UNO verabschiedete an einem einzigen Tag neun Resolutionen gegen Israel

Deutsche Regierung handelt erneut israelfeindlich

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York hat an einem einzigen Tag neun Anti-Israel-Resolutionen verabschiedet. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung wurden die Beschlüsse am 16. November innerhalb von 40 Minuten gefasst. 

In ihnen würden jeweils andere Politik- und Menschenrechtsaspekte Israels verurteilt und eine Stärkung der palästinensischen Rechte gefordert. Die Resolutionen seien „demonstrativ nacheinander zur Abstimmung gebracht“ worden, um den jüdischen Staat „bestmöglich an den Pranger zu stellen“, schreibt die Zeitung.

Keine einzige Resolution habe palästinensische Terror-Organisationen wie die Hamas verurteilt, obwohl sie Israel allein in der vergangenen Woche mit 460 Raketen und Mörsern beschossen hatten. Dabei seien ein Palästinenser getötet und ca. 70 Israelis verletzt worden.

Die Abstimmung zeige, dass die UNO „einseitig voreingenommen gegen Israel“ sei, erklärte der außenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Alexander Graf Lambsdorff.

Auch Deutschland habe für fast alle anti-israelischen Resolutionen gestimmt. Der Vertreter der Bundesregierung habe sich nur einmal der Stimme enthalten, als ein „Sonderkomitee zur Untersuchung der israelischen Praktiken“ gefordert wurde.

Das Auswärtige Amt habe dazu erklärt, das Abstimmungsverhalten sei mit anderen EU-Staaten abgesprochen gewesen. Es habe „ermöglicht, den israelkritischen Tonfall der Resolutionen abzumildern“.

Die USA hätten sich dagegen in allen neun Abstimmungen an die Seite Israels gestellt. Kanada habe sieben Mal mit „Nein“ gestimmt.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.idea.de/politik/detail/vereinte-nationen-neun-anti-israel-resolutionen-an-einem-tag-107270.html

 


Israel: Netanyahu nimmt nicht an der Antisemitismus-Konferenz der UNESCO teil

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hat eine Einladung zur Teilnahme an der Antisemitismus-Konferenz der UNESCO bei den Vereinten Nationen abgelehnt. Zur Begründung erklärte er u.a.:

„Zwar begrüße ich jeden Einsatz im Kampf gegen Antisemitismus, aber ich habe beschlossen, nicht an der Antisemitismus-Konferenz der UNESCO in dieser Woche teilzunehmen wegen der andauernden und ungeheuerlichen Voreingenommenheit gegenüber Israel.

Seit 2009 hat die UNESCO 71 Resolutionen verabschiedet, in denen Israel verurteilt wurde und nur zwei Resolutionen zu allen anderen Ländern zusammen. Das ist einfach ein Skandal.

Die UNESCO muss mehr tun, als eine Antisemitismus-Konferenz abzuhalten. Sie muss aufhören, Antisemitismus zu praktizieren.

Und sie muss die Absurdität beenden, Resolutionen zu verabschieden, die eine Verbindung des jüdischen Volks mit dem Land Israel, zwischen dem jüdischen Volk und unser ewigen Hauptstadt Jerusalem, leugnen.

Durch den Austritt aus der UNESCO im Jahr 2017 haben Israel und die Vereinigten Staaten ein eindeutiges moralisches Signal gesendet, dass der Antisemitismus der UNESCO nicht länger toleriert werden wird.

Sollte die UNESCO ihre Einseitigkeit gegenüber Israel beenden, damit aufhören, die Geschichte zu leugnen und anfangen, für die Wahrheit einzustehen, dann wird es Israel eine Ehre sein, wieder einzutreten.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


UNO-Generalsekretär gibt zu: UNO agitiert seit langem einseitig gegen Israel

Der scheidende UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat sich am vorigen Freitag in einer Rede im Sicherheitsrat zum Thema Israel geäußert. israeltag2

„In den vergangenen zehn Jahren habe ich erklärt, dass wir bei den Vereinten Nationen keine Einseitigkeit gegen Israel haben dürfen“, sagte der UNO-Chef.

„Jahrzehnte politischer Manöver haben eine unverhältnismäßige Zahl von Resolutionen, Berichten und Komitees gegen Israel geschaffen“, fuhr er fort. „In vielen Fällen hat diese Realität, anstelle den Palästinensern zu helfen, die Fähigkeit der UN konterkariert, ihre Rolle effektiv auszufüllen.“

Im weiteren Verlauf seiner Rede erklärte er, Israel müsse als demokratischer Staat jedoch auch damit rechnen, dass es weiter mit Kritik konfrontiert sein werde. 

