Die Abtreibung und ihre fatalen Auswirkungen

Von Klaus Hildebrandt

Die unmittelbaren und weitreichenden Folgen von Abtreibung sind vielen Bürgern immer noch nicht bewusst. Die Politik umschreibt Abtreibung mit Vokabeln wie „reproduktive Gesundheit“, die viele nicht verstehen.

Wie hartnäckig und zutiefst menschen- und bürgerfeindlich die EU ist, das sieht man an dem im Jahre 2013 gescheiterten sog. Estrela-Bericht, der nun unter anderem Namen neu aufgelegt wurde und über den schon am kommenden Montag das Europäische Parlament abstimmen wird, obwohl es unter der Präsidentschaft von Martin Schulz (SPD) seinerzeit klipp und klar feststellte, dass die EU keine Kompetenz beim Thema Abtreibung habe.

Woher holt sie sich nun diese Kompetenz?

Hier wird sich einfach über geltendes Recht hinweggesetzt, wie wir dies zurzeit in Deutschland schon bestens kennen. Mit der dt. Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen, die eifrig an der Genderfront kämpft, ist eben vieles möglich. Als sie Bundesverteidigungsministerin war, forderte sie die Umrüstung von Kampfpanzern auf „schwangerengerecht“, was für mein Empfinden schlichtweg „exotisch“ ist.

Nun sollen Ungeborene unter dem Deckmantel der „Menschenrechte“ sogar ganz verschwinden.

Vielen Bürgern ist nicht bewusst, welche weitreichenden Konsequenzen und Auswirkungen, welche direkten und indirekten Folgen die Abtreibung auf den Einzelnen, aber auch auf uns alle hat. Hier einige Beispiele, die mir spontan einfallen und auch jedem einleuchten dürften:  

– Der unwiederbringliche Verlust menschlichen Lebens
– die psychischen Folgen insbesondere für die Frau
– die Verhärtung des zwischenmenschlichen Umgangs (siehe Feminismus)
– der Verlust jeglichen Respekts vor dem Leben und die enge Verwandtschaft zur Euthanasie
– massive Diskriminierung von Kranken und Behinderten (siehe Trisomie 21)
– negative Auswirkungen auf die partnerschaftlichen Beziehungen 
– Gezielte (Früh-)Sexualisierung der Gesellschaft
– zunehmender gesellschaftlicher Egoismus an breiter Front
– Massenmigration infolge fehlender Kinder (Bevölkerungsschwund)
– allgemeiner Verstoß gegen das Grundgesetz und gegen die Würde des Menschen
– Verstoß gegen Gott und die Natur
– sich der Verantwortung für die Folgen des eigenen Handelns und für die Schwächsten zu entziehen
– Ausgrenzung und Kriminalisierung von abtreibungskritischen Personen
– Diskriminierung von Ärzten, die aus Gewissensgründen keine Abtreibungen vornehmen wollen
– politischer Genderzwang und Förderung des Linksextremismus 
– Anschläge auf Abtreibungsgegner bzw. Lebensrechtsorganisationen und deren Gebäude, Büros und   Privateigentum (Auto, Haus)
– volle und überteuerte Altenheime, wobei eine Betreuung der Alten und Gebrechlichen zuhause bzw. in der Familie viel menschenfreundlicher und auch finanziell billiger wäre
– Zunahme des staatlichen Einflusses auf das Privatleben der Bürger
– sich der Freude am eigenen Nachwuchs und der Familie zu berauben
– tiefer Eingriff in die Fortpflanzungstechnik und eklatanter Missbrauch der Medizin, die eigentlich dem    Lebensschutz dienen sollte   

Last but not least: Kinder sind eine Freude und große Bereicherung fürs Leben. Wer keinen Nachwuchs möchte, der/die sollte sich das gut überlegen und  sich nicht auf ein schnelles Abenteuer einlassen, und schon gar nicht abtreiben.

Eine kinderlose Gesellschaft ist eine arme Gesellschaft, die nur ihren eigenen Vorstellungen und Lüsten nachgeht. Wer sich aber die Mühe macht und Kinder richtig und verantwortungsvoll erzieht, gewinnt dadurch in der Regel die besten Freunde fürs Leben.

