Sex-Youtuberin bereut Abtreibung – Tabak-Warnschild für das „ungeborene Kind“

Von Felizitas Küble

Manchmal lesen wir Nachdenkliches zum Thema Lebensrecht für alle Menschen (vor und nach der Geburt) von ungewohnter Seite:

Während Abtreibungsbefürworter gerne verschleiern, daß es sich beim Baby im Mutterleib um einen wirklichen kleinen Menschen handelt (weshalb sie lieber von einem „Zellhaufen“ oder bestenfalls vom Embryo reden), fotografierte ich kürzlich an der Kasse eines Supermarktes einen Warnhinweis, wie er auf Tabakwaren seit Jahren hinsichtlich der gesundheitlichen Schäden des Rauchens grundsätzlich üblich ist.

Aber interessant in diesem Falle, daß ausdrücklich von einem „ungeborenen Kind“ die Rede ist, das durch die Auswirkungen des Glimmstengels „getötet“ werden kann. Die Texte werden von der „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“ – und somit einer staatlichen Behörde – bestimmt.

Immerhin: Wenn es darum geht, vor dem Rauchen zu warnen, ist eindeutig vom „ungeborenen Kind“ die Rede.

Ungewöhnlich wirkt es auch, wenn eine Sex-Youtuberin wie Katja Krasavice auf Instagramm öffentlich mitteilt, ihre Abtreibung zu bedauern und daher zum Muttertag eine Botschaft an ihr Baby sendet, das sie einst töten ließ:

„Zum Muttertag will ich meinem ungeborenen Schatz, Engel, Kind sagen, dass ich es liebe und dass es mir unendlich leid tut. Ich liebe dich Engel.“

 


Niederlande: Personenstatus für totgeborene und abgetriebene Kinder jetzt amtlich

Im Februar 2019 wurde das niederländische Gesetz formal so geändert, dass es inzwischen weitaus bedeutender ist, als viele ursprünglich erwartet hatten.

Als Reaktion auf eine von 82.000 Menschen unterschriebene Petition erlaubt die Regierung nun den Bürgern, ihre totgeborenen Kinder als juristische Personen in die Personal Records Database (amtliches Personenregister) einzutragen, was zuvor nicht erlaubt war.

Der Vorstoß für diese Veränderung war von Müttern angeführt worden, die wünschten, dass ihre totgeborenen Söhne und Töchter vollständig als Personen anerkannt würden.

Was die Regierung nicht erwartet hatte, war nun folgendes Geschehnis:

Eine junge Frau, die ihre Abtreibung zutiefst bedauerte, ließ ihr Baby jetzt als juristische Person registrieren, da es vor seiner Geburt gestorben war. Yaras winziges Kind starb nach 14 Wochen in einer Abtreibungsklinik in Amsterdam.

Jede Mutter (oder Vater) kann ein in der Schwangerschaft verstorbenes Kind unabhängig von dessen Alter melden. Es wird dann neben den Informationen des Elternteils in die niederländische Personenliste aufgenommen. Dies bedeutet, dass der Name des Kindes auch auf der offiziellen Regierungswebsite sowie im Bevölkerungsregister für Personen erscheint.

Quelle und FORTSETZUNG der Meldung hier: https://www.lifesitenews.com/blogs/dutch-mothers-can-now-register-their-aborted-babies-as-persons-helping-the-grieving-process


Der Fall Kardinal McCormick, die Kirche und die Abgründe der Menschenseele

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

In einem Vorspann zu George Bernanos Buch „Die Sonne Satans“ können wir lesen: Der Autor „entwarf in seinen Romanen überwältigende Bilder von der mystischen Macht des Bösen und dem Kampf Satans mit Gott in den Abgründen der Menschenseele“.

Vor solchen Abgründen stehen wir immer neu.

BILD: Professor Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“

Am 27. Juli erklärte Kardinal Theodore McCormick, der frühere Erzbischof von Washington, seinen Rücktritt aus dem Kardinalskollegium.

Papst Franziskus nahm diesen an, verfügte aber gleichzeitig das Verbot jeglicher Ausübung priesterlicher Dienstämter und stellte McCormick unter Hausarrest zu einem Leben des Gebets und der Reue, bis alle gegen ihn erhobenen Anklagen geklärt sind. Sie betreffen Missbrauch von Jugendlichen, Seminaristen und Priestern über viele Jahre hinweg.

Das Doppelleben von McCormick ging inzwischen durch die Presse, was manche Katholiken aus dem Tritt gebracht hat. Das muss nicht sein.