Quellen: Israelische Botschaft / Ynet


Erneut eine UNO-Resolution gegen Israel

Von Felizitas Küble

Seit Jahrzehnten gehört es zur Lieblingsbeschäftigung der Vereinten Nationen, Resolutionen gegen den kleinen Staat Israel vom Stapel zu lassen, immerhin die einzige rechtsstaatliche Demokratie im Nahen Osten. Hingegen finden diktatorische Verhältnisse in Großreichen wie Rot-China keine Verurteilung seitens der UNO. UNO

Kein Wunder: Die Organisation der Vereinen Nationen (UNO) wird schon seit jeher von islamischen Staaten dominiert – und in ihrem Gefolge die kommunistischen Diktaturen, die ebenfalls israelfeindlich ausgerichtet waren und sind. Noch heute stimmen Rot-China, Kuba, Nordkorea oder das spätsozialistische Vietnam regelmäßig gegen Israel.

Erst vor kurzem wurde eine Erklärung seitens der Unter-Organisation UNESCO verabschiedet, worin in historisch absurder Weise behauptet wurde, der Tempelberg in Jerusalem habe eine rein muslimische Tradition. Der Zionsberg mit dem Tempel Davids wurde ebenso ignoriert wie die christlichen Bezüge dazu. (Näheres dazu HIER).

Am 8. November 2016 war es wieder einmal soweit: Es ging darum, das Mandat eines Sonderkomitees zu verlängern, das „israelische Praktiken“ untersuchen soll. Die Vertreter von 86 Nationen stimmten dafür, darunter geschlossen  a l l e  islamischen Staaten sowie die verbliebenen kommunistischen Diktaturen. deutschland-israel-flag-300x214

Die Länder der EU einschließlich Deutschland enthielten sich der Stimme, ebenso Rußland. Gegen diese Resolution und damit für Israel stimmten außer dem jüdischen Staat selber nur – wie immer – die USA und Kanada, diesmal zudem Australien, die Marshall-Inseln, Mikronesien und Palau, also größtenteils unbedeutendere Staaten.

Es ist aus unserer Sicht eine Schande, daß die deutschen Vertreter diesmal nicht pro Israel votiert haben (wie sie es immerhin noch bei der UNESCO-Tempelberg-Resolution getan haben), sondern sich in eine bequeme Stimmenthaltung flüchteten.

Weitere Infos über die einseitigen UN-Praktiken gegen Israel: http://www.jesus.ch/neuigkeiten/international/300483-israel_zehnmal_schlimmer_als_syrien.html
HIER auf englisch:
http://www.unwatch.org/today-un-condemned-israel-10-times/


Rückblick auf den Kongreß „Freude am Glauben“ in Aschaffenburg

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Zum Abschluss unseres diesjährigen Kongresses „Freude am Glauben“ wollen wir noch einmal einen abschließenden Blick nach Aschaffenburg richten. Der Kongress stand unter dem Leitthema „Was gibt dem Menschen Hoffnung für die Zukunft?“ IMG_0798

Eingebettet in das Jahr der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus ausgerufen hat, haben die Referenten und Podiumsgespräche aufgezeigt, was Hoffnung für einen Neuanfang geben kann. Dabei kam auch die Stimme zu Wort, die nach Meinung einiger nicht gehört werden sollte, nämlich die des Bischofs Tebartz-van Elst.

Auch unser CHRISTLICHES FORUM war auf dem Glaubenskongreß mit einem Stand vertreten

Der Kongress hatte einen spirituellen Rahmen in der eucharistischen Anbetung, in den Beichtangeboten und in der eindrucksvollen Lichterprozession, die mit dem Einzug durch die Heilige Pforte in der Franziskanerkirche endete. Die geistlichen Höhepunkte waren die drei Gottesdienste in der Muttergottespfarrkirche, die jeweils brechend gefüllt waren. Die mitreißende Predigt von Kardinal Meisner im Abschlussgottesdienst wird vielen Teilnehmern noch in Erinnerung sein.

Für Jugendliche und junge Erwachsene fand ein Medien- und Kommunikationstraining (MAKA-Seminar) statt. 

Der Kongress verabschiedete drei Resolutionen, die an die Medien weitergeleitet wurden. Die Gottesdienste, die Vorträge und Podiumsgespräche konnten wieder live übertragen werden. 

Großen Dank gebührt dem Organisationsteam und den Helfern von Aschaffenburg! Sie sorgten für den reibungslosen Ablauf des Kongresses in Aschaffenburg, und das wurde auch von den Teilnehmern dankbar anerkannt.

Der nächste Kongress „Freude am Glauben“ findet vom 7. bis 9. Juli 2017 in Fulda statt. Er wird ganz sicher die drängenden Fragen, die wir in Kirche und Gesellschaft haben, aufgreifen. „Hab keine Angst, du kleine Herde!“ –  Gott verlässt die Kirche nicht. 

Unser Autor Prof. Dr. Hubert Gindert leitet den Kongreß „Freude am Glauben“ seit Jahrzehnten; er ist Herausgeber der katholischen Monatszeitschrift DER FELS