BILD: Unser Robben-Aufkleber – seit 30 Jahren ein Renner, vor allem bei der Jugend

Deutschland mit einer Geburtenrate von nur rd. 1,5 Kinder pro Frau gehört zu den extrem kinderarmen Länder. Entsprechend ist auch der Umgang miteinander, nämlich alles andere als freundlich.  

Kinder sind nicht perfekt und machen Fehler, was in Deutschland nicht gerne gesehen wird. Kinder sorgen auch für Erneuerung, weil sie unvoreingenommen sind. Wer Kinder liebt, der liebt auch sein Land und seine Nachbarn, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte.    

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Biden scheitert mit der Personalie Tanden

Wie bereits im CHRISTLICHEN FORUM berichtet, hat der neue US-Präsident Biden kürzlich die linksfeministische Neera Tanden als Chefin des OMB-Haushaltsamts (Management/Budget) in seiner Regierung ernannt – allerdings bedarf er dazu noch der Zustimmung des Senats.

Ein Senator seiner eigenen Partei hat bereits vorweg öffentlich seinen Protest gegen Bidens Personalentscheidung erklärt: https://charismatismus.wordpress.com/2021/02/22/demokraten-senator-manchin-will-die-von-biden-nominierte-neera-tandem-nicht-wahlen/

Doch bevor es zu einer Abstimmung im Kapitol kam, hat Tanden – um einer absehbaren Niederlage zuvorzukommen – jetzt ihren Rücktritt erklärt, den Biden gestern Abend in einer Erklärung angenommen hat.

Zugleich bekundete er seinen „größten Respekt“ für die 50-jährige Abtreibungsbefürworterin, die er nun in einem anderen hohen Amt unterbringen möchte.


Neue Werbeaktion: „Polizei wertschätzen“

Mit einer bundesweiten Kampagne zum Thema Wertschätzung und Respekt für die Beschäftigten der Polizei will die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) auf die Stimmung unter den Einsatzkräften und deren Forderungen an Politik und Gesellschaft aufmerksam machen. Das staatliche Gewaltmonopol bezeichnet DPolG-Vorsitzender Rainer Wendt als „Grundpfeiler unser verfassungsmäßigen Ordnung“, das unbedingt gestärkt werden müsse.

In Berlin erklärte der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt: „Viele Kollegen registrieren schmerzhaft, dass die Polizeiarbeit in Deutschland nicht mehr das Maß an aufmerksamer Wertschätzung und Respekt erhält, dass es bislang nahezu uneingeschränkt gegeben hatte. 

Obwohl sie an vielen Konfliktherden unserer Gesellschaft rund um die Uhr ihre Frau und ihren Mann stehen und alles in ihren Kräften Stehende tun, um ihren Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft zu leisten, sehen sie sich pauschaler Kritik, absurden Verdächtigungen und offener Feindseligkeit ausgesetzt.

Es hat offensichtlich schweres Fehlverhalten von Menschen in der Polizei gegeben. Jedem Vorwurf wird mit großer Sorgfalt nachgegangen, wir haben ein eigenes großes Interesse, dass jeglicher Verdacht von Extremismus in der Polizei komplett aufgeklärt wird. Fremdenhass, Rassismus und jegliche Form von Extremismus haben in der Polizei nichts zu suchen.

Dass es aus Richtung extremistischer Gruppierungen Attacken auf die Polizei gibt, sind wir gewöhnt. Aber es beteiligen sich auch bislang zurückhaltende Kreise der Politik daran, die Kräfte verächtlich zu machen, ihnen die Solidarität zu entziehen und den notwendigen Respekt zu verweigern. Das beschädigt Ansehen und Motivation unserer Kolleginnen und Kollegen.

Es geht nicht nur um Einkommen und Pensionen oder Zulagen, es geht um den politischen Rückhalt der Polizei als unerlässliche Voraussetzung für die Durchsetzung des staatlichen Gewaltmonopols als einem der Grundpfeiler unserer verfassungsmäßigen Ordnung.

