Israel solidarisiert sich mit den Opfern von Sri Lanka und bietet Hilfe an

​Im Namen der israelischen Bürger hat Premierminister Benjamin Netanyahu am Sonntag (21. April 2019) seine Bestürzung über die mörderischen Angriffe auf unschuldige Zivilisten in Sri Lanka geäußert.

Netanyahu sagte, Israel sei bereit, die Behörden in Sri Lanka in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Die ganze Welt müsse sich im Kampf gegen die Geißel des Terrorismus zusammenschließen.

BILD: Das Rathaus in Tel Aviv mit der Flagge von Sri Lanka beleuchtet

Ministerpräsident Netanyahu hatte durch seinen höchsten Sicherheitsberater, Meir Ben-Shabbat, Leiter des National Security Council, Beileid übermittelt und humanitäre Hilfe angeboten.

Präsident Reuven Rivlin bezeichnete die Anschläge auf Twitter ein „verabscheuungswürdiges Verbrechen. Wir sind alle Kinder Gottes; ein Angriff auf eine Religionsgemeinschaft ist ein Angriff auf uns alle. Israel spricht den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und wünscht die Genesung der Verletzten.“

Das Rathaus in Tel Aviv wurde mit der Flagge Sri Lankas beleuchtet, um Solidarität mit den Toten und Verletzten sowie deren Angehörigen auszudrücken.

Quelle (Text/Foto):https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Israel-bietet-humanitarre-Hilfe-nach-Anschlaegen-in-Sri-Lanka-an.aspx


München: Erinnerungsort für die Opfer des Olympia-Attentats von 1972 errichtet

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin befindet sich derzeit auf Besuch in Deutschland. Gestern sprach er beim Gedenkakt zur Einweihung des Erinnerungsortes für die elf Opfer des Olympia-Attentats von 1972, das sich am 5. September zum 45. Mal gejährt hat.

Der neue israelische Botschafter Jeremy Issacharoff (siehe Foto) hat sich in einem Interview mit der „Nordwest-Zeitung“ u.a. zu der Errichtung des Erinnerungsortes in München geäußert.

Frage: 45 Jahre nach dem Olympia-Attentat palästinensischer Terroristen auf israelische Sportler wird an diesem Mittwoch in München ein Denkmal eingeweiht. Kommt das Gedenken zu spät?

Issacharoff:
Es ist niemals zu spät, an diesen schweren Terrorakt zu erinnern. Vor den letzten Olympischen Spielen wurde in München der elf israelischen Athleten gedacht, die bei dem chrecklichen Angriff 1972 ermordet worden waren. Dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den israelischen Präsidenten Reuven Rivlin jetzt zur Einweihungszeremonie des Denkmals eingeladen hat, wird in Israel als sehr positives Signal gesehen und gewürdigt.

Frage: Vertreter der jüdischen Gemeinde warnen vor wachsendem Antisemitismus in Deutschland, sprechen von der Gefahr, in einigen Stadtvierteln eine Kippa zu tragen. Sehen auch Sie diese Bedrohung?“

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Der israelische Präsident auf Staatsbesuch in Deutschland vom 10. bis 13. Mai 2015

Auf Einladung des Bundespräsidenten Joachim Gauck wird der Präsident des Staates Israels, Reuven Rivlin, in Begleitung seiner Gattin Nechama Rivlin, vom 10. bis zum 13. Mai 2015 Deutschland besuchen.  deutschland-israel-flag

Dies ist nicht nur der erste Besuch des israelischen Staatsoberhaupts in Deutschland, sondern steht auch im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Vor 50 Jahren, am 12. Mai 1965, haben Israel und Deutschland diplomatische Beziehungen aufgenommen.