Wer die Kirchengeschichte kennt, der weiß, dass die Aussage von Papst Paul VI. „Der Rauch Satans ist in die Kirche eingedrungen“ keine neue Erkenntnis war.

Johannes Paul II. hat dem mit der „öffentlichen Vergebensbitte“ für die Sünden der Christen Rechnung getragen. Er stieß damit nicht allseits auf Gegenliebe. Es gibt aber nichts zu vertuschen. Die Kirchengeschichte hat aber auch andere, glänzende Seiten aufzuweisen, nämlich die der Märtyrer und Heiligen.                

Das Geheimnis der Sünde, das sich hinter einem Lebensablauf wie bei McCormick verbirgt, ist das eigentlich Erschreckende. Denn die Anfänge sahen oft ganz anders und vielversprechend aus.

Manchen mag dabei – um bei einem neuzeitlichen Beispiel zu bleiben – das Leben des Gründers der „Legionäre Christi“, Marcial Maciel, in den Sinn kommen. Er hat eine Gemeinschaft gegründet, die bis heute junge Männer fasziniert. Sie steht weltweit im Einsatz für die Kirche und die Menschen und erinnert manche an die große Zeit der Jesuiten.

Wer den Gründer erlebt hat, hätte sich sein Doppelleben nicht vorstellen können, das er über Jahre geführt hat.

Es war ein stark besuchtes Treffen bei Ingolstadt, zu dem die „Legionäre Christi“ Ende der 90iger Jahre eingeladen hatten. Die Teilnehmer erlebten eine achtungsgebietende Gestalt, die konzentriert und frei zu ihnen sprach; sie hingen an seinen Lippen.

Unter Papst Benedikt XVI. kam sein Doppelleben ans Tageslicht. Benedikt XVI. verfügte mit „Null-Toleranz“ die Niederlegung all seiner Funktionen. Der Gründer der „Legionäre Christi“ verbrachte seine letzten Lebensjahre unter Hausarrest zu einem Leben des Gebets und der Buße.

Die Frage, die immer wieder auftaucht, lautet: Wie konnte das verbrecherische Verhalten über Jahre hinweg so abgeschirmt werden, dass nichts in die Öffentlichkeit drang? Es musste Komplizen und Mitwisser gegeben haben, die genau Bescheid wussten, aber ein solches Tun deckten. Wie groß war der Kreis der Wissenden?

Aber auch diese Frage ist nicht so neu. Denn auch die Jünger Jesu wussten, dass Judas, der Verwalter des Geldes, ein Dieb war. Sein Ausspruch: Wozu diese Verschwendung mit dem Nardenöl, mit dem Martha die Füße Jesu salbte, das man für mehr als 100 Denare verkaufen könnte, um das Geld den Armen zu geben, war nicht so human gemeint, wie es sich anhörte.

Die eigentliche Tragik des Judas, der seinen Meister für 30 Silberlinge verriet, war aber nicht dieses Verbrechen als solches, sondern sein fehlendes Gottvertrauen und die mangelnde Einsicht, Gott werde sogar diese Schuld vergeben, wenn er die Demut zu einer wahren Reue aufbrächte.


Kolumbien: Führender kommunistischer Untergrundkämpfer bereut seine Taten

Der Anführer der kolumbianischen Ex-Guerilla FARC, Rodrigo Londono Echeverry, hat Papst Franziskus in einem Brief um Vergebung für das Leid gebeten, das seine Organisation in über 50 Jahren Bürgerkrieg verursacht habe:

„Ihre wiederholten Hinweise auf die unendliche Barmherzigkeit Gottes bewegen mich dazu, Sie um Vergebung anzuflehen für jegliche Träne oder jeden Schmerz, den wir dem Volk Kolumbiens oder einem seiner Mitglieder verursacht haben“, schrieb er in einem am Freitag in kolumbianischen Medien veröffentlichten Brief an den Papst.

Londono alias „Timochenko“ versicherte, dass die FARC „jeglichem Ausdruck von Hass oder Gewalt“ abschwören wollten und die feste Absicht hegten, ihrerseits all jenen zu verzeihen, die bisher ihre Feinde waren_

„Wir empfinden die Reue, welche nötig ist, um unsere eigenen Fehler zu sehen und um allen Opfern unserer Handlungen um Vergebung zu bitten“, so der Oppositionspolitiker, der noch bis vor einem Jahr Rebellenchef war.

Quelle und Fortsetzung der Meldung in Radio Vatikan hier: http://de.radiovaticana.va/news/2017/09/09/kolumbien_farc-chef_bittet_papst_um_vergebung/1335693

 


„Ja, die Wege des HERRN sind gerade, die Gerechten gehen auf ihnen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hos 14,2-10:

So spricht der HERR: Kehr um, Israel, zum HERRN, deinem Gott! Denn du bist zu Fall gekommen durch deine Schuld.
Kehrt um zum Herrn, nehmt Worte der Reue mit euch und sagt zu ihm: Nimm alle Schuld von uns und lass uns Gutes erfahren! Wir danken es dir mit der Frucht unserer Lippen...  Tagesimpuls

Ich will ihre Untreue heilen und sie aus lauter Großmut wieder lieben. Denn mein Zorn hat sich von Israel abgewandt.
Ich werde für Israel da sein wie der Tau, damit es aufblüht wie eine Lilie und Wurzeln schlägt wie der Libanon.

Seine Zweige sollen sich ausbreiten, seine Pracht soll der Pracht des Ölbaums gleichen und sein Duft dem Duft des Libanon.
Sie werden wieder in meinem Schatten wohnen; sie bauen Getreide an und gedeihen wie die Reben, deren Wein so berühmt ist wie der Wein vom Libanon.

Was hat Ephraim noch mit den Götzen zu tun? Ich, ja ich, erhöre ihn, ich schaue nach ihm.Ich bin wie der grünende Wacholder, an mir findest du reiche Frucht.

Wer weise ist, begreife dies alles, wer klug ist, erkenne es. Ja, die Wege des HERRN sind gerade; die Gerechten gehen auf ihnen, die Treulosen aber kommen auf ihnen zu Fall.

 


„Du rettest mich und hüllst mich in Jubel“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 32 (31),1-2.5.6-7.

Wohl dem, dessen Frevel vergeben
und dessen Sünde bedeckt ist.
Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht zur Last legt
und dessen Herz keine Falschheit kennt.

Da bekannte ich dir meine Sünde
und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir.
Ich sagte: Ich will dem HERRN meine Frevel bekennen.
Und du hast mir die Schuld vergeben.

Darum soll jeder Fromme in der Not zu dir beten;
fluten hohe Wasser heran, ihn werden sie nicht erreichen.
Du bist mein Schutz, bewahrst mich vor Not;
du rettest mich und hüllst mich in Jubel.


Ex-General Kalashnikow bereut die Erfindung seines vollautomatischen Gewehrs

„Alles verändert sich, nur nicht der Mensch“

Der ehem. sowjetische General Mikhail Timofejewitsch Kalashnikov starb am 23. Dezember 2013 im Alter von 94 Jahren.

Wenige Wochen vor seinem Tod schrieb er einen Brief, in dem er seine Reue darüber ausdrückt, die AK-47 erfunden zu haben. Der Brief war an das Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche adressiert.

Darin schreibt er: „Meine Seele schmerzt, es ist unerträglich. In mir brennt die unlösbare Frage: Wenn meine Waffe Menschen getötet hat, dann bin auch ich, Mikhail Kalashnikov, 93 Jahre alt, Bauernsohn und orthodoxer Christ, schuldig am Tod vieler Menschen.“

Zudem fragt sich der Waffenerfinder in seinem Brief, warum Menschen „teuflische Züge wie Neid, Gier und Aggression in sich tragen. Alles verändert sich, nur der Mensch und sein Denken nicht. Er bleibt geldgierig, böse, herzlos und rastlos wie zu allen Zeiten.»

Wie der Pressesprecher der Russisch-Orthodoxen Kirche mitteilte, habe das Oberhaupt Kirill den Brief Kalashnikovs erhalten und ihm auch persönlich geantwortet.

Bereits im Jahre 2012 bekannte der ehem. General bei einem Deutschlandbesuch: „Ich bin stolz, dass ich etwas erfunden habe, aber untröstlich, dass meine Waffe auf der ganzen welt so viel Unheil anrichtet. Hätte ich doch bloss etwas anderes erfunden, so etwas wie einen Rasenmäher.“

Das vollautomatische Gewehr AK-47 gilt als meistproduzierte Waffe der Welt. Geschätzt wurden etwa 100 Millionen Stück davon hergestellt. Die Abkürzung AK-47 steht für „Awtomat Kalaschnikowa obrasza 1947“.

Autor: Miriam Hinrichs  /  Quelle: http://www.jesus.ch/n.php?nid=248349