Darauf werden wir in den nächsten Wochen durch Veröffentlichungen und Stellungnahmen, Gespräche mit Politik und gesellschaftlichen Multiplikatoren und möglichst vielfältige Aktionen hinweisen.“

Die Aktionen der DPolG werden unterstützt durch Plakate und Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken. Dort kommen echte Polizisten zu Wort und machen ihrem Unmut über mangelnden Respekt gegenüber den Einsatzkräften Luft.

www.polizei-wertschaetzen.de
Kampagnen-Video
Interview mit Rainer Wendt, Passauer Neue Presse

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-kampagne-polizei-wertschaetzen/


Der Zuspruch für die Polizei ist groß

Der gesamte öffentliche Dienst in Deutschland arbeitet am Limit, um die Corona-Epidemie einzudämmen und zu managen.

Ob Corona, Sars oder die Flüchtlingswelle – diese Krisen haben alle eines gemeinsam: sie fordern besonders die Mitarbeiter/innen m gesamten Öffentlichen Dienst, so auch die Polizei, schreibt der Vize-Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Wolfgang Ladebeck.

Gerade wenn schnelles und entschlossenes Handeln zur Krisenbewältigung notwendig ist, steht die Polizei in Bund und Länder an vorderster Front und stellt sich jeglicher Gefahrensituation.

Covid-19 hat das tägliche Dienstregime bei der Polizei völlig verändert. Von allen Bediensteten wird viel abverlangt und die Erwartungen des Dienstherrn und die der  Öffentlichkeit sind sehr groß.

ie Polizei erfährt in dieser Krise Respekt, Zuspruch, Anerkennung und Dank aus vielen Teilen der Bevölkerung. Nach wie vor vertrauen 85 Prozent der Bevölkerung in Deutschland ihrer Polizei. Das ist der Dank für eine  professionelle Arbeit der Polizei.

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/corona-veraendert-den-taeglichen-dienst-der-polizei/

Vollständiger Leitartikel im POLIZEISPIEGEL


Bayerische Staatsregierung betont ihre volle Rückendeckung für die Polizei

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat der Polizei für den Fall gewalttätiger Angriffe die Rückendeckung der Politik zugesichert. „Ein Angriff gegen die Polizei ist ein Angriff gegen uns alle“, sagte Söder bei der Vereidigung neuer Bereitschaftspolizisten in Nürnberg.

Zur Rückendeckung gehörten mehr Personal, klare Gesetze aber auch Vertrauen in die Beamten.

„Anders als in anderen Bundesländern stellen wir die Polizei nie unter Generalverdacht“, sagte der Ministerpräsident. „Zu unterstellen, Polizisten seien Rassisten und gehörten auf irgendeinen Müllhaufen ist einfach ein schlechter Stil“, betonte Markus Söder.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verwies auf die fundierte Ausbildung, die Bayerns Polizisten durchliefen. In den USA würden Polizisten hingegen oft nur wenige Wochen auf ihren Dienst vorbereitet.

Insgesamt haben in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 1500 junge Leute die Ausbildung zu Polizeibeamten aufgenommen.

Der Polizei gebührt Respekt!

Daher hat die CSU hat eine Aktion gestartet, um ein Zeichen für diejenigen zu setzen, die uns schützen.
Jetzt eintragen unter www.respekt-jetzt.de

Quelle: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/juli-2020/volle-rueckendeckung-fuer-die-polizei/


Warum die Abschaffung einer gesunden Familienstruktur in die Irre führt

Von Christa Meves

Man muss nur alt genug werden, um sich zu erinnern, wie die Umgangsformen zwischen Eltern und Kindern mit dem gesellschaftlichen Trend im Zeitgeist wechseln.

Als ich Kind war  –  zwischen 1925 und 1932  –  gab es in den bürgerlichen Elternhäusern ein zwar schon weitgehend gelockertes, aber immer noch klar vorhandenes Gefälle in der familiären Hierarchie.

So war es ganz selbstverständlich, dass dem Vater von allen Familienmitgliedern eine besondere Achtung zuteil wurde. Sein Heimkommen wurde täglich vorbereitet und alle waren darauf eingestellt, dass er einen guten Empfang hatte.