Botschafter Yacov Hadas-Handelsman hierzu:
„Im Jahr 2015 wollen wir gemeinsam auf unsere Erfolge zurückblicken und gleichzeitig Perspektiven für die Zukunft entwickeln. Dabei bauen wir auf die junge Generation, die im Mittelpunkt dieses Jubiläumsjahres stehen soll.“

Israels Präsident Reuven Rivlin sagt:
“Mein Besuch in Deutschland ist für mich sowohl emotional als auch bedeutend. Gemeinsam mit den Menschen in Deutschland erleben wir eine große Reise. Eine Reise, die uns von dem unvorstellbaren Grauen der Vergangenheit zu den gemeinsamen Werten der Gegenwart brachte – und zwar in Zusammenarbeit und Freundschaft, die uns die Aussicht auf eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft bietet. accumulator_default_img

Ich freue mich darauf, mit Entscheidungsträgern und Bürgern Deutschlands über Wege zu sprechen, wie unsere beiden Völker eine sichere und vielversprechendere Zukunft für uns alle schaffen können.“

Am 11. Mai wird das Präsidentenpaar von Bundespräsident Joachim Gauck mit militärischen Ehren im Schloss Bellevue empfangen werden. Es folgt ein offizielles Programm, einschließlich der Begegnung mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller. Auch die Teilnahme von Präsident Rivlin an einer Gedenkzeremonie am „Gleis 17“ steht auf dem Programm.

Beide Präsidenten werden am Nachmittag gemeinsam an dem Jugendkongress des deutsch-israelischen
Koordinierungszentrums für Jugendaustausch ConAct teilnehmen, gefolgt von einem Staatsbankett.  120714022411-b1-

Am 12. Mai trifft Präsident Rivlin auf Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie auf Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und besucht gemeinsam mit dem Bundespräsidenten die Veranstaltung „LivingFuture!“ des Deutsch-Israelischen Zukunftsforums.

Am Abend laden die Präsidenten zu einem Empfang in die Philharmonie Berlin, bei dem zugleich der 67. Unabhängigkeitstag Israels gefeiert wird.

Am 13. Mai besuchen Präsident Rivlin und seine Frau verschiedene Stationen in Kiel und werden vom Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins, Torsten Albig, empfangen. Auch ein Austausch mit Studierenden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist Teil des Programms.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israel: Präsident Rivlin besuchte Vertreter christlicher Kirchen in Jerusalem

Rivlin will an einer Gedenkfeier zum Armenier-Genozid teilnehmen

Der israelische Präsident Reuven Rivlin traf am gestrigen 14. April im christlichen Viertel der Jerusalemer Altstadt die Vertreter der christlichen Kirchen. 1403634115528

Das Staatsoberhaupt wurde dort vom griechsich-orthdoxen Patriarchen Theofilos III. begrüßt, der ihm die anderen Kirchenführer vorstellte, darunter auch den (kath.) lateinischen Patriarchen, Erzbischof Fouad Twal.

Es handelte sich um den ersten Besuch eines israelischen Präsidenten bei christlichen Religionsvertretern seit 30 Jahren. Damals hatte zuletzt Präsident Yitzhak Navon an einer solchen Begegnung teilgenommen.

In seinem Grußwort dankte Theofilos III. dem Präsidenten für die Verurteilung der Attentate auf christliche Stätten in Israel in den letzten drei Monaten. “Solche Verbrechen”, so das Staatsoberhaupt in seiner Antwort, “dürfen weder auf dem Berg Zion oder auf dem Ölberg noch in Synagogen und Moscheen stattfinden”.

Reuven Rivlin gab unterdessen bekannt, dass er an der Gedenkveranstaltung zum türkischen Völkermord an den Armeniern in der Grabeskriche in Jerusalem teilnehmen wird.

Quelle: Fidesdienst


Israel: Staatspräsident Reuven Rivlin empfing christliche Würdenträger

Der israelische Präsident Reuven Rivlin hat am vergangenen Dienstag christliche Würdenträger zum alljährlichen Neujahrsempfang in seiner Residenz begrüßt.

An der Veranstaltung nahmen neun Oberhäupter verschiedener Konfessionen in Israel und weitere wichtige Gemeindemitglieder teil.

Der Präsident begrüßte alle Gäste und erklärte:

„Während der vergangenen Monate waren wir sehr besorgt angesichts der fortgesetzten religiösen Verfolgung und den Einschränkungen der Religionsfreiheit von Minderheiten im Nahen Osten.

Wegen ihres Glaubens wurden Hunderttausende vertrieben, zwangskonvertiert, angegriffen oder brutal ermordet. Dies ist ein Krieg […], der gegen jene geführt wird, die eine Botschaft der Religionsfreiheit und Koexistenz verbreiten wollen, von jenen, die die Fahne der Zerstörung und des Hasses tragen.

