhaltliche wie formale Gründe.

Das absurde Amtsenthebungsverfahren, das im demokratisch dominierten Repräsentantenhaus beschlossen wurde, trifft erstens einen Mann, der ohnehin kein Präsident mehr ist, der zweitens – entgegen der „Anklage“ – keineswegs zu einem gewaltsamen Aufstand angestachelt hat (was leicht beweisbar sein dürfte), der drittens im Senat 90% seiner republikanischen Senatoren hinter sich weiß, der viertens schon einmal in einem Impeachmentprozeß gesiegt hat – und zwar in allen Punkten.

Offenbar ist den Demokraten sehr daran gelegen, ein zweites Mal auf die Nase zu fallen – oder mit anderen Worten: Fanatismus und Rache lassen grüßendas gilt vor allem für Nancy Pelosi, denn sie ist die treibende Kraft hinter dieser für ihre Partei kontraproduktiven Aktion.

Der Prozess beginnt am 9. Februar 2021, doch ist es so gut wie ausgeschlossen, daß das Verfahren im Sinne der Betreiber ausgeht.

Bereits vor zwei Wochen schrieb ich, was sich immer deutlicher abzeichnet:

Die Demokratenseite hat in ihrem vernagelten Fanatismus, ein Exempel zu statuieren und um jeden Preis eine spätere erneute Kandidatur Trumps zu verhindern, ein dickes Eigentor geschossen: https://charismatismus.wordpress.com/2021/01/14/impeachment-gegen-trump-ein-eigentor/

Zugleich wird der neue Präsident Joe Biden angesichts dieser polarisierenden Sachlage mit seinen salbungsvollen Reden über eine anzustrebende „Versöhnung“ und „Heilung“ in der gesellschaftlichen Spaltung der Vereinigten Staaten immer unglaubwürdiger.