Mutter bereitete Essen vor, das ihm schmeckte, es gab eine feststehende Tischordnung mit einem Sitzplatz für den Vater am Kopf des Esstisches, und wenn Mutter mit einem Gong zu Tisch rief, stand jedes der Kinder sofort auf, wo und wie es sich beschäftigte, und nahm pünktlich den ihm zugehörigen Platz ein, gefaltete Hände dann selbstverständlich; denn nun folgte – unter Vaters Regie – zunächst einmal ein kurzes Tischgebet.

Diese Szenerie gab es in den Familien nach dem Ersten Weltkrieg – nun eher neu – nicht mehr wie im Jahrhundert davor mit erzwungener Befehlsgewalt, sondern in  gelockerter Form.

Im Hintergrund stand offenbar das Wollen, einen emanzipatorischen Aufbruch im Zeitgeist zu realisieren, der im Paulinischen Sinne ein ausgeglichenes Familienklima ermöglichte.

Zwar lebte man in den bürgerlichen Familien in der Generation zwischen den beiden Weltkriegen als Eltern die alten, kultivierten Umgangsformen weiter vor, ließ aber gleichzeitig den Kindern mehr Spielraum. Das förderte eine Art freiwilligen Gehorsam, den die Eltern mit Liebe und Vernunft vorlebten.

Da war es ganz selbstverständlich, dass die Mutter als eine Person behandelt wurde, die ein anständiges Verhalten der Kinder erwarten konnte, weil der Vater ihnen das im Umgang mit seiner Frau vorlebte!

Hinterher wurde mir klar, dass diese so allgemein gehaltene bürgerliche Familienwelt einer gegenseitige Achtung der Eheleute füreinander zu verdanken war.

Allerdings gehörte gewiss auch ihr erziehendes Kopfschütteln dazu, wenn eines der Kinder aus diesem Rahmen heraussprang und durch flegelhaftes Benehmen Anstoß erregte. Das wurde als „unmöglich“ unterbunden.

Aber nun: Nach all den Jahren mit Not und Tod zwischen 1939 und 1949 erhielt die Familie im Wirtschaftswunderland zunächst einen Neuaufbau. Aber bald erlebte die dort meist weiter praktizierte natürliche Hierarchie in Familie und Gesellschaft einen mächtigen Stoß:

Junge Revolutionäre liefen lärmend durch die Gassen und wussten zu behaupten, dass die Familie grundsätzlich nichts tauge und abzuschaffen sei und dass man, solange das noch nicht erreicht sei, den Kindern die bisher vorenthaltene Selbstbestimmung zu gewähren habe, indem sie täglich zumindest daheim den Aufstand gegen die Eltern zu proben hätten.

Von da ab wurden merkwürdigerweise breitflächig ruppige Umgangsweisen in der Familie und auch als neuer Lebensstil in Schule und Gesellschaft möglich. Die nichtswürdigen Eltern hatten sich still zu verhalten, damit die Kinder „antiautoritär“ die ihnen zustehenden Freiheiten in allen Phasen ihrer Unmündigkeit in überheblicher Anmaßung einzufordern hätten. Ich erinnere mich, dass in einer Familie eine schnippische Tochter ihre Mutter ungerügt mit dem Ausdruck „blöde Sau“ benennen konnte.

Als Folge kam es nun aber zu einem Boom von seelischen Verwahrlosungen der Kinder aus dem bürgerlichen Mittelstand. Immer mehr Eltern gerieten in verdüsterte Ratlosigkeit über die unsäglichen Frechheiten, Rücksichtslosigkeiten und der schnöden Undankbarkeit ihrer Sprösslinge.

Diese traurige Phase hatte erst in jüngster Zeit noch ihren Höhepunkt und fand sogar eine Symbolfigur in der 15-jährigen Greta aus Schweden, die in einem voll besetzten Saal mit Regierenden und  hochrangigen Eltern diese schlimm beschimpfte.

Ist die natürliche Hierarchie nun vollständig out? Jedenfalls hat das Kind in manchen Familien Vaters Kopfplatz eingenommen – und das nicht erst heute.

Seit den 70er Jahren wurde es für den Vater in manchen Familien bereits  problematisch, sich am Feierabend ein wenig gehen zu lassen, sich z. B. unnachdenklich auf dem Kopf zu kratzen oder zu rülpsen. Immer häufiger erhob dann eines seiner sieben- bis zwölfjährigen Kinder seinen Finger, um zu tönen: „Lass das, Heinz“ (und damit war dann der Vater gemeint).

Diese Phase scheinberechtigter Anmaßung währt hierzulande nun immerhin schon seit 50 Jahren. Kultivierte Umgangsformen miteinander schienen immer mehr in Vergessenheit zu geraten. Selbst eigene Rechte einzufordern – das bestimmte vorrangig den Verhaltensstil.

In jüngster Zeit wurden noch wieder im Parlament – zwecks Auflösung der Elternrechte – Forderungen einer Grundgesetzveränderung im Sinne einer Gesetzlichkeit eigenständiger Kinderrechte erhoben – aber nun das Erstaunliche:

Jetzt in der Coronazeit gibt es plötzlich vernünftige Stimmen von Vätern und Großvätern aus den Familien, die – der Unverschämtheiten ihrer Sprösslinge müde – ihre häufige Anwesenheit in ihren Familien nutzen. Sie fordern von ihren Kindern anständige Umgangsform miteinander ein, besonders mit ihnen als Eltern!

Wie kommt dieses Aufkeimen einer natürlichen Vernunft bei manchen Vätern zustande?

Hier gibt es einen interessanten Zusammenhang: In der Bevölkerung wird es allmählich bekannt, dass die allgemeine Abschaffung einer gesunden Familienstruktur wenig erfolgreich gewesen ist; denn als Folge hat sich herausgestellt, dass sich hierzulande das Schülerpotenzial im internationalen Vergleich jetzt auf Abrutsch in eine untere Klasse der Mittelmäßigkeit befindet.

Denn die lässige Übertreibung von Respektlosigkeiten auch gegen supertolerante Lehrer hat diesen allgemeinen Leistungsverfall der Schüler mitbewirkt. Aber in der modernen Familie herrscht mehr oder weniger bewusst eine Zielvorgabe: Abitur ist anzustreben als Plattform zu mehr Lebenserfolg!

Und das unterstützt das Bemühen der Eltern, aus der Falle einer pervertierten Kinderherrschaft in der Familie, aus der Missachtung und den Herabsetzungen von Eltern durch die Kinder herauszufinden.

Denn es dämmert die Erkenntnis, dass jegliches erfolgreiche Leistungsniveau voraussetzt, dass den Kleinen die Chance vermittelt wird, von vertrauenswürdigen, erfahrenen, liebevollen Großen – diese nachahmend – lernen zu wollen. Das nämlich ist vorrangig das entscheidende Postulat jeder erfolgreichen Pädagogik.

Durch diese Hintertür scheint deshalb sogar ein gesunder Trend zur Beachtung von kultivierten Umgangsweisen, ja, so etwas wie eine Sehnsucht nach einem neuen Knigge aufzukommen – nach einer Renaissance von Worten, die volle 50 Jahre lang fast ausgestorben waren, Worte wie Höflichkeit, Respekt, Hochachtung, Opfer, vor allem aber auch Worte wie Rücksicht und Würde.

Bei manchen Kindern findet man solche Worte neu in ihrem Vokabular, weil sie diese  –  hört! – von ihren Eltern abgelauscht haben! Und sie befreunden sich mit Mitschülern, bei denen es diese Worte nicht nur gibt, sondern bei denen der Stil ihres Elternhauses davon durchwirkt ist. Selbst Corona scheint hier einige Breschen geschlagen zu haben.

Der alte Wilhelm Busch wird neu zitierbar: „Denn wer nicht höflich ist nach allen Seiten, hat doch nur lauter Verdrießlichkeiten.“

Christa Meves ist Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche; außerdem Bestseller-Autorin seit Jahrzehnten; sie leitet den Verein „Verantwortung für die Familie“, bei dem sich online weitere Infos und Artikel finden: http://www.vfa-ev.de/newsl.htm


CDU-Politiker Tipi ist „wütend und beschämt“ wegen der Stuttgarter Krawallnacht

„Gewalttäter in den Knast schicken“

Der türkischstämmige hessische CDU-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Vereins „Pro Hilfskräfte – Hände weg“, Ismail Tipi (siehe Foto), äußerte sich am vergangenen Montag nach den Krawallen von Stuttgart wütend und beschämt:

„Ich schäme mich für das, was unsere Polizisten in dieser Nacht erleben mussten. Die Krawalle von Stuttgart lassen sich nicht durch jugendlichen Leichtsinn, durch Corona-Frust und Partylaune oder durch die Trunkenheit einiger Partygänger zu später Stunde in der Stuttgarter Innenstadt rechtfertigen.

Was hier passiert ist, war der Ausbruch einer blanken Anarchie, sinnlosester Gewalt und Zerstörung. Weder vor dem Eigentum anderer Menschen noch vor dem leiblichen Wohl der Polizeikräfte haben die Randalierer Achtung gezeigt. Mit schier unkontrollierbarer Kraft sind diese Chaoten durch die Stuttgarter Innenstadt gefegt und haben eine Schneise der Verwüstung hinterlassen.“

„Die Polizisten, die diese Krawallmacher stoppen wollten, wurden angegriffen, beleidigt und mussten um ihre eigene Sicherheit fürchten. Diese Frauen und Männer, die unsere Sicherheit verteidigen wollen, anzugreifen und anzupöbeln, ist absolut unterste Schublade“, erklärte Tipi.

„Mir tut es im Herzen weh, wenn ich daran denke, dass es sich hier um Familienväter, Ehefrauen und Ehemänner handelt, die als Polizeibeamten ihren Dienst verrichtet haben und nun statt am Morgen zu ihren Kindern und Familien zurückzukehren im Krankenhaus liegen müssen. Ich verurteile diese Angriffe aus das Allerschärfste.

Die Polizisten sind nicht unsere Feinde, sie sind Freunde und Helfer in der Not, die für unsere Sicherheit sorgen. Sie verdienen unseren Dank und unseren Respekt. Sie sind nicht die Täter oder die Bösen, die Polizisten sind hier die Opfer.“

In Hinblick auf die pauschalen Verurteilungen der Polizei in den letzten Tagen und die daraus entstandene Debatte sagte Tipi:

„Ich habe kein Verständnis für diejenige, die die Schuld in einem Fehlverhalten der Polizei suchen oder um jeden Preis versuchen, derartige Angriffen kleinzureden und immer wieder eine Begründung suchen und finden, die wütenden Anarchisten als Opfer der Gesellschaft darzustellen. Dieses Verhalten trägt zur Steigerung des Misstrauens gegenüber unserer Polizei und in letzter Konsequenz zur Zersetzung unserer rechtsstaatlichen Ordnung bei.

Es kann nicht sein, dass die Polizisten so viel Angst vor gesellschaftlicher Stigmatisierung haben müssen, dass sie sich gegen solche Angriffe nicht zur Wehr setzen. Wer versucht, Polizisten anzugreifen und ihre Arbeit, teils sogar mit Gewalt, behindert, der ist nicht Opfer, sondern Täter.

Solange diese Botschaft nicht von allen Verantwortlichen klar gesendet wird und nicht alles getan wird, die Polizisten bestmöglich zu schützen, wage ich in Frage zu stellen, ob alle Funktions- und Verantwortungsträger in dieser Nacht richtig gehandelt haben.

Wir müssen der Polizei den Rücken stärken, Gewalttäter und Treter schnell zur Rechenschaft ziehen und in den Knast schicken. Ich fordere klare Konsequenzen, ein unmissverständliches Bekenntnis zu unseren Polizeibeamten sowie dem Recht auf Selbstverteidigung und Eigenschutz. Die Polizisten müssen effektiv arbeiten können und dürfen nicht zu zahnlosen Tigern gemacht werden. Das ist für mich eine der zentralen Lehren dieser Nacht.“

Quelle: http://www.ismail-tipi.de/aktuelles/ismail-tipi-ich-schaeme-mich-fuer-das-was-in-stuttgart-passiert-ist/


Griechisch-orthodoxe Kirche ermahnt die Türkei zu Respekt vor Hagia Sophia

Der Heilige Synod der orthodoxen Kirche von Griechenland hat auf die Bestrebungen zur möglichen Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee reagiert. In der Erklärung ruft das oberste Gremium der orthodoxen Kirche Griechenlands die türkischen Behörden zu „Weisheit und Respekt“ im Hinblick auf den Status der Kathedrale auf.

Jeder „Umsturz des neutralen Gebrauchs dieses Monuments als Museum“ würde die Hagia Sophia in einen „Ort des Raubs und ein Symbol der Eroberung umwandeln“, warnte der Heilige Synod der griechisch-orthodoxen Kirche. Zudem würde die Re-Islamisierung zu Protesten und Frustration unter den Christen in aller Welt führen und zugleich der Türkei in vielfältiger Weise schaden

Zugleich erinnert die griechisch-orthodoxe Kirche die Türkei an die „glorreiche christliche Geschichte“ der Kathedrale. Die im sechsten Jahrhundert erbaute Hagia Sophia (griechisch: Heilige Weisheit) war damals die größte Kirche der Welt.

Nach der Eroberung Konstantinopels  –  heute Istanbul genannt – im Jahr 1453 wandelten die Osmanen sie in eine Moschee um. Unter Atatürk wurde die Hagia Sophia 1934 zu einem Museum.

Am 2. Juli 2020 will das Oberste Verwaltungsgericht in der Türkei erneut über den Status des Gebäudes entscheiden. Anfang der Woche hatte Präsident Erdogan auf internationale Kritik reagiert und betonte, Ankara müsse niemanden um Erlaubnis fragen, ob die Hagia Sophia wieder eine Moschee werden dürfe.

Quelle: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-06/griechenland-orthodoxe-kirche-tuerkei-respekt-hagia-sophia-museu.html


Offener Beschwerdebrief an das ZDF

Sehr geehrte Redaktion,

am 10.12.2019 habe ich mir die ZDF-Sendung „Die Anstalt“ angesehen in der Erwartung, dass vielleicht ein paar intellektuell anspruchsvolle Sketche kommen, die zum Schmunzeln bringen.

Darüber, ob die – politisch korrekten – Einlagen besonders geistreich waren, will ich nicht urteilen. Wie ich gehört habe, ist der gezeigte Jubel der Zuschauer in der Regel „bestellt“, weil ihnen angezeigt wird, wann sie jubeln sollen. Aber „Show-Jubel“ regt mich nicht auf.

Was mich aber verärgert: Wenn Gotteslästerung betrieben wird, wie es besonders in dem absolut dümmlichen „Telefongespräch“ zwischen Gott und seinem Sohn Jesus Christus vorgeführt wurde.

Von mir aus darf sich Dummheit in Sendungen wie „Die Anstalt“ voll entfalten, es sollte aber eine Grenze geben:

Über den allmächtigen Gott, der uns alle in Händen hat und seinen Sohn Jesus Christus, an den wir Christen als unseren Heiland und Erlöser glauben, macht der sterbliche und vergängliche Mensch keine dreisten Witze. Soviel Ehrfurcht und Respekt muss sein. 

Solche Dinge einschließlich entsprechender Anspielungen, wie sie auch zu hören waren, gehören in keine Satire- bzw. Kasperlesendung.     

Mit freundlichen Grüßen
Jörgen Bauer, 89520 Heidenheim

 


CSU-Generalsekretär Scheuer: FDP-Entscheid ist respektabel, aber bedauerlich

„Thema Zuwanderung war eine große Hürde“

Zum Abbruch der JamaikaVerhandlungen durch die FDP erklärt CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer: „Ich habe Respekt vor dieser Entscheidung. Trotzdem finde ich sie sehr, sehr schade.“ 

Jetzt gehe es vor allem darum, die Knackpunkte herauszustellen. Nach Ansicht Scheuers ist das Thema Zuwanderung eine große Hürde gewesen: „CDU, CSU und FDP wollten weniger Zuwanderung und die Grünen wollten mehr Zuwanderung. Auch hier haben wir als CSU gemeinsam mit der CDU Linie gehalten.“

Diesen Weg müsse man auch in den nächsten Tagen und Wochen fortsetzen: „Wir haben aus dem Wahlergebnis gelernt. Wir wollen Glaubwürdigkeit zurückgewinnen.“