Christenverfolgung ist „Anlass zu großer Sorge“

Dies ist für uns alle Anlass zu großer Sorge und großem Schmerz. Wir teilen die Psalmen König Davids, die Worte der Propheten und eine Liebe für Jerusalem und das Heilige Land. Wie wir wissen, sind wir alle als Ebenbilder Gottes geschaffen. Wie der Prophet Malachi schreibt: ‚Haben wir nicht alle einen Vater? Hat nicht ein Gott uns alle geschaffen?‘ 

Wir werden weiterhin miteinander leben und Brücken des Friedens bauen, hier, im Land unserer Väter.

Mögen wir alle, Christen, Muslime, Juden, Kinder Abrahams, gemeinsam mit all jenen, die anderen Glaubensrichtungen angehören, die Erfüllung der Vision des Propheten Jesaja erleben, dass ‚nicht hebt Volk wider Volk ein Schwert, sie lernen nicht mehr Krieg‘.

Lassen Sie 2015 ein Jahr der Partnerschaft und Freundschaft sein. Lassen Sie es ein Jahr von Verständigung und gegenseitigem Respekt sein. Ich wünschen Ihnen allen ein friedliches und frohes neues Jahr.“

Quellen (Text/Foto): Israelisches Präsidialamt / israel. Botschaft in Berlin


Präsident Rivlin würdigt „hervorragende“ Beziehungen zwischen Israel und Deutschland

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin hat am vergangenen Donnerstag auf einem Empfang zum Thema „Deutsche Einheit“ in der Residenz des deutschen Botschafters Andreas Michaelis gesprochen.

Der Präsident erklärte bei diesem Anlaß u.a.:

„Ich möchte die hervorragenden Beziehungen und die Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern betonen. Sie sind Israel und der Region sehr gute Freunde. Sie sind große Unterstützer der Anstrengungen, vertrauensbildende Maßnahmen zwischen den Völkern des Nahen Ostens aufzubauen.

Deutschland unterstützt die israelischen Fähigkeiten zur Selbstverteidigung, und die führenden deutschen Politiker verstehen, dass Terrororganisationen nicht die Welt beherrschen können. Sie verstehen die Probleme, die entstehen, wenn ein Staat sich erheben und gegen Terrororganisationen kämpfen muss.“

Der deutsche Botschafter A. Michaelis sagte:

„Der heutige Nahe Osten stellt uns vor eine veränderte politische Realität. Dies ist nicht Europa am Ende des vergangenen Jahrhunderts. Doch auch die Realität in diesem Teil der Welt kann verändert werden. Und wir alle sind verantwortlich dafür, dies wahr werden zu lassen.

Israel braucht eine stabile und friedliche Umgebung. Es ist vollkommen inakzeptabel, dass dieses Land wieder und wieder Opfer von Raketen- und Terrorangriffen wird. Wir wollen nicht Zeuge eines weiteren Gaza-Krieges oder neuer Konfrontationen an den israelischen Grenzen werden. Wir müssen den Kreislauf der Gewalt durchbrechen.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israel: Staatspräsident Rivlin verurteilt Anschlag auf Moschee in Aqraba

In Zusammenhang mit dem Brandanschlag auf die Moschee in der palästinensischen Stadt Aqraba erklärt der israelische Präsident Reuven Rivlin:

„Heute Morgen habe ich mit dem israelischen Polizeipräsidenten über den Brandanschlag auf die Moschee in Aqraba gesprochen. Ich habe ihn darum gebeten, dringend Ermittlungen einzuleiten.

Heilige Orte anzustecken ist Terrorismus und sollte als Terrorismus behandelt werden  –  ob das Verbrechen rassistisch, religiös oder nationalistisch motiviert war.

Um mit diesem Problem umzugehen, müssen wir zunächst seine Schwere anerkennen. Wir können solche Vorfälle nicht länger als nebensächlich abtun. Im Gegenteil, wir müssen das Problem an der Wurzel angehen. Wer angesichts solcher Taten schweigt, bereitet bereits den Boden für einen weiteren Anschlag dieser Art.

Wir müssen uns daran erinnern: Wenn wir nicht entschieden handeln, werden wir alle für das ‚Preisschild‘ zahlen.“

Quelle: israelische Botschaft in